Konflikte · Sicherheitsbedrohungen im Vereinigten Königreich
Fallzahlen des MI5 zu staatlichen Bedrohungen vervierfacht; Terroristen testen KI-Drohnen
Der MI5 berichtet, Terroristen hätten KI-gestützte Drohnen ausprobiert, während die Ermittlungen zu ausländischen Staaten zunehmen. Seine eindringlichste Warnung zu biologischen Waffen bezieht sich weiterhin auf ein mögliches Zukunftsszenario – und laufende Strafverfahren müssen noch juristisch geprüft werden.
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Ausländische staatliche Operationen sind für den MI5 zu einer Aufgabe angewachsen, die ungefähr so umfangreich ist wie die Terrorismusbekämpfung. Die jüngste Jahresbewertung nennt einen weiteren Druckfaktor: Terroristen versuchen, künstliche Intelligenz zur Verbesserung ihrer Überwachungs- und Angriffsmethoden einzusetzen, unter anderem mit KI-gestützten Drohnen. Der Dienst muss sich sowohl mit veränderten Mitteln als auch mit einer größeren Ermittlungsbelastung auseinandersetzen – seine Terrorismusmission wird dadurch nicht durch eine neue ersetzt. 10
Bei einer Rede am 13. Oktober 2026 im Thames House sagte Generaldirektor Sir Ken McCallum, die Fallzahlen des MI5 zu staatlichen Bedrohungen hätten sich im vorangegangenen Jahrzehnt vervierfacht. Seine Warnung zu KI enthielt eine ebenso wichtige Einschränkung: Versuche von Terroristen, diese Technologie auszunutzen, gehören bereits zur Arbeit des MI5; das Szenario mit biologischen Waffen, das er als seine größte Sorge hinsichtlich eines Missbrauchs hervorhob, ist jedoch bislang nicht eingetreten. 10
Wir haben Terroristen gefasst, die versuchen, KI zur Verbesserung ihrer Aufklärung und Angriffsmethoden einzusetzen; KI-gestützte Drohnen bringen eine neue Wendung ins Spiel.
Laut MI5 belegt das versuchte Missbrauch, nicht aber einen erfolgreichen, von KI gesteuerten Terroranschlag. McCallum nannte keine Namen, Daten, Drohnenmodelle, Fallzahlen oder technischen Ergebnisse, anhand derer die Öffentlichkeit beurteilen könnte, wie weit diese Versuche gediehen sind. Die fehlenden Einzelheiten sind wichtig: Der Versuch, eine Technologie auszunutzen, und der Nachweis einer verlässlichen neuen Angriffsfähigkeit sind zwei verschiedene Dinge. 10
Andere Einsatzmöglichkeiten sind weniger spekulativ. KI verschärfe bereits den Wettstreit zwischen Cyberangreifern und Verteidigern, sagte McCallum, und könne Propaganda sowie auf einzelne Personen zugeschnittenes radikalisierendes Material erstellen. Seine Sorge hinsichtlich biologischer Waffen geht weiter: Wenn Schutzvorkehrungen versagen, könnte Unterstützung Menschen mit begrenzter Fachkenntnis dabei helfen, gefährliche Fähigkeiten zu entwickeln oder zu verbessern. Dieses Missbrauchsszenario beschrieb er jedoch ausdrücklich als „Noch nicht eingetreten“. Es ist eine Warnung davor, was künftig leichter werden könnte, kein Beleg für einen durch KI verursachten biologischen Angriff. 10 60
Er sprach außerdem eine gesonderte Sorge für die Zukunft an: ob fortgeschrittene KI-Systeme menschlichen Absichten zuverlässig folgen werden – das sogenannte Alignment-Problem. Damit rief er dazu auf, die Möglichkeit ernst zu nehmen, dass Systeme Menschen übertreffen könnten; er berichtete nicht, dass der MI5 auf einen eigenständig handelnden KI-Angreifer gestoßen sei. 10
Was die Zahlen zur Arbeitsbelastung tatsächlich messen
Der vierfache Anstieg bezieht sich auf die Fallzahlen des MI5 zu staatlichen Bedrohungen. Er bedeutet nicht, dass sich die Zahl vollendeter ausländischer Anschläge vervierfacht hat, dass jede Ermittlung Fehlverhalten nachwies oder dass das Risiko für Einzelne um das Vierfache gestiegen ist. Es wurden weder zugrunde liegende Fallzahlen noch genaue Kalenderdaten genannt, sodass Leser das Verhältnis nicht selbst rekonstruieren können. Russland, China und Iran bleiben die wichtigsten staatlichen Bedrohungen; die konkreten Hauptbeispiele der Bewertung betrafen Russland und Iran. 10 8
McCallum sagte außerdem, der MI5 wende inzwischen mehr Ressourcen für die Abwehr staatlicher Bedrohungen auf als während des Kalten Krieges. Das ist ein Vergleich der Mittelverteilung des Dienstes, für den weder Geldbeträge noch Personalzahlen veröffentlicht wurden – keine Einstufung der heutigen Gesamtgefahr für das Land als größer als in jedem anderen Zeitraum seit dem Zweiten Weltkrieg. Sky News berichtete über seine ausdrückliche Einschränkung dazu. Die aussagekräftige Schlussfolgerung ist dennoch erheblich: Zwei anspruchsvolle operative Aufgaben bestehen nun nebeneinander und sind ungefähr gleich umfangreich. 1 10
