Politik · Referendum in AlbertaFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Alberta: 1.2 Millionen frühe Wähler stellen die Auszählung von zehn Stimmzetteln auf die Probe
Die gemeldete vorzeitige Beteiligung hat vor der Abstimmung am Montag 1.2 Millionen erreicht. Zehn separate Stimmzettel pro Wähler setzen das angegebene Auszählungsfenster von 48 Stunden nun unter Druck.
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Die gemeldete vorzeitige Beteiligung hat vor der Abstimmung am Montag 1.2 Millionen erreicht. Zehn separate Stimmzettel pro Wähler setzen das angegebene Auszählungsfenster von 48 Stunden nun unter Druck.
Als HeyDay News am 14. Oktober berichtete, dass die Abstimmung über Albertas Referendum begonnen hatte, lauteten die unmittelbaren Fragen: Wer würde teilnehmen, und was könnte eine vorläufige Abstimmung über eine Abspaltung bedeuten? Nun, da Berichten zufolge bereits 1.2 Millionen Menschen vor dem Referendumstag abgestimmt haben, ist eine weitere Prüfung dringend geworden: ob Elections Alberta zehn separate manuelle Auszählungen innerhalb des angegebenen Zeitfensters von 48 Stunden abschließen kann. 3 19
Die vorgezogene Stimmabgabe endete am Samstag, dem 17. Oktober. Bei der Abstimmung am Montag stehen zehn Fragen auf separaten Stimmzetteln zur Wahl, wodurch der Arbeitsaufwand weit über das hinausgeht, was die Zahl der Wähler allein vermuten lässt. Elections Alberta hofft, die Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden nach Schließung der Wahllokale vorliegen zu haben; der ehemalige oberste Wahlleiter von British Columbia, Keith Archer, hält das für unwahrscheinlich, sofern die Rekrutierung von Auszählungskräften nicht besser verlaufen ist als berichtet. 1
Die wichtigsten Fakten
Diese Zahlen beschreiben die Beteiligung und die Verwaltung, nicht die Ergebnisse. Global News berichtete von mehr als 703,000 Wählern bei der vorgezogenen Stimmabgabe und 1.2 Millionen einschließlich der Briefwahlstimmen. Würde man die Zahl für die vorgezogene Stimmabgabe zur Gesamtsumme addieren, würden Personen doppelt gezählt. Keine der beiden Zahlen belegt die endgültige Wahlbeteiligung oder die Unterstützung für einen Vorschlag. 3
Eine Frist ist keine Prognose
Der Unterschied zwischen einer Vorschrift und der Fähigkeit, sie einzuhalten, ist wichtig. Michelle Gurnie, Sprecherin von Elections Alberta, sagte CBC, dass die Gesetzgebung den Abschluss der Auszählung innerhalb von 48 Stunden vorschreibe und dass Gesetzesänderungen den Einsatz von Auszählmaschinen ausgeschlossen hätten – Maschinen, die zum Zählen von Stimmzetteln verwendet werden. In einem späteren Bericht beschrieb CTV Ergebnisse innerhalb dieses Zeitraums als Hoffnung der Behörde. Archers Warnung stellt ihre personelle Kapazität infrage, nicht die Existenz der von Gurnie beschriebenen Vorschrift. 19 1
Die Stimmabgabe soll am Montag, dem 19. Oktober, um 20 Uhr Alberta-Sommerzeit enden. 48 Stunden später ist Mittwoch, der 21. Oktober, um 20 Uhr. Das ist der angegebene Zeitrahmen für die Auszählung, keine Garantie. Die Frage zur Abspaltung wird zuerst ausgezählt; die Ergebnisse werden zurückgehalten, bis alle Wahllokale geschlossen sind. Anschließend sollen die Ergebnisse im Verlauf der Auszählung gemeldet werden. 19 1
Aus den vorliegenden Berichten geht nicht hervor, wie viele Stellen für die Auszählung noch unbesetzt sind oder welche Folgen eine Fristüberschreitung hätte. Eine langsame Auszählung kann auf den erforderlichen Arbeitsaufwand und die verfügbaren Arbeitskräfte zurückzuführen sein. Die Geschwindigkeit allein belegt nicht, ob die Stimmzettel korrekt ausgezählt wurden.
