Technologie · KI-Infrastruktur

First Nations fordern eine Pause, während Bell eine Vervierfachung seines KI-Campus plant

Südlich von Regina wachsen bereits die Rohbauten von vier Gebäuden in die Höhe. Zwei First Nations verlangen Umweltbelege und einen Austausch auf Grundlage des Vertrags, bevor Bells geplanter KI-Campus viel größer wird.

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Am 1. Oktober nahmen südlich von Regina bereits vier Rohbauten Gestalt an. Sie gehören zu Bell Canadas ursprünglichem KI-Rechenzentrum mit 300 Megawatt – nicht zu der wesentlich größeren Erweiterung, die noch das kommunale Prüfverfahren durchläuft. Der Unterschied ist wichtig: Die Bauarbeiten haben einen Vorsprung vor der Debatte darüber, wie es weitergehen soll. 27

Die Standing Buffalo First Nation und die Carry the Kettle First Nation wollen, dass die Entwicklung gestoppt wird, bis Umweltbedenken ausgeräumt und Forderungen nach Konsultationen erfüllt sind. Bell schlägt vor, die angekündigte Kapazität des Campus zu vervierfachen. Führungspersönlichkeiten der First Nations haben mögliche rechtliche Schritte als nächsten Schritt genannt, falls Bell, Saskatchewan und Kanada das Projekt nicht aussetzen und sich mit ihnen treffen. Bis zum 11. Oktober 2026 belegen die verfügbaren Berichte weder eine eingereichte Klage noch eine vereinbarte Einstellung der Bauarbeiten. 2

Hier geht es nicht einfach um die Frage, ob Computer gekühlt werden können, ohne Grundwasser abzupumpen. Es geht darum, ob eine Entwicklung dieser Größenordnung vorangetrieben werden sollte, während die First Nations sagen, ihnen fehlten die Belege und der Austausch, die sie benötigen, um die Folgen beurteilen zu können.

Die rund 75 Kilometer vom Standort entfernte Standing Buffalo First Nation verlangt Belege zu den Auswirkungen auf Land, Wasser, Luft und Wildtiere. Die First Nation bezeichnet das Land als „nicht abgetretenes traditionelles Dakota-Gebiet“. Die Carry the Kettle First Nation erklärt, die begrenzten regionalen Wasservorräte und ein Grundwasserleiter unter einem Großteil der Gegend müssten geschützt werden, und wirft Bell und Saskatchewan vor, das Projekt ohne Benachrichtigung, Zustimmung oder Konsultationen vorangetrieben zu haben. Das sind die Positionen der First Nations, keine gerichtlichen Feststellungen zu territorialen Rechten oder einer Verletzung rechtlicher Pflichten. 2 17

In einem Schreiben vom 2. Oktober forderte die Standing Buffalo First Nation technische, ökologische und genehmigungsbezogene Unterlagen an, um eine eigene unabhängige Prüfung vornehmen zu können. Es war an Mirko Bibic, Präsident und Geschäftsführer von BCE Inc. und Bell Canada, gerichtet. Gefordert wird der Zugang zu den Belegen hinter dem Projekt, nicht eine weitere Zusicherung, dass dessen Auslegung sicher ist. 16 22

In ihrer Erklärung vom 5. Oktober richtete die Carry the Kettle First Nation ihre Forderung nach einer Aussetzung an Bell und beide Regierungen und knüpfte sie an folgende Bedingung:

„bis eine ordnungsgemäße Umweltprüfung abgeschlossen ist und unsere First Nation gemäß dem Vertrag konsultiert und angemessen berücksichtigt wurde.“

Carry the Kettle First Nation 20

Was die Zusicherung zur Kühlung tatsächlich beantwortet

Bell erklärt, die Anlage entnehme dem Grundwasserleiter weder Wasser noch leite sie Wasser dorthin ein. Das Unternehmen beschreibt ein versiegeltes Kühlsystem mit geschlossenem Kreislauf und erklärt, das Kühlmittel werde erst nach mehr als einem Jahrzehnt ausgetauscht. Dies sind konkrete Zusicherungen des Unternehmens – keine unabhängig nachgewiesenen Umweltergebnisse. 1 2

