Welt · Wohnen und RäumungenFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Maricarmen kehrte nie nach Hause zurück. Spaniens Aufruf zum Wohnungsstreik gilt weiter
Tausende marschierten für die vertriebene Rentnerin, die starb, bevor sie nach Hause zurückkehren konnte. Gewerkschaften unterstützen weiterhin einen Streik am 11. November, während die Reichweite der Ersatzmaßnahmen zum Mieterschutz unklar bleibt.
Video in der Originalsprache
Transkript · WIRD GELADEN
Aus dem englischen Original übersetzt.
Fortlaufendes ThemaTag 22
2 Berichte171 Medien373 Quellen31 Videos
Das ganze ThemaWas sich seit unserem letzten Bericht geändert hat
17 Tage später
Damals
Nach 70 Jahren in ihrer Madrider Wohnung wird eine Räumung zum Protestcamp gegen die WohnungsnotWas wir als offen bezeichnet hatten
Ob sich die Linke hinter einem gemeinsamen Bündnis und Kandidaten vereint.
Noch offenEin vereinbartes gemeinsames Linksbündnis oder ein endgültiger Kandidat ist mit dieser Aktualisierung nicht belegt.
Ob vor dem Wahltag Wohnraumschutz wiederhergestellt wird und ob Maricarmen Abascal nach Hause zurückkehrt.
Noch offenOb die PP Vox braucht und zu welchen Bedingungen.
Noch offenDie Wahl hat noch nicht stattgefunden; weder der Koalitionsbedarf der PP noch Bedingungen einer Vereinbarung mit Vox sind belegt.
Die Vorstellung von Sumars Frente Amplio am 17. Oktober, innerhalb der Frist zur Registrierung von Koalitionen.
Noch offenDer 17. Oktober steht noch bevor; eine abgeschlossene Vorstellung oder eine bestätigte Einreichung des Bündnisses ist nicht belegt.
Registrierung der Kandidaturen vom 21.–26. Oktober und die ersten Umfragen nach dem Wahlaufruf.
Noch offenDer gemeldete Registrierungszeitraum vom 21.–26. Oktober steht noch bevor; eine landesweite Umfrage nach dem Wahlaufruf, die die Kriterien erfüllt, ist hier nicht belegt.
Jetzt
Tausende marschierten für die vertriebene Rentnerin, die starb, bevor sie nach Hause zurückkehren konnte. Gewerkschaften unterstützen weiterhin einen Streik am 11. November, während die Reichweite der Ersatzmaßnahmen zum Mieterschutz unklar bleibt.
Was sich bewegt hat
- Berichten zufolge wurde ein Angebot zur Rückkehr angenommen: mit einem achtjährigen Mietverhältnis und einer auf 30% des Einkommens begrenzten Miete.
- Abascal starb im Krankenhaus Gregorio Marañón, ohne nach Hause zurückgekehrt zu sein.
- Tausende marschierten von der Puerta del Sol zu ihrem früheren Zuhause und errichteten draußen einen improvisierten Altar.
24 Stunden dauert der landesweite Streik, zu dem Spaniens größte Gewerkschaftsverbände für den 11. November wegen Löhnen und Wohnraum aufgerufen haben. Damit würde der Kampf von besetzten Plätzen an die Arbeitsplätze im ganzen Land getragen. Die UGT verteidigte die Aktion noch am 13. Oktober, sechs Tage nach dem Tod von María del Carmen Abascal, der 87-Jährigen, deren Räumung zum Sammelpunkt der spanischen Wohnungsbewegung wurde. 240 241
Abascal, bekannt als Maricarmen, kehrte nie in ihre Wohnung zurück. Der öffentliche Druck sicherte ihr das Angebot, zurückzukehren, doch sie starb im Krankenhaus, bevor es dazu kommen konnte. Ihr Fall wirft nun eine schwierigere Frage auf als die, ob Politiker das Leid anerkennen werden: Kann Schutz greifen, bevor eine schutzbedürftige Mieterin ihr Zuhause verliert? 10
Am 8. Oktober berichteten wir über ihren Tod, die Veröffentlichung von Ersatzdekreten zum Wohnungswesen und den angekündigten Streik am 11. November. Das sind keine neuen Entwicklungen. Diese Aktualisierung dokumentiert den anschließenden Gedenkmarsch, den Streit um offizielle Ehrungen und die anhaltende Unterstützung der Arbeitsniederlegung durch die UGT. Eine parlamentarische Bestätigung und der genaue Schutz, den die Dekrete einzelnen Mietern bieten, sind weiterhin nicht bestätigt.
