Katastrophen · Erdbeben in PanamaFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Tsunamigefahr in Panama gebannt. Beschädigte Schulen und starke Nachbeben bleiben.
In einer vorläufigen Bewertung werden mindestens 27 leichte Verletzungen und mehr als 400 betroffene Gebäude gemeldet. Die Küstengefahr ist vorüber, doch die Sicherheit der Gebäude ist weiterhin ungeklärt.
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Innerhalb einer Stunde
Damals
Erdbeben der Magnitude 7,7 in Panama beschädigt Hunderte Gebäude, keine Todesfälle bestätigtDamals noch offen
- Eine vollständige Erfassung des Schweregrads der Gebäudeschäden, der weiterhin in Notunterkünften untergebrachten Menschen und der verifizierten nationalen Reparaturkosten liegt noch nicht vor.
Worauf wir achten wollten
- Aktualisierte Inspektionen und Bewertungen des Zivilschutzes müssen klären, welche betroffenen Gebäude weiter genutzt werden können, während die Nachbeben anhalten.
Jetzt
In einer vorläufigen Bewertung werden mindestens 27 leichte Verletzungen und mehr als 400 betroffene Gebäude gemeldet. Die Küstengefahr ist vorüber, doch die Sicherheit der Gebäude ist weiterhin ungeklärt.
Inzwischen gesichert
- Vorläufige Angaben zu Verletzten und weitreichende Auswirkungen auf die Infrastruktur sind dokumentiert; die anfängliche internationale Tsunamiwarnung ist aufgehoben.
188 Schulen und andere Bildungseinrichtungen sind als von Panamas Erdbeben betroffen aufgeführt. Die gemeldeten Schäden reichen von Rissen bis hin zu teilweisen Einstürzen der Gebäudestruktur. Aus der Zahl geht nicht hervor, welche Klassenräume Familien gefahrlos betreten können. Dafür sind Inspektionen erforderlich – und weitere starke Erschütterungen sind weiterhin möglich. 60 96
Bis zum Morgen des 10. Oktober 2026 verzeichnete die vorläufige Notfallbewertung mindestens 27 Menschen mit leichten Verletzungen und mehr als 400 betroffene Gebäude in neun Provinzen. Es wurden keine Todesopfer oder Vermissten gemeldet. Das ist ein ermutigender vorläufiger Bericht, keine endgültige Opferbilanz. Die anfängliche Tsunamiwarnung für den Pazifik ist aufgehoben; der Erdbebennotstand besteht weiter. 58 60 15 34
Die wichtigsten Fakten
Das Erdbeben der Magnitude 7.7 ereignete sich am 9. Oktober um 12:56:06 p.m. panamaischer Zeit – 17:56:06 UTC. Sein Epizentrum lag 12 Kilometer west-südwestlich von Pitaloza Arriba in der Provinz Herrera auf der Halbinsel Azuero; die bevorzugte Herdtiefe betrug 12.6 Kilometer. Diese beiden Entfernungen beschreiben unterschiedliche Dinge: Die eine gibt die Lage des Epizentrums relativ zu einer Siedlung an, die andere die Tiefe des Erdbebenherds unter der Oberfläche. 21 22
Zu den frühen Magnitudenschätzungen gehörten 8.0; in einem Tsunamibulletin des Pazifikraums wurde 7.6 verwendet, und die nationalen Schätzungen umfassten zunächst ungefähr 7.2 und später 7.5. Es handelte sich um Schätzungen desselben Hauptbebens, nicht um separate Hauptbeben. Die bevorzugte, geprüfte Magnitude des USGS bleibt 7.7. Eine separate Lösung einer europäischen Behörde ergab eine Tiefe von 10 Kilometern statt des USGS-Werts. 21 10 14 60
Schäden reichen über die ersten Bilder hinaus
Das vorläufige Verzeichnis führt 142 Wohnhäuser, 188 Bildungseinrichtungen, 20 Gesundheitseinrichtungen, 26 Regierungsgebäude, 13 Kirchen, sieben Hotels und neun Brücken als betroffen auf. Auch Straßenabschnitte und Wasseraufbereitungsanlagen wurden beschädigt. Diese Kategorien ergeben keine definitive, bereinigte Gesamtzahl der zerstörten Objekte. „Betroffen“ bedeutet nicht „zerstört“, und aus der Zahl der Gesundheitseinrichtungen geht nicht hervor, dass 20 Krankenhäuser ihren Betrieb eingestellt haben. 60
Die Schäden konzentrieren sich auf Zentralpanama und Azuero, darunter Herrera, Los Santos, Veraguas und Coclé. In Penonomé wurden die Fassade des Hotel Dos Continentes, der Turm der Kathedrale San Juan Bautista und das Gebäude der Provinzregierung beschädigt oder teilweise zum Einsturz gebracht. Berichte nennen auch Auswirkungen in der Umgebung von Chitré, Las Tablas und Santiago. Straßen waren in der Umgebung von Tonosí und Cambutal gesperrt; für die Gegend um Tonosí wurde eine Isolation gemeldet. 54 64 68