Russland bleibt nach McCallums Einschätzung „Aggressor Nummer eins“. Er beschrieb eine Eskalation von Sabotage, Cyberoperationen und versuchter Gewalt, die unterhalb der Schwelle für die kollektive Verteidigung der NATO bleiben sollen. Zu seinen Beispielen gehörten ein Cyberangriff auf die polnische Energieinfrastruktur, ein fehlgeschlagener Versuch, mit einer mit Sprengstoff beladenen Drohne ein Frachtflugzeug in Deutschland zu zerstören, sowie ein vereitelter Attentatsplan in den USA. Er nannte keine weiteren Daten oder identifizierten Opfer; das deutsche Flugzeug wurde nicht als zerstört beschrieben und der Mord an dem Amerikaner nicht als vollzogen. 10
Die fast 1.000 Ausweisungen seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine hätten das traditionelle verdeckte Netzwerk des Landes stark geschwächt, sagte er. Moskau setze nun auf bezahlte Kriminelle und unerfahrene Freiwillige, darunter das mit dem russischen Militärgeheimdienst verbundene GRU Volunteer Corps. Solche Anwerbungen können ausländische staatliche Operationen in gewöhnliche Arbeitsplätze hineintragen, ohne dass ein identifizierbarer ausländischer Agent auftaucht. McCallum beschrieb außerdem versuchte Wahlbeeinflussung und Kampagnen, die gesellschaftliche Spaltungen ausnutzen, und unterschied dabei zwischen solchen Versuchen und dem Erreichen des von Moskau gewünschten Wahlausgangs. 10 20
In einem Fall rückt ein Prozess in Großbritannien näher. Joshua Cammidge wurde im September nach dem National Security Act angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, Vorbereitungen zur Sabotage einer Drohnenfabrik in Swindon getroffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, einem ausländischen Geheimdienst geholfen und Kontakt zu einer Person mit Verbindungen zum GRU Volunteer Corps gehabt zu haben. Er bestreitet den ihm vorgeworfenen, mit Russland verbundenen Plan. Berichtet wurde von einer Anhörung vor Prozessbeginn im Januar; anschließend ist ab dem 19. April 2027 ein dreiwöchiger Prozess vor dem Crown Court in Winchester angesetzt. Keine dieser Anschuldigungen ist eine Feststellung der Schuld. 91 89 170
Vorwürfe gegen Iran treffen auf noch nicht abgeschlossene Strafverfahren
McCallum beschrieb, wie sich die Ambitionen Irans auf schwerer zu erreichende Ziele ausweiten, darunter Militärstandorte, und verwies zugleich auf Bedrohungen jüdischer Gemeinden, iranischer Dissidenten und iranischer Medienschaffender. Iran zugeschriebene Operationen hätten in den vorangegangenen zwölf Monaten zu mehr als 50 Festnahmen im Vereinigten Königreich geführt. Die Berichte vom 13. Oktober wichen voneinander ab: BBC News meldete zunächst 50, ebenso Channel 4 News; ITV News berichtete von mehr als 50. In McCallums veröffentlichter Rede und dem späteren BBC-Bericht steht die ausführlichere Formulierung „mehr als fünfzig“. Dabei handelt es sich um Festnahmen, nicht um Verurteilungen oder eine Zahl separat nachgewiesener Anschlagspläne. 9 6 7 4 10
Auch die Berichte desselben Tages unterschieden sich darin, wie vollständig sie den Stand des Verfahrens wiedergaben. Channel 4 berichtete, zwei iranische Staatsangehörige seien vor Kurzem wegen eines mutmaßlichen Anschlagsplans in Manchester festgenommen worden; ITV meldete, sie seien angeklagt worden. Die Polizeidaten belegen den vollständigen Sachstand: Salam Ahmadyan und Rahman Salehi wurden am 20. September festgenommen und am 2. Oktober wegen der Vorbereitung terroristischer Handlungen angeklagt. Eine Darstellung, die nur die Festnahmen erwähnt, lässt diesen späteren rechtlichen Schritt aus. 6 7 51
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, einen selbstgebauten Sprengsatz geplant und den Heaton Park Synagogue sowie das Manchester Jewish Museum ausgekundschaftet zu haben. Zudem hätten sie Kontakt zu einem Dritten im Ausland gehabt, der sich mutmaßlich im Iran befinde. Dies sind weiterhin Anschuldigungen, keine nachgewiesenen Handlungen und keine gerichtliche Feststellung, dass der iranische Staat sie gesteuert habe. Beide Männer befinden sich in Untersuchungshaft und sollen am 23. Oktober vor dem Old Bailey erscheinen. 49 164
