Justiz · Tankwagen-Unfall auf der I-89
Brookfield verliert auf der I-89 einen Feuerwehr-Tankwagen – und eine wichtige Möglichkeit, Wasser zu Bränden zu bringen
Ein Prius-Fahrer wurde schwer verletzt, als das Auto einen Tankwagen rammte, der einen früheren Unfall auf der I-89 absicherte. Brookfield braucht nun ein anderes Fahrzeug, um Löschwasser zu transportieren; die Fragen zu den Warnungen vor der Fahrspursperrung sind weiterhin ungeklärt.
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ThemenverlaufTag 2
1 Bericht14 Medien19 Quellen
Wie ersetzt eine Feuerwehr, die ihr Wasser selbst transportieren muss, einen Tankwagen, der beim Schutz eines anderen Einsatzortes verloren gegangen ist?
Vor diesem Problem steht Brookfield im US-Bundesstaat Vermont, nachdem am 27. Oktober auf der nordwärts führenden Interstate 89 ein Toyota Prius auf das Heck des dort geparkten Tankwagens 1 auffuhr. Der Fahrer des Autos erlitt schwere Verletzungen und wurde zur Notfallbehandlung ausgeflogen. Der Tankwagen war ein Totalschaden; die Feuerwehr sucht nun nach einer vorübergehenden Leihgabe, während sie auf einen dauerhaften Ersatz hinarbeitet. 1 2 6
Der Lastwagen hatte die rechte Fahrspur gesperrt und seine Warnleuchten eingeschaltet, während Feuerwehrleute und Rettungskräfte an einem früheren Unfall arbeiteten. Der Verlobte des Fahrers hat infrage gestellt, ob Autofahrer ausreichend vor der Sperrung der Fahrspur gewarnt wurden. Die Polizei hat weder geklärt, warum das Auto den Tankwagen rammte, noch ob die Warnmaßnahmen unzureichend waren. 1 2
Die Folgen reichen über die Autobahn hinaus. Brookfield ist darauf angewiesen, Löschwasser zu transportieren, statt es aus einer städtischen Wasserversorgung zu beziehen. Der Verlust des Tankwagens ist daher ein Ausrüstungsproblem mit direkten Auswirkungen auf künftige Feuerwehreinsätze – und nicht bloß ein beschädigtes Fahrzeug, das von der Straße entfernt werden muss. 6
Ein Schutzfahrzeug wird selbst zum Notfall
Die Vermont State Police verzeichnete den Beginn des ersten Einsatzes am 27. Oktober gegen 12:38 Uhr. Dieser Zeitpunkt bezieht sich auf den Einsatz wegen des ersten Unfalls, nicht auf eine separat festgestellte Uhrzeit für den Zusammenstoß mit dem Tankwagen. Polizei, Feuerwehrleute aus Brookfield und der Rettungsdienst White River Valley Ambulance waren im Einsatz; als es zum zweiten Unfall kam, war der Verkehr auf eine Fahrspur beschränkt. 2
An dem ersten Zusammenstoß waren laut einer von Firefighter Close Calls wiedergegebenen Mitteilung der Feuerwehr Brookfield ein Pkw und ein Kastenwagen beteiligt. Die Feuerwehr erklärte, danach sei eine Limousine mit hoher Geschwindigkeit von hinten auf Tankwagen 1 aufgefahren, habe den Wassertank aufgerissen und sich unter dem hinteren Teil des Einsatzfahrzeugs verkeilt. Eine gemessene Geschwindigkeit wurde nicht festgestellt. 5
Die Einsatzkräfte wechselten von der Arbeit am ursprünglichen Unfall zur Rettung des eingeklemmten Fahrers. Sie befreiten den Fahrer und forderten einen medizinischen Transport mit einem DART-Hubschrauber an. The White River Valley Herald berichtete, der Fahrer sei zur Notfallbehandlung ausgeflogen worden; die Polizei nannte das Dartmouth Hitchcock Medical Center als aufnehmendes Krankenhaus. 5 1 2
Der Fahrer war ein 28-jähriger Einwohner von Burlington und fuhr einen Toyota Prius aus dem Jahr 2024. Die Polizei gab den Namen des Fahrers nicht bekannt, vermerkte, dass ein Sicherheitsgurt getragen wurde, und stufte das Auto als Totalschaden ein. Feuerwehrleute beschrieben den Fahrer beim Verlassen des Unfallortes als bei Bewusstsein und ansprechbar. Diese Beobachtung ist keine Mitteilung über den Genesungsverlauf: Die Polizei stufte die Verletzungen als schwer ein, und bis zum 29. Oktober lag keine bestätigte Auskunft zum späteren Gesundheitszustand vor. 2 5
Im Prius befanden sich auch zwei Hunde. Einer erlitt schwere