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Politik · Stromkosten von Rechenzentren

Senat lässt Gesetzentwurf zu Stromkosten von Rechenzentren scheitern – die Frage, wer zahlt, bleibt offen

Eine Mehrheit von 57–43 Stimmen konnte den Ratepayer Protection Act nicht voranbringen. Der zentrale Streitpunkt: Der Gesetzentwurf hätte die zuständigen Stellen verpflichtend prüfen lassen, ob große Rechenzentrumskunden ihre Netzkosten tragen sollen, aber keine Übernahme des Standards vorgeschrieben.

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417 Mitglieder des Repräsentantenhauses stimmten für das Gesetz zu Stromkosten von Rechenzentren. Drei stimmten dagegen. Zwei Wochen später unterstützten 57 Senatoren, den Gesetzentwurf zu behandeln – und das reichte immer noch nicht. Der Ratepayer Protection Act scheiterte am 30. September und ließ die vorgeschlagene bundesweite Absicherung für Stromkunden unerfüllt. 100 5

Die praktische Frage ist einfach genug: Wenn ein riesiger Rechenzentrumskomplex neue Kraftwerke, Übertragungsleitungen oder Verteilanlagen benötigt, bezahlt dann das Unternehmen, das diesen Ausbau in Auftrag gibt, dafür – oder kann ein Teil der Kosten bei Familien und Unternehmen landen, die ihn nie bestellt haben?

Im Senat ging es um die Frage, ob dieser Gesetzentwurf das erste Ergebnis zuverlässig herbeiführen würde. Der vorgeschlagene Standard hätte den erfassten Rechenzentrumskunden die gesamten zusätzlichen Kosten für notwendige Netzaufrüstungen zugewiesen. Die zuständigen Stellen wären jedoch verpflichtet gewesen, den Standard zu prüfen, nicht ihn zu übernehmen. Diese Lücke zwischen einem Schutzprinzip und einem verbindlichen Schutz erklärt mehr als die gegensätzlichen Behauptungen über parteiübergreifenden Fortschritt und politische Blockade. 99

Das Ergebnis vom 30. September war eine gescheiterte Verfahrensabstimmung, keine Ablehnung in der Schlussabstimmung. Um 12:51 Uhr Eastern Time verzeichnete die Senatsabstimmung Nr. 254 57 Stimmen für Cloture über den Antrag, H.R. 9340 zu behandeln, und 43 dagegen; erforderlich waren 60 Stimmen. Der Antrag auf Behandlung wurde anschließend zurückgezogen. Vier Demokraten stimmten gemeinsam mit den Republikanern dafür: Maggie Hassan aus New Hampshire, Amy Klobuchar aus Minnesota sowie Jon Ossoff und Raphael Warnock aus Georgia. 5 55

Die meisten demokratischen Senatoren waren dagegen, den Gesetzentwurf voranzubringen, weil sie die Verbraucherschutzbestimmungen für unzureichend hielten. Die Unterstützung im Repräsentantenhaus war dennoch überwältigend – und galt demselben Gesetzentwurf, nicht nur einem ähnlichen Vorschlag. Laut Protokoll des Clerk wurde der Gesetzentwurf in geänderter Fassung und im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens am 16. September mit 417–3 Stimmen angenommen; 12 Mitglieder stimmten nicht ab. In seiner Sendung vom 30. September berichtete NBC News, die Verabschiedung im Repräsentantenhaus habe in der Vorwoche stattgefunden; das offizielle Protokoll datiert sie zwei Wochen vor der Abstimmung im Senat. 3 100 1

Ein Standard ohne verbindliche Übernahme

Der republikanische Abgeordnete Gabe Evans aus Colorado brachte H.R. 9340 am 18. Juni ein; die Demokratin Kathy Castor aus Florida gehörte zu den ursprünglichen Mitunterzeichnerinnen. Der republikanische Senator Jon Husted aus Ohio setzte sich im Senat dafür ein. Sein Begleitgesetzentwurf, S. 5028, wurde am 16. Juli eingebracht, doch bei der Abstimmung am 30. September ging es um die vom Repräsentantenhaus verabschiedete Vorlage. 101 102 6

