Katastrophen · Sturm Adam
Sturm Adam fordert in Spanien zwei Todesopfer; Schließungen dauern über die Extremwarnungen hinaus an
Zwei Frauen sind gestorben, und rund 87.000 Schülerinnen und Schüler in Valencia müssen mit Unterrichtsausfällen rechnen. Dass die Warnungen am Montag auslaufen, bedeutet nicht automatisch sichere Straßen oder wiederhergestellte Dienste.
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Wenn eine rote Wetterwarnung endet, kann man dann wieder sicher losfahren? Nach einem Wochenende, an dem Sturm Adam zwei Frauen das Leben kostete und Teile der spanischen Mittelmeerküste sowie Inseln überschwemmte, stellt sich am Montag diese praktische Frage. Die Antwort hängt von mehr ab als von der Farbe der nächsten Warnung: Straßen, Wasserläufe und Verkehrsdienste brauchen unterschiedlich lange, um sich zu erholen.
Rund 87.000 Schülerinnen und Schüler in der Valencianischen Gemeinschaft müssen am Montag, dem 19. Oktober, mit ausfallendem oder eingeschränktem Unterricht rechnen, während Schulen und Universitätsstandorte auf Mallorca, Ibiza und Formentera geschlossen sind. Am frühen Montag stehen die Südküste Valencias und der Norden Alicantes weiterhin unter einer roten Warnung – sie bedeutet außerordentliche Gefahr – die nach Plan um 10 Uhr Ortszeit auslaufen soll. Für bereits gesättigte Böden wird weiterer sintflutartiger Regen vorhergesagt. 4 5
Stand Montag gegen 7 Uhr steht die Änderung der Warnstufe auf dem Festland noch bevor. Eine anschließende gelbe Warnung wurde angekündigt, doch weder die Herabstufung noch sichere Reisebedingungen dürfen als bereits eingetreten betrachtet werden. Die Stadt València liegt in einer anderen Warnzone: Die Stadtverwaltung weist auf eine orangefarbene Warnung an der Nordküste hin, die mindestens bis 10 Uhr gilt, nicht auf die rote Warnung für die weiter südlich gelegene Küste. 1 14
Auf den Inseln gilt wiederum ein anderer Zeitplan. Ibiza und Formentera wechselten am Sonntag kurz nach 13 Uhr von Rot zu Orange. Die rote Warnstufe auf Mallorca, die das Inselinnere, den Süden und den Llevant betraf, galt von Mitternacht bis 6 Uhr am Montag und ist abgelaufen; die anschließende Warnstufe ist hier nicht bekannt. Schulschließungen und Noteinsätze dauern über diese Zeitfenster hinaus an. Alle Uhrzeiten in diesem Bericht entsprechen der Ortszeit auf dem Festland und den Balearen. 5
Zwei Ausflüge endeten tödlich
Das erste Opfer war eine 35-jährige Mutter, die mit ihrem Mann und den beiden Kindern ein Basketballspiel in Cabrera de Mar nahe Barcelona besucht hatte. Gegen 19.30 Uhr am Samstag ging die Familie in der Nähe der städtischen Sporthalle spazieren, als sie in einen überfluteten Wasserlauf stürzte und mitgerissen wurde. 1
Bürgermeister Óscar Fernández sagte, nach einer Warnung vor sintflutartigem Regen sei darum gebeten worden, dass Zuschauer in der Sporthalle bleiben. Einige seien jedoch gegangen, darunter auch die Familie. Das beschreibt die Umstände, nicht aber, was die Familie über die Gefahr wusste. 18 Feuerwehrteams beteiligten sich gemeinsam mit der Polizei und Seenotrettern an der Suche. Die Frau wurde am Sonntag gegen 11 Uhr im Hafen von Premià gefunden, etwa sechs Kilometer entfernt. Cabrera de Mar rief einen Trauertag aus. 1 5
Die zweite Frau ging am Sonntag während einer orangefarbenen Warnung vor Regen und Küstenbedingungen mit einer weiteren Person am Strand von Corinto in Sagunto ins Meer. Die Rettungskräfte wurden um 20.13 Uhr alarmiert; starke Brandung erschwerte die Suche, und ihre Leiche wurde nach 22 Uhr geborgen. Beide Frauen wurden gefunden und gelten nicht mehr als vermisst. 1 4 5
Der genaue Ort, an dem die zweite Frau geborgen wurde, wird nicht einheitlich angegeben. In ihren Berichten vom 18. Oktober verorten 20minutos die Bergung am benachbarten Strand von Canet d’En Berenguer, während RTVE und El País sie als nahe dem Ort der letzten Sichtung beschreiben. Die Berichte stimmen beim Todesfall überein, klären dieses geografische Detail aber nicht. 1 5 4
