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Katastrophen · Straßen der Navajo Nation

Auswaschungen in der Navajo Nation lassen den Straßenzugang auch nach dem Hochwasser ungewiss

Berichte vom 1. November nennen Auswaschungen, Einschränkungen an Brücken und gefährliche Querungen in Gemeinden der Navajo Nation. Welche Strecken inzwischen wieder geöffnet sind, ist unbestätigt.

Ausgestrahlt Verfasst 5 Min. Lesezeit25 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 7

1 Bericht16 Medien25 Quellen

Welche Straßen können Autofahrer nutzen, wenn das Hochwasser zurückgeht – und welche bleiben beschädigt? In mehreren Gemeinden der Navajo Nation hinterließ die Überschwemmung am Sonntag, dem 1. November, ein Problem, das sich nicht allein anhand der Wasserstände messen lässt: ausgewaschene Straßen, eingeschränkter Zugang zu Brücken und überflutete Furten, die Verkehrsexperten zufolge nicht befahren werden sollten. Welche Strecken inzwischen wieder geöffnet sind, ist unbestätigt. 1

Die streckenbezogene Darstellung stammt aus einem Bericht der Navajo Times über Mitteilungen der Navajo Division of Transportation und eine Sperrung durch die Polizei des Chinle Districts. Der am 2. November veröffentlichte Bericht beschreibt die Lage am Sonntag, nicht eine neu bestätigte Liste noch immer gesperrter Straßen. Die genauen Zeitpunkte der ursprünglichen amtlichen Mitteilungen und der spätere Stand der Wiedereröffnungen wurden nicht unabhängig bestätigt. Das schränkt ein, was Autofahrer daraus für eine jetzt geplante Fahrt ableiten können. 1

Am 23. Oktober berichtete HeyDay News über eine Hochwasserwarnung in Farmington sowie über überflutete Gebäude und Straßensperrungen im Archuleta County. Das waren die Verhältnisse im Oktober an diesen Orten. Der Bericht vom 1. November dokumentiert eine separate Reihe von Problemen beim Straßenzugang in Gemeinden der Navajo Nation in Arizona und New Mexico; er stellt nicht fest, ob die früheren Einschränkungen noch gelten.

Wo die Straße selbst beschädigt wurde

Der deutlichste Unterschied im Bericht vom Sonntag besteht zwischen physischen Schäden und Wasser, das eine Strecke überflutet. In Piñon wurden die Navajo Route 4 und N8031, auch London Bridge genannt, nach einer Auswaschung gesperrt. Diese Sperrungen eröffneten die Abfolge der Verkehrsmeldungen, die die Navajo Times beschrieb, doch der Bericht nennt keine genaue Uhrzeit für die Veröffentlichung am Morgen. Bis zum frühen Nachmittag waren weitere Sperrungen gemeldet worden. 1

Eine Auswaschung führte zur Sperrung der N9860 in Dilkon. In Red Mesa spülte schnell fließendes Wasser die Route 409, auch Flat Top Mountain Road genannt, aus. Die Navajo Route 30 in Mexican Springs wurde nach einer Auswaschung gesperrt, und eine weitere Auswaschung erzwang die Sperrung der N9804 in Indian Wells. Dabei handelte es sich nicht einfach um Meldungen über Wasser, das eine Straße vorübergehend blockierte: Der Bericht benennt Schäden an den Strecken selbst. 1

Das ist für die nächsten Schritte wichtig. Sinkendes Wasser kann die Schäden freilegen, statt sie zu beheben. Bei einer Prüfung vor der Wiedereröffnung muss eine andere Frage beantwortet werden als bei einer Beobachtung des Hochwassers: nicht nur, ob noch Wasser über die Straße fließt, sondern ob der beschädigte Abschnitt für den Verkehr geeignet ist.

Die Meldungen zu den Brücken müssen gesondert betrachtet werden. In Chinle sperrte der Chinle District der Navajo Police Department eine Brücke an der Navajo Route 7. Der Bericht nennt die Brücke nicht genauer und sagt auch nicht, dass sie ausgewaschen wurde. Er belegt somit eine Brückensperrung – nicht die Behauptung, die Brücke sei zerstört worden oder die gesamte Länge der Route 7 sei gesperrt gewesen. 1

An der Walker Creek Bridge an der Navajo Route 35, westlich von Sweetwater Chapter, erreichte das Hochwasser einen Ort, an dem die Straße wegen einer früheren Auswaschung in der Nähe der Brücke bereits gesperrt war. Das Wasser am Sonntag verschärfte ein bestehendes Zugangsproblem; es wurde nicht festgestellt, dass die Brücke selbst erneut ausgewaschen worden war. Ein Datum für die früheren Schäden oder ein Zeitplan für den Abschluss der Reparaturen wurde nicht genannt. 1

Überflutete Abschnitte waren keine nutzbaren Umleitungen

Andernorts wurde von Wasser auf der Fahrbahn berichtet, ohne dass der Bericht eine bestätigte offizielle Sperrung nannte. Wasser floss über die Navajo Route 15 in Cornfields und die Navajo Route 6 bei Meilenstein 19 in Indian Wells. Auch Abschnitte der Route 15 zwischen Greasewood und Indian Wells waren mit Wasser überflutet. Diese Beobachtungen benennen gefährliche Abschnitte, nicht den Zustand jedes Kilometers einer der beiden Strecken – und sie belegen nicht, dass ein nicht erwähnter Abschnitt sicher passierbar war. 1

