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Politik · Gouverneursamt von Texas

Hinojosa schlägt Abbott in Texas, doch für ihre wichtigsten Versprechen braucht sie die Abgeordneten

Die erste gewählte Latina als Gouverneurin von Texas hat Investitionen in Schulen, Rückzahlungen an Haushalte und Schutzmaßnahmen für Rechenzentren versprochen. Abbott hat seine Niederlage eingestanden, doch die Auszählung ist weiterhin vorläufig – und zum Regieren braucht es mehr als einen Wahlsieg.

Verfasst 7 Min. Lesezeit

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Für Familien in Texas, die besser finanzierte öffentliche Schulen, eine Entlastung bei den Haushaltskosten oder Schutz vor den Anforderungen neuer Rechenzentren wollen, bedeutet Gina Hinojosas Sieg einen Kurswechsel – nicht aber eine sofortige Änderung der Regeln. Die Demokratin hat den republikanischen Gouverneur Greg Abbott besiegt, der seine Niederlage eingestanden und Unterstützung beim Übergang angeboten hat. Ihre wichtigsten Versprechen müssen von den Abgeordneten erst in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, die den Menschen in Texas zugutekommen.⁠34⁠2

Hinojosa wird die erste Latina als Gouverneurin von Texas und beendet damit Abbotts Versuch, eine vierte Amtszeit anzutreten. Zugleich fällt das Amt erstmals seit Ann Richards’ Ausscheiden 1995 wieder an die Demokraten. Das Ergebnis wird durch die Siegesmeldung der Associated Press, die Prognose von CBS News und die Äußerungen beider Kandidaten gestützt. Die Stimmenzahlen sind weiterhin vorläufig und keine abschließend bestätigte Auszählung.⁠34⁠29⁠14

Die wichtigsten Fakten

  1. 5,230,789Hinojosas Stimmen in der vorläufigen Auszählung des Bundesstaats 35
  2. 4,524,527Abbotts Stimmen in der vorläufigen Auszählung des Bundesstaats 35

Die am 5. November abgerufene Ergebnistabelle des Bundesstaats weist für Hinojosa rund 52,80 % und für Abbott 45,67 % aus: ein Vorsprung von 706,262 Stimmen oder etwa 7,13 Prozentpunkten. Die sieben Kandidaten kommen zusammen auf 9,907,381 Stimmen, darunter 148,078 für den Libertären Pat Dixon sowie vier Kandidaten, die per Einschreibung gewählt wurden. Das ist die Gesamtzahl für die Gouverneurswahl, nicht die landesweite Wahlbeteiligung. Andere veröffentlichte Momentaufnahmen weisen abweichende Zahlen aus und sollten nicht zu einer angeblich endgültigen Auszählung vermischt werden.⁠35⁠38⁠40

Abbott sagte, er habe jeden Bezirk geprüft, bevor er Hinojosa anrief. «Es sind noch Stimmen auszuzählen, aber rechnerisch können wir diese Wahl nicht mehr gewinnen», sagte er seinen Unterstützern. Er versprach Hilfe während des Übergangs; Hinojosa bestätigte den Anruf und das Angebot unabhängig. Weder der genaue Zeitpunkt des Anrufs noch der genaue Zeitpunkt der Entscheidung über den Wahlausgang ist belegt.⁠14⁠4

Frühere Berichte, wonach Hinojosa vorn lag, während die Stimmen aus ländlichen Gebieten noch eintrafen, sind überholt, nicht widerlegt. Bloombergs Bericht über die unvollständige Auszählung erklärte keinen Sieger. Die späteren Prognosen, Abbotts Eingeständnis der Niederlage und die Vorbereitungen für den Übergang führten dazu, dass aus einem überraschenden Vorsprung eine entschiedene Wahl wurde.⁠23⁠14

Die historische Einordnung muss präzise sein. Fox News berichtete am 4. November, das Ergebnis beende 36 Jahre republikanischer Kontrolle; der Bericht von CBS Texas vom selben Tag ordnete das Ausscheiden des letzten demokratischen Gouverneurs korrekt auf 1995 ein. Aus Staatsunterlagen geht hervor, dass George W. Bush Richards am 17. Januar desselben Jahres nachfolgte. Die für Januar 2027 erwartete Amtsübergabe beendet demnach rund 32 Jahre mit republikanischen Gouverneuren. Die 36 Jahre bezeichnen den Abstand zwischen Wahlsiegen der Demokraten 1990 und 2026.⁠8⁠14⁠44⁠46

