Katastrophen · Überschwemmungen im Südwesten
Frist der Tornadowarnung verstrichen, doch Hochwasserwarnung für den Little Colorado gilt bis Samstag
Eine neue Hochwasserwarnung für den Little Colorado gilt bis Samstag und damit über die Frist der Tornadowarnung vom Donnerstag hinaus. Aktualisierte Wasserstände und der Status der Wiedereröffnung von Straßen sind weiterhin unklar.
Video in der Originalsprache
Transkript · WIRD GELADEN
Aus dem englischen Original übersetzt.
ThemenverlaufTag 1
1 Bericht20 Medien37 Quellen
Wo bleibt die Gefahr bestehen, nachdem die Frist einer Tornadowarnung abgelaufen ist? In diesem Unwetter im Südwesten betrifft die deutlichste spätere Warnung den Fluss: den Little Colorado zwischen Woodruff und Leupp in Arizona, wo eine neue Hochwasserwarnung bis in den frühen Samstagmorgen gilt. Die Frist der Tornadowarnung am Donnerstag ist abgelaufen. Das ist keine Entwarnung für überflutete Straßen oder Flussdurchquerungen. 29
Das Büro des National Weather Service in Flagstaff gab die Flusswarnung am Freitag, dem 23. Oktober, um 2:50 Uhr Mountain Standard Time heraus. Sie soll bis Samstag, den 24. Oktober, um 3 Uhr MST gelten. Sie weist auf anhaltende Hochwassergefahr in diesem bestimmten Korridor hin – nicht darauf, dass jede am Donnerstag betroffene Gemeinde weiterhin überflutet ist, und auch nicht auf einen neuen Pegelstand für den Moenkopi Wash, den Chinle Creek oder den Little Colorado nahe Cameron. 29
Unterschiedliche Gefahren, unterschiedliche Fristen
- Donnerstag, 22. Oktober, 20 Uhr MST / 21 Uhr MDT723
Die Tornadowarnung 693 erreicht ihre planmäßige Frist am Abend. Eine bestätigte Verlängerung liegt nicht vor.
- Freitag, 23. Oktober, 2:50 Uhr MST29
Das NWS-Büro in Flagstaff gibt eine Hochwasserwarnung für den Little Colorado zwischen Woodruff und Leupp heraus.
- Samstag, 24. Oktober, 3 Uhr MST29
Die Flusswarnung soll auslaufen. Allein diese Frist belegt nicht, dass die Straßen sicher sind.
Was die Pegelstände aussagen
Am Donnerstagmorgen waren Gemeinden der Navajo Nation bereits von Überschwemmungen betroffen. Die Navajo Times berichtete unter Berufung auf den Wetterdienst, dass der Pegel des Moenkopi Wash nahe Tuba City bei 36.38 Fuß lag, gegenüber einem Hochwasserstand von 27 Fuß – also 9.38 Fuß über diesem Schwellenwert. Dies ist ein für den 22. Oktober gemeldeter Pegelstand und keine aktuelle Beobachtung vom Freitag. Der Pegel misst die Wasserhöhe an einer Messstelle; er bedeutet nicht, dass eine Straße oder ein Gebäude 36 Fuß tief unter Wasser stand. 1
Nahe Chinle lag ein Pegel derselben Meldung zufolge bei ungefähr 3.6 Fuß und damit unter dem Hochwasserstand von 4 Fuß; zugleich wurde weiterer Regen erwartet. Auch am Little Colorado nahe Cameron wurden erhöhte Durchflussmengen gemeldet. Hochwasserwarnungen galten für Teile der Counties Apache und Coconino, darunter Gebiete entlang des Chinle Creek, des Moenkopi Wash und des Little Colorado. Ein starkes Wettersystem vom Pazifik brachte Schauer und Gewitter auf bereits durchnässten Boden. 1
Diese Beobachtungen zeichnen ein uneinheitliches Bild: ein gemeldeter Pegel deutlich über dem Hochwasserstand, ein anderer unter seinem Schwellenwert und andernorts erhöhte Durchflussmengen. Daraus lässt sich kein einheitlicher Wasserstand für die gesamte Region ableiten. Ebenso zeigt die Hochwasserwarnung vom Freitag für den Abschnitt Woodruff–Leupp nicht, ob der Wasserstand an diesen drei Messstellen seither gestiegen oder gesunken ist. Aktualisierte Zahlenwerte liegen nicht vor.
