• In ProduktionTaiwan issues land warning as Typhoon Champi approaches; 125 flights cancelled
  • In EntwicklungTaiwan issues land warning as Typhoon Champi approaches; 125 flights cancelled — 2 Quellen
  • Neues ThemaTwo women arrested in Hong Kong over alleged child abuse after girl’s plea for help
  • Quellenrecherche0 Transkripte erfasst, 0 Neuzugänge
  • Quellenrecherche1 Transkript erfasst, 0 Neuzugänge
  • ArtikelKula brings its dead to Government House as Rivers boat questions mount
  • Quellenrecherche1 Transkript erfasst, 1 Neuzugang
  • Kurzvideo veröffentlichtRobertkiri boat capsizing: Five bodies reported recovered as police investigate
  • In EntwicklungFreeze Watch warns of possible sub-freezing temperatures in parts of Oregon and Washington — 3 Quellen
  • In EntwicklungFreeze Watch warns of possible sub-freezing temperatures in parts of Oregon and Washington — 2 Quellen

Konflikte · Rettungsaktion in HaitiFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

El Salvador entsendet 100 Spezialkräfte nach Haiti – das Schicksal von vier Technikern bleibt ungewiss

Vier Luftfahrttechniker sind weiterhin verschwunden, nachdem sie einem brennenden Fahrzeug entkommen waren. Bukele sagt nun, sie seien entführt worden; 100 Spezialkräfte beteiligen sich an der Rettungsaktion.

Ausgestrahlt Verfasst 6 Min. Lesezeit42 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

Per RSS folgen

Video in der Originalsprache

Transkript · WIRD GELADEN

Aus dem englischen Original übersetzt.

Fortlaufendes ThemaTag 5

2 Berichte35 Medien42 Quellen

Das ganze Thema
  1. Update 1Vier salvadorianische Soldaten nach Hinterhalt in Haiti vermisst; Zusammenstöße behindern Suche
  2. Update 2El Salvador entsendet 100 Spezialkräfte nach Haiti – das Schicksal von vier Technikern bleibt ungewissSie sind hier

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

4 Tage später

Jetzt

Vier Luftfahrttechniker sind weiterhin verschwunden, nachdem sie einem brennenden Fahrzeug entkommen waren. Bukele sagt nun, sie seien entführt worden; 100 Spezialkräfte beteiligen sich an der Rettungsaktion.

Was sich bewegt hat

  • Die Gang Suppression Force erklärt, die Suche nach allen vier Männern werde fortgesetzt.
  • Bukele kündigt eine militärische Rettungsaktion an und bezeichnet die Techniker als entführt.
  • El Salvador entsendet 100 Spezialkräfte nach Haiti, um bei der Suche nach den Technikern und ihrer Rettung zu helfen.

Vier salvadorianische Luftfahrttechniker entkamen in Haiti einem brennenden gepanzerten Fahrzeug, wie ihr Militär mitteilte. Was danach mit ihnen geschah, ist weiterhin ungeklärt. Präsident Nayib Bukele sagt nun, Banden hätten sie entführt; ihr Aufenthaltsort und ihr Zustand sind jedoch laut den verfügbaren Berichten nicht festgestellt worden. Der Unterschied ist wichtig: Aus dem Fahrzeug zu entkommen, bedeutete nicht, in Sicherheit zu sein. 1 2

El Salvador hat inzwischen 100 Spezialkräfte entsandt, um bei der Suche nach den Technikern und ihrer Rettung zu helfen. Zwei Beamte teilten der Associated Press mit, dass der Einsatz am Donnerstag, dem 22. Oktober, erfolgte, nachdem Bukele am Mittwoch eine Rettungsaktion angekündigt hatte. Das ist eine erhebliche Verstärkung der Suche – aber kein Beleg dafür, dass die Retter die vier Männer erreicht haben. 29 30