Es gibt auch eine Aktualisierung zu den Ermittlungen in Fairford, über die wir am 9. Oktober berichtet hatten, als sieben Männer gegen Kaution auf freiem Fuß waren und keine Anklage erhoben worden war. Bis zum 17. Oktober hatte sich dieser rechtliche Stand nicht geändert: Alle sieben waren gegen Polizeikaution auf freiem Fuß; spätere Anklagen oder Änderungen der Kautionsauflagen waren nicht bestätigt. Die Polizei fand in Transportern, die mit den ersten Festnahmen in Verbindung standen, Benzin oder Brandbeschleuniger, jedoch keine Sprengstoffe. Diese Funde belegen weder Schuld noch die Steuerung eines mutmaßlichen Plans. 126 128
Geändert hatte sich die öffentliche Zuschreibung durch die Regierung. Am 12. Oktober sagte Premierminister Andy Burnham dem Parlament, der mutmaßliche Anschlagsplan sei mit hoher Wahrscheinlichkeit im Iran koordiniert und fast sicher von der iranischen Islamischen Revolutionsgarde gesteuert worden. Das ist eine nachrichtendienstliche Einschätzung der Regierung, keine Anklage und keine gerichtliche Feststellung. McCallum bezeichnete Fairford später als „nicht einzigartig“, hielt sich wegen der laufenden Ermittlungen jedoch mit operativen Einzelheiten zurück; Belege für diese konkrete Zuschreibung legte er öffentlich nicht vor. 151 15
Schutz wird zur eigenen Mission
Die umfassendere Terrorismuswarnung geht nicht mit einer neu angekündigten Erhöhung der Terrorwarnstufe einher. Das Gemeinsame Terrorismusanalysezentrum setzte die britische Stufe am 30. April von „erheblich“ auf „schwer“ herauf; die Änderung wurde am 1. Mai bekannt gegeben. Als McCallum sprach, galt weiterhin die Stufe „schwer“. Sie bedeutet, dass ein Anschlag höchstwahrscheinlich ist, nicht, dass die Behörden ein bestimmtes Ziel oder Datum bekannt gegeben haben. 35 36 40
McCallum sagte, der rechtsextreme Terrorismus habe erheblich zum Anstieg beigetragen. Es gebe mehr Fälle, in denen ausländerfeindliche und antimuslimische Ressentiments in terroristische Absichten umschlügen. Er verwies auf eine Ermittlung einige Monate zuvor, bei der es um einen radikalisierten 13-Jährigen aus dem rechtsextremen Spektrum in Großbritannien ging: Die gewonnenen Informationen hätten einem internationalen Partner geholfen, einen tödlichen Anschlag zu verhindern. Weder der Jugendliche noch das Land wurden genannt; eine Verurteilung wurde nicht bekannt gegeben. 10
Auch Al-Qaida und der Islamische Staat setzen weiterhin Anschläge in Auftrag und inspirieren sie. Zu den abgeschlossenen Fällen, die in der Rede genannt wurden, gehörten drei islamistische Extremisten, die im Februar wegen der Planung eines Massenanschlags mit automatischen Waffen auf die jüdische Gemeinde in Manchester verurteilt wurden, sowie ein 16-Jähriger aus Inverclyde, der wegen des Versuchs eines Anschlags auf sein örtliches islamisches Zentrum zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. Die Verurteilungen vom Februar stehen in keinem Zusammenhang mit den noch laufenden Verfahren gegen Ahmadyan und Salehi. 7
Die technologische Reaktion des MI5 ist bereits angelaufen. Sein Zentrum für die Bewertung von KI-Bedrohungen wurde 2026 eingerichtet und ist im Dienst angesiedelt. Es vereint Fachwissen des AI Security Institute, der National Crime Agency und des National Cyber Security Centre. Seine Aufgabe ist es, übertriebene Behauptungen von tatsächlichen Fähigkeiten zu unterscheiden. MI5, MI6, GCHQ und das AI Security Institute arbeiten außerdem gemeinsam an Sicherheitsrisiken durch KI. 10 59
Schutz und nationale Resilienz, kurz PROTECT, sind neben der Terrorismusbekämpfung und der Abwehr staatlicher Bedrohungen zur dritten Kernaufgabe des MI5 geworden. Die Reaktion geht damit über Festnahmen hinaus: Energieverbünde, Finanzsysteme, Lieferketten und die Fertigung sollen widerstandsfähiger werden; Gemeinden sollen dabei unterstützt werden, Versuchen zu widerstehen, sie zu spalten. Für den Schutz zuständige Stellen beraten zu Sabotage, Drohnen und Cyberrisiken. 10