Der Vorschlag richtet sich an sehr große Rechenlasten, nicht an jedes Gebäude, das als Rechenzentrum bezeichnet wird. Erfasste Kunden wären gewerbliche Verbraucher, die am oder nach dem Inkrafttreten Verträge für Anlagen abschließen, deren Hauptzweck der Betrieb von IT-Infrastruktur sowie zugehörigen Datenspeicher- und Rechensystemen ist. Ihre aggregierte Spitzenlast müsste an einem einzelnen Standort oder Campus mindestens 100 Megawatt erreichen. 99

Nach dem vorgeschlagenen Standard würden die Tarife diesen Kunden die gesamten zusätzlichen Kosten für notwendige Aufrüstungen der Stromerzeugung, Übertragung oder Verteilung anlasten. Die Verantwortung würde auch für verbleibende Kosten gelten, nachdem ein Kunde seinen Vertrag gekündigt oder den Strombezug eingestellt hat. Versorgungsunternehmen müssten vor Durchführung der Aufrüstungen finanzielle Sicherheiten oder Beiträge erhalten. 99

Dieser letzte Punkt ist ebenso wichtig wie die anfängliche Rechnung. Infrastruktur kann länger bestehen als der Kunde, für den sie gebaut wurde. Ein Campus, der verkleinert wird, wegzieht oder weniger Strom verbraucht als erwartet, kann teure Kapazitäten hinterlassen. Eine finanzielle Absicherung vor Baubeginn zu verlangen, ist ein Weg, dieses Risiko anzugehen, statt erst nach der Investition darüber zu streiten.

H.R. 9340 würde jedoch den Public Utility Regulatory Policies Act von 1978, kurz PURPA, über dessen Verfahren des Erwägens und Entscheidens ändern. Staatliche Regulierungsbehörden und nicht regulierte Versorgungsunternehmen würden innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten damit beginnen, den Standard zu prüfen, und die Prüfung innerhalb von zwei Jahren abschließen sowie eine Entscheidung treffen. Vergleichbare frühere Maßnahmen eines Bundesstaats könnten das Verfahren erfüllen. Eine Übernahme des Standards bliebe freiwillig. Da der Gesetzentwurf nicht Gesetz wurde, hat keine der beiden Fristen begonnen. 99

Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, nannte ihn ein „zahnloses Gesetz zur politischen Inszenierung“. Sein Einwand hat eine konkrete Grundlage im Gesetzestext: Eine zuständige Stelle könnte das vorgeschriebene Verfahren abschließen und den vorgeschlagenen Schutz ablehnen. Das bedeutet nicht, dass der Text keinen nennenswerten Standard zur Kostenverteilung enthält. Es bedeutet, dass die bundesweite Vorgabe nicht so weit ginge, diesen Standard überall verbindlich zu machen. 12 99

Husteds Argument lautete, der Kongress solle einen parteiübergreifenden Schritt unternehmen, damit die Kosten großer Stromverbraucher nicht auf den Rechnungen anderer Kunden landen. Bei einem früheren, am 17. September blockierten Versuch, den Gesetzentwurf per einstimmiger Zustimmung zu verabschieden, sagte er: 7

Der Ratepayer Protection Act ist der bedeutendste parteiübergreifende Schritt, den der Kongress unternehmen könnte, um die amerikanische Bevölkerung vor höheren Strompreisen zu schützen.

Jon Husted 7

Das Abstimmungsergebnis im Repräsentantenhaus verleiht dem parteiübergreifenden Argument echtes Gewicht. Es beantwortet nicht das Argument zur Durchsetzung. Einigkeit darüber, dass Unternehmen ihre Kosten selbst tragen sollten, ist nicht dasselbe wie eine Verpflichtung jeder zuständigen Stelle, dies durchzusetzen.