Die ersten Eindrücke waren zwangsläufig begrenzter. Der CNN-Fotojournalist Carlos Martinelli berichtete, sein Auto sei heftig von einer Seite zur anderen bewegt worden und Menschen seien aus Gebäuden gelaufen. Sein Eindruck, in Panama-Stadt seien vergleichsweise wenige sichtbare Schäden zu erkennen gewesen, war eine Beobachtung aus erster Hand, keine bauliche Bewertung der Hauptstadt oder landesweite Bestandsaufnahme. Das spätere Notfallverzeichnis zeichnet ein deutlich umfassenderes Bild. 2 58
Auch die Zahl der Verletzten entwickelte sich mit dem Eingang weiterer Berichte. AFP meldete in einem frühen Bericht vom 10. Oktober mindestens zwei Verletzte; ein früherer Bericht von Infobae nannte 15 leicht verletzte Schüler in Coclé. Die spätere Notfallbilanz beziffert die Gesamtzahl auf 27. Diese aufeinanderfolgenden Berichte mit unterschiedlichem Umfang dürfen nicht zusammengerechnet werden. Der genaue Zeitpunkt der Erhebungen vor Ort, auf denen die spätere Bilanz beruht, geht aus dem Veröffentlichungszeitpunkt nicht hervor. 4 40 58
In sechs Provinzen wurden Stromausfälle gemeldet, während Wasseraufbereitungsanlagen beschädigt wurden oder unterhalb ihrer Kapazität arbeiteten. Ein verlässlicher landesweiter Zeitplan für die Wiederherstellung ist nicht bekannt. Der internationale Flughafen Tocumen stellte den Betrieb vorübergehend ein und evakuierte Passagiere und Beschäftigte. Anschließend wurden die Flüge wieder aufgenommen, während die Inspektionen weitergingen. Der Betrieb des Panamakanals lief normal, und auch die Mine Cobre Panamá wurde als normal in Betrieb gemeldet. Dass wichtige Anlagen funktionieren, bedeutet nicht, dass beschädigte Wohnhäuser, Schulen oder örtliche Straßen sicher sind. 111 60 98 99 31
Die Küstenprognose gilt nicht mehr
Am 9. Oktober um 18:51 UTC prognostizierte das Pacific Tsunami Warning Center in seiner dritten Meldung mögliche Wellen von einem bis drei Metern über dem Gezeitenstand an einigen Küsten Panamas. Dabei handelte es sich um eine Prognose der möglichen Wellenhöhe, nicht um eine Messung von Überschwemmungen auf normalerweise trockenem Land und auch nicht um die Bestätigung, dass eine drei Meter hohe Welle angekommen war. 13 20 85
Das vierte Bulletin war ausdrücklich als „PTWC FINAL TSUNAMI THREAT MESSAGE“ gekennzeichnet. Im Text steht 19:39 UTC, im Übertragungskopf 19:40 UTC – zwei Zeitangaben in derselben Meldung. Die Berichte belegen, dass die mit dem Erdbeben verbundene Tsunamigefahr zu diesem Zeitpunkt endete, also vor der zuvor prognostizierten Ankunft in Balboa Heights um 20:41 UTC beziehungsweise 3:41 p.m. in Panama. Es gibt keine verifizierte Messung, die eine Ankunft dort zu diesem prognostizierten Zeitpunkt belegt. 15 34 85
Das Ende der Gefahr bedeutet nicht, dass sich das Meer nachweislich nie verändert hat. Ungewöhnliche Wellen drangen laut lokalen Berichten, die sich auf das Institut für Geowissenschaften und den Zivilschutz beriefen, in einige Häuser nahe der Küste auf Isla Cañas ein. Etwa 300 Einwohner zogen in Cañas auf höher gelegenes Gelände. Acht Familien wurden unabhängig davon in eine Notunterkunft in Coclé verlegt. Diese Verlegungen sind belegt, stellen aber keine vollständige landesweite Zahl der Vertriebenen dar; die Beobachtungen an der Küste belegen keinen gemessenen drei Meter hohen Tsunami. 205 206 60
Die PTWC-Meldungen dienen den nationalen Behörden als Orientierung; diese legen ihre eigenen Warnungen und Schutzanweisungen fest. In Ländern wie Mexiko, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Peru wurden regionale Warnungen aktiviert und später aufgehoben, doch die Aufhebungszeit ist nicht für jedes Land bekannt. Das internationale Abschlussbulletin beweist nicht, dass alle örtlichen Evakuierungsanweisungen aufgehoben wurden. 13 18 143
Nachbeben setzen Inspektionen unter Druck