Die praktische Bewährungsprobe ist, ob die Schutzmaßnahmen mit der Arbeitsbelastung und den sich verändernden Fähigkeiten Schritt halten. Gotteshäuser, Dissidenten, Fabriken und Militärstandorte brauchen Sicherheitsmaßnahmen, die sich daran orientieren, wozu Gegner tatsächlich in der Lage sind. Dazu gehört, versuchten KI-Missbrauch ernst zu nehmen, ohne Prognosen als ausgeführte Anschläge darzustellen – und es den Gerichten zu überlassen, strafrechtliche Vorwürfe zu beurteilen, nicht nachrichtendienstlichen Reden.
Wie ausgestrahlt 37 Zeilen
- On October 9, we reported seven Fairford suspects were on bail. Britain now blames Iran. All seven remain on bail without charges. Meanwhile, MI5 says terrorists have tried using AI-enabled drones, alongside a sharply larger foreign-state workload.
- The targets range from places of worship to factories and military sites. How far has terrorist use of AI gone, and what is MI5 changing to meet it?
- MI5 Director General Sir Ken McCallum delivered his annual assessment at Thames House on October 13. He described a service confronting Russian and Iranian operations while still investigating terrorism. China also remains among its principal state concerns.
- McCallum said MI5's state-threat caseload has grown fourfold over the past decade. That measures the investigations occupying the service. State-threat work now runs at roughly the same scale as counterterrorism, putting two demanding operational missions alongside each other.
- He said MI5 now commits more resources to countering state threats than during the Cold War. His comparison concerns the service's allocation of resources. He expressly avoided ranking today's overall national danger above every period since the Second World War.
- McCallum called Russia the leading aggressor. He described sabotage, cyber operations and attempted violence, alongside campaigns exploiting political divisions. He said Russian services are escalating these tactics while trying to stay below the threshold that would trigger NATO's collective defence.
- He cited a cyberattack on Polish energy infrastructure. In Germany, an attempt to destroy a cargo plane with an explosive-laden drone went wrong. In the United States, an assassination plot was thwarted. These examples show how far the campaign reaches.
- Almost one thousand expulsions internationally since Russia invaded Ukraine have severely reduced its traditional covert network, McCallum said. He described Moscow turning to paid criminals and inexperienced volunteers, including the GRU Volunteer Corps, linked to Russian military intelligence.
- That recruitment can bring foreign-state operations into ordinary workplaces and communities. He also described attempted election interference and online efforts to deepen divisions. He distinguished those attempts from actually achieving the electoral result Moscow wanted.
- Joshua Cammidge faces charges over alleged preparations to sabotage a drone factory in Swindon. Prosecutors allege he assisted a foreign intelligence service and had contact with someone linked to the GRU Volunteer Corps. He denies the alleged Russian-linked plan.
- He was charged in September under the National Security Act. That law came into force in 2023 and had been used for dozens of arrests in its first three years. His case is heading toward a trial next April.
- McCallum said Iranian ambitions have expanded toward harder targets, including military sites such as Fairford. Jewish communities, Iranian dissidents and Iranian media workers also face threats. The Manchester proceedings concern alleged targeting of a synagogue and the city's Jewish Museum.
- The count has been put at fifty and more than fifty. McCallum said more than fifty UK arrests in Iran-linked operations over twelve months. Each arrest represents a step in an investigation. The cases still have to be tested.
- Salam Ahmadyan and Rahman Salehi, both Iranian nationals, were arrested on September 20 and charged on October 2. They face accusations of preparing terrorist acts against Manchester's Jewish community. Both have been remanded in custody while the proceedings continue.
- Prosecutors allege the planning involved a homemade explosive device and reconnaissance of Heaton Park Synagogue and Manchester Jewish Museum. They also allege contact with an overseas third party assessed as likely to be in Iran. Those allegations await trial.