Das Risiko hinter den Prognosen

Das mögliche Ausmaß der Stromnachfrage macht diesen Unterschied bedeutsam. Der Congressional Research Service verweist auf eine historische Schätzung von DOE/LBNL, wonach US-Rechenzentren 2024 etwa 192 Terawattstunden verbrauchten, ungefähr 4.7% des US-Stroms. In den Szenarien für 2030 werden 521–843 Terawattstunden beziehungsweise 9.5–15.3% prognostiziert. Das sind Prognosen, keine garantierte Nachfrage. 80

Ein separates Modell von EPRI veranschlagt den Anteil für 2030 auf etwa 9–17%, mit ungefähr 380–790 Terawattstunden in den eigenen Szenarien. Wegen der unterschiedlichen Annahmen sollten diese Spannen nicht zu einer einzigen Zahlenreihe zusammengeführt werden. Verzögerte oder abgesagte Rechenzentren, überhöhte Schätzungen der geplanten Projekte und nach unten korrigierte Lastprognosen können dazu führen, dass Prognosen zu hoch ausfallen. Diese Unsicherheit spricht umso mehr für eine sorgfältige Kostenverteilung: Versorgungsunternehmen können für eine Nachfrage bauen, die nie vollständig eintritt. 80

Das Finanzierungsszenario von Moody’s vom September veranschaulicht die möglichen Investitionen. Ausgehend von einem Stromverbrauch der Rechenzentren von rund 426 Terawattstunden im Jahr 2030 schätzte Moody’s den Bedarf an etwa 45 Gigawatt neuer Erzeugungskapazität bis zu diesem Jahr, rund $110 Milliarden an Investitionskosten und $25 Milliarden–$30 Milliarden an zusätzlichen jährlichen Kosten für das Stromsystem. Der erwartete Ausbau bestünde überwiegend aus Gaskraftwerken, ergänzt durch einige Solar- und Speicheranlagen und wenige wieder in Betrieb genommene Kernkraftwerke. 79

Diese Zahlen sind weder tatsächlich angefallene Kosten noch eine Prognose, dass Haushalte alles Übrige bezahlen werden. Die Analyse ging davon aus, dass Rechenzentren bis zu etwa $15 Milliarden direkt übernehmen könnten, und zwar durch Anlagen vor Ort oder hinter dem Zähler, die ungefähr 30% des Kapazitätsausbaus ausmachen würden – nicht 30% der jährlichen Systemkosten. Wer letztlich zahlt, hängt von Tarifen, Regulierung und der tatsächlichen Entwicklung ab. 79

Ohio macht den Streit konkret

Vor der Abstimmung berichtete Reuters am 28. September, dass die Republikaner vor den Zwischenwahlen Handeln gegen die Sorgen über Stromtarife demonstrieren wollten. Die geplante Abstimmung hat inzwischen stattgefunden, und der Gesetzentwurf kam nicht weiter. Ohio ist ein konkreter Wahlkampftest: Husted tritt bei der Sonderwahl am 3. November gegen den ehemaligen demokratischen Senator Sherrod Brown an. Gewählt wird für den Rest der Senatsamtszeit von J.D. Vance. 4 142

Brown hat Husteds frühere Unterstützung von Rechenzentren und Steueranreizen kritisiert. Beide Kandidaten lehnen es ab, die Infrastrukturkosten großer neuer Stromverbraucher auf Haushalte abzuwälzen, doch ihre Positionen sind nicht gleichzusetzen. Husted brachte den Vorschlag einer bundesweiten Prüfung voran. Brown befürwortet eine Mitsprache der Kommunen bei der Standortwahl, gewerkschaftlich organisierte Arbeitskräfte, ein Ende übermäßiger Steuervergünstigungen und Schutz vor höheren Stromrechnungen. Diese Wahlkampfpositionen begründen für sich genommen keine separate, in Kraft getretene bundesweite Kostenpflicht. 200 198 203 99