Bei den Schließungen geht es um den Weg dorthin
Die Schließung von Bildungseinrichtungen soll gefährliche Fahrten verhindern und nicht lediglich Kinder von beschädigten Gebäuden fernhalten. Die Mitteilungen betreffen Dutzende Gemeinden in Valencia, darunter Gandia, Oliva, Alzira, Algemesí und El Verger; auch Universitäten schränken ihren Betrieb ein. El Debate berichtet von 42 Gemeinden – 27 in der Provinz Valencia und 15 in Alicante –, während ABC von rund 50 spricht. Die Abweichung ist nicht geklärt; die geschätzte Zahl der betroffenen Schülerinnen und Schüler liegt bei etwa 87.000. 5 16 18 4
Die Anordnung in València ist gezielt und bedeutet keine stadtweite Schließung der Schulen. Sie schließt Bildungseinrichtungen in überschwemmungsgefährdeten Gebieten und von der DANA betroffenen Stadtteilen, darunter Orte, die 2024 getroffen wurden. Zu den betroffenen Gebieten zählen Castellar-Oliveral, Forn d’Alcedo, La Torre und Faitanar sowie weitere gefährdete Orte. Auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung, für ältere Menschen und für berufliche Bildung in den ausgewiesenen Gebieten werden geschlossen. 14
Fünf Einrichtungen in El Saler und Pinedo bleiben ohne Unterricht geöffnet: CEIP Luis Santangel, IES El Saler, CEIP Pinedo, die städtische Kinderkrippe in Pinedo und deren Erwachsenenbildungszentrum. Andere Schulen in der Stadt behalten ihre regulären Öffnungszeiten, dürfen aber während der orangefarbenen Warnung keine Aktivitäten auf dem Schulhof oder im Freien veranstalten. Einige Aktivitäten am Nachmittag in Einrichtungen der Erwachsenenbildung, für ältere Menschen und in Musikschulen könnten wieder aufgenommen werden, falls die Warnstufe auf Gelb sinkt; dies ist weiterhin an eine Bedingung geknüpft. 14
Die Stadt hat außerdem Parks, den Turia-Garten und Friedhöfe geschlossen, städtische Sportveranstaltungen im Freien und Veranstaltungen im öffentlichen Raum ausgesetzt sowie außerordentliche Straßenmärkte untersagt. Die Polizei überwacht Schluchten und Außenbezirke; die Besetzung der Notdienste wurde verstärkt. Drei Notunterkünfte sind geöffnet, zusätzlich gibt es Unterstützung für Menschen ohne Unterkunft. 14
Auf den Balearen erstrecken sich die Schließungen am Montag auch auf Tageszentren und berufliche Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen. Die Regierung erklärt, weniger Fahrten sorgten auch dafür, dass der Verkehr die Einsatzkräfte nicht behindert. Dieser Schutz hat unmittelbare Folgen für die Haushalte: Nicht nur der Unterricht, sondern auch die Betreuung wird unterbrochen. Palma begann mit vorsorglichen Evakuierungen überschwemmungsgefährdeter Siedlungen und öffnete das Sportzentrum Germans Escales als Unterkunft. 5
Der Boden ist bereits gesättigt
Die Niederschlagsmessungen erklären, warum eine ruhigere Phase nicht als Entwarnung gelten kann. Der Leiter des valencianischen Notdienstes, Juan Carlos Valderrama, bezeichnete Marina Alta und La Safor als die wichtigsten Problembereiche und warnte, dass ziehende Gewitter an bereits stark betroffene Orte zurückkehren könnten. In seinem Mitternachtsbericht wurden für Barx in 24 Stunden mehr als 340 Liter pro Quadratmeter verzeichnet. 4
Die wichtigsten Fakten
Ein Liter pro Quadratmeter entspricht einem Millimeter Regen. Diese Werte beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume und sollten nicht als gleichwertige Messungen miteinander verglichen werden. Innerhalb von La Safor erreichten die am Sonntag an verschiedenen Messstationen erfassten Niederschlagsmengen 217.6 Millimeter in Real de Gandía, 213.4 in Rafelcofer und 201.4 in Benirredrà. Auch Dénia war von Überschwemmungen betroffen. 1