- Police found petrol or accelerant in vans linked to the initial Fairford arrests. They found no explosives. The seven men arrested were all in their twenties. Their bail status remained unchanged through October 17 as the investigation continued.
- The seventh suspect, a 22-year-old British national, was arrested in Westminster on October 6 on suspicion of preparing terrorist acts. Police announced his release on strict bail conditions on October 8.
- Prime Minister Andy Burnham told Parliament on October 12 that the suspected Fairford plot was highly likely coordinated in Iran. He said it was almost certainly directed by Iran's Islamic Revolutionary Guard. That remains the government's intelligence assessment.
- The Home Secretary also referred to a known individual based in Iran. McCallum said Fairford was one of several examples in Britain and elsewhere. He withheld operational details because the investigation was live.
- Iran rejected involvement. Ambassador Seyed Ali Mousavi demanded evidence supporting Britain's accusation. The Foreign Ministry summoned the British ambassador and warned that bilateral relations could be reconsidered. It also said Iran was willing to cooperate with the investigation.
- Tehran accused Britain of diverting attention from its own role in operations against Iran. The criminal investigation continues while the two governments maintain opposing positions on responsibility.
- MI5 says it has caught terrorists trying to use AI to improve surveillance and attack methods, including through AI-enabled drones. McCallum described attempts to exploit the technology. He also said AI is already intensifying the contest between cyber attackers and defenders.
- AI can produce propaganda and radicalising material tailored to an individual, he warned. Those capabilities can change how extremists persuade people, scout potential targets and prepare violence. His greatest concern about deliberate misuse reaches further.
- McCallum warned that AI could help people with limited expertise develop or improve biological weapons if safeguards fail. He explicitly said that scenario hasn't happened. MI5 is preparing for a possible capability that could make future attacks easier.
- McCallum also raised a different future concern: whether advanced AI systems will reliably follow human intentions. Researchers call that the alignment problem. He said the prospect of facing a system capable of out-thinking humans deserves serious attention, including inside MI5.
- The Joint Terrorism Analysis Centre raised the UK threat level to severe on April 30. The change was announced on May 1, and it remained severe when McCallum spoke. Severe means an attack is highly likely.
- The previous level, substantial, had been in place since February 2022. McCallum said extreme right-wing terrorism contributed significantly to the increase. He described more cases where anti-immigration and anti-Muslim grievances tipped into terrorist intent, including threats toward mosques and asylum venues.
- MI5 investigated a radicalised extreme-right 13-year-old in Britain a few months before the speech. McCallum said information from that investigation helped an international partner prevent a lethal attack. He didn't identify the child or the country involved.
- He described these cases as increasingly young and heavily shaped online. Al Qaeda and Islamic State also continue to direct and inspire attacks. The address included completed prosecutions showing threats against both Jewish and Muslim communities.
- Three Islamist extremists were convicted in February of planning an automatic-weapons mass shooting against Manchester's Jewish community. Separately, a 16-year-old from Inverclyde received a ten-year sentence for attempting an attack on his local Islamic centre.
- The February convictions concern an earlier case, separate from Ahmadyan and Salehi's pending proceedings. MI5's response now includes a new structure intended to keep its understanding of technology abreast of the threats.
- MI5 launched its AI Threat Assessment Centre during 2026. Housed inside the service, it brings together expertise from the AI Security Institute, National Crime Agency and National Cyber Security Centre. Its assessments aim to distinguish exaggerated claims from real capabilities.
- MI5, MI6, GCHQ and the AI Security Institute are also working together on AI security risks. Alongside that work, MI5 has made protection and national resilience, called PROTECT, its third core mission, beside counterterrorism and countering state threats.
- Interconnected financial systems, energy grids, supply chains and manufacturing bases can be disrupted or coerced. McCallum called for government, industry, universities and the public to help strengthen them. Protective agencies provide advice on sabotage, drones and cyber risks.
- That work includes the National Protective Security Authority and National Cyber Security Centre. McCallum also called for stronger community resilience against attempts to divide people, sometimes helped by polarising algorithms. The technological part includes assessing human misuse of AI and future risks from AI systems themselves.
- MI5 has already encountered attempted AI misuse and launched a centre to assess changing capabilities. Its biological-weapons concern remains prospective. In the active criminal cases, the next legal steps will test specific allegations about people and places.
- Ahmadyan and Salehi are due at the Old Bailey on October 23. Cammidge has a pretrial hearing in January. His three-week trial over the alleged Swindon sabotage plan is scheduled to begin at Winchester Crown Court on April 19, 2027.
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