Angebot zur Rückkehr, nie umgesetzt
- 23. September 202610
Polizei und Justizbeamte räumten Abascal aus ihrer langjährigen Wohnung in Madrid; sie wurde auf einer Trage hinausgebracht.
- 29. September 2026107
Berichten zufolge wurde ein Angebot zur Rückkehr angenommen: mit einem achtjährigen Mietverhältnis und einer auf 30% des Einkommens begrenzten Miete.
- 7. Oktober 2026230228
Abascal starb im Krankenhaus Gregorio Marañón, ohne nach Hause zurückgekehrt zu sein.
- 8. Oktober 2026233
Tausende marschierten von der Puerta del Sol zu ihrem früheren Zuhause und errichteten draußen einen improvisierten Altar.
Das Zuhause, das sie nie zurückerlangte
Als wir am 27. September über ihre Räumung berichteten, war ungewiss, ob sie zurückkehren würde. Sie war seit etwa sieben Jahrzehnten mit der Wohnung im Madrider Stadtteil Ibiza im Bezirk Retiro verbunden. Am 23. September sperrte die Polizei die Straße ab und entfernte Demonstrierende, bevor sie hinausgebracht wurde. Wegen ihres schlechten Gesundheitszustands wurde sie anschließend ins Krankenhaus gebracht. 10 230
Ihre Anwältin Beatriz Duro bestätigte ihren Tod, ohne eine Todesursache zu nennen. Räumung, Krankenhausaufenthalt und Tod sind eine belegte Abfolge, aber keine medizinisch nachgewiesene Kausalkette. Die Schilderungen der Aktivisten, sie sei an gebrochenem Herzen gestorben, geben ihre Einschätzung der Tortur wieder; sie stellen keinen klinischen Befund dar. 10 8
Die Vereinbarung vom 29. September mit Urbagestión bot Berichten zufolge eine Laufzeit von acht Jahren, eine Miete von höchstens 30% ihres Einkommens und eine Rückkehr nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Ein früherer Bericht bezeichnete die Vereinbarung als vorläufig und bezog sich auf das Nettoeinkommen. Eine Annahme belegt nicht, dass ein endgültiger Mietvertrag unterschrieben wurde; eine endgültige Miete in Euro ist nicht bestätigt. Sie wurde nie entlassen, um zurückzukehren. Die Mietervereinigung von Madrid erklärte, die Lösung sei zu spät gekommen. 107 54 171 10
Auch die Miethistorie ist weiterhin ungeklärt. In seinem Bericht vom 8. Oktober spricht The Guardian von einer vorgeschlagenen Erhöhung um 230%; frühere Berichte von Mietern nannten 275%. In einer früheren BBC-Berichterstattung wurde eine Miete von €500 genannt, die auf €2,650 steigen sollte – eine Forderung, die Urbagestión Berichten zufolge bestritt. Diese Beträge entsprächen einer Erhöhung um 430%, nicht den jeweils berichteten Prozentsätzen. Die vertragliche Ausgangsmiete und die Reaktion des Unternehmens sind nicht miteinander in Einklang gebracht worden. Belegt ist, dass sie sich die starke Erhöhung nicht leisten konnte, nicht ein definitiv feststehender Prozentsatz. 7 214
Trauer im Freien, Ablehnung in den Institutionen
Am 7. Oktober fanden Mahnwachen bei Kerzenlicht statt, am folgenden Abend dann der organisierte Gedenkmarsch. Tausende gingen vom Protestcamp an der Puerta del Sol zu Abascals früherem Zuhause. Als Beginn war 20:00 Uhr Madrider Zeit angekündigt; der genaue Abmarschzeitpunkt ist nicht unabhängig belegt. The Guardian schätzte die Teilnehmerzahl auf etwa 20.000, doch weder eine Zählmethode noch eine unabhängig überprüfte Gesamtzahl liegt vor. 238 232 233 7
Der Bericht von The Independent vom 10. Oktober sprach gesondert von etwa 20.000 Demonstrierenden in ganz Spanien nach ihrem Tod, ohne Datum oder Überschneidungen mit dem Marsch in Madrid zu belegen. Diese Schätzungen lassen sich nicht addieren. Frühere Berichte über Zehntausende bezogen sich auf die Proteste am vorhergehenden Wochenende. 4 9
