Technologie · Datenleck bei Kundendaten
ASOS-Hacker erbeuteten Kundensuchanfragen – und die Angaben, um Betrugsversuche glaubwürdig erscheinen zu lassen
Kontaktdaten und Suchanfragen zu Einkäufen tauchten gemeinsam in einer von einem Angreifer bereitgestellten Stichprobe auf. ASOS erklärt, dass Finanzinformationen und Passwörter nicht betroffen waren. Kunden fehlt jedoch weiterhin eine verlässliche Aufstellung darüber, wessen Datensätze entwendet wurden.
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Eine Betrugsnachricht, die weiß, wonach Sie gesucht haben, ist schwerer als zufällige Nachrichten abzutun. Genau darin liegt die praktische Gefahr der erweiterten Offenlegung des Datenlecks durch ASOS: Hacker erlangten Kundenprofile, die neben Kontaktmöglichkeiten auch Suchanfragen auf der Website des Händlers enthielten. Zahlungsdaten und Passwörter seien nicht betroffen gewesen, erklärt das Unternehmen. Doch dadurch werden die übrigen Informationen nicht harmlos. 2 3
Bis zum 8. Oktober 2026 hatte ASOS Kunden darüber informiert, dass Hacker über detaillierte Profile verfügten, die möglicherweise Millionen Nutzer betrafen. Laut BBC enthielt eine von einem Angreifer bereitgestellte Stichprobe Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Kundennummern und Website-Suchanfragen. ASOS hat nicht offengelegt, wie viele Personen betroffen waren, wie viele Profile entwendet wurden oder wie viele Daten heruntergeladen wurden. „Möglicherweise Millionen“ bezeichnet eine mögliche Größenordnung, nicht eine bestätigte Gesamtzahl der Betroffenen. 2
Zu den gemeldeten Suchanfragen gehörten „reclaimed vintage“, „glamorous wide fit“ und „Asos petite“. Werden ein Interesse und eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer miteinander verknüpft, könnte eine betrügerische Kontaktaufnahme einen glaubwürdigen Bezug zu einem Einkauf herstellen. Das ist ein Risiko, das sich aus den offengelegten Informationen ergibt – kein Beleg dafür, dass ein bestimmter Kunde betrogen oder die Daten öffentlich veröffentlicht wurden. Die Suchbeispiele stammen aus einem BBC-Bericht, den The Guardian übernommen hat. 2 3
Die Stichprobe belegt weder, welche Inhalte jedes Profil aufwies, noch den Umfang des gesamten Datensatzes. In der eigenen Mitteilung nennt ASOS Namen, Kontaktdaten und „bestimmte nicht personenbezogene kontobezogene Informationen“ als betroffen, ohne die letztgenannte Kategorie vollständig zu definieren. Die vollständige E-Mail an die Kunden und der Datensatz standen keiner unabhängigen Prüfung zur Verfügung. Dennoch ist die ausführlichere Darstellung eine wesentliche Aktualisierung gegenüber der ersten Warnung des Unternehmens, wonach grundlegende personenbezogene Daten betroffen sein könnten. 2 3
Von der betrügerischen Nachricht zur ausführlicheren Offenlegung
- 6. Oktober 2026, ungefähr 10:00 BST1
Einige Nutzer der App erhalten eine nicht autorisierte Benachrichtigung mit der Überschrift „ASOS HACKED“, in der mit einem Datenleck gedroht wird, falls sie nicht darauf reagieren.
- Dienstagnachmittag, 6. Oktober1
ASOS bestätigt die Nachricht. Das Unternehmen erklärt, den Zugriff auf Benachrichtigungsplattformen an diesem Tag eingeschränkt zu haben; ein genauer Zeitpunkt dafür ist nicht bekannt.
- 8. Oktober 202623
Die Offenlegung wird ausgeweitet und umfasst detaillierte Kundenprofile, Website-Suchanfragen und den Zugriff mithilfe gestohlener Zugangsdaten eines Mitarbeiters.