In unserem Bericht vom 19. Oktober schrieben wir, dass vier salvadorianische Soldaten nach einem Hinterhalt in Santo im Gebiet Croix-des-Bouquets nördlich von Port-au-Prince vermisst wurden. Sie hatten ihr brennendes Fahrzeug verlassen, und Kämpfe behinderten die Suche nach ihnen. Neu hinzugekommen sind der Einsatz von Spezialkräften und Bukeles ausdrückliche Darstellung, sie seien entführt worden. Die Ungewissheit über den körperlichen Zustand der Männer ist nicht ausgeräumt. 1 2

Vom Hinterhalt zur Verstärkung

  1. Sonntag, 18. Oktober

    Angreifer attackieren das gepanzerte Fahrzeug der Techniker in Santo. Das Militär teilt mit, alle vier seien ausgestiegen, nachdem das Fahrzeug Feuer gefangen hatte.

    1
  2. Dienstag, 20. Oktober

    Die Gang Suppression Force erklärt, die Suche nach allen vier Männern werde fortgesetzt.

    3
  3. Mittwoch, 21. Oktober

    Bukele kündigt eine militärische Rettungsaktion an und bezeichnet die Techniker als entführt.

    302
  4. Donnerstag, 22. Oktober

    El Salvador entsendet 100 Spezialkräfte nach Haiti, um bei der Suche nach den Technikern und ihrer Rettung zu helfen.

    292

Die Lücke zwischen Flucht und Entführung

Der ursprünglichen Darstellung des Militärs zufolge waren die Männer am Sonntag, dem 18. Oktober, auf dem Rückweg zum Lager. Angreifer eröffneten das Feuer und setzten Sprengstoff gegen ihr gepanzertes Fahrzeug ein. Es kam zu einem Schusswechsel, das Fahrzeug fing Feuer und alle vier Männer stiegen aus. Aus der Darstellung geht nicht hervor, wohin sie anschließend gingen. Al Jazeera bezeichnete sie in seiner Berichterstattung vom 19. Oktober genauer als Luftfahrttechniker, die bei der von den Vereinten Nationen unterstützten Gang Suppression Force dienten. 1

Bukeles spätere Darstellung enthält eine schwerwiegende zusätzliche Behauptung: Die Techniker seien am Sonntag beim Lebensmitteleinkauf überfallen und entführt worden. Er sagte, Ziel der Rettungsaktion sei es, sie lebend und unversehrt nach Hause zu bringen. Zudem richtete er auf Kreolisch eine Warnung an haitianische Bandenführer und drohte, El Salvador könne auch sie besiegen. 2

Die beiden Darstellungen müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. Ein Einkauf von Lebensmitteln könnte die Rückkehr zum Lager eingeschlossen haben; Männer, die aus einem brennenden Fahrzeug entkamen, könnten später gefangen genommen worden sein. Doch diese Möglichkeiten sind keine bestätigte Rekonstruktion. Es fehlt weiterhin die Abfolge der Ereignisse, nachdem die Männer das Fahrzeug verlassen hatten: wohin sie gingen, wem sie begegneten und wann oder wie es zu einer Entführung kam.

Bukeles Aussage verändert die Darstellung der Regierung zum Verschwinden der Männer. Für sich genommen belegt sie jedoch weder ihren derzeitigen Aufenthaltsort noch liefert sie unabhängig bestätigte Nachweise zu ihrem Zustand. Die Darstellungen des Vorfalls stützen sich auf Mitteilungen des Militärs und der Truppe, die öffentliche Darstellung des Präsidenten und Angaben von Beamten zum Einsatz – nicht auf einen unabhängig bestätigten Kontakt mit den vermissten Männern. 1 2 29

Die Angreifer wurden anhand der verfügbaren Belege nicht identifiziert. Al Jazeera berichtete am 19. Oktober, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Gruppe zu dem Angriff bekannt hatte. Aus den neueren Informationen geht nicht hervor, welche Bande den Hinterhalt verübte; die Präsenz einer Gruppe in der Umgebung wäre kein Beweis für ihre Täterschaft. 4