Hochwasserschutzmaßnahmen gelten für La Ribera, La Safor und Marina Alta. Gemeinden in der Umgebung von Pego, Girona und Gorgos wurden angewiesen, Hochwasserpläne zu aktivieren und die Überwachung der Wasserläufe zu verstärken. In Marina Alta wurde die Notfallstufe eins ausgerufen, in La Safor und mehreren benachbarten Gebieten die Stufe null. 1 4 5
Der Sonderbericht der AEMET vom Sonntag beschreibt Adam als ein isoliertes Höhentief, das sehr feuchte Luft aus östlicher und nordöstlicher Richtung heranführt. Er warnt vor plötzlichen Pegelanstiegen in Bächen und normalerweise trockenen Wasserläufen, insbesondere dort, wo vorheriger Regen den Boden gesättigt hat. Starke Winde und raue See im Mittelmeer können die Gefahr verschärfen. 12
Die Wiederaufnahme muss gesondert bestätigt werden
Der Zugverkehr zwischen Silla und Gandia sowie zwischen Xàtiva und València wurde am Sonntag ab 20 Uhr bis auf Weiteres eingestellt. Eine bestätigte Wiederaufnahme ist nicht bekannt. Auch die Zufahrtsstraße zum Flughafen Ibiza wurde wegen Überschwemmungen als gesperrt gemeldet; Umleitungen wurden eingerichtet. Eine spätere Wiedereröffnung ist nicht bestätigt. 5 1
Der Flughafen Ibiza stellte den Betrieb zweimal für insgesamt etwas mehr als zwei Stunden ein, unter anderem zum Abpumpen von stehendem Wasser. Bis Sonntag, 19 Uhr, wiesen die Zahlen von Aena 27 Flugausfälle und 16 Umleitungen aus und ersetzten damit eine frühere Angabe von fünf Flugausfällen. Bataillonseinheiten der Militärischen Notfalleinheit wurden aus Valencia mobilisiert, um nach Ibiza und Mallorca überzusetzen; damit ist die Verlegung in Richtung der Inseln belegt, nicht aber eine bestätigte Ankunft an jedem Ort. 4 5
Andernorts wurde der Betrieb tatsächlich wiederhergestellt. Der Flughafen Barcelona–El Prat kehrte am Sonntagmorgen nach bis zu 45 Flugausfällen zum Normalbetrieb zurück, und die Rodalies-Züge in Katalonien fuhren am Sonntag wieder. Katalonien hielt jedoch seine Hochwasserwarnung des Zivilschutzes aufrecht, und für Montag gilt in 14 Landkreisen eine Warnung vor hoher Regenintensität. Die Wiederaufnahme eines Dienstes belegt nicht, dass der Sturm insgesamt vorüber ist. 1 5
Landesweit wurden mehr als 1.000 Vorfälle gemeldet. Zu den Folgen in Andalusien gehörten Überschwemmungen in Algeciras und der teilweise Einsturz einer Decke in einem Gesundheitszentrum im Málagaer Stadtteil El Palo; Verletzte wurden nicht gemeldet. Diese regionalen Zahlen sollten nicht zu einer selbst zusammengestellten nationalen Gesamtzahl addiert werden: Notrufe, Vorfälle und Einsätze beziehen sich auf unterschiedliche Messgrößen und sich überschneidende Zeiträume. 1
Für Montagmorgen sagt die AEMET örtlich sintflutartigen, anhaltenden Regen an der Südküste Valencias, am Kap La Nao, an den Küsten von Murcia und Almería sowie auf den Balearen voraus. Später sollen sich die starken Schauer bis in den Norden Valencias und an die katalanische Küste ausbreiten. Die Niederschlagsmengen während des Ereignisses könnten örtlich 300–400 Millimeter erreichen, vereinzelt auch mehr; die Behörde betont jedoch, dass unklar ist, wo genau. Ab Dienstag dürfte die Instabilität nachlassen, aber nicht überall verschwinden. 12
Bis die örtlichen Bedingungen und Entscheidungen zur Wiederaufnahme etwas anderes besagen, gelten weiterhin die praktischen Notfallhinweise: Unnötige Fahrten vermeiden; überflutete Bereiche niemals durchqueren, auch wenn das Wasser scheinbar flach ist; und Abstand zu Flüssen, Schluchten, Wasserläufen und der Küste halten. Steigt das Wasser, in höhere Stockwerke oder auf höher gelegenes Gelände gehen und Keller, Garagen und Aufzüge meiden. Im Notfall die 112 anrufen. Das Ende eines Warnzeitraums ist ein Zeitpunkt für eine Entscheidung – keine Erlaubnis, das zurückgebliebene Wasser zu ignorieren. 5
Wie ausgestrahlt 43 Zeilen
- Floodwater swept a mother away after a family basketball outing.