Hinojosa ist auch nicht die erste Frau als Gouverneurin von Texas. Miriam Amanda Ferguson trat 1925 ihr Amt an, und Richards war von 1991 bis 1995 Gouverneurin. Hinojosas historischer Meilenstein ist, dass sie als erste Latina in das Amt gewählt wurde.⁠45⁠44⁠34

Ein Wahlsieg, den Geld nicht verhindern konnte

Hinojosa, seit 2017 Abgeordnete des Repräsentantenhauses von Texas und ehemalige Vorsitzende eines Schulbezirks, startete mit wenig Geld, geringer Bekanntheit und kaum nennenswerter Unterstützung durch die nationale Parteiführung. Abbott hatte jede seiner vorangegangenen Gouverneurswahlen mit zweistelligem Vorsprung gewonnen. Laut AP gab seine Kampagne seit 2025 180 Millionen US-Dollar aus – ein enormer Vorteil, der ihm keine weitere Amtszeit sicherte.⁠34⁠5

Hinojosa warf Abbott vor, die Interessen Wohlhabender zu bevorzugen, während er es versäumt habe, die Kosten zu senken. Abbott warf ihr vor, höhere Steuern anzustreben, und stellte sie als radikal dar. Als ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Texas Legislative Progressive Caucus und Verfechterin der Rechte von Transgender-Personen setzte sie auf ein populistisches Wirtschaftsargument und schaltete Anzeigen mit republikanischen Unterstützern. Nach der Niederlage gab Präsident Donald Trump Abbott die Schuld und nannte ihn einen «RINO» – einen Republikaner nur dem Namen nach.⁠34

Es hat mich nie gestört, dass sie an mir gezweifelt haben. Mich hat gestört, dass sie an uns gezweifelt haben.

Gina Hinojosa 10

Bei ihrer Siegesfeier in Austin beschrieb Hinojosa die Regierung als etwas, das dem Volk gehört, nicht ihr oder ihrer Partei. Sie bezeichnete das Ergebnis als Mandat für einen Wandel. Es legt fest, wer das Amt gewonnen hat; es belegt nicht gesondert, dass die Wähler jeder von ihr vorgeschlagenen Maßnahme zugestimmt haben.⁠18⁠6

Parteiführer und Latino-Vertreter schrieben den Erfolg der Organisierung und den Latino-Wählern zu. Kendall Scudder, Vorsitzender der Texas Democratic Party, beschrieb einen Wahlkampf in allen 254 Bezirken. Die konkreten Aussagen in der MS-NOW-Diskussion über Hidalgo County und junge Latino-Wähler sind jedoch nicht ausreichend belegt, um Hinojosas landesweiten Vorsprung zu erklären: Für den Prozentwert des Bezirks liegt hier keine bestätigte Gouverneursauszählung vor, und bei der Jugendstatistik ist der Nenner nicht eindeutig.⁠7

Versprechen, für die Stimmen im Parlament nötig sind

Hinojosa warb für mehr Mittel für öffentliche Schulen und höhere Lehrergehälter. Ein verifizierter Dollarbetrag für eine der beiden Erhöhungen liegt nicht vor. Ihr Versprechen, öffentliche Schulen nicht länger so zu behandeln, als stünden sie zum Verkauf, trifft nun auf ein geltendes Gutschein-Gesetz – kein Programm, das durch Abbotts Niederlage automatisch aufgehoben wird.⁠2⁠12

Abbott unterzeichnete Senate Bill 2 am 3. Mai 2025. Das Gesetz trat im September desselben Jahres in Kraft; der Start des Programms wurde für 2026 angekündigt. Das Programm für Bildungssparkonten umfasst 1 Milliarde US-Dollar über zwei Jahre und sieht für teilnehmende Privatschüler rund 10.000 US-Dollar vor. Der Comptroller verwaltet die Konten für genehmigte Ausgaben. Hinojosa befürwortet die Aufhebung, für die ein Gesetz erforderlich ist.⁠84⁠85⁠87⁠86