Eine Suche unter Beschuss, ein gefährdetes Viertel

Bei der Suche gab es am Boden und aus der Luft bewaffneten Widerstand. Das Militär El Salvadors teilte mit, dass Hubschrauber, die Kontakt herstellen und die Techniker ausfindig machen sollten, unter Beschuss gerieten. Wiederholte Annäherungsversuche wurden durch die heftigen Kämpfe behindert. Die Task Force Libertad II arbeitete mit dem Kommando der Truppe und internationalem Personal zusammen, um die Männer zu finden. Der Einsatz von Hubschraubern zeigt daher den Versuch, sie zu erreichen, nicht aber, dass Kontakt hergestellt oder eine Bergung gelungen ist. 1

In einem am 20. Oktober von Le Nouvelliste berichteten Lagebericht erklärte die Gang Suppression Force, sie versuche weiterhin, alle vier in Santo ausfindig zu machen. Die Truppe teilte mit, dass die Einsätze seit dem 18. Oktober liefen, und beschrieb Zusammenstöße, bei denen bewaffnete Bandenmitglieder getötet und verletzt worden seien. Zahlen zu den Opfern nannte sie nicht. Dies bleiben operative Angaben der Truppe und keine unabhängig bestätigte Bilanz der Kämpfe. 3

El Mundo berichtete separat über die Mitteilung der Truppe, dass bei den Zusammenstößen in Santo vier weitere Angehörige der Mission verletzt worden seien. Sie sind nicht mit den vier vermissten Salvadorianern zu verwechseln. Ihre Namen, Nationalitäten und die Schwere ihrer Verletzungen wurden nicht genannt. Ohne Belege zu ihrem Zustand dürfen die vermissten Techniker nicht zu den Toten oder Verletzten gezählt werden. 42

Für die Bewohner von Santo ist der Einsatz auch eine lokale Sicherheitskrise. Unser Bericht vom 19. Oktober schilderte die Anweisung der Truppe vom späten Sonntag, während der laufenden Einsätze in ihren Häusern zu bleiben und das Gebiet zu meiden. Aus den neueren Informationen geht nicht hervor, ob diese Warnung aufgehoben wurde. Diese Lücke ist kein Grund, den alten Hinweis als aktuelle Anweisung erneut zu veröffentlichen; zudem gibt es keine verifizierte, vorfallspezifische Zahl ziviler Opfer und keine Angabe dazu, wann die Sicherheitsoperationen abgeschlossen sein sollen. 1 3

Die Techniker gehören zum Beitrag El Salvadors aus Flugzeugen und spezialisiertem Personal zur Unterstützung der internationalen Mission und der haitianischen Nationalpolizei. Infobae beschrieb das gesamte salvadorianische Kontingent am 20. Oktober als mindestens 78 Einsatzkräfte umfassend. Dabei handelte es sich weder um eine reine Luftfahrt-Personalliste noch um eine bestätigte Zahl unmittelbar vor dem Hinterhalt. Diese Zahl sollte nicht einfach zur neuen Entsendung addiert werden, um die aktuelle Gesamtstärke des Kontingents zu berechnen. 25

Infodefensa berichtete, dass die Vereinigten Staaten El Salvador zwei Bell-UH-1N-Twin-Huey-Hubschrauber für seinen ersten Einsatz in Haiti überlassen hatten. Aus dieser Übergabe geht nicht hervor, wie viele Flugzeuge sich in Haiti befanden, einsatzfähig waren oder flogen, als die Techniker verschwanden. Es gibt auch keine bestätigte Angabe dazu, wie viele Flugzeuge am Boden bleiben mussten oder wie viel Flugkapazität durch ihre Abwesenheit verloren ging. Die Rolle in der Luftfahrt steht fest; die betrieblichen Auswirkungen lassen sich noch nicht beziffern. 27