- Two women have died during Storm Adam, and about 87,000 students face disrupted classes in the Valencian Community. Emergency crews are responding across Spain while more torrential rain threatens already saturated ground.
- The immediate test is whether easing warnings will bring safe journeys, or whether moving storms will produce fresh flooding.
- The southern Valencia coast and northern Alicante remain under red warnings early Monday. That means extraordinary danger. Their scheduled expiry is ten this morning. València city sits in a different zone, under orange until at least ten.
- A yellow warning is scheduled to follow the mainland red warning, but that change is still ahead. In Mallorca, the red-warning window ended at six this morning. It covered the interior, south and Llevant, with a threshold of 90 millimetres in one hour.
- Ibiza and Formentera moved from red to orange Sunday afternoon. School closures and emergency operations continue beyond those warning windows.
- The 35-year-old mother was walking with her husband and two children in Cabrera de Mar on Saturday evening. They'd attended a basketball game near the municipal sports pavilion. She fell into a flooded channel and was carried away.
- A torrential-rain warning had prompted a request for spectators to remain inside the pavilion. Some left, including the family, who were walking along a flooded street. Eighteen fire-service crews joined police and maritime rescuers in the search.
- Her body was found Sunday morning at Premià port, about six kilometres away. Cabrera de Mar declared a day of mourning. Elsewhere in Barcelona province, rescuers pulled two people from a car trapped by water in Sentmenat.
- The second woman entered the sea with another person at Corinto beach in Sagunto on Sunday. An orange warning covered rain and coastal conditions. Heavy surf hampered the search, and her body was recovered after ten that night.
- Both women have been found. The second recovery is described as near the last sighting, or at neighbouring Canet d’En Berenguer beach. The precise location remains unclear.
- Valencian emergencies chief Juan Carlos Valderrama put Barx's rainfall above 340 litres per square metre in 24 hours. He identified Marina Alta and La Safor as the principal trouble spots and warned that thunderstorms could return to heavily affected places.
- One litre per square metre equals one millimetre of rain. Pego received 85 millimetres in just 45 minutes Sunday afternoon, and Dénia also flooded. Those short bursts can rapidly overwhelm streets and channels, especially where earlier rain has already soaked the ground.
- Real de Gandía recorded 217.6 millimetres on Sunday. Rafelcofer measured 213.4, and Benirredrà 201.4. These are separate station measurements within La Safor. Barx's 24-hour figure and Pego's 45-minute burst cover different periods.
- Flood alerts also cover La Ribera and Marina Alta. Municipalities around Pego, Girona and Gorgos were told to activate flood plans and increase monitoring of channels. Marina Alta entered emergency situation one, with situation zero in La Safor and several neighbouring districts.
- About 87,000 students in the Valencian Community face cancelled or restricted classes Monday. The closures aim to keep families and staff away from dangerous journeys. Announcements cover dozens of municipalities, including Gandia, Oliva, Alzira, Algemesí and El Verger.
- The municipality count ranges from 42 to roughly 50, and the difference hasn't been resolved. The smaller count comprises 27 municipalities in Valencia province and 15 in Alicante. Universities have also announced restrictions.
- València is closing educational centres in flood-prone areas and districts affected by the DANA, including districts hit in 2024. Other city schools keep normal hours, but playground and outdoor activities are suspended while the orange warning lasts.
- The closures include centres in Castellar-Oliveral, Forn d’Alcedo, La Torre and Faitanar, alongside other flood-prone locations. Affected adult-learning, older-person and occupational centres also close.
- Five centres in El Saler and Pinedo remain open without teaching. They include Luis Santangel and El Saler schools, Pinedo's school and municipal nursery, and its adult-learning centre. Some afternoon activities could resume if the warning falls to yellow.
- València has also closed parks, the Turia Garden and cemeteries. Municipal outdoor sports and public-space events are suspended, and extraordinary street markets cannot operate. The Serranos and Quart towers, palaeontology museum and Devesa–Albufera forest house are closed.
- Road tunnels are due to close when the rain episode begins. Police are monitoring ravines and outlying districts, with emergency staffing reinforced. Three emergency accommodation centres are open at Santa Cruz de Tenerife, Benimaclet and Carme, with extra support for people without shelter.