Saskatchewans Frage-und-Antwort-Dokument zum Projekt vom Oktober enthält weitere Einzelheiten: „Für die laufende Kühlung wird kein kommunales Wasser verwendet.“ Der geschlossene Kreislauf werde einmalig mit einer technischen Flüssigkeit befüllt, die nicht regelmäßig nachgefüllt werden müsse. Toiletten und Küchen würden über eine Wasserleitung versorgt, nicht über Brunnen; der Bedarf sei mit dem eines Büros mit etwa 130 Personen vergleichbar. Eine Angabe zum Wasservolumen wird nicht gemacht. 14

Damit lässt sich nicht behaupten, dass bei der Entwicklung gar kein Wasser verwendet wird. Zugleich bleiben wichtige Fragen zur Auslegung unbeantwortet: Das Dokument nennt weder das technische Kühlmittel noch die anfängliche Füllmenge oder die Art, wie das System letztlich Wärme abführt. Ein Anschluss an die Wasserleitung gibt für sich genommen keinen Aufschluss über die endgültige Herkunft des Versorgungswassers. 14

Die Provinz erklärt außerdem: „Das Grundwasser wird anhand veröffentlichter Ausgangswerte überwacht.“ Der verfügbare Text nennt jedoch weder Probenahmestellen noch Überwachungshäufigkeit, Schwellenwerte oder erforderliche Abhilfemaßnahmen. Dies ist eine Zusage zur Überwachung, keine abgeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung. Und eine Erläuterung des Kühlsystems klärt keine Fragen zu Bauarbeiten, Eingriffen in den Boden, Luft oder Wildtieren auf dem erweiterten Campus. 14

Ein Plan zur Vervierfachung – kein aktueller Verbrauch

Bell kündigte das ursprüngliche Projekt mit 300 Megawatt am 16. März 2026 an. Die am 14. September angekündigte Erweiterung sieht bis zu 900 Megawatt zusätzliche Kapazität vor. Damit käme der Campus beim vollständigen Ausbau auf bis zu 1.200 Megawatt beziehungsweise 1,2 Gigawatt. Dabei handelt es sich um geplante Kapazitäten – nicht um gemessenen Stromverbrauch oder einen Nachweis, dass die Stromlieferungen gesichert sind. 28 30

CTV bezeichnete die 1,2 Gigawatt in seiner Berichterstattung vom 8. Oktober als Erweiterungskapazität; aus Bells datierter Mitteilung geht jedoch hervor, dass es sich um die Gesamtkapazität des erweiterten Campus einschließlich der ursprünglichen 300 Megawatt handelt. Ebenso fasste Global News in seinem Bericht vom 11. Oktober den erweiterten Gebäudeplan mit der Ankündigung vom März zusammen. Die datierten Unternehmensmitteilungen trennen das ursprüngliche Projekt im März von der Erweiterung im September. 4 1 28 30

Bei den Gebäudezahlen ist die Lage weniger eindeutig. Global News berichtete am 8. Oktober von bis zu neun zusätzlichen Gebäuden und in seiner Berichterstattung vom 10. bis 11. Oktober über das erweiterte Projekt von bis zu 15 Gebäuden. Zusätzliche Gebäude und die Gesamtzahl der Gebäude auf dem Campus sind unterschiedliche Angaben; ein detaillierter Plan, der sie in Einklang bringen würde, liegt nicht vor. Vier im Bau befindliche Rohbauten zu neun geplanten Erweiterungsbauten hinzuzurechnen, löst die Frage nicht: Die vier Rohbauten sind eine Momentaufnahme der Bauarbeiten, keine bestätigte endgültige Zahl für das ursprüngliche Gelände. 3 2 27

Die Angaben zur Fläche lassen sich leichter erklären. Das gemeldete Erweiterungsgrundstück von 895 Acres grenzt an das ursprüngliche Gelände von etwa 160 Acres. Zusammen ergeben sie etwa 1.055 Acres – im Einklang mit CTVs Beschreibung eines Campus mit mehr als 1.000 Acres. Diese Rechnung belegt weder einen abgeschlossenen Kauf noch eine endgültig vermessene Fläche oder dass Gebäude jeden Acre bedecken würden. 3 5 11