Auch in den Institutionen wurde die Trauer zum Streitpunkt. Am 8. Oktober lehnten die Regionalversammlung von Madrid, der Senat und der Stadtrat von Madrid institutionelle Schweigeminuten ab. In der Regionalversammlung blockierte die Volkspartei einen Vorschlag von PSOE und Más Madrid; diese Gruppen hielten vor der Plenarsitzung draußen ihre eigene Schweigeminute ab. Oppositionsmitglieder hielten außerdem eine separate Schweigeminute vor dem Cibeles-Sitz des Rathauses ab. Weder PP noch Vox beteiligten sich an dieser Ehrung. 274 275 279 280 282
Der Bericht von The Guardian vom 8. Oktober schilderte, wie Oppositionsmitglieder den Versuch vereitelten, eine Schweigeminute im Stadtrat zu verhindern; ARA und EFE berichteten von einer institutionellen Ablehnung. Die gesondert dokumentierte Ehrung vor dem Cibeles-Gebäude erklärt, wie trotz der offiziellen Ablehnung getrauert werden konnte. Sie belegt nicht, dass Oppositionsmitglieder eine verfahrensbedingte Blockade innerhalb des Plenarsaals rückgängig machten. 7 231 274 278
Rechtsextreme Spekulationen über ihren Tod lieferten keine medizinische Erklärung. Auch Vox’ Behauptung, sie hätte ein Zuhause gehabt, wenn sie eine Migrantin aus Nordafrika gewesen wäre, war unbelegt. Sie lenkt von dem dokumentierten Mietstreit und der verzögerten Abhilfe auf ein imaginiertes alternatives Leben um. 7
Beschlossene Maßnahmen, Schutz weiterhin unklar
Die Ankündigung der Neuwahl erfolgte vor ihrem Tod. In einer Sendung von BBC News vom 8. Oktober wurde ein Aufruf am 7. Oktober nahegelegt; NPR datierte ihn in seinem Bericht vom selben Tag auf Montag, den 5. Oktober. Die datierte Ankündigung vom 5. Oktober bestätigt die Chronologie von NPR und korrigiert das BBC-Datum. Die Abstimmung ist weiterhin für den 29. November angesetzt. Der Aufruf folgte auf die Ablehnung von Notfall-Wohnungsdekreten durch den Kongress am 2. Oktober, nicht auf Abascals späteren Tod. 9 10 273
Das Kabinett beschloss am 6. Oktober 21 Ersatzmaßnahmen. Die Gesetzesdekrete 28/2026 zur Stabilität von Wohnraummietverträgen und 29/2026 zur sozialen Funktion des Wohnraums und zur Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums wurden am 7. Oktober veröffentlicht. Damit sind Maßnahmen der Exekutive und ihre Veröffentlichung belegt – nicht jedoch eine anschließende Bestätigung durch die Diputación Permanente, das nach der Auflösung des Parlaments amtierende Gremium. 3 206 207
Berichten zufolge gelten weiter gefasste Bestimmungen ab dem 8. Oktober und Bestimmungen zur Mietvertragsstabilität ab dem 15. November; die vollständigen operativen und Übergangsklauseln sind hier jedoch nicht belegt. Anspruchsberechtigung, Ausnahmen und Schutz vor Räumung im Einzelfall bleiben daher unklar. Berichte gehen zudem auseinander, ob bei einer möglichen Sitzung am 16. Oktober über die Wohnungsdekrete beraten würde; keine offizielle Tagesordnung bestätigt diese Abstimmung. 181 182 256 257
Der Druck durch die hohen Wohnkosten ist real, betrifft Mieter aber nicht alle in gleicher Weise. Der amtliche spanische Index verzeichnete für 2024 einen Anstieg der Mieten bei Neuverträgen landesweit um 8.8% und bei bestehenden Verträgen um 2.8%. Dabei handelt es sich um historische Jahresveränderungen, nicht um aktuelle Zahlen für Madrid oder einen Beleg dafür, dass sich die Miete jedes Mieters binnen eines Jahrzehnts verdoppelt hat. 248
Die erste Streikvereinbarung von UGT und CCOO vom 5. Oktober wurde vor Abascals Tod geschlossen und musste noch von den Leitungsgremien bestätigt werden. Ihre gemeinsame Mitteilung vom 7. Oktober legte den 11. November fest. Ziel sind bessere Löhne, menschenwürdiger Wohnraum und Preise, die die Kaufkraft aufzehren. UGT-Vorsitzender Pepe Álvarez bekräftigte die Aktion am 13. Oktober; formelle Abstimmungen zur Bestätigung sind nicht dokumentiert, eine Absage ist jedoch ebenfalls nicht belegt. 187 240 241