- Authorities also warned campers in the city hall square about risks to people and temporary structures. The encampment wasn't municipally authorised. Municipal restrictions are due to ease with a yellow warning, subject to continuing review.
- More than 1,000 incidents have been reported across Spain. The Valencian Community recorded 236 from Saturday afternoon through Sunday evening, mainly involving public spaces and roads. Its provincial breakdown differs by one incident, although the regional total stays the same.
- Those totals can't be rebuilt by adding every regional figure. Calls, incidents and responses measure different things over overlapping periods.
- Repeated mobile alerts tell residents to avoid unnecessary travel and never cross flooded areas, even when the water looks shallow. Stay away from rivers, ravines, channels and the seafront. If water rises, move upstairs or to higher ground, avoiding basements, garages and lifts. The emergency number is 112.
- Mallorca, Ibiza and Formentera have closed schools and university campuses Monday. Day centres and occupational centres serving dependent and disabled people are also closed. Palma began preventive evacuations of flood-prone settlements and opened the Germans Escales sports centre for accommodation.
- The Balearic government says keeping children safe also means reducing traffic that could obstruct emergency crews. The closures interrupt care as well as education.
- The Military Emergency Unit mobilised Third Battalion units from Valencia to embark for Ibiza and Mallorca. Ibiza and Formentera entered operational situation two under the islands' flood plan. Outdoor sporting, social and cultural activities were suspended, and later mobile warnings also reached Mallorca.
- Formentera recorded 53 incidents, Ibiza 38 and Mallorca seven by late Sunday afternoon. The total rose from an earlier 87 to 98. None was described as serious then. Crews dealt with flooded premises, blocked roads and fallen trees.
- Formentera measured 97.4 millimetres in one hour Sunday morning, and 122.8 over a separate 24-hour period. Ibiza airport received 121.3 millimetres in 24 hours. A temporary lull gave crews a working window, while another rain front was expected.
- Ibiza airport stopped operations twice for slightly more than two hours altogether, with pumping needed to remove standing water. By seven Sunday evening, 27 flights had been cancelled and 16 diverted. The earlier five-cancellation count had been overtaken.
- Flooding also closed the airport access road, with alternative routes provided. Meanwhile, trains between Silla and Gandia, and between Xàtiva and València, were suspended Sunday evening until further notice.
- Barcelona–El Prat returned to normal operations Sunday morning after up to 45 cancellations. Catalonia's Rodalies trains also resumed Sunday. Catalonia nevertheless kept its civil-protection flood alert active, with 430 calls generating 337 rain-related incidents.
- Eastern Catalonia had widespread totals above 50 millimetres, with Ciuret recording 97.7 and parts of Vallès and Baix Llobregat approaching 100. Monday's high-intensity warning covers 14 counties, with local forecasts exceeding 40 millimetres in half an hour.
- Andalucía recorded 357 incidents since the rain began. Part of a health-centre ceiling collapsed in Málaga's El Palo district without reported injuries. Algeciras's port and streets flooded, and overflowing streams disrupted traffic on the AP-4 near El Cuervo.
- Motril suspended its half-marathon championship, which had about 2,500 registered runners. Almería received a preventive mobile alert. Murcia's emergency service handled 122 storm incidents, while southern Badajoz had yellow warnings for possible rain rates of 20 millimetres an hour.
- Sunday's orange warnings in parts of Andalucía had their own expiry times. The storm's reach doesn't put every province under the same warning.
- Spain's weather agency forecasts local totals of 300 to 400 millimetres across the episode, with isolated higher amounts possible. Its Sunday bulletin gives the heavy, persistent rain episode a high probability of 70 percent, while stressing uncertainty over the hardest-hit locations.
- Adam is a cut-off low high in the atmosphere, drawing in very moist easterly and northeasterly air. Persistent rain can suddenly swell streams and normally dry channels on saturated ground. Strong winds and rough Mediterranean seas add to the danger.
- Further locally torrential rain is forecast Monday morning around the southern Valencia coast, Cape La Nao, the Murcia and Almería coasts, and the Balearics. Later, persistent heavy showers are expected to extend toward northern Valencia and coastal Catalonia.
- Early Monday, the ten o'clock mainland warning change is still pending. Reopening the suspended rail routes and Ibiza's airport access road hasn't been announced. Forecast improvement leaves those journeys dependent on local conditions and reopening decisions.
- From Tuesday, instability is expected to diminish and become more concentrated in the far northeast and Balearics. Locally heavy or very heavy showers could still persist there, especially early in the day.
Quellen
19 Quellen12 Medien
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