The Texas Tribune beschreibt das künftige Repräsentantenhaus als von Demokraten dominiert, während KXAN betont, dass republikanische Abgeordnete weiterhin erheblichen Einfluss haben. Beides kann zutreffen; keine der Darstellungen legt die Zusammensetzung des Senats oder die für eine Aufhebung verfügbaren Stimmen fest. Vetorechte und die Ernennung von Behördenvertretern verschaffen Hinojosa Einfluss, aber keine einseitige Macht, Gesetze aufzuheben. Ernennungen während einer Senatssitzung müssen von zwei Dritteln der anwesenden Senatoren bestätigt werden; Ernennungen während einer Sitzungspause müssen später behandelt werden.⁠64⁠2⁠57

Auch Hinojosas vorgeschlagene «Corruption Tax Refund» ist ein Versprechen, bei dem die Einzelheiten wichtig sind. In der Ankündigung vom 7. Juli wurde eine einmalige Zahlung von 1.500 US-Dollar an jeden Haushalt in Texas vorgeschlagen, was etwa 17 Milliarden US-Dollar kosten würde. In APs Bericht zur Wahl vom 4. November war stattdessen von Zahlungen an jede der fast 32 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner die Rede. Berichte von The Texas Tribune und KRIS zur Ankündigung stützen die Version mit den Haushalten. Zahlungen an 32 Millionen Einzelpersonen würden etwa 48 Milliarden US-Dollar kosten – ein wesentlich anderes Vorhaben.⁠100⁠102⁠34

Hinojosa schlug vor, den sogenannten Rainy Day Fund zu nutzen, offiziell den Economic Stabilization Fund. KRIS berichtete zum Zeitpunkt der Ankündigung im Juli von einem Bestand in Höhe von 24,8 Milliarden US-Dollar; eine Entnahme von 17 Milliarden US-Dollar würde vor sonstigen Änderungen etwa 7,8 Milliarden US-Dollar übrig lassen. Das ist kein bestätigter aktueller Bestand. Eine Zustimmung des Parlaments ist erforderlich, und aus der verfügbaren Berichterstattung gehen nicht alle Rechtsfragen zu dieser Verwendung des Fonds hervor. Aufgrund des Wahlergebnisses wurden keine Schecks genehmigt.⁠102⁠101

Eine Pause bei Rechenzentren ist nur ein Anfang

Rechenzentren boten Hinojosa eine weitere Möglichkeit, wirtschaftliche Entwicklung mit den Anliegen der Haushalte zu verknüpfen. Anwohner und lokale Kritiker äußerten Bedenken wegen der Stromkosten, der Belastung des Stromnetzes, der von Dürre bedrohten Wasserversorgung und der Geheimhaltung rund um Projekte. Diese Bedenken prägten die Debatte im Wahlkampf; sie sind keine gemessenen Schätzungen der Auswirkungen einer bestimmten Anlage auf Rechnungen oder Immobilienwerte.⁠64⁠26

In einem am 22. Oktober von der Tribune berichteten Versprechen sagte Hinojosa zu, alle Genehmigungen für Rechenzentren auszusetzen, bis die Abgeordneten Schutzmaßnahmen beschlossen hätten. Das unterscheidet sich von der Darstellung der BBC vom 4. November, wonach sie ein einjähriges Baumoratorium angekündigt habe. Das dokumentierte Versprechen ist zukunftsgerichtet, an ein Gesetz gebunden und betrifft Genehmigungen – nicht ein bereits beschlossenes, fest auf ein Jahr angelegtes Baustopp. Wie weit eine spätere Verordnung der Gouverneurin reichen wird, ist noch offen.⁠64⁠26

Zu ihren Vorschlägen gehören Anforderungen an gewerkschaftlich organisierte Arbeitskräfte, Schutz des Wassers, Beschränkungen von Geheimhaltungsvereinbarungen, Vorkehrungen dagegen, dass Stromkosten auf andere Menschen in Texas abgewälzt werden, sowie ein Ende der Umsatzsteuersubventionen für Rechenzentren. Abbott hatte seine Unterstützung der Branche bereits zurückgefahren: Im August setzte er neue Genehmigungen für den Netzanschluss aus, am 21. September folgte ein Stopp bei Umweltgenehmigungen, jeweils bis zum Abschluss von Prüfungen. Diese Einschränkungen begründeten keinen umfassenden Baustopp.⁠64⁠72