Auch bei Straßensperrungen braucht es eine eigene Entwarnung
Auf der anderen Seite der Staatsgrenze beeinträchtigten die Überschwemmungen am Donnerstag bekannte Verkehrswege in Farmington, New Mexico. Der Tri City Record berichtete von Sperrungen am San Juan Boulevard und an der Main Street; die Polizei von Farmington meldete, dass Wasser über den Wash am Navajo Street trat. Anderswo in San Juan County wurden Furten mit niedrigem Wasserstand überflutet, darunter Übergänge an der Road 4990. Die Polizei riet Autofahrern, überflutete Straßen zu meiden. Dies sind Berichte über Auswirkungen am Donnerstag, keine bestätigte Übersicht über Sperrungen oder Wiedereröffnungen am Freitag. 4
Auch die Niederschlagswerte sind zeitlich begrenzt. Für die 24 Stunden vor dem Bericht vom Donnerstag meldete der Record mehr als 1.22 Zoll nördlich des Navajo Dam, 1.03 Zoll in Farmington, 1.01 Zoll in Bloomfield und 0.89 Zoll in Aztec. Es handelt sich um eine Momentaufnahme, bevor das Unwetter vorüber war, nicht um die endgültigen Niederschlagssummen. 4
Für den Norden von San Juan County wurden weitere 0,5 bis 1,5 Zoll Niederschlag vorhergesagt; von etwa 14 bis 21 Uhr am Donnerstag bestand eine erhöhte Sturzflutgefahr. Aus dieser Prognose geht nicht hervor, wie viel zusätzlicher Regen tatsächlich fiel. Die regionale Hochwasserwarnung galt zunächst bis Donnerstagabend; ein späteres NWS-Bulletin nannte als Frist Freitag, 6 Uhr MDT, die ebenfalls verstrichen ist. Keine der beiden Fristen belegt, dass eine bestimmte Überquerung wieder geöffnet wurde. 4 32
Was die Tornadowarnung bedeutete – und was nicht
Die Tornadowarnung 693 galt am Donnerstag für 13 Counties. In Arizona waren dies Apache, Coconino, Navajo, Cochise, Graham, Greenlee und Gila. In New Mexico waren es Catron, Cibola, Grant, Hidalgo, McKinley und San Juan. Das Gebiet umfasste Gemeinden der Navajo Nation und reichte im Süden bis Douglas und Sierra Vista. Die Aufnahme in das Warngebiet bedeutete, dass sich Tornados entwickeln konnten – nicht, dass an jedem genannten Ort ein Tornado oder schädlicher Wind aufgetreten war. 1 8
Die unterschiedlichen örtlichen Ablaufzeiten waren kein Widerspruch: 20 Uhr MST in Arizona und 21 Uhr MDT in New Mexico und auf dem Gebiet der Navajo Nation bezeichneten denselben Zeitpunkt, den 23. Oktober um 03:00 UTC. NWS-Aktualisierungen am Nachmittag hielten an diesem geplanten Ende fest. Eine bestätigte Verlängerung liegt nicht vor; deshalb sollte die Tornadowarnung vom Donnerstag nicht als am Freitag weiterhin gültig betrachtet werden. 7 2 3
Meteorologen hatten vor rotierenden Gewittern gewarnt, die Hagelkörner mit einem Durchmesser von 1 bis 2 Zoll, Böen von mehr als 60 mph und vereinzelt mögliche Tornados mit sich bringen könnten. Einige lokale Vorhersagen stuften die Tornadogefahr als gering ein und betonten Hagel und Wind. Im Osten Arizonas war die Gefahr schwerer Unwetter am größten; die Stürme sollten sich von Westen nach Osten abschwächen. Dies waren vorhergesagte Gefahren, keine Bilanz beobachteter Auswirkungen. 1 13