Die hohe Nachfrage war schon früh erkennbar. Am ersten Tag der vorgezogenen Stimmabgabe stimmten mehr als 174,000 Menschen ab, am zweiten 186,000; bei der Provinzwahl 2023 waren es an einem durchschnittlichen Tag der vorgezogenen Stimmabgabe ungefähr 151,000. Am ersten Tag blieben 20 Wahllokale wegen wartender Menschen länger geöffnet. 19 25
Die administrativen Kategorien müssen noch abgeglichen werden. Die Zahl der bearbeiteten Briefwahlpakete stieg von 454,000 auf mehr als 490,000. Die Zahlen zu Anträgen und zum Versand in unserem Bericht vom 14. Oktober bezogen sich auf unterschiedliche Stufen: In der Aktualisierung von Elections Alberta vom 29. September hieß es, mehr als 652,000 Pakete seien genehmigt und versandt worden. Ausgegebene Pakete sind keine abgegebenen Stimmen, und eine abschließende Aufschlüsselung, die Anträge, Zustellungen, Rücksendungen und angenommene Stimmen miteinander verknüpft, liegt nicht vor. Auch die 45 Millionen gedruckten Stimmzettel messen die Produktion, nicht die Wahlbeteiligung. 19 6 45
Zugangsprobleme vor dem letzten Tag
Einige Wähler in Calgary warteten mehr als 90 Minuten. Starke Winde unterbrachen für mehrere Stunden die Stromversorgung eines vorgezogenen Wahllokals in Athabasca. Elections Alberta versprach, die Öffnungszeiten zu verlängern, um die ausgefallenen Stunden auszugleichen. Diese Störungen zeigen, dass der Zugang unter Druck steht, belegen aber nicht, welche Seite dadurch Wähler verloren hat. 22 25
Ein sich ausbreitendes Feuer führte am 17. Oktober zur Schließung des Wahllokals für die vorgezogene Stimmabgabe im Wainwright Communiplex. Elections Alberta nannte das Border Inn in Lloydminster und die Vermilion Elks Hall als Alternativen innerhalb des Wahlbezirks 86. Entscheidend ist, dass es sich um Regelungen für die vorgezogene Stimmabgabe handelte und nicht um Ersatzstandorte, die für Montag angekündigt wurden. 386
Am Wahltag müssen Wähler ihr zugewiesenes Wahllokal aufsuchen, sofern die Wahlleitung keine Neuzuweisung vornimmt. Die Mitteilung über die Schließung in Wainwright setzte diese Regel nicht außer Kraft und legte auch keine Regelungen für Montag für betroffene Wähler fest. Es sollte nicht angenommen werden, dass die Alternativen vom Samstag auch dann gelten. 46 386
Vollständig ausgefüllte Pakete für die Briefwahl mussten bis zum 16. Oktober um 17 Uhr Alberta-Zeit eingegangen sein; sie an diesem Tag abzusenden, reichte nicht aus. Nach dem am 14. Oktober beschriebenen Verfahren konnte ein Wähler persönlich abstimmen, wenn bis zum 18. Oktober um 17 Uhr nicht vermerkt war, dass sein Briefwahlpaket eingegangen und seine Stimme abgegeben worden war; ein später eintreffender Briefwahlzettel würde abgelehnt. Der Eingang einzelner Pakete bleibt wichtig; die neuen Zahlen klären diesen Punkt nicht.