Wie ausgestrahlt 32 Zeilen
- On October 8, we reported Maricarmen's death. Now unions are pursuing a nationwide strike. The November 11 call was already announced then. The latest development is that UGT was still pressing ahead on October 13.
- Thousands have marched in her memory, and politicians have fought over whether to honor her with a minute's silence. Other vulnerable renters still face a practical question. What protection can reach them before they lose their homes?
- Thousands walked from Puerta del Sol to Maricarmen's former home on October 8. The march began at the protest camp and ended in Madrid's Ibiza neighborhood, in Retiro. Mourners installed an improvised altar outside the building.
- The memorial crowd was estimated at about 20,000, although there's no confirmed count. The tenants' union had announced an eight o'clock evening start. The march followed candlelit vigils the previous night in Puerta del Sol and outside her former home.
- A separate estimate put demonstrations across Spain at about 20,000 after her death. Their dates and overlap with the Madrid march aren't clear, so those figures can't be added. Earlier crowds of tens of thousands belonged to the preceding weekend's protests.
- Protesters also stayed in tents at Puerta del Sol. Hundreds were described camping there in the earlier demonstrations. Her death brought fresh mourning to a place already occupied by people demanding affordable housing and stronger protection against eviction.
- Police and judicial officials carried María del Carmen Abascal out of her home on a stretcher on September 23. She was 87 and known as Maricarmen. Police cordoned off the street and removed protesters. She'd resisted three earlier eviction attempts and had a connection to the home stretching back about seven decades.
- Maricarmen died at Gregorio Marañón Hospital on October 7. She'd been hospitalized after the eviction because of her fragile health. Her lawyer, Beatriz Duro, confirmed her death without giving a cause. Campaigners blamed the ordeal, but no medical explanation has been disclosed.
- Maricarmen was evicted on September 23. Public pressure helped secure a return arrangement on September 29. It reportedly offered eight years, with rent no higher than 30 percent of her income. She died on October 7 before she could return.
- Her return depended on leaving hospital, and she was never discharged. The Madrid Tenants' Union said the arrangement came too late. Whether a final lease was signed, and what the rent would've been in euros, still isn't clear.
- Maricarmen couldn't afford the steep increase associated with the company that bought her flat. The proposed rise was reportedly 230 percent. Earlier tenant accounts described 275 percent. Those figures haven't been reconciled with the rent amounts carried in earlier coverage.
- One earlier account put the monthly rent at 500 euros, rising to 2,650. The owner, Urbagestión, reportedly denied demanding 2,650 euros. Those amounts would mean a 430 percent increase, with the final rent 5.3 times the starting amount.
- A later 1,650-euro offer was described as 300 euros above her pension. That implies a 1,350-euro pension, while another account put it near 1,000. Her actual pension hasn't been confirmed. The rent dispute remains unresolved even though the human outcome is clear.