Am Nazlini Wash versuchten Autofahrer Berichten zufolge, mit den Straßen N8017, N8018 und N26 überflutete Furten zu durchqueren. Die Navajo DOT warnte davor, diese Strecken zur Durchquerung des Wash zu nutzen. Die drei Straßennummern waren eine Warnung vor versuchten Durchquerungen, keine Liste alternativer Wege. Eine bestätigte Umleitung oder sichere Querungsmöglichkeit wurde nicht genannt. 1

Für Besucher des Canyon de Chelly National Monument galt eine engere Einschränkung als eine vollständige Schließung des Parks. Wegen des hohen Wasserstands war der Zugang in den Canyon gesperrt, während der Park und die Straßen zu den Aussichtspunkten unter den Bedingungen am Sonntag geöffnet blieben. Ein Besuch an einem Aussichtspunkt und der Zugang zum Canyonboden waren somit zwei verschiedene Dinge. 1

Die Überschwemmung entwickelte sich bis in den Abend hinein weiter. Die Navajo DOT teilte um 5:52 p.m. ein Video von steigendem Wasser an der Ganado Bridge in Ganado; die Aufnahmen waren 42 Minuten zuvor, um 5:10 p.m., gemacht worden. Für die angegebenen Uhrzeiten ist keine Zeitzone genannt. Der Bericht belegt dort steigendes Wasser, nicht aber eine bestätigte Sperrung, einen strukturellen Schaden oder die Auswaschung der Ganado Bridge. 1

Bekannt

  • Der Bericht vom Sonntag nennt ausgewaschene Straßen, Einschränkungen an Brücken, überflutete Abschnitte und eine Warnung vor der Durchquerung überfluteter Furten am Nazlini Wash. 1

Unbekannt

  • Welche betroffenen Strecken und Querungen inzwischen inspiziert und wieder geöffnet wurden und ob nutzbare Umleitungen verfügbar sind.

Als Nächstes

  • Streckenspezifische Mitteilungen zur Wiedereröffnung, Inspektionsergebnisse und Reparaturschätzungen – nicht allein die Wasserstände – werden darüber entscheiden, wann der Zugang wiederhergestellt wird.

Praktisch ergibt sich ein Flickenteppich und keine einzelne Sperrung mit einer dokumentierten Umfahrung. Die Navajo Times nannte weder Zeitpunkte für Wiedereröffnungen noch einen Zeitplan für den Abschluss der Reparaturen. In ihrem Bericht wurden keine Verletzten oder Todesopfer erwähnt; daraus lässt sich jedoch nicht schließen, dass es bei dem größeren Hochwasserereignis keine Opfer gab. Die zentrale offene Frage bleibt der Zugang: Wo wurde der Verkehr tatsächlich wieder freigegeben – und nicht nur, wo der Wasserstand gesunken ist? 1

Wie ausgestrahlt 13 Zeilen
  1. Floodwater washed out roads and cut access across Navajo communities.
  2. Drivers faced damaged roads, closed bridges and water running across other routes. The closures described here date to November 1.
  3. Which damaged roads and flooded crossings have since reopened is still unclear.
  4. On October 23, we reported a major-flood warning at Farmington, and flooded structures and road closures in Archuleta County. Those were October conditions. The November road damage stretches across Navajo Nation communities in Arizona and New Mexico.
  5. Piñon lost access along Navajo Route 4 and N8031, known as London Bridge, after a washout. In Dilkon, a washout closed N9860. Fast-moving water also washed out Route 409, Flat Top Mountain Road, in Red Mesa.
  6. Washouts also closed Navajo Route 30 in Mexican Springs and N9804 in Indian Wells. By early afternoon, the closures had spread beyond the first transportation updates from Piñon. These locations had physical road damage, adding a repair problem to the immediate danger from high water.
  7. Chinle District police closed a bridge on Navajo Route 7. Farther north, heavy flooding reached Walker Creek Bridge on Navajo Route 35, west of Sweetwater Chapter. The road there was already closed after an earlier washout near the bridge.
  8. Water covering a road creates another kind of hazard. A route can have water across one stretch while damage blocks another. The November conditions included both, so a road number alone doesn't tell a driver what lies ahead.
  9. Water flowed over Navajo Route 15 in Cornfields and Route 6 at milepost 19 in Indian Wells. Pools also covered stretches of Route 15 between Greasewood and Indian Wells. Those observations identify hazardous sections along the roads.
  10. Motorists were attempting flooded crossings at Nazlini Wash using N8017, N8018 and N26. The Navajo Division of Transportation warned drivers against crossing the wash on those routes. Anyone looking for another way through faced the same immediate obstacle: floodwater across the crossing.
  11. High water closed access into the canyon at Canyon de Chelly National Monument. Visitors could still reach the park and the roads to scenic overlooks under the Sunday restrictions. Access depended on which part of the monument they intended to visit.
  12. Water was still rising at Ganado Bridge late Sunday. Navajo transportation officials shared video recorded at 5:10 p.m., then posted it 42 minutes later. It showed rising water at the bridge as flooding continued into the evening.
  13. The reopening status of these routes hasn't been confirmed, and there's no repair-completion timetable. Drivers still need to know which damaged stretches have been inspected and cleared. Falling water alone doesn't make a washed-out road safe to use.

Quellen

25 Quellen15 Medien

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