Aus Platzgründen konnten außerdem einige Wahlbeobachter, die registrierte Werbetreibende Dritter vertraten, bestimmte Wahllokale nicht betreten. Das schränkt die Beobachtung ein, ist aber kein Beleg für Manipulation. Frühere Bedenken hinsichtlich nicht verfügbarer Wahllokale in Seniorenwohnheimen und Hindernissen beim Transport bleiben ebenfalls Fragen des Zugangs und sind kein Beweis für ein verändertes Ergebnis. 19
Was am Montag tatsächlich entschieden werden kann
Zwei Berichtsfehler müssen ausdrücklich korrigiert werden. In einem Bericht von CBC über eine Diskussionsrunde vom 15. Oktober hieß es „Montag, 20. Oktober“; in einem Bericht von CTV über eine Kundgebung vom 16. Oktober wurde der 19. Oktober genannt. Elections Alberta bestätigt Montag, den 19. Oktober 2026. Der 20. Oktober ist ein Dienstag. 18 15 41
Global News bezeichnete das aktuelle Referendum in einem Bericht vom 16. Oktober als bindend, während CBC es in einem Bericht vom selben Tag als unverbindlich beschrieb. Auch unser Bericht vom 14. Oktober erläuterte seinen vorläufigen Status. Der verifizierte Wortlaut der Regierung unterscheidet die Entscheidung am Montag von einem möglichen späteren bindenden Referendum über die Abspaltung: In Frage 10 wird gefragt, ob Alberta in Kanada bleiben oder das verfassungsrechtliche Verfahren einleiten sollte, um diese weitere Abstimmung abzuhalten. 17 12 364
Die maßgebliche Bestimmung zur Unverbindlichkeit wurde für diese Aktualisierung nicht unabhängig wiedergefunden. Nichts in diesem Bericht belegt jedoch eine automatische Abspaltung oder eine automatische Verpflichtung, eine weitere Abstimmung abzuhalten. Eine Mehrheit für das Verfahren könnte ein politisches Mandat schaffen; sie würde Alberta aber nicht zu einem anderen Land machen. Ein Datum für ein weiteres Abspaltungsreferendum steht nicht fest. 12 364
Die anderen neun Entscheidungen sind unabhängig voneinander von Bedeutung. Fünf Fragen betreffen die Einwanderung, darunter eine stärkere Kontrolle durch die Provinz, mögliche Gebühren für Gesundheitsversorgung und Bildung für bestimmte vorübergehend Aufenthaltsberechtigte, Wartezeiten für einige Leistungen und eine Anspruchsberechtigung, die an eine nicht näher definierte Kategorie „von Alberta zugelassener Einwanderer“ geknüpft ist. Smiths ins Gespräch gebrachte jährliche Gesundheitsprämie von $1,900 ist ein Vorschlag und kein verabschiedeter Gesetzentwurf für Einwohner. 12
Die fiskalische Begründung ist ungeklärt. Die Provinz schätzt, dass vorübergehend Aufenthaltsberechtigte jährlich $150 Millionen an Steuern zahlen und Dienstleistungen im Wert von mehr als $1 Milliarde erhalten. Ein Wirtschaftswissenschaftler der University of Calgary stellte diesen Vergleich infrage, weil auch durchschnittliche Einwohner Albertas Dienstleistungen im Wert von mehr erhalten, als sie an Steuern zahlen, wenn auf diese Weise gerechnet wird. Dieser Vergleich belegt keine Nettoeinsparungen durch Ausschlüsse. Praktisch geht es je nach den späteren Regelungen um neue Rechnungen oder einen verzögerten Zugang zu Versorgung, Bildung und Unterstützung. 12
Frage neun schlägt eine Verfassungsänderung vor, die Provinzgesetzen in Zuständigkeitsbereichen der Provinzen oder gemeinsam geregelten Bereichen Vorrang vor widersprechenden Bundesgesetzen einräumen würde. Die angegebene Schwelle erfordert die Zustimmung von sieben Provinzen, die die Hälfte der kanadischen Bevölkerung vertreten. Auch die Abschaffung des Senats, die in unserem früheren Bericht in Frage sieben behandelt wurde, erfordert eine Verfassungsänderung und die einstimmige Zustimmung der Provinzen. Eine Mehrheit in Alberta kann keines von beidem allein bewirken. 25