Eine separate Unwetterwarnung für die Gegend nahe Quemado kurz vor Donnerstagmittag nannte mögliche Böen von 60 mph und Hagel in der Größe von Vierteldollarmünzen. Auch diese Warnung für einen bestimmten Sturm bestätigte keinen Tornado. Im vorläufigen Berichtszeitraum des Storm Prediction Center vom 22. bis 23. Oktober waren keine Tornados gemeldet; die Zusammenfassung war jedoch nicht endgültig und bezog sich auf einen begrenzten Zeitraum. Eine abschließende Feststellung, ob es einen Tornado gab, steht noch aus. 5 20
Am 22. Oktober berichteten wir über erhebliche Schäden und leichte Verletzungen in Heber-Overgaard infolge der vorangegangenen Mittwochnacht, als Bäume und Strommasten umstürzten und eine Tornadowarnung galt. In diesem Bericht wurde kein Tornado bestätigt; die umfassendere Warnung vom Donnerstag liefert die fehlende Bestätigung nicht, und die Verletzungen dürfen ihr nicht zugeschrieben werden. Am 23. Oktober berichteten wir gesondert über überschwemmte Gebäude und Straßensperrungen in Archuleta County, Colorado. Die Hochwasserwarnung für den Little Colorado am Freitag betrifft einen anderen Korridor in Arizona. 1
Auch die Schutzmaßnahmen unterscheiden sich. Eine Tornadowarnung bedeutet, dass ein Tornado vom Radar erfasst oder gemeldet wurde. Sie fordert dazu auf, sich sofort in einem kleinen Innenraum im untersten Stockwerk eines stabilen Gebäudes in Sicherheit zu bringen und Fenster zu meiden. Für die Folgen des Hochwassers bleibt der Rat der Polizei eindeutig: überflutete Straßen meiden. Welche Überquerungen wieder geöffnet sind und ob die Wasserstände bei Moenkopi, Chinle und Cameron sinken, ist weiterhin unklar. Der Samstagmorgen ist der nächste planmäßige Prüfzeitpunkt der Flusswarnung – keine Zusage, dass das Wasser dann verschwunden sein wird. 1 4 29
Wie ausgestrahlt 19 Zeilen
- Floodwater closed roads, and a new river warning extends the danger beyond the tornado-watch deadline. The Little Colorado River warning covers the stretch from Woodruff to Leupp into early Saturday. The immediate question is where flood danger continues after the tornado-watch deadline.
- On October 22, we reported storm damage and minor injuries in Heber-Overgaard after Wednesday night's storm. On October 23, we reported flooded structures and road closures in Archuleta County, Colorado. The later river warning concerns a separate corridor in Arizona.
- Trees and utility poles came down during the Heber-Overgaard storm. A tornado warning was in effect, but officials haven't confirmed a tornado there. Those injuries belonged to Wednesday night's storm. Thursday's broader tornado watch covered a later period, while flooding affected communities across the Navajo Nation and into northwestern New Mexico.
- The Little Colorado River received a new flood warning early Friday, October 23. It covers Woodruff to Leupp and is scheduled through three Saturday morning, Mountain Standard Time. That keeps a river-flood warning on the calendar after Thursday's tornado-watch deadline.
- Moenkopi Wash had already risen well above flood stage Thursday morning. Flood warnings covered portions of Apache and Coconino counties, where water affected the wash, Chinle Creek and the Little Colorado River. A strong Pacific weather system brought widespread showers and thunderstorms onto ground that was already wet, adding to the flood concerns.