Laut The Texas Tribune erhielt Abbott seit Juli 2025 rund 9 Millionen US-Dollar an Spenden von Geldgebern mit Bezug zu Rechenzentren – ein finanzieller Zusammenhang, aber kein Beweis für ausgetauschte Gefälligkeiten. Vertreter der Branche behaupteten später, einige einschlägige Genehmigungen seien trotz seiner Aussetzung weiter erteilt worden; die Genehmigungsbehörde schaltete anschließend ihr Online-Antragssystem ab. Für Hinojosa wird entscheidend sein, ob eine weitere angekündigte Pause durchsetzbare Schutzmaßnahmen hervorbringt.⁠64

Hinojosa sagte, ihr Übergangsteam werde am Tag nach ihrer Siegesrede mit der Arbeit beginnen. Abbott bleibt Gouverneur, bis seine Nachfolgerin vereidigt ist. Zwei Meilensteine liegen zwischen dem politischen Ergebnis und der Amtsübergabe.⁠12⁠57

Die nächsten Meilensteine des Übergangs

  1. 13. November 2026

    Frist für die Bekanntgabe des vorläufigen Siegers durch den Secretary of State auf Grundlage der besten verfügbaren Informationen. Dies ist nicht die abschließende Auszählung durch den Gesetzgeber.

    63
  2. 19. Januar 2027 – voraussichtlich

    Voraussichtliche Amtseinführung. Die Verfassung knüpft den Amtsantritt an den ersten Dienstag nach der Konstituierung des Parlaments oder, sofern dies nicht praktikabel ist, an den nächstmöglichen Zeitpunkt.

    6457

Vor dem Amtsantritt verliest der Vorsitzende des Repräsentantenhauses in der ersten Sitzungswoche während der Sitzung die Wahlergebnisse für die Exekutivämter vor beiden Kammern; anschließend wird der Sieger unter der Aufsicht des Parlaments festgestellt. Hinojosa hat die nächste Regierung gewonnen. Besser finanzierte Schulen, die Aufhebung des Gutschein-Programms, Rückzahlungen an Haushalte und dauerhafte Schutzmaßnahmen für Rechenzentren hängen weiterhin von den anstehenden Entscheidungen ab.⁠57