Die Umfrage zeigt politisches Unbehagen, keine Wahlprognose. In der ursprünglichen Umfrage von NBC News gaben 64% an, weniger wahrscheinlich für „einen Kandidaten zu stimmen, der den Bau eines Rechenzentrums in Ihrer Gemeinde unterstützt“: 51% waren deutlich weniger geneigt, 13% etwas weniger geneigt. Elf Prozent waren eher geneigt; 22% sagten, es mache keinen Unterschied. In seiner Sendung vom 30. September verkürzte NBC die Ergebnisse und sagte, 51% seien weniger geneigt; dabei handelte es sich um die stark ablehnende Untergruppe, nicht um den Gesamtwert. 213 16 1

Die Frage wurde am 14.–15. September 397 registrierten Wählern auf Formular A gestellt; die Fehlermarge lag bei ±4.92 Prozentpunkten. Die umfassendere Umfrage von Hart Research/Public Opinion Strategies für NBC befragte vom 11.–15. September 1,000 registrierte Wähler, doch ihre geringere Gesamtfehlermarge gibt nicht die Genauigkeit dieser einzelnen Frage wieder. Nur 2% nannten Rechenzentren als ihr wichtigstes Thema unter neun nationalen Themen. Ein Thema kann national geringe Priorität haben und dennoch vor Ort unpopulär sein. 213 134

Präsident Donald Trump setzt sich weiterhin mit Verweis auf wirtschaftliche Gründe und den Wettbewerb mit China für einen Ausbau ein. Am 29. September sagte er, die betroffenen Gebiete „sind sehr reich geworden“ und „ihre Steuern sind gesunken, nicht gestiegen“. Das sind seine Behauptungen, keine verifizierten allgemeinen Vorteile. Nationaler Wettbewerb und versprochener Wohlstand klären nicht, wer für das Stromnetz zahlt. 74

Bekannt

  • Der Gesetzentwurf kam nicht weiter und wurde nicht Gesetz. Die vorgeschlagene bundesweite Prüfpflicht und die Fristen für eine Übernahme sind nicht in Kraft. 55599

Unbekannt

  • Ein datierter nächster Kongressabstimmungstermin oder ein Ersatzgesetz ist nicht festgelegt. Die Auswirkungen dieses Streits auf die Wahl sind weiterhin ungewiss.

Als Nächstes

  • Am 3. November findet in Ohio die Sonderwahl statt; aus ihrem Ergebnis allein lässt sich jedoch nicht ableiten, dass Rechenzentren die Wahlentscheidung der Wähler bestimmt haben.

Das Ergebnis im Senat verbietet weder Rechenzentren noch begründet es eine neue landesweite Pflicht für erfasste Kunden, ihre zusätzlichen Strom- und Infrastrukturkosten zu tragen. Bestehende Vorschriften der Bundesstaaten und Versorgungsunternehmen bleiben davon getrennt. Für Verbraucher ist das die unmittelbare Folge: Der Kongress hat die Frage der Kostenverteilung nicht geklärt, und der gescheiterte Vorschlag hätte eine Entscheidung über den Schutz verlangt – den Schutz selbst aber nicht garantiert. 99 172

