Konflikte · SEAL-Auswahl
Zwei Frauen erreichen einen berichteten Meilenstein in der SEAL-Ausbildung, aber keine Qualifikation
CBS berichtet, dass zwei Frauen bei BUD/S weiter gekommen sind als alle Frauen vor ihnen. Ihre unterschiedlichen Abgänge und die begrenzte öffentliche Reaktion der Navy bestimmen, was dieser Meilenstein bedeutet.
Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Was gilt als Durchbruch bei der Auswahl für die Navy SEALs, wenn keine der beiden Kandidatinnen den Kurs abschließt?
Für zwei Frauen, die auf der Naval Amphibious Base Coronado in Kalifornien trainierten, bestand die Antwort in Fortschritten durch eine frühe, strapaziöse Phase – nicht in der Qualifikation. Beide erreichten laut CBS News die dritte Woche der Basic Underwater Demolition/SEAL-Ausbildung, bekannt als BUD/S. Die Reporter James LaPorta und Eleanor Watson beschrieben dies als den weitesten Fortschritt, den eine Frau seit der Öffnung des Kurses für Frauen im Jahr 2016 erzielt hatte. Eine von ihnen gelangte anschließend in die Hell Week. Keine der beiden schloss BUD/S ab.1
Es handelt sich um einen bedeutsamen, berichteten Meilenstein, doch die historische Behauptung hat eine Grenze: Sie wurde nicht unabhängig anhand öffentlich zugänglicher Navy-Unterlagen zu einzelnen Kandidaten bestätigt. Das Naval Special Warfare Command lehnte es ab, sich zum individuellen Fortschritt der Frauen zu äußern. Der Bericht stützt sich daher auf die Recherchen von CBS, die mehrere Quellen zitieren, und nicht auf eine offizielle Bekanntgabe eines Rekords.1
Der Bericht wurde am 4. November 2026 veröffentlicht. Dieses Datum bezieht sich auf die Bekanntgabe, nicht auf die Leistung oder den Abgang einer der beiden Frauen. Sie hatten mehrere Wochen zuvor mit der Ausbildung begonnen; genaue Daten zu ihrem Fortschritt und Ausscheiden wurden nicht veröffentlicht. CBS hält ihre Namen aus Sicherheits- und Datenschutzgründen zurück.1
Zwei Kandidatinnen, zwei unterschiedliche Abgänge
Der Unterschied zwischen den Erfahrungen der Frauen ist ebenso wichtig wie ihr gemeinsamer Fortschritt. Die Marineoffizierin wurde zunächst in den nächsten Kurs „zurückgestuft“ – eine Neuzuweisung, die es einer Kandidatin ermöglicht, mit einer späteren Gruppe weiterzumachen. Anschließend bat sie darum, vor der Hell Week auszuscheiden. Die Mannschaftsdienst leistende Soldatin trat in die Hell Week ein und wurde währenddessen aus medizinischen Gründen ausgemustert.1
Das sind keine austauschbaren Ergebnisse. Die Rückstufung der Offizierin war nicht selbst ihr freiwilliger Abgang; dieser Entschluss kam erst danach. Die Mannschaftsdienst leistende Soldatin wurde aus medizinischen Gründen entfernt; es wurde nicht berichtet, dass sie sich zum Abbruch entschieden hätte. Weder eine Diagnose noch der Grund für die Rückstufung der Offizierin oder ihr anschließender Ausbildungsstatus wurden bekannt gegeben. Auch hat die Navy nicht mitgeteilt, ob eine der beiden zurückkehren wird.1
Die Reaktion des Kommandos erklärt, warum die öffentliche Informationslage dürftig bleibt. Ein Sprecher sagte gegenüber CBS:
Um die Integrität der Kurse des NSW Center und die Privatsphäre der Kandidaten zu schützen, sprechen wir nicht über Einzelheiten zum individuellen Auswahl- oder Nichtauswahlstatus oder darüber, an welcher Stelle des Ausbildungswegs sie sich befinden.
Diese Erklärung bestätigt den berichteten Rekord weder noch widerspricht sie ihm. Sie bietet auch keine Grundlage, um die medizinischen oder persönlichen Umstände der Frauen zu rekonstruieren. Die belastbare Darstellung ist enger gefasst: zwei berichtete Fortschritte bis in die dritte Woche, gefolgt von unterschiedlichen Abgängen; nur bei der Mannschaftsdienst leistenden Soldatin wurde berichtet, dass sie in die Hell Week eingetreten sei.