Wie ausgestrahlt
  1. Gina Hinojosa defeated Greg Abbott in the Texas governor's race.
  2. She'll become the state's first Latina governor, ending a Republican run of about 32 years. Her promises reach public schools, household budgets and the power grid. How much can she deliver when the biggest changes still need lawmakers?
  3. Hinojosa has 5,230,789 votes in the preliminary count, against Abbott's 4,524,527. That gives her approximately 52.80 percent to his 45.67 percent. These totals still await the final certified canvass.
  4. Her lead is 706,262 votes, about 7.13 percentage points. The contest contains 9,907,381 votes across seven candidates, including Libertarian Pat Dixon and four write-ins. That's the governor-race total, rather than a statewide turnout figure.
  5. Abbott accepted the outcome while ballots were still being counted. He said, “There are still votes to be counted, but mathematically, we're not going to be able to win this election.”
  6. He said he'd examined every county before calling Hinojosa to congratulate her, and offered to help her team through the transition. She confirmed that conversation. Earlier incomplete returns had shown her ahead while rural results were still arriving. The count moved from a lead to a decided race.
  7. Republican governors will have held the office for about 32 years by the January handover. Ann Richards left in 1995, when George W. Bush succeeded her. The 36-year gap runs between Democratic election victories in 1990 and 2026.
  8. Miriam Amanda Ferguson became Texas's first woman governor in 1925. Richards served from 1991 to 1995. Hinojosa adds a different milestone as the first Latina elected to the office.
  9. Abbott's defeat stops his bid for a fourth term. He took office in 2015 and won each previous governor's race by double digits. His concession described 12 years of service; at this election, he'd served nearly 12.
  10. Hinojosa began with limited money and name recognition, and little substantial national-party backing. A former school-board president, she's represented an Austin district since 2017. Abbott had been expected to win another term.
  11. Abbott's campaign spent $180 million since 2025. Elon Musk also spent tens of millions backing Republicans more broadly. Hinojosa beat an incumbent with a major financial advantage, campaigning on household costs, public schools and the influence of wealthy interests.
  12. She accused Abbott of favoring the wealthy and failing to lower costs. He accused her of wanting higher taxes and called her a radical. A former vice chair of the Texas Legislative Progressive Caucus and defender of transgender rights, she emphasized a populist economic argument. Her ads included Republican voters supporting her.
  13. President Donald Trump blamed Abbott after the defeat, calling him a “RINO,” meaning Republican in name only. Trump wrote, “He went back to his original formula, and it wasn’t pretty!” Abbott had already conceded and offered transition assistance.
  14. Hinojosa told her Austin victory gathering, “It never bothered me that they doubted me. It bothered me that they doubted us.” She followed that with, “Texas, my faith in you never wavered.”
  15. She declared, “tonight we won,” and said government belongs to the people. Describing her upbringing along the Texas-Mexico border, she told supporters their lives could be bigger than their dreams. She called the result a mandate for change.
  16. Texas Democratic Party chair Kendall Scudder described a campaign across all 254 counties. Party leaders and Latino advocates credited organizing and Latino voters. Those assessments don't isolate how much any one group or campaign issue contributed to Hinojosa's margin.
  17. Hinojosa campaigned for more public-school funding and higher teacher pay. She promised to stop treating public schools as if they were for sale. She also pledged to end no-bid contracts. Delivering those promises requires decisions after she takes office.
  18. Abbott signed the voucher law in May 2025. It took effect that September, with a launch planned for 2026. The program carries $1 billion over two years and provides about $10,000 for participating private-school students.
  19. The comptroller administers those education savings accounts for approved expenses. Hinojosa favors repeal, which needs legislative support. She'll work with a changed House dominated by Democrats, while Republican lawmakers remain consequential to negotiations.
  20. Hinojosa can use vetoes and agency appointments to shape government. Repealing an existing statute still takes legislation. Appointments during a Senate session need approval from two-thirds of senators present, and recess appointments face later Senate consideration.
  21. Hinojosa's proposed refund would pay $1,500 per household, at a cost of about $17 billion. A competing description makes every resident eligible. Paying 32 million individuals would instead cost about $48 billion. Her July announcement proposed household payments.
  22. She called it the “Corruption Tax Refund,” part of her “Money in Your Pocket” agenda. She proposed using the rainy day fund, the state's emergency savings. Lawmakers would have to approve payments before any checks could go out.
  23. The fund reportedly held $24.8 billion when she announced the plan in July. Taking $17 billion would leave about $7.8 billion before other changes. That July snapshot doesn't tell us the fund's current balance.
  24. Data centers became another economic dividing line. Residents and local critics worried about electricity costs and demand on the grid. They also challenged water use during drought, secrecy around projects and effects on neighboring communities.
  25. Hinojosa promised to pause all data-center approvals until lawmakers pass protections. Her October pledge tied the pause to legislation. She still has to determine how to use executive authority to carry it out.
  26. Her proposals would require union workers and protect community water supplies. She wants limits on secrecy agreements that obscure developments, safeguards against electricity-cost increases for other Texans, and an end to data-center sales-tax subsidies.
  27. Abbott had celebrated Google's $40 billion investment in Texas cloud and artificial-intelligence infrastructure. He called Texas the “epicenter of AI development.” Then he began imposing pauses as opposition to the facilities grew.
  28. Abbott paused new data-center grid approvals in August, then environmental permitting on September 21. The grid audit was expected to last until December. Those orders restricted approvals and permits, while existing construction presented a broader set of questions.
  29. He demanded information about tax incentives and water use, whether operators supplied their own power or water, and protections against noise and light pollution. He called for operators to fund their electrical infrastructure, use water-efficient technology and lose tax breaks through legislation.
  30. Data-center-related donors gave Abbott about $9 million since July 2025. Environmental and community advocates later identified 35 permitting actions after his pause and alleged some related permits continued receiving approval. The environmental permitting agency subsequently shut its online filing system.
  31. Hinojosa says economic development and protections for Texans can coexist. Turning that promise into durable rules will require defining the reach of her orders and securing legislation. A pause alone leaves residents waiting for the protections she campaigned on.
  32. State law requires an apparent-winner proclamation by November 13, following the November 3 election. The final legislative canvass comes later. Hinojosa's expected inauguration is January 19, 2027, for a four-year term.
  33. Hinojosa said her transition would begin the day after her victory speech. Abbott offered his team's help. Final certified totals, turnout and the county-by-county governor results are still being completed.
  34. The secretary of state sends the returns to the House speaker, who opens them before both chambers during the session's first week. The Legislature sanctions the declaration of the winner. Installation follows the Legislature's organization under the state constitution.
  35. Hinojosa has won the next administration, while school funding, voucher repeal and household refunds still need lawmakers' approval. Data-center protections need enforceable rules. Abbott remains governor until his successor is installed.

Quellen63

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