Wie ausgestrahlt 24 Zeilen
  1. The Senate blocked a data-center cost bill that 417 House members supported. The vote leaves a proposed federal ratepayer standard unenacted, with families and businesses facing the question of who pays for power plants and grid upgrades built for giant computing campuses. Would this bill have guaranteed that data centers pay those costs—and what protections remain now?
  2. Fifty-seven senators supported advancing the measure—not rejecting it. But they fell three votes short of the sixty needed to overcome the procedural hurdle. On September thirtieth, the Senate rejected cloture on the motion to proceed to H.R. 9340, the Ratepayer Protection Act. That prevented senators from taking up the House-passed bill; it was not a final-passage vote. The motion to proceed was subsequently withdrawn. Four Democrats joined Republicans in voting yes: Maggie Hassan of New Hampshire, Amy Klobuchar of Minnesota, and Georgia's Jon Ossoff and Raphael Warnock. Most Senate Democrats opposed moving ahead because they considered the consumer protections inadequate.
  3. The House had passed this same measure two weeks earlier, on September sixteenth—not during the week immediately before the Senate vote. The tally was 417 to three, with twelve members not voting. Passage came under suspension of the rules, requiring a two-thirds majority. That establishes overwhelming bipartisan passage, despite older bill-status descriptions that still reflected an earlier legislative stage.
  4. Colorado Republican Representative Gabe Evans introduced H.R. 9340 on June eighteenth. Florida Democrat Kathy Castor was an original cosponsor, and the measure was ordered reported from committee on July twenty-first. Ohio Republican Senator Jon Husted championed the Senate effort. His companion, S. 5028, was introduced July sixteenth and referred to the Energy and Natural Resources Committee. But the September thirtieth vote concerned the House bill, not final passage of Husted's Senate companion.
  5. The bill draws its coverage line at one hundred megawatts of aggregate peak demand at a single site or campus. It targets nonresidential customers contracting on or after enactment for facilities principally operating information-technology infrastructure and related data-storage and computing systems. It would not cover every building called a data center.
  6. Its proposed standard would recover the full incremental costs of generation, transmission and distribution upgrades from the large-load customer needing them. That responsibility would continue for remaining costs after the customer terminated its contract or stopped buying electricity. Utilities would obtain financial assurances or contributions before undertaking the upgrades. The purpose is to protect other customers from infrastructure costs left behind when a campus shrinks, leaves, or uses less capacity than planned.
  7. States would have to consider the protection, but would not have to adopt it. That is the decisive distinction. The proposal would amend the Public Utility Regulatory Policies Act of 1978, known as PURPA. State regulators and nonregulated utilities would begin consideration within one year of enactment, then finish considering the standard and make a determination within two years. Comparable prior state action could satisfy that process. The binding federal obligation would be to consider and decide—not necessarily to implement the cost protection. Because the bill did not become law, neither deadline has begun.
  8. The bill contains detailed proposed cost protections, but no nationwide requirement to adopt them. Senate Democratic leader Chuck Schumer attacked that optional structure as insufficient to ensure data centers pay their costs. His criticism does not mean the text contains no protective standard. It means jurisdictions could complete the required process and decline to put that standard into effect.
  9. Husted's goal was to make large data centers bear their electricity and infrastructure costs rather than shift them to other ratepayers. An earlier attempt to obtain passage by unanimous consent was blocked on September seventeenth, separate from the later cloture vote.
  10. His argument rests on taking a bipartisan step toward protection. After the September thirtieth vote, he accused Senate Democrats of rejecting a policy conservative and liberal House members had supported. The House tally supports his claim of bipartisan agreement. It does not settle whether requiring state consideration would deliver the protection households need.
  11. Data centers used an estimated 192 terawatt-hours of electricity in 2024—about 4.7 percent of U.S. consumption. That is a historical estimate, not a measurement of their 2026 use. One set of scenarios projects 521 to 843 terawatt-hours in 2030, or 9.5 to 15.3 percent of U.S. electricity. A separate model projects roughly 380 to 790 terawatt-hours, representing about nine to seventeen percent. Those models use different assumptions and should not be combined into one forecast. Delayed or canceled campuses, overstated development pipelines and downward revisions by grid operators can all make demand forecasts too high.
  12. National electricity sales are projected to reach 4,135 billion kilowatt-hours in 2026 and 4,211 billion in 2027. The 2026 forecast represents about two percent growth. Commercial-sector sales are projected to grow 3.3 percent in 2026 and 2.7 percent in 2027, with data centers and manufacturing among the drivers. These are sales forecasts across the economy—not generation totals, not data-center-only consumption, and not a measurement of how much a family's bill has increased because of a nearby campus.
  13. A separate financing scenario puts the generation buildout at about forty-five gigawatts through 2030, costing roughly 110 billion dollars. It anticipates mostly gas, some solar and storage, and little nuclear restart. Its calculation uses approximately 426 terawatt-hours of data-center consumption in 2030—a different planning assumption from the other demand scenarios.