Die Hell Week beginnt in der vierten Woche und dauert fünfeinhalb Tage, wie sowohl der Bericht von CBS als auch die Bildunterschrift zu einem offiziellen Foto der Naval Special Warfare angeben. Laut der Bildunterschrift der Navy kommen die Kandidaten insgesamt auf etwa vier Stunden Schlaf, laufen mehr als 200 Meilen und absolvieren täglich mehr als 20 Stunden körperliches Training. Sie tragen Baumstämme, lassen Boote in brechende Wellen und liegen im kalten Meerwasser.139
Wer diese Prüfung erreicht, hat zuvor bereits eine beträchtliche Auswahlphase überstanden. Doch die dritte Woche zu erreichen, in die Hell Week einzutreten und die Hell Week abzuschließen sind drei getrennte Leistungen. Die Berichterstattung belegt nicht, dass eine der beiden Frauen die Hell Week abgeschlossen hat.1
Was die Abbruchzahlen tatsächlich zeigen
Der hilfreiche Kontext ist nicht einfach, dass die SEAL-Ausbildung hart ist. Vielmehr scheiden viele Kandidaten aus oder wechseln in einen anderen Kurs, bevor die berühmteste Strapaze beginnt. CBS zitierte Zahlen der Navy für den Zeitraum 1998–2023, die über den Freedom of Information Act veröffentlicht wurden. Demnach wurden in den drei Wochen vor der Hell Week etwa 45% der Kandidaten ausgeschlossen oder zurückgestuft. In der Zusammenfassung bezifferte CBS auch den Anteil derjenigen, die vor der Hell Week freiwillig ausschieden, auf etwa 29%. Dabei handelt es sich um historische Zahlen für die Kandidatenpopulation insgesamt, nicht um Quoten speziell für Frauen.1
Die zugrunde liegenden FOIA-Tabellen standen für diesen Artikel nicht zur unabhängigen Prüfung zur Verfügung. Deshalb lassen sich ihre Bezugsgrößen und Zählregeln nur eingeschränkt genau beurteilen. Eine Unterscheidung geht aus den veröffentlichten Zahlen jedoch klar hervor: In manchen Kennzahlen werden Ausschluss und Rückstufung zusammengefasst. Ein Kandidat, der einem anderen Kurs zugeteilt wird, hat den Weg zur Qualifikation nicht zwangsläufig dauerhaft verlassen.
In der Zusammenfassung von CBS lag die Gesamtabbruchquote während der Ausbildung bei etwa 68%. Die siebenwöchige erste Phase, zu der auch die Hell Week gehört, bezeichnete der Sender als die Phase mit den größten Verlusten: 66% wurden ausgeschlossen oder in einen anderen Kurs übernommen. Rund 21% schieden während der Hell Week aus freiwilligen, medizinischen oder leistungsbedingten Gründen aus; CBS deutete diese Zahl so, dass fast vier von fünf Teilnehmern die Prüfung abschließen.1
Die Zahlen für spätere Phasen waren deutlich niedriger: 5% beim Kampftauchen, 3% bei der Landkriegführung und weniger als 1% im SEAL Qualification Training. Diese Prozentsätze beziehen sich auf unterschiedliche Phasen und Gruppen. Sie lassen sich weder addieren noch einheitlich als dauerhafte Abgänge behandeln oder in die persönlichen Chancen einer der beiden Frauen auf die Qualifikation umrechnen. Was sie in der veröffentlichten historischen Zusammenfassung zeigen, ist, wie stark die Auswahl auf die ersten Wochen konzentriert ist.1
Ein langer Ausbildungsweg lag noch vor ihnen. BUD/S dauert ungefähr sechs Monate, gefolgt von ungefähr weiteren sechs Monaten SEAL Qualification Training. Die Personalrichtlinien der Navy unterscheiden die beiden Kurse und weisen darauf hin, dass das an Absolventen des SQT verliehene Trident-Abzeichen die SEAL-Qualifikation kennzeichnet. Die dritte Woche ist ein früher Fortschritt, kein Ergebnis kurz vor dem Abschluss.130
Frauen erhielten Zugang, nachdem Verteidigungsminister Ash Carter am 3. Dezember 2015 beschlossen hatte, ab Januar 2016 alle militärischen Tätigkeitsfelder und Positionen für Frauen zu öffnen. Diese Richtlinie eröffnete die Möglichkeit, sich der Auswahl zu stellen; sie verlieh weder die Aufnahme noch die Qualifikation.28
Auch sollte dieser berichtete BUD/S-Meilenstein frühere Dienste nicht in den Schatten stellen. Frauen hatten jahrzehntelang an der Seite von Spezialkräften gedient. 2021 schloss eine Frau die separate Ausbildung der Navy für Besatzungen von Spezialkriegsbooten ab. Diese Besatzungen bedienen schwer bewaffnete Hochgeschwindigkeitsboote, die SEALs transportieren, durchlaufen jedoch ihre eigene Auswahl und Ausbildung. Dieser Abschluss war keine SEAL-Qualifikation.1
Die fairste Einordnung vermeidet sowohl Übertreibung als auch Geringschätzung. Keine der beiden Frauen erwarb bei diesem Versuch ein Trident. Doch einen Kurs zu verlassen, macht die zurückgelegte Strecke nicht bedeutungslos – insbesondere in einem Auswahlsystem, das so viele Kandidaten früh aussortiert oder neu zuweist. Ihr berichteter Fortschritt kann eine Verschiebung der Grenze markieren, ohne weitreichende Aussagen über den späteren Erfolg oder Misserfolg von Frauen als SEAL-Kandidatinnen zu belegen. Ob die dritte Woche tatsächlich eine beispiellose Grenze darstellte, bleibt eine Behauptung, die noch unabhängig öffentlich bestätigt werden muss.