Vertragsrechte können nicht einfach auf später vertagt werden. Der Häuptling der Siksika Nation, Samuel Crowfoot, sagt, die First Nations seien von einer frühzeitigen, substanziellen Einbindung ausgeschlossen worden; außerdem berichtete er von Drohungen gegen Mitglieder und sagte, für die Stimmabgabe seien Busse organisiert worden. Seine Zugehörigkeit ist Siksika und nicht Six Nations, wie es im Bericht von CBC hieß. Die Drohungen bleiben seine Schilderung. 12 375
Eine frühere Abspaltungspetition wurde am 13. Mai aufgehoben; der 20. Mai war das Datum eines juristischen Kommentars und kein zweites bestätigtes Urteil. Diese Petition und Frage 10 am Montag sind getrennte Rechtsverfahren. Unser vorheriger Bericht beschrieb eine teilweise Aussetzung im Berufungsverfahren, die die Überprüfung und Meldung von Unterschriften zuließ, während andere Beschränkungen bestehen blieben. Es liegen keine neuen Belege für den endgültigen Ausgang der Berufungsverfahren vor. 295 380
Der Wahlkampf hat sich über die Pläne hinaus entwickelt, über die wir am 14. Oktober berichteten: Carneys Kundgebung für die Einheit in Calgary fand am 15. Oktober statt, gefolgt von einer Veranstaltung im Edmonton EXPO Centre. Carney, Smith und Poilievre haben Alberta aufgefordert, in Kanada zu bleiben. Doch hinter dem Einheitsappell verbergen sich Meinungsverschiedenheiten: Smith unterstützt die Fragen eins bis neun; Carney fordert ihre Ablehnung. 10 6 9 17
Eine von Global News veröffentlichte Ipsos-Umfrage unter mehr als 800 Einwohnern Albertas ergab, dass 70% in Kanada bleiben wollten und 23% ein bindendes Abspaltungsreferendum unterstützten. Erhebungszeitraum und vollständige Methodik wurden nicht angegeben. Daher kann die Umfrage weder als Aktualisierung der anderen Ipsos-Stichprobe vom September behandelt werden, die wir zuvor besprochen haben, noch als Ergebnis. 2
Einige Einwohner von Diamond Valley, die einen Verbleib in Kanada bevorzugen, erklärten dennoch, sie wollten für die Verfahrensoption stimmen, um Druck auf Ottawa auszuüben. Die Unabhängigkeitsbefürworter Corey Morgan und Keith Wilson sagen, der Wahlkampf werde unabhängig vom Ergebnis fortgesetzt. Das erschwert die Behauptung, jede Stimme für das Verfahren drücke einen gefestigten Wunsch nach Unabhängigkeit aus. 12 5
Häfen, Grenzen, Handel, Schulden und Vertragsrechte müssten im Fall einer späteren Abspaltung verhandelt werden; die vorläufige Entscheidung am Montag lässt bestehende Grenzen und Exportrouten unangetastet. Die unmittelbare Aufgabe ist weniger spekulativ: Wahlberechtigten den Zugang zu ihren zugewiesenen Wahllokalen ermöglichen und anschließend zehn manuelle Auszählungen abschließen und erläutern, ohne eine Entscheidung über das Verfahren mit der Unabhängigkeit zu verwechseln.
Wie ausgestrahlt 44 Zeilen
- On October 14 we reported voting opened. Now early voting tops one million. Alberta's ten-question referendum requires ten separate ballot papers, all counted by hand. The immediate question is whether officials can deliver the count within forty-eight hours.
- The latest combined advance and special-voting figure is reportedly 1.2 million, including more than 703,000 advance voters. That's participation before referendum day. Each voter can generate ten papers for workers to sort, check and count.
- Advance voting ended Saturday, October 17. Monday's vote closes at eight in the evening, Alberta time. Elections Alberta hopes to produce results within forty-eight hours, taking that counting horizon to Wednesday evening.
- Elections Alberta described forty-eight hours as a legal completion requirement. Its later promise to aim for that window leaves a practical problem. Former British Columbia election chief Keith Archer warns that staffing could make it difficult to meet.