- Three institutions refused official minutes of silence on October 8. At Madrid's regional Assembly, the People's Party blocked a proposal from the Socialists and Más Madrid. Those opposition groups held their own silence outside before the session. The Senate also refused an institutional tribute.
- Opposition members honored Maricarmen outside Madrid City Hall after the municipal government declined an official commemoration. The Socialists and Más Madrid held a silence outside Cibeles. PP and Vox didn't join. Opposition members also remembered her in their speeches inside.
- The separate tribute went ahead despite the refusal of an official one. It doesn't settle the competing descriptions of whether opposition members overturned an attempted block inside the council chamber.
- PP leader Alberto Núñez Feijóo accused Pedro Sánchez's government of manipulating public emotion and held Sánchez responsible for the eviction. The PP argued that political opponents were exploiting Maricarmen's death. Feijóo made the accusation on October 8.
- Far-right figures also cast doubt on the account of her death without supplying medical evidence. Vox claimed she would've had a home if she'd been a migrant from North Africa. It offered no evidence for that claim.
- Sánchez offered condolences on October 7, as did Housing Minister Isabel Rodríguez and Feijóo. Sánchez has made tenant protection central to his campaign. Opponents criticize his eight years in office, while he says regional authorities obstructed his housing measures.
- Ombudsman Ángel Gabilondo called for cooperation to prevent vulnerable people's evictions and provide enough social housing. On October 14, Foreign Minister José Manuel Albares linked the election to the housing-decree defeat and argued that social and fundamental rights were at stake.
- Albares framed the contest as a choice between a progressive government and a reactionary coalition. That's his political assessment of the election's stakes.
- Sánchez announced the election on October 5, two days before Maricarmen died. An earlier date of October 7 was wrong. The scheduled polling day remains November 29. The announcement followed Parliament's rejection of the government's emergency housing decrees.
- Congress rejected the first decree by 178 votes to 172, and the second by 184 to 166. Opposition votes included the PP, Vox and Junts. The housing protests formed part of the political pressure surrounding those defeats.
- The cabinet approved 21 replacement housing measures on October 6, and both replacement decrees were published on October 7. One concerns stability of rental contracts. The other concerns housing's social function and affordable supply. Their precise protection for individual tenants remains unclear.
- We still don't know whether Parliament's standing body, which operates after dissolution, has validated the replacements. Reported start dates are October 8 for broader provisions and November 15 for lease stability, but eligibility and exceptions remain unclear. There's also no confirmed agenda placing a housing vote at the possible October 16 sitting.
- New renters faced larger increases than existing tenants in the national rental-price index. In 2023, rents rose 2.6 percent overall. New contracts rose 4.1 percent, while existing contracts rose 2.4 percent.
- New-contract rent growth reached 8.8 percent in 2024. The overall increase was 3.5 percent, and existing contracts rose 2.8 percent. These are historical annual figures for Spain, and they don't measure Madrid's rents today.
- Rent-payment data show another gap. Increases generally stayed below 3 percent when the tenant and landlord didn't change. New-contract growth exceeded 10 percent year on year at the end of 2025. That's a separate measure based on direct-debit payments.
- Those figures show why one sweeping rent claim can mislead. They don't support saying every tenant's rent doubled over a decade. Asking prices, signed contracts and actual payments describe different parts of the housing market.
- UGT and CCOO agreed to a nationwide, 24-hour strike on October 5, before Maricarmen's death. Their joint notice fixed November 11 two days later. They want decent wages that make decent housing affordable, alongside action against prices eroding purchasing power.
- UGT leader Pepe Álvarez was still defending the November 11 action on October 13. He called for better wages, solutions to the housing crisis and progress in collective bargaining. The initial agreement required union ratification, whose formal votes haven't been confirmed.
- Maricarmen never regained her home. For other vulnerable tenants, cabinet approval and publication have happened, but the replacements' enforceable reach and parliamentary status remain unclear. The nationwide strike is called for November 11, followed by the general election on November 29.
Quellen
282 Quellen142 Medien27 Videos9 Agenturtexte
Quellenkarte
Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.
Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.
Übersetzung aktualisiert:
Änderungsprotokoll
- r1Erstmals veröffentlicht.