Dutzende Empfänger teilten der BBC mit, die Benachrichtigung erhalten zu haben; das ist jedoch keine Gesamtzahl der Empfänger. SBS berichtete, dass die Nachricht auf Telefonen in Australien einging und somit nicht auf Großbritannien beschränkt war. Der Zeitpunkt ihres Eingangs belegt auch nicht, wann der Zugriff oder der Download begann. In den Berichten vom 6. bis 7. Oktober hieß es, die ASOS-App und die Website funktionierten normal; die Verfügbarkeit des Einkaufsangebots und der Schutz von Kundeninformationen sind zwei unterschiedliche Fragen. 1 4
Gestohlene Zugangsdaten, ungeklärter Zugriffsweg
ASOS zufolge gab sich ein Angreifer als vertrauenswürdiger Kontakt aus, um die Zugangsdaten für das Konto eines Mitarbeiters zu erlangen, und nutzte diese anschließend für den Zugriff auf Informationen auf Drittanbieterplattformen. Ein nicht näher benannter Dienst wurde zum Herunterladen von Kundendaten genutzt. Dies ist eine Darstellung des Diebstahls von Zugangsdaten durch Täuschung – keine Feststellung einer technischen Schwachstelle in der zugrunde liegenden Datenplattform. Welche Dienste betroffen waren, welche Berechtigungen das Konto hatte und in welchem Zeitraum der Zugriff erfolgte, wurde nicht offengelegt. 2 3
In der Benachrichtigung hieß es: „Wir haben die Snowflake-Instanz vollständig kompromittiert.“ Snowflake erklärte, die Untersuchung laufe noch und habe bislang keine Kompromittierung der eigenen Plattform ergeben. Cyberkriminelle, die den Namen Xuanyewen verwendeten, teilten der BBC unabhängig davon mit, über Simon AI auf Informationen zugegriffen zu haben, eine als auf Snowflake aufgebaute Plattform beschriebene Lösung. Dieser konkrete Zugriffsweg ist nicht unabhängig bestätigt worden. 1 2
Eine mit ASOS verbundene Instanz, ein auf Snowflake aufgebauter Dienst und die zugrunde liegende Snowflake-Plattform sind nicht dasselbe. Gestohlene Zugangsdaten können den Zugang zu einer Kundenumgebung ermöglichen, ohne zu belegen, dass der Infrastrukturanbieter selbst gehackt wurde. Die verfügbaren Erkenntnisse klären nicht, auf welche Umgebung zugegriffen wurde. Die erpresserische Drohung in der Benachrichtigung belegt auch weder eine bestätigte Lösegeldsumme noch eine Zahlung. 1 2
Eine von Infosecurity berichtete Untersuchung von Group-IB brachte das Konto des Telegram-Kanals xuanyewengateway, das in der Benachrichtigung auftauchte, mit früheren Handelsaktivitäten mit Gaming-Gegenständen in Verbindung. OSINTsights unterschied zwischen der Gründung des Kanals am 6. Oktober und der älteren Online-Aktivität seines Administrators. Dies ist eine Verbindung anhand der Kontohistorie, keine Identifizierung eines realen Angreifers – und auch kein Beweis dafür, dass der Kanalbetreiber, der Absender der Benachrichtigung und der Datendieb dieselbe Person waren. 23 39
Laut dem Bericht von Cybernews vom 7. Oktober hatten Forscher keine geleakten Dateien oder Stichproben gefunden, die den Besitz von ASOS-Kundendaten belegten. Die Offenlegung vom 8. Oktober und die Untersuchung einer Stichprobe durch die BBC erweitern die zuvor verfügbare Beweislage. Sie bestätigen jedoch nicht die konkrete Behauptung, Snowflake sei vollständig kompromittiert worden. 26 2
Was Kunden tatsächlich wissen können
In den jüngsten Mitteilungen erklärt ASOS, dass Zahlungskartendaten, Bankdaten und Kontopasswörter nicht betroffen waren. Das ist eine eindeutigere Aussage als die erste Einschätzung, wonach Karten und Passwörter vermutlich nicht betroffen waren. ASOS teilte Kunden mit, dass sie nichts unternehmen müssten, warnte sie aber vor unaufgeforderten Kontaktaufnahmen. Der Cybersicherheitsexperte Trevor Dearing empfahl unabhängig davon, vorsorglich Passwörter zu ändern und auf verdächtige Aktivitäten zu achten. Diese Empfehlung ist kein Beleg dafür, dass ASOS-Passwörter gestohlen wurden. 1 2 3