  14. That scenario estimates twenty-five billion to thirty billion dollars in additional electricity-system costs each year. Data centers might directly cover up to about fifteen billion dollars through on-site or behind-the-meter projects representing roughly thirty percent of the generation buildout. Thirty percent describes the buildout—not a share of annual system costs. These figures are not enacted spending or realized nationwide costs, and they do not establish that all remaining costs would fall on residential customers. The allocation depends on actual development, utility tariffs and regulation.
  15. Sixty-four percent of respondents said they would be less likely to support a candidate who backed building a data center in their community. Fifty-one percent were much less likely, and thirteen percent somewhat less likely. So fifty-one percent is the strongly negative subgroup—not the total negative response. Eleven percent were more likely to support that candidate, and twenty-two percent said it would make no difference. The remaining response category is not established and cannot be labeled. Respondents were asked how information about a candidate would affect their likelihood of voting for that person, then whether a positive or negative effect would be much or somewhat.
  16. The data-center item was asked only on Form A, September fourteenth and fifteenth, to 397 registered voters. Its margin of error is plus or minus 4.92 percentage points. The broader survey ran September eleventh through fifteenth with one thousand registered voters: 724 live telephone interviews and 276 text-to-web interviews. Its overall margin was 3.10 points; the Form A and B half-samples had a 4.38-point margin. Neither smaller margin describes the precision of this particular data-center question.
  17. A separate poll published September sixth found sixty-nine percent opposed building AI data centers in their areas, including forty-five percent strongly opposed. That measures construction opposition, not a candidate's electoral appeal. Its methodology is not established here, so it cannot be merged with the candidate-support results.
  18. Forty-four percent chose neither party on the question of trust over data centers. Thirty-two percent chose Democrats and twenty percent Republicans. The remaining response category and item-level methodology are not established. Those are issue-trust responses, not predicted votes. And only two percent selected data centers as their leading issue among nine national issues in the September survey. Low national priority can coexist with a negative reaction to a candidate backing a project close to home.
  19. Ohio voters will choose between Husted and former Democratic Senator Sherrod Brown on November third, in a special election for the remainder of J.D. Vance's Senate term. Brown has criticized Husted's earlier promotion of data centers and their tax incentives. Before the Senate vote, Republicans were seeking to demonstrate action on electricity-rate concerns ahead of the midterms. That planned vote has now happened, and the measure failed to advance.
  20. Both candidates say major new loads should not shift infrastructure costs onto households. But their records and proposals are not interchangeable. Husted advanced the federal consider-and-determine proposal. Brown calls for local say over siting, union labor, an end to excessive tax breaks and protection against higher electricity bills. He has not produced a separate enacted federal mandate resolving the cost-allocation dispute. Minimum-billing percentages and multi-year exit provisions in Ohio utility tariffs are utility rules—not Brown's personal legislative proposal, and not protections enacted by this failed federal bill.
  21. President Donald Trump continues to promote data-center expansion as economically beneficial and necessary for technological competition with China. His September twenty-ninth remarks asserted that companies would satisfy communities, that host areas had become wealthy, and that their taxes had fallen. Those are political claims—not verified findings that every host community benefits or pays lower taxes. His assertion that China would welcome projects rejected in the United States does not establish a Chinese commitment to accept any particular project.
  22. His comparisons with the Industrial Revolution also varied in certainty. In one September twenty-ninth statement, he pledged not to stifle a technology he described as larger than that transformation. In another, he attributed the comparison to others and explicitly acknowledged uncertainty. Those remarks belong to September twenty-ninth, not the previous day's coverage of his support. Neither formulation answers who pays for expanding the grid or proves household costs will fall.
  23. The answer to the central question is no: this bill would not have guaranteed nationwide that covered data centers pay their full incremental electricity and infrastructure costs. It would have required consideration of that protection, with adoption left optional. The failed vote neither bans new data centers nor sets a national electricity price or construction cap. Existing state and utility rules remain distinct, and actual household exposure depends on those rules and what gets built.
  24. No dated next congressional vote or replacement legislation is established. November third is the next concrete test in the Ohio campaign, but national hypothetical-candidate polling cannot determine how Ohio residents will vote or which issue will decide the race. The proposed federal consideration requirement is not law, and this vote secured no nationwide obligation for covered data centers to pay their incremental electricity and infrastructure costs.

Quellen

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