- Archer says completion may be unlikely unless recruitment has gone better than described. Elections Alberta says legislative changes ruled out tabulators, the machines that count ballots. Workers will count the separation question first, and release results only after every polling station closes.
- Results are then expected to arrive as counting proceeds. A slow count can reflect the workload and staffing. Speed alone doesn't tell voters whether ballots were counted correctly.
- Referendum day is Monday, October 19. October 20 is Tuesday. That date error matters for anyone still planning to vote, especially people whose local advance station closed or whose special ballot hasn't reached election officials.
- More than 174,000 voted on the first advance day, followed by 186,000 on the second. An average advance day in the 2023 provincial election drew around 151,000. Twenty locations stayed open late on opening day because people were still waiting.
- Earlier cumulative advance totals passed 360,000, then 518,000, before topping 703,000. Those are successive snapshots. The 1.2 million combined figure already includes advance voters, so adding them again would double-count people.
- The special-ballot processing update rose from 454,000 to more than 490,000. Our earlier application and mailing figures described different stages. Elections Alberta still hasn't provided a final breakdown connecting applications, packages sent, returned ballots and accepted votes.
- The agency printed forty-five million ballot papers. That production figure reflects the ten-question workload. Officials describe more than one million early voters as roughly a third of eligible voters, but can't predict final participation.
- Some Calgary voters waited more than ninety minutes. In Athabasca, high winds knocked out power at an advance station for several hours. Officials promised extra opening time to replace the hours lost.
- A spreading fire closed the Wainwright Communiplex advance station on October 17. Elections Alberta named Border Inn in Lloydminster and Vermilion Elks Hall as alternatives within the electoral division. Those arrangements applied to advance voting.
- Monday voters must use their assigned polling place unless officials issue a reassignment. The Wainwright closure notice didn't provide a replacement for Monday. Displaced voters still need their actual Election Day arrangement confirmed.
- Elections Alberta operated 310 advance locations. Space constraints kept some third-party advertisers' scrutineers, the observers who watch voting, out of some locations. Earlier concerns also involved seniors' residence polls and transport. The new disruptions don't show which side lost participation.
- Completed special-ballot packages had to arrive by five on October 16. Mailing them that day wasn't enough. Under the previously announced procedure, someone still unmarked as received and voted at five on October 18 could vote in person. A later-arriving special ballot would then be rejected.
- Question ten offers a choice between remaining in Canada and starting the constitutional process toward a later binding separation referendum. The word binding describes that possible future vote. Monday's process choice leaves Alberta inside Canada.
- The current result is advisory. A process majority could give the government a political mandate, but wouldn't automatically compel another referendum. Our October 14 report described that preliminary status. No date has been set for a further separation vote.
- Question one concerns immigration control. The separation choice is question ten. Five questions address immigration, while nine questions sit alongside the separation choice. Those counts describe different parts of the same ten-question ballot.
- Question one seeks greater provincial control over immigration, lower immigration to sustainable levels and employment priority for Albertans. The government hasn't put a number on sustainable levels or defined how its proposed Alberta-approved immigrant category would work.
- Other proposals would charge some temporary residents for health care and education, delay some social benefits for a year, or tie access to provincial approval. Smith has floated a nineteen-hundred-dollar annual health premium. It's a proposal awaiting policy decisions.
- More than 43,000 temporary residents from Ukraine could have a stake in those service rules. Alberta's population reportedly grew by roughly 600,000 over five years. About twenty percent of that growth came from other provinces, and two-thirds from international migration.
- The province estimates temporary residents pay 150 million dollars in annual taxes and receive more than a billion dollars in services. A University of Calgary economist challenges that comparison because average Albertans also receive services worth more than the taxes counted this way.
- That leaves the claimed savings unresolved. Residents could face new bills or delays in schooling, care and support, depending on the rules governments eventually adopt.
- A September survey found fifty-four percent supported greater provincial immigration control. About forty-five percent supported limiting free health and education access. The stated margin of error was 2.8 points, nineteen times out of twenty. Those responses don't settle every proposed rule.