Die am 6. Oktober veröffentlichte BBC-Empfehlung lautete, Kunden sollten die nicht autorisierte Push-Benachrichtigung ignorieren und nicht darauf reagieren; die Nachricht enthielt einen externen Link. Später berichtete Skint Dad über den Rat des NCSC, von einer Offenlegung auszugehen, selbst wenn man die Benachrichtigung nicht erhalten habe. Der genaue Wortlaut war in der verfügbaren NCSC-Originalquelle nicht zu sehen, und eine vorsorgliche Empfehlung bedeutet nicht, dass nachweislich auf die Daten aller Kunden zugegriffen wurde. 21 14 9
Die Einbindung von Aufsichtsbehörden ist weiter fortgeschritten, ihr formeller Status bleibt jedoch unklar. Laut einem BBC-Bericht vom 6. Oktober hatte ASOS die Information Commissioner’s Office (ICO) bis dahin nicht informiert. Am 7. Oktober nahm das ICO öffentlich die Sorgen der Kunden zur Kenntnis und riet zu Vorsicht bei Links und Anhängen. Bis zum 8. Oktober erklärte ASOS, mit Strafverfolgungsbehörden und Aufsichtsbehörden zusammenzuarbeiten. Weder aus der verfügbaren Stellungnahme des ICO noch aus dieser Beschreibung des Unternehmens geht hervor, wann eine formelle Meldung des Datenlecks einging; es gibt hier keine belastbare Feststellung, dass ASOS eine Meldefrist versäumt hat. 1 6 3
Die Reichweite des Händlers macht die fehlende Zahl bedeutsam, kann sie aber nicht ersetzen. Der erste Bericht nannte mehr als 10 Millionen Downloads der Android-App, rund 17 Millionen Kunden pro Jahr und mehr als 150 Märkte. Downloads sind kumulierte Installationen, keine Zahl betroffener Personen; jährliche Kundenzahlen und Märkte beschreiben die Unternehmensgröße, nicht das Ausmaß des Datenlecks. 1
Anleger reagierten deutlich, doch die gemeldeten Prozentwerte sind nicht einheitlich. BBC News beschrieb am 6. Oktober einen Rückgang von rund einem Zehntel an jenem Dienstag. FRANCE 24 English meldete am selben Abend einen maximalen Tagesverlust von 12% und einen Schlusskursverlust von 7%. SBS News berichtete am 7. Oktober von einem Rückgang um 10% über Nacht. BBC und SBS nannten weder genaue Beobachtungszeitpunkte noch Vergleichskurse; Veränderungen im Tagesverlauf und zum Handelsschluss sind unterschiedliche Messgrößen. 1 5 4
Die historischen Kursdaten der FT weisen für den 6. Oktober einen Schlusskurs von 454.00p und ein Tagestief von 426.50p aus. Verglichen mit dem von Daily Political gemeldeten vorherigen Schlusskurs von 502.00p entsprechen diese Werte Rückgängen von 9.56% beziehungsweise 15.04% – andere Zahlen als die von FRANCE 24. Diese Berechnungen sind vorläufig, da der verfügbare FT-Auszug den Kurs des Vortags nicht enthielt. Shattered.io bezifferte den Rückgang im Tagesverlauf separat auf bis zu 13.2% und den Kurs auf 439p; dieser lag über dem verzeichneten Tagestief. Es gibt keine gesicherten Belege dafür, dass die gesamte Tagesbewegung ausschließlich auf das Datenleck zurückzuführen war. 33 31 5 29
Bekannt
Unbekannt
- Die endgültige Zahl der betroffenen Personen, der Zugriffszeitraum, die vollständige Liste der betroffenen Dienste und das bestätigte Datum der Meldung an das ICO wurden nicht offengelegt oder festgestellt.
Als Nächstes
- Eine vollständige Aufstellung darüber, wessen Datensätze entwendet wurden und wie die gestohlenen Zugangsdaten den Zugriff ermöglichten. Es gibt keinen bestätigten Termin für eine weitere Mitteilung oder eine Frist für die Untersuchung.
Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob es sich lediglich um eine Störung des Benachrichtigungssystems handelte. Kundenprofile wurden entwendet. Offen ist, wessen Profile betroffen waren – und den Kunden fehlt weiterhin eine verlässliche Aufstellung dazu, welche ihrer eigenen Daten offengelegt wurden.
Für diesen Bericht verwendete Quellen
BBC News lieferte den ersten Bericht zur Benachrichtigung 1, die erweiterte Berichterstattung zu den Profilen 2, die RSS-Version 7, den Bericht auf BBC.com zur Benachrichtigung 24, die Live-Berichterstattung 12 25 und Hinweise für Kunden 21. The Guardian veröffentlichte die Kundenmitteilung in seiner Live-Berichterstattung aus der Wirtschaft 3. SBS News 4 und FRANCE 24 English 5 lieferten Fernsehberichte.
Zu den offiziellen Quellen gehörten die Stellungnahme des ICO zu ASOS 6, die über Investegate veröffentlichte Mitteilung von ASOS 8 sowie die NCSC-Seite zum Vorfall 9 und das zugehörige PDF 10. Weitere Berichte zum Vorfall veröffentlichten BleepingComputer 11, Drapers 13, der Irish Independent 15, Retail Insight Network 18, SecurityWeek 19 und die Daily Mail 20.
Ratschläge für Kunden und weitere Berichterstattung boten Skint Dad 14, ALLATRA Media 17 sowie The Independent mit einem Leitfaden zum Schutz 16, einem ausführlicheren Bericht zum Datenleck 22, einem Bericht über den Diebstahl von Zugangsdaten 37 und einer Erklärung zur Benachrichtigung 41. Cybernews veröffentlichte seine frühere Einschätzung der Beweislage 26.
Wie ausgestrahlt 29 Zeilen
- Hackers obtained ASOS customer profiles containing contact details and website searches. The possible scale reaches millions, but no affected-person count is confirmed. Combining shopping interests with ways to contact someone could make fraudulent messages more convincing. How much information was taken, and what can customers actually know about their exposure?
- Searches included “reclaimed vintage,” “glamorous wide fit” and “Asos petite.” Those interests could give an unsolicited message a plausible shopping connection. That is a fraud risk, not evidence that a particular customer has been defrauded or that the records have been publicly released.
- The detailed records include names, addresses, phone numbers, email addresses, customer numbers and website searches. “Potentially millions” describes possible scale, not a verified total. Neither the number of people affected, the number of profiles taken nor the download volume has been disclosed.
- ASOS's disclosure has changed materially. On 6 October, basic personal information, including names and contact details, might have been accessed. By 8 October, detailed profiles were part of the disclosure. The examined sample does not establish what every profile contains or the contents of the complete collection.
- The account-related category still lacks a full definition. Names and contact details were accessed on third-party platforms, alongside information described as non-personal and account-related. That description cannot erase the fuller profile exposure. The complete customer email and dataset were not available for independent examination.
- An attacker impersonated a trusted contact, obtained an employee account's login credentials, then used that access to reach customer information on third-party platforms. An unnamed service enabled the download. This describes stolen-account access, not an established technical vulnerability in the underlying data platform.
- The first access time, download time and duration remain undisclosed. So do the specific services reached and the employee account's permissions. This is an interim explanation, not a completed public forensic reconstruction. Restricting one notification service cannot, by itself, establish the extent of access elsewhere.
- The rogue notification reached phones in the United Kingdom and Australia. It arrived on 6 October at approximately 10:00 British Summer Time, or 09:00 UTC. That timestamps the customer-facing message, not the start of data access, and these locations do not define the breach's full geography.
- The notification threatened a data leak unless recipients engaged with the attackers, and included an external link. Its claim of a fully compromised Snowflake instance remains unverified. There is no established ransom amount or evidence that a customer or ASOS paid the attackers.
- Dozens of recipients reported receiving the message; that is not a total recipient count. ASOS acknowledged it on Tuesday afternoon and restricted access to its notification platforms that day. The exact acknowledgement and restriction times are unknown.