Die Kaufvereinbarungen sind weiterhin an Bedingungen geknüpft; dem Bericht zufolge wird der Kaufvertrag vom Farm Land Security Board geprüft. CBC nannte als mögliche Verkäufer unter anderem einen ehemaligen Reeve und den amtierenden stellvertretenden Reeve. Ihr mutmaßliches finanzielles Interesse ist kein Beleg für Fehlverhalten; die individuellen Bedingungen der Transaktion, mögliche Befangenheiten und Offenlegungen zu Interessenkonflikten sind nicht geklärt. 9 6

Auch belegt eine geplante Stromkapazität nicht, dass ein Kraftwerk genehmigt wurde. Der kommissarische Reeve Ray Orb sagte am 9. Oktober, er rechne nicht mit einem 900-Megawatt-Kraftwerk auf dem Gelände. Das ist seine Einschätzung, keine endgültige Entscheidung über die Stromversorgung. 13

Die Genehmigung muss noch mehrere Hürden nehmen

Die Stadträte von Sherwood verabschiedeten am 7. Oktober einstimmig die erste Lesung des Vorschlags zur Umwidmung des Gebiets für die Erweiterung. Die zweite und dritte Lesung stehen noch aus. Der Rat stimmte außerdem einstimmig öffentlichen Versammlungen und dem Austausch mit der Gemeinde zu; CTV bezeichnete die nächste Phase als öffentliche Anhörung, die Orb zufolge angekündigt werde, sobald ein Termin feststehe. Bis zum 11. Oktober steht kein Anhörungstermin fest. Dass der Antrag vorangetrieben wird, ist keine endgültige Genehmigung der Umwidmung. 3 4

Die kommunale Führung hatte sich bereits verändert. Global News berichtete, dass im vorangegangenen Frühjahr vier von sieben Stadträten zurückgetreten seien und Saskatchewan kommissarische Stadträte eingesetzt habe; anschließend sei das ursprüngliche Projekt genehmigt worden. Die einzelnen Rücktrittsdaten und die vollständigen Unterlagen zu den Ernennungen konnten nicht unabhängig ermittelt werden. Unabhängig davon, welche Bedeutung diese Vorgeschichte für die Prüfung der Entscheidungen hat: Die Genehmigung für das ursprüngliche Gelände darf nicht mit einer Genehmigung der Erweiterung verwechselt werden. 2

Auch der Zeitplan ist an Bedingungen geknüpft. In Bells Übersicht vom März war vorgesehen, dass die ursprüngliche Anlage Anfang 2027 schrittweise in Betrieb gehen sollte; CBC berichtete im März von einem erwarteten Betriebsbeginn bis Jahresende. Wie genau diese gestaffelten Zeitpläne zusammenhängen, ist ungeklärt. Zusätzliche Gebäude könnten 2027 gebaut werden, sobald Kunden gefunden sind; der gestaffelte Bau könnte sich bis 2030 und darüber hinaus erstrecken – ein verbindlicher Fertigstellungstermin ist das nicht. 26 12 3 5

Ein gesonderter Antrag auf eine Bundesprüfung ist bereits öffentlich dokumentiert. In einem Schreiben, in dem gemäß Abschnitt 9(1) des Impact Assessment Act eine Einstufung beantragt wird, heißt es, ein erster Antrag sei am 4. Mai an die Bundesbehörde für Umweltprüfungen gegangen. Am 15. Mai sei dann geraten worden, den Antrag direkt an den Minister zu richten. Der Verfasser nannte Bedenken zu Grundwasser, Fischlebensräumen, Zugvögeln, Rechten indigener Völker und zum Klima. Damit ist ein Antrag auf Prüfung belegt, nicht aber eine Entscheidung über die Einstufung oder Feststellungen zu Schäden. 21

Der Verfasser erklärte, dass seines Wissens keine unabhängige Umweltprüfung durch die Provinz oder den Bund öffentlich bekanntgegeben worden sei. Diese Einschränkung ist wichtig: Weder dieses Schreiben noch die Forderungen der First Nations belegen, dass keine Umweltprüfungen stattgefunden haben. Die verfügbaren Berichte belegen dennoch weder eine abgeschlossene unabhängige Prüfung noch eine inhaltliche Antwort der Regierung, die die Forderungen der First Nations klärt. Auch die Neuen Demokraten in der Opposition haben eine Pause gefordert, doch politische Unterstützung stoppt keine Bauarbeiten. 21 24