Es folgten rasch wiederholte Erschütterungen: ein Beben der Magnitude 5.5 nahe Bajo Corral um 18:22 UTC und dann eines der Magnitude 5.8 nahe El Cacao um 18:37 UTC. Ein stärkeres Erdbeben der Magnitude 6.6 traf gegen 20:25 UTC – 3:25 p.m. Ortszeit – die Gegend nahe Río Grande im Raum Santiago; zunächst war die Magnitude auf 6.9 geschätzt worden. Weitere Erschütterungen umfassten ein Beben der Magnitude 6.0 nahe La Tronosa. 213 106 198 51 145
Die einwöchige Nachbebenprognose des USGS, veröffentlicht am 10. Oktober um 00:51 UTC, gibt eine Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent für mindestens ein Ereignis der Magnitude sechs oder höher bis zum 17. Oktober um 01:00 UTC an. Die Wahrscheinlichkeit beträgt 12 Prozent für Magnitude sieben oder höher, zwei Prozent für ein Ereignis mindestens so stark wie das Hauptbeben der Magnitude 7.7 und ein Prozent für Magnitude acht oder höher. Das sind Wahrscheinlichkeiten, keine Vorhersagen zu Ort oder Uhrzeit eines bestimmten Erdbebens. 23
Für Ereignisse der Magnitude fünf oder höher gibt die Prognose eine Wahrscheinlichkeit von über 99 Prozent und eine wahrscheinlichste Anzahl von drei bis 38 an. Die nächste planmäßige Aktualisierung ist für etwa den 11. Oktober um 01:00 UTC vorgesehen. Die örtlichen Angaben zur Abfolge, die von mehr als 45 bis 147 reichen, lassen sich ohne einheitliche Zeiträume und Magnitudenschwellen nicht zu einer exakten Zahl zusammenführen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Prognose enthielt der Katalog des USGS 22 Ereignisse der Magnitude drei oder höher, darunter 11 der Magnitude fünf oder höher. 23 54
Der Quellmechanismus ist teilweise geklärt: Das Erdbeben war vorwiegend durch horizontale, seitliche Blattverschiebungen geprägt. Die tektonische Zusammenfassung des USGS beschreibt eine linkslaterale Bewegung; die Interpretationen der Verschiebungsrichtung im technischen Modell sind jedoch nicht miteinander vereinbar. Die beiden möglichen Streichrichtungen der Verwerfung identifizieren die tatsächliche Bruchfläche nicht eindeutig. Ein nachgewiesener Bruch am Azuero–Soná-Verwerfungssystem ist nicht belegt. 21 26 29
Ein Risikomodell ist keine Schadensbilanz
Auch die Schätzung der wirtschaftlichen Verluste des USGS hat sich geändert. Die anfängliche Darstellung nannte eine Spanne von einem bis zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts Panamas; ein früheres, später geprüftes Produkt wies null bis neun Prozent aus. Das bevorzugte, am 9. Oktober gegen 23:51 UTC aktualisierte Produkt nennt drei bis dreißig Prozent und behält eine rote Warnstufe für wirtschaftliche Verluste bei. Dieses spätere Produkt des Verlustmodells wurde als nicht von Wissenschaftlern geprüft ausgewiesen; es ist von der geprüften Erdbebenmessung zu unterscheiden. Keine dieser Spannen ist eine geprüfte Gesamtverlustsumme oder ein Beleg dafür, dass dreißig Prozent der Wirtschaft zerstört wurden. 1 27 176
Auch Schätzungen zur Erschütterungsexposition müssen mit ähnlicher Vorsicht betrachtet werden. Eine Schlagzeilenschätzung von etwa 4.6 Millionen Menschen bei mäßigen bis schweren Erschütterungen weicht von den späteren Tabellenwerten von ungefähr 4.825 Millionen in diesen Intensitätskategorien ab. Weitere 14,000 Menschen wurden als starker Erschütterung ausgesetzt modelliert. Diese Schätzungen beschreiben die Exposition – nicht Verletzungen, Obdachlosigkeit oder eine einzelne exakte Bevölkerungszahl. 21 176
Präsident José Raúl Mulino kündigte unverzügliche strukturelle Bewertungen und Unterstützung für Betroffene an und besuchte Penonomé gemeinsam mit Minister Montalvo, um Schäden zu begutachten und Hilfe zu koordinieren. Die Ankündigungen belegen Absichten und laufende Maßnahmen, nicht abgeschlossene Reparaturen oder Unterstützung, die jedem Haushalt zugestellt wurde. Der Zivilschutz rät Einwohnern, beschädigte Gebäude zu meiden und den offiziellen Anweisungen zu folgen. Er hat die Nummer 911 sowie die Nummer des Notfalleinsatzzentrums, 520-4426, bekannt gegeben. 54 60 41
Bekannt
Unbekannt
- Eine endgültige Opferbilanz, ein vollständiges Schadensverzeichnis, eine verifizierte Gesamtsumme der wirtschaftlichen Verluste und eine umfassende Bewertung der Gebäudesicherheit liegen nicht vor.