- The app and website were operating normally in the 6–7 October accounts. Continued shopping availability does not undo information already obtained. Customers were advised to disregard the unauthorised notification and not engage with it, rather than follow the link or respond to its threat.
- Snowflake's ongoing investigation had found no compromise of its platform so far. The name Xuanyewen is attached to a separate, unverified claim of access through Simon AI, described as built on Snowflake. The precise environment accessed remains unresolved.
- A customer-associated instance, a service built on Snowflake and Snowflake's underlying platform are different things. Stolen credentials can expose a customer environment without establishing a breach of the infrastructure provider. The employee-credential explanation does not independently validate the attackers' specific platform claim.
- The Telegram channel xuanyewengateway appeared in the notification and was created on 6 October. Its administering account had an earlier online history linked to gaming-item trading. That association suggests an identity reorganized around the incident; it does not identify a real-world attacker.
- The forum name, matching profile or identifier and a verified connection to the intrusion remain unavailable. It is also unproven that the channel controller, notification sender and data thief were the same person. A 7 October finding of no possession-proving samples preceded the 8 October profile disclosure and sample examination; the evidence advanced, without proving full Snowflake compromise.
- Payment-card information, bank details and account passwords were not accessed in the latest company assessment. That is stronger than the initial wording that cards and passwords were not believed impacted. It does not make exposed contact details or search history harmless.
- Customers were told they did not need to take action, while also being warned about unsolicited contact. A separate precautionary recommendation was to change passwords and watch for suspicious activity. That recommendation is not evidence that ASOS passwords were stolen.
- The precautionary warning's verbatim wording and the expert's organisational affiliation are not established. The practical distinction is between a confirmed password exposure—which is not identified here—and taking an extra precaution while the scope of other exposed information remains uncertain.
- The UK data regulator publicly addressed the incident on 7 October and encouraged caution with links and attachments. That establishes awareness, not receipt of a formal company breach notification. On 6 October, ASOS had not informed the regulator as of the account published that day.
- By 8 October, ASOS was working with law enforcement and regulators. Whether and when it formally notified the Information Commissioner's Office remains unclear. No confirmed receipt date or case-specific reporting deadline is established, so there is no supported finding that ASOS missed a deadline.
- Not receiving the push notification does not settle whether information was accessed. Precautionary advice to assume exposure has been described second-hand, but its exact first-party wording is unavailable. It is not a finding that every ASOS customer's information was taken.
- The National Cyber Security Centre's incident page repeated the initial assessment about names, contact details, cards and passwords. Assistance to ASOS was also described, but the available official passage does not establish what was offered or delivered. That gap does not prove assistance or advice was absent.
- The Android app had more than 10 million Google Play downloads; ASOS served around 17 million customers annually across more than 150 markets. Downloads are cumulative installations, not active users or notification recipients. None of these figures supplies an exposed-profile count or a verified breach rate.
- ASOS shares fell on 6 October, but the reported measures differ: around 10% that Tuesday; a 12% intraday maximum and 7% closing loss; and 10% overnight. The around-10% and overnight descriptions do not establish exact observation times or comparison prices.
- The full-day price record gives a 454.00-pence close and a 426.50-pence low. A separately reported previous close is 502.00 pence. The historical-table excerpt did not include the prior-day row, leaving that denominator without a second checked record.
- Using 502.00 pence, the close calculates to a 9.56% decline and the daily low to 15.04%. Another intraday account gave up to 13.2% and 439 pence—higher than the recorded full-day minimum. These remain distinct accounts, not one settled percentage.
- The conditional closing calculation fits “around 10%,” but differs from the reported 7% close. The conditional low-based calculation exceeds the reported 12% maximum. No established evidence assigns the whole day's share movement exclusively to the breach.
- This was more than a notification-system disturbance: customer profiles were obtained. But the total, access window and full service list remain undisclosed. There is no completed public forensic report, law-enforcement outcome, confirmed regulator-notification date or dated next announcement or investigation deadline.
- The answer is that identifying details and website searches are part of the exposure, but its full scale and individual reach remain unknown. Customers still lack a definitive accounting of which records were taken, while names, ways to contact them and shopping searches may now sit together outside the company's control.
Quellen
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