Die Unterrichtung des UN-Sicherheitsrats vom 19. Oktober, die in unserem früheren Bericht als bevorstehend beschrieben wurde, hat inzwischen stattgefunden. Der verfügbare Bericht von UN News behandelt die umfassendere Sicherheitskrise in Haiti, liefert aber keine konkrete Klärung zum Aufenthaltsort, Zustand oder zur Rettung der Techniker. Die Sitzung ist kein noch ausstehender Meilenstein mehr und beantwortete diese Fragen im verfügbaren Informationsstand nicht. 41

Wie ausgestrahlt 14 Zeilen
  1. El Salvador has sent 100 special-forces personnel to help rescue four missing aviation technicians.
  2. On October 19, we reported that four Salvadoran soldiers were missing after escaping a burning armored vehicle. President Nayib Bukele now says gangs abducted them. The reinforcement expands a search already facing gunfire. Whether rescuers can reach the four men alive is still unresolved.
  3. El Salvador deployed the 100 special-forces personnel to Haiti on Thursday, October 22. Bukele had announced a military rescue operation the day before. The announcement and the deployment were separate steps on successive days.
  4. The missing men served with the United Nations-backed Gang Suppression Force, which supports the Haitian National Police against gangs. El Salvador contributes aircraft and specialized personnel. Its broader contribution was described on October 20 as at least 78 personnel, before the latest reinforcement.
  5. Armed attackers struck the technicians' vehicle in Santo, within the Croix-des-Bouquets area north of Port-au-Prince. The attack happened on Sunday, October 18. Fighting around the search has repeatedly blocked efforts to approach the missing men by land and air.
  6. El Salvador's military said the men were returning to camp when attackers opened fire and used explosives against their armored vehicle. An exchange of gunfire followed, and the vehicle caught fire. The military said all four got out. It didn't describe where they went after leaving the vehicle.
  7. Bukele says the technicians were ambushed and abducted while shopping for food that Sunday. He also warned Haitian gang leaders in Creole, threatening that El Salvador could defeat them as well. His account changes the government's description of the men's disappearance.
  8. A food-shopping trip could include a return to camp, and the men could have been captured after escaping the vehicle. But Bukele hasn't explained that sequence. The military's description stops at their escape, while the president's later account describes an abduction. What happened between those moments is still unclear.
  9. The October 18 attack led to a continuing armed search. On October 20, the force said it was still trying to locate all four in Santo. Bukele announced the rescue operation on October 21, and the special-forces deployment followed on October 22.
  10. Search helicopters also came under fire, El Salvador's military said. The aircraft had been sent to establish contact and locate the missing personnel. Task Force Libertad Two was working with the force's command and international personnel. The military said intense fighting repeatedly frustrated attempts to reach the men from the ground and the air.
  11. The force also said four other mission members were wounded in the Santo clashes. Those are separate personnel from the four missing Salvadorans. It said armed gang members were killed and injured during operations, but gave no numerical totals for those casualties.
  12. The fighting also reaches people living in Santo. On October 18, the force told residents to stay indoors and avoid the area while security operations continued. Officials haven't identified which gang carried out the ambush. No group had claimed responsibility by the October 19 update.
  13. The United States had transferred two Bell U-H-one-N Twin Huey helicopters to El Salvador for its first Haiti deployment. El Salvador's aviation contribution forms part of its support for the international mission and Haitian police. The four missing technicians belonged to that broader effort.
  14. The United Nations Security Council discussed Haiti on October 19, while the search was continuing. Bukele says his objective is to bring the technicians home alive and unharmed. Nobody has announced where the four men are, what condition they're in, or that rescuers have reached them.

Quellen

42 Quellen35 Medien3 Agenturtexte

Quellenkarte

Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.

Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.

Die gesamte Redaktionskarte erkunden ↗

Übersetzung aktualisiert:

Änderungsprotokoll

  1. r1Erstmals veröffentlicht.