Als Nächstes
- Die Ergebnisse der baulichen Inspektionen, der Evakuierungsstatus, die Wiederherstellung der grundlegenden Versorgung und die nächste Nachbebenprognose werden zeigen, wie sicher die Erholung verlaufen kann.
Eine verlässliche Entwarnung muss nun für jedes Gebäude und jede Route einzeln erarbeitet werden. Das Ende der Küstengefahr schließt eine Gefahr ab. Es beantwortet nicht die Frage, ob eine Familie nach Hause zurückkehren kann, ein Klassenraum wieder geöffnet werden kann oder ein Krankenwagen eine beschädigte Gemeinde vor dem nächsten starken Nachbeben erreichen kann.
Wie ausgestrahlt 33 Zeilen
- Panama’s magnitude 7.7 earthquake damaged more than 400 structures across nine provinces. The initial tsunami threat has ended, but further shaking threatens weakened homes, schools and healthcare facilities. The urgent question is which buildings and roads people can safely use while strong aftershocks remain possible.
- The earthquake struck 12 kilometers west-southwest of Pitaloza Arriba, on the Azuero Peninsula in Herrera Province. It began shortly before one in the afternoon on October 9. Its origin was shallow, at a depth of 12.6 kilometers.
- The reviewed magnitude remains 7.7. Early estimates ranged from 7.2 to 8.0, with a tsunami bulletin using 7.6 and a later national estimate giving 7.5. Those figures describe successive estimates of the same main earthquake. A separate European calculation gave a depth of 10 kilometers.
- Civil protection’s preliminary assessment puts the injury count at at least 27, all described as minor. Officials reported no deaths or missing people. That assessment was available by the morning of October 10, and the casualty count could still change.
- Earlier counts identified two injured people, then 15 students with minor injuries in Coclé. The later assessment brings the total to 27. The student count was a partial account and shouldn't be added to that total.
- Officials list 142 affected houses, 188 educational facilities and 20 healthcare facilities. School damage ranges from cracks to partial structural collapse. Each building needs its own assessment before families can know whether it's safe to return.
- Penonomé suffered damage to the Hotel Dos Continentes facade, the San Juan Bautista Cathedral tower and the provincial government building. Damage and partial collapses there give a concrete picture of the emergency beyond the early shaking forecasts.
- Damage is concentrated in central Panama and Azuero, including Herrera, Los Santos, Veraguas and Coclé. Chitré, Las Tablas and Santiago were also affected. Roads were cut around Tonosí and Cambutal, with isolation reported around Tonosí.
- The assessment also lists 26 government buildings, 13 churches, seven hotels and nine bridges affected. Those categories include different degrees of damage. Officials are still building the national inventory, including damaged road sections and water-treatment facilities.
- Power outages hit six provinces. Some water-treatment facilities were damaged or operating below capacity, leaving electricity and water among the immediate recovery needs. Officials haven't given a reliable nationwide restoration timetable.
- Tocumen International Airport suspended operations and evacuated passengers and workers, then resumed flights while inspections continued. Panama Canal operations continued normally, and the Cobre Panamá mine also remained operational. Harder-hit communities still face damaged homes and disrupted access.
- The coastal forecast initially allowed for waves of one to three meters above tide along some Panamanian shores. The final Pacific bulletin ended that threat less than an hour later. It still allowed for minor sea-level fluctuations near the source.
- The earlier forecast put arrival at Balboa Heights at 3:41 p.m. Panama time. The threat ended before that forecast time. Nobody has confirmed a measured arrival there at 3:41. The one-to-three-meter range described possible height above tide, rather than water depth over normally dry land.