- Former premiers Rachel Notley, Ed Stelmach and Alison Redford urged voters to reject the immigration proposals. They warned Alberta could become less attractive to the talent it needs. Smith is asking for yes votes on questions one through nine.
- Question nine seeks constitutional changes allowing provincial laws to prevail over conflicting federal laws in provincial or shared areas. That requires support from at least seven provinces representing half Canada's population. Alberta can't make that change by voting alone.
- Federal authority has also protected routes important to Alberta, including against British Columbia's unsuccessful effort to obstruct the original Trans Mountain project. Question seven's Senate abolition proposal would likewise need constitutional change, including agreement from every province.
- Concordia professor Brooke Jeffrey calls the nine questions deliberately misleading and too complex. She argues they suggest options that require reopening the Constitution. Her criticism is a political assessment. Courts haven't invalidated the ballot on that basis.
- Samuel Crowfoot is chief of Siksika Nation. He says First Nations were excluded from early, meaningful engagement, and treaty rights must be addressed before separation proceeds. He says members received hateful calls and threats, and his nation arranged buses for voters.
- Crowfoot also says the nation sought help from the prime minister's office. A court quashed an earlier separation petition on May 13. May 20 was the date of legal commentary, rather than a second confirmed judgment. That earlier petition and Monday's question follow separate legal tracks.
- The later partial stay allowed signature verification and public reporting while other restrictions remained. The appeals' final outcome is still unresolved. First Nations consultation and treaty impacts remain part of the legal dispute surrounding the earlier petition.
- Carney and Smith have campaigned together for Alberta to remain in Canada. Smith says she marked her own ballot that way. Poilievre has also urged Albertans to stay. Carney wants voters to reject the other nine proposals, putting him at odds with Smith.
- Carney's Calgary rally took place October 15, followed by the Edmonton EXPO Centre event. Thousands attended the unity events. Those appearances have moved beyond the plans we described October 14, but their effect on voters will emerge only through the vote.
- Carney tied unity to economic projects, including the proposed Pacific Link pipeline. He projected more than 140,000 jobs in one speech. A separate description referred to thousands of Alberta jobs, with a different apparent scope. These are employment projections.
- The West Coast project was described as the first national-interest project designated under the Building Canada Act. That designation supports Carney's campaign argument, while construction, costs and the assumptions behind the employment forecast still need decisions and explanation.
- Seventy percent of those surveyed wanted Alberta to remain in Canada. Twenty-three percent supported a binding separation referendum. Seven percent were undecided or wouldn't vote. That survey measures intentions about Alberta's future, while actual ballots will decide Monday's result.
- The poll surveyed more than 800 Albertans. Its field dates and full methodology weren't supplied, so it can't be treated as an update of the different September Ipsos sample we discussed earlier.
- Support for moving toward separation was twenty-nine percent outside Edmonton and Calgary, twenty percent in Edmonton, and twenty-one percent in Calgary. Those geographic differences describe the survey. They don't reveal how many supporters will actually cast ballots.
- Hundreds attended a Let Alberta Decide independence rally outside the legislature. Corey Morgan says the movement will continue whatever the result. Keith Wilson also describes this vote as a step in a longer campaign, rather than its final decision.
- Some Diamond Valley residents who prefer staying in Canada say they'd choose the process option to pressure Ottawa. Others fear damage to economic and social ties. A process vote can therefore express different intentions, complicating claims about an independence mandate.
- Farmers and businesses rely on trade across provincial boundaries, including British Columbia ports and pipeline routes. Any eventual separation would require negotiations over those arrangements. Monday's preliminary vote leaves existing borders and export routes in place.
- The Supreme Court's 1998 secession ruling requires negotiation after a clear majority supports a clear secession question. The Clarity Act sets no fixed percentage. Borders, debts, assets, minority protections and Indigenous and treaty rights would all need to be addressed.
- Smith has promised to avoid a binding separation vote after a remain result while she's premier. Her promise is political and limited to her tenure. Monday's ten decisions still await voters, followed by ten hand counts within the stated forty-eight-hour window.
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