Die nächste kommunale Bewährungsprobe sind eine noch nicht terminierte Anhörung und die ausstehenden Lesungen zur Umwidmung. Entscheidend ist, ob Bell und die Regierungen die angeforderten Unterlagen vorlegen, sich mit den First Nations treffen und auf deren Forderungen nach einer Prüfung eingehen. Ein geschlossener Kühlkreislauf kann eine Frage zum Wasser beantworten. Er beantwortet nicht die Frage, wer die Belege prüfen darf, bevor ein bereits im Entstehen begriffener Campus wesentlich größer wird.

Quellen zu diesem Bericht

Global News: nationaler Bericht vom 10. Oktober 1; Bedenken der First Nations 2; Vorschlag zur Erweiterung um neun Gebäude 3. CTV News: Nachrichtensendung aus Regina vom 7. Oktober 4; Einzelheiten zur Erweiterung 5.

CBC: geplanter Grundstückskauf 6. SaskToday: Phase der öffentlichen Prüfung 7. CTV: erwartete Abstimmung über die Umwidmung 8. Leader-Post: bedingter Grundstücksverkauf 9. CJME: Lageplan 10. Connect CRE: angrenzende Grundstücke 11. CBC: ursprüngliches Projekt 12. CJME: Äußerungen zum Kraftwerk 13. Saskatchewan: Fragen und Antworten zum Projekt 14. Mugglehead: Erweiterung und Flächennutzung 15.

CJME: Forderung nach Konsultationen 16. CBC: Widerstand der First Nations 17. Yahoo News Canada: Bericht über die First Nations 18. MBC Radio: Forderung der Carry the Kettle First Nation 19. Eagle Feather News: Erklärung vom 5. Oktober 20. Bundesregister: Schriftwechsel zum Antrag auf ministerielle Einstufung 21. MBC Radio: Antrag der Standing Buffalo First Nation auf Unterlagen 22. Canada News Media: Forderungen der First Nations 23. SaskToday: Forderungen nach Austausch 24. Global News: Schreiben der Standing Buffalo First Nation 25.

Bell: Projektübersicht vom März 26. Saskatchewan: Bau-Update vom 1. Oktober 27. Bell: Ankündigung der ursprünglichen 300 Megawatt 28. Saskatchewan: Hintergrundpapier vom September 29. Bell-Mitteilung über Stockhouse: Erweiterung vom 14. September 30. SEC: Anlage zur Mitteilung vom März 31. CBC: Strom, Wasser und Auswirkungen auf die Gemeinde 32. The1News: Bericht zu Konsultationen 33. TheNews92: Bericht über das Schreiben 34. CKRM: Vorschau auf die Ratssitzung 35. Bundesregister für Umweltprüfungen: Projektbeschreibung 36.