- Unusual waves entered some shoreline homes on Isla Cañas. About 300 residents moved to higher ground in Cañas after reported sea-level changes. The local flooding hasn't been tied to a measured three-meter wave. Eight families separately moved into temporary shelter in Coclé.
- Most other listed Pacific coasts had forecasts below 0.3 meters, including Mexico, Colombia, Costa Rica, Ecuador and Peru. National alerts were activated and later canceled across those countries, and in El Salvador, Guatemala and Nicaragua. National authorities control local protective orders.
- The ended international threat doesn't automatically lift every evacuation instruction. Revised earthquake information also ruled out tsunami danger to the United States West Coast, British Columbia and Alaska. Along damaged Panamanian shores, residents still need to follow local instructions.
- The economic-loss model now gives a range of three to thirty percent of Panama’s annual economic output. The initial account gave one to ten percent. These estimates describe potential losses, and the actual damage bill still has to be calculated.
- An earlier model version gave zero to nine percent. The later product retains a red economic-loss alert and estimates that extensive damage is probable. That loss model hasn't been reviewed by a scientist, even though the earthquake’s magnitude has been reviewed.
- The yellow fatality-risk alert describes a modeled risk of deaths. Officials' preliminary count still reports none. A separate orange humanitarian assessment describes potential medium impact, using a different scale from the red economic-loss alert.
- The exposure model places 3,032,000 people in moderate shaking and 1,159,000 in strong shaking. It estimates 454,000 experienced very strong shaking, 180,000 severe shaking, and 14,000 violent shaking. Those figures describe estimated exposure, rather than injuries or displacement.
- The moderate-through-severe entries total about 4.825 million people. That differs from the earlier headline estimate of 4.6 million. The two versions shouldn't be treated as one exact population count. Tonosí and Llano de Piedra were among communities identified with severe shaking.
- The earthquake involved mainly sideways fault movement, known as strike-slip. Its technical model allows two possible fault orientations. The published explanation describes left-lateral movement, but interpretations of the model’s slip direction differ. The actual rupture plane still needs to be identified.
- Panama’s small tectonic plate sits among the Cocos, Nazca, Caribbean and South American plates. Plates converge or dive beneath it along different boundaries. Historical earthquakes have been concentrated farther west along the Panama Fracture Zone, including magnitude 7.5 in 1934 and 7.2 in 1962.
- Strong aftershocks followed quickly. A magnitude 5.5 struck near Bajo Corral, followed by a 5.8 near El Cacao. A larger magnitude 6.6 earthquake then struck near Río Grande, in the Santiago area. Further shaking included magnitude 6.0 near La Tronosa.
- The 6.6 was revised downward from an early estimate of 6.9. For the El Cacao event, a separate automatic calculation gave 5.4 and hadn't been reviewed. Those differences reflect estimates of individual events as the sequence was analyzed.
- Local sequence counts have ranged from more than 45 to 147 events, using different cutoffs. At forecast issuance, the catalog contained 22 earthquakes of magnitude three or larger. Eleven reached magnitude five. Smaller tremors can increase other agencies' totals.
- The one-week forecast gives a 67 percent chance of another magnitude-six-or-larger earthquake. The probability falls to 12 percent at magnitude seven, two percent at 7.7, and one percent at magnitude eight. It can't predict an individual earthquake’s place or hour.
- For magnitude three, four and five or larger, the forecast gives probabilities above 99 percent. Its most likely ranges are 520 to 3,500 magnitude-three-or-larger events, and 50 to 360 at magnitude four or larger.
- At magnitude five or larger, the most likely count is three to 38 events. At magnitude six, it's zero to five, and at magnitude seven, zero to one. Those ranges show why damaged buildings remain vulnerable even after the coastal threat ends.
- The forecast was issued on October 10 and runs through the evening of October 16 in Panama. Its next scheduled update is the evening of October 10, as more observations become available.
- President José Raúl Mulino announced immediate structural evaluations and support for affected people. He visited Penonomé with Minister Montalvo, including an affected hospital, to coordinate assistance. He also described severe road collapse in the worst-hit areas and urged calm.
- Mulino acknowledged support from regional governments, the United States secretary of state and the development bank CAF. The national emergency operations center remains active, coordinating aid and humanitarian transfers. Structural inspections still have to determine which damaged buildings and routes people can safely use.
- Civil protection advises residents to avoid damaged structures and follow official instructions. For emergencies, it has publicized 911 and the emergency operations center’s telephone number. Further strong aftershocks could threaten buildings whose safety hasn't yet been assessed.
Quellen
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