- Moenkopi Wash near Tuba City reached a reported 36.38 feet Thursday morning. Its flood stage is 27 feet, putting that reading 9.38 feet above the threshold. The figure measures the water's height at the gauge, rather than its depth across a road.
- Near Chinle, a gauge measured about 3.6 feet against a four-foot flood stage Thursday, with more rain expected. Elevated flows were also reported near Cameron on the Little Colorado River. The Apache County flood warning described Thursday was scheduled through that evening. Those readings describe Thursday's conditions.
- Floodwater also interrupted roads in Farmington. Police reported closures on San Juan Boulevard and Main Street, with a wash overflowing on Navajo Street. Elsewhere in San Juan County, low-water crossings were running, including crossings on Road 4990. Police urged drivers to avoid flooded roads.
- The rainfall figures cover the 24 hours before Thursday's account. They're a snapshot before the storm finished. The flood watch initially ran through late Thursday evening across San Juan County and much of the Four Corners. A later bulletin carried an early-Friday deadline, which has also passed.
- North of Navajo Dam received more than 1.22 inches. Farmington recorded 1.03 inches, Bloomfield 1.01 inches and Aztec 0.89 inches. These were the amounts reported Thursday for the preceding 24 hours, so they don't give the final storm totals.
- Forecasters expected another half-inch to an inch and a half in northern San Juan County Thursday. They placed the elevated flash-flood risk between about two and nine that afternoon and evening. That additional rainfall was a forecast. The measured totals don't tell us how much of it subsequently fell.
- Thursday's tornado watch covered 13 counties across Arizona and New Mexico. Arizona's seven were Apache, Coconino, Navajo, Cochise, Graham, Greenlee and Gila. The footprint reached Navajo Nation communities and extended south to places including Douglas and Sierra Vista.
- New Mexico's six counties were Catron, Cibola, Grant, Hidalgo, McKinley and San Juan. Communities included Farmington, Gallup, Grants, Zuni Pueblo, Silver City and Lordsburg. Five weather-service offices issued their local bulletins within seven minutes. Some Arizona bulletins replaced portions of an earlier severe thunderstorm watch, changing the alert coverage and the hazards people needed to prepare for.
- The watch's scheduled end was Thursday evening. The eight o'clock Arizona deadline and nine o'clock deadline in New Mexico and on the Navajo Nation referred to the same moment. That deadline has passed. The later Little Colorado River warning carries a separate expiration.
- Rotating thunderstorms were forecast to produce hail one to two inches across, gusts exceeding 60 miles an hour and a few possible tornadoes. Some local forecasts described the tornado chance as low, with hail and wind emphasized. Eastern Arizona faced the greatest severe-weather threat, with storms expected to weaken from west to east.
- A storm near Quemado received a severe thunderstorm warning shortly before noon Thursday for possible 60-mile-an-hour gusts and quarter-size hail. Flooding was also possible at Zuni Pueblo, which had flooded during the summer. The Storm Prediction Center's preliminary October 22-to-23 reporting window listed no tornado reports. A final tornado determination is still pending.
- A tornado warning means radar has detected a tornado or someone has reported one, and calls for immediate protection. Shelter in a small interior room on the lowest floor of a sturdy building, away from windows. A watch means conditions favor tornado development.
- People in vehicles, mobile homes or outdoors should reach substantial shelter when they can do so safely. Schools and workplaces should follow shelter plans and avoid large open rooms such as gymnasiums. For drivers after flooding, police advice remains direct. Avoid flooded roads.
- The later river warning keeps flood concerns in the Woodruff-to-Leupp corridor after the tornado-watch deadline. We don't yet know which affected crossings have reopened or the latest water levels at Moenkopi, Chinle and Cameron. The river warning's next scheduled checkpoint is early Saturday morning. Its expiration won't guarantee that roads are safe.
Quellen
37 Quellen20 Medien1 Agenturtext
Quellenkarte
Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.
Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.
Übersetzung aktualisiert:
Änderungsprotokoll
- r1Erstmals veröffentlicht.