Wie ausgestrahlt
- Two women reached week three of Navy SEAL training before leaving the course. Their progress is reportedly the furthest any female candidates have advanced since women gained access to it. One entered Hell Week. The Navy hasn't confirmed whether any woman before them reached the same point.
- The women trained at Naval Amphibious Base Coronado in California. They entered Basic Underwater Demolition/SEAL training, usually called BUD/S, several weeks before their progress became public. Both reached its third week, near the beginning of a much longer qualification process.
- The candidates were a naval officer and an enlisted sailor. Their paths through training then separated. The officer was moved into the next class, a step called being rolled back. That gives a candidate a later class to continue with. Her decision to leave came afterward.
- The officer ultimately asked to leave before Hell Week. The enlisted sailor entered Hell Week and was medically removed during it. So the officer's final departure was voluntary, while the sailor's was medical. Neither completed BUD/S.
- The women's names are being withheld for security and privacy. Their progress became public on November fourth, twenty twenty-six, after they had already entered training several weeks earlier. That date marks the disclosure. The training itself had already taken place, including both women's departures from the course.
- Candidates carry logs and launch boats into breaking waves during Hell Week. They also lie in cold ocean water. The test begins in the fourth week and lasts five and a half days, pushing physical endurance and the ability to keep working with a team.
- Candidates get about four hours of sleep in total across roughly five days. They run around two hundred miles. The Navy's own description puts that distance at more than two hundred miles, with more than twenty hours of physical training a day. Reaching that test means surviving substantial selection beforehand.
- About forty-five percent of candidates were removed or rolled back during the three weeks before Hell Week. Those historical Navy figures cover nineteen ninety-eight through twenty twenty-three. They describe the broader candidate population, with reassignment to a later class included in that percentage.
- The historical figures also put voluntary withdrawal before Hell Week at about twenty-nine percent. Across the training pipeline, attrition was about sixty-eight percent. The greatest losses came during the seven-week first phase, which includes Hell Week. There, sixty-six percent of candidates were removed or moved into another class.
- Around twenty-one percent left during Hell Week, through voluntary withdrawal, medical removal or performance problems. Later, five percent left during the combat-diving phase and three percent during land warfare. Under one percent left during the final SEAL Qualification Training course.
- Nearly four in five candidates who entered Hell Week finished it in that historical summary. More candidates left during the preceding weeks than during Hell Week itself. These percentages describe different stages and groups, so they can't be added together. They also don't predict either woman's individual chance of qualifying.
- BUD/S lasts roughly six months. SEAL Qualification Training follows and takes roughly another six months. Graduates receive the Trident insignia that signifies qualification as a SEAL. Both women left during the early part of that route, with substantial training still ahead.
- Women gained access after the December third, twenty fifteen decision to open all military occupations and positions to women, beginning in January twenty sixteen. Women had already served alongside special operations forces for decades. And in twenty twenty-one, a woman graduated from the Navy's separate special warfare boat-crew training pipeline.
- Those boat crews operate heavily armed, high-speed craft that transport SEALs into and out of hostile territory. They have their own selection and training. That earlier graduation marked progress in another naval special warfare occupation, with a different route to qualification.
- The week-three milestone for these two women remains a reported first. Naval Special Warfare Command says it won't discuss individual candidates' selection status or position in training, citing course integrity and privacy. The Navy hasn't said whether either woman will return to training.
Quellen36
47 Quellen aus 36 Medien· Meistzitierte zuerst
wikipedia.org2
aftenposten.no1
BBC Newsbbc.com1
- Zuerst berichtet
- Navy finds 'perfect storm' of problems in elite Seals course
CBS Newscbsnews.com1
- Zuerst berichtet
- 2 women advanced farther in Navy SEAL tryouts than any in history
combatfitness.co1
Übersetzung aktualisiert:
Kürzlich ausgestrahlt






Auf Englisch verfügbar
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