Wie ausgestrahlt 29 Zeilen
  1. Two First Nations demand Bell halt an AI campus that's already taking shape.
  2. Construction is underway on the original site, and Bell proposes expanding its planned capacity fourfold. The Nations want environmental evidence and consultation before development goes further.
  3. Will Bell and the governments address those requests before the campus grows?
  4. Standing Buffalo First Nation is about 75 kilometres from the site, south of Regina in Sherwood. The Nation describes the land as unceded traditional Dakota territory. Carry the Kettle First Nation says limited regional water supplies and an underlying aquifer need protection.
  5. Standing Buffalo wants evidence about effects on land, water, air and wildlife. Its October 2 letter requested technical, environmental and approval documents so the Nation could carry out its own independent assessment.
  6. Standing Buffalo addressed that request to Bell president and chief executive Mirko Bibic. The Nation wants access to the information behind the project's design and approvals, so it can judge the consequences for itself.
  7. Carry the Kettle says Bell and Saskatchewan moved ahead without notice, consent or consultation. Its October 5 statement asks Bell and both governments to pause development until an environmental assessment is complete and Treaty-based consultation and accommodation take place.
  8. The provincial opposition New Democrats have also called for a pause. First Nations leaders say they may go to court if Canada, Saskatchewan and Bell don't pause the project and meet with them.
  9. Bell's original plan called for 300 megawatts. The expansion adds up to 900 megawatts, bringing the proposed total to 1,200 megawatts, or 1.2 gigawatts. That's four times the original announced capacity, at full buildout.
  10. Bell announced the original project on March 16, 2026, and the expansion on September 14. The enlarged plan came six months after the initial announcement. Bell is describing future capacity; the campus is still being built.
  11. Saskatchewan's October 1 construction update said four building shells were taking shape at the original 300-megawatt site. That work was underway while the separate expansion proposal was still moving through municipal review.
  12. The expansion proposal allows up to nine additional buildings. The enlarged project is also reportedly planned for as many as 15 buildings. How those counts fit together is still unclear; four shells under construction don't settle the final campus count.
  13. The planned buildings would spread across an area compared to eight average-sized golf courses. That comparison conveys scale. The land proposal gives a more concrete measure of how far Bell wants the campus to reach.
  14. The original site covers approximately 160 acres of agricultural land. Bell's conditional purchase arrangements cover another 895 acres beside it. Together, that's approximately 1,055 acres of proposed holdings, with the sale still conditional.
  15. The conditional sale agreement is under Farm Land Security Board review. Potential sellers include a former reeve and the current deputy reeve. Their financial interest in the proposed sale carries no finding of wrongdoing. The combined acreage also leaves the eventual developed footprint to be determined.
  16. Bell says its sealed, closed-loop cooling system won't draw water from or discharge water to the aquifer. It says the coolant lasts more than a decade before replacement. Saskatchewan describes a one-time technical-fluid fill that doesn't need regular refills.
  17. Those assurances address water moving into and out of the cooling system. The Nations are also asking about construction, land disturbance, air and wildlife across a much larger campus. Bell's cooling explanation alone can't resolve those broader requests.
  18. The province says washrooms and kitchens would receive water through a watermain rather than wells. It describes demand as comparable to an office of about 130 people. That domestic supply is separate from the technical fluid circulating through the cooling loop.
  19. Saskatchewan promises to monitor groundwater against published baselines, measurements used to track changes. The province hasn't spelled out how monitoring would trigger corrective action. Standing Buffalo wants the underlying technical and environmental documents to support its own assessment.
  20. A separate writer has already asked for federal review under the Impact Assessment Act. The request raised groundwater and fish-habitat concerns, migratory birds, Indigenous rights and climate effects. Those are concerns the writer wants examined.
  21. The writer submitted an initial request to the federal assessment agency on May 4. On May 15, the agency advised sending the request directly to the minister, with copies to the agency. A federal assessment decision hasn't been announced.
  22. The writer said they knew of no publicly disclosed independent provincial or federal assessment. The Nations are seeking independent environmental evidence, and no completed assessment has been presented to resolve their demands.
  23. Sherwood councillors unanimously passed first reading of the expansion rezoning on October 7. Second and third readings still have to happen. Council also approved public meetings and community engagement, and the proposal is moving toward a public hearing.
  24. Interim reeve Ray Orb says the hearing will be advertised once scheduled. On October 9, he also said he didn't expect a 900-megawatt power plant at the site. His expectation leaves the final power-supply decision open.
  25. Four of Sherwood's seven council members reportedly quit the previous spring, and Saskatchewan appointed interim councillors. The original project was approved after those appointments. Approval and construction on that original site came before the expansion's unfinished rezoning process.
  26. Other opponents at the municipal stage raised electricity use, psychological impacts and inadequate public consultation. They also sought environmental review and First Nations consultation. The construction schedule depends on more than council votes.
  27. Bell expects the original facility to begin coming online in early 2027. Additional-building phases could start in 2027 as Bell secures customers. Staged expansion could continue through 2030 and beyond, so the proposed schedule remains conditional.
  28. Operations were also expected by the end of 2027. Those expectations describe a phased opening; Bell hasn't supplied a single confirmed completion date for the enlarged campus.
  29. Bell's aquifer assurance hasn't resolved the Nations' requests for documents, consultation and environmental assessment. Bell and the governments haven't announced an agreed construction pause or a resolution of those requests. The public hearing still has no announced date, and First Nations leaders have identified court action as their possible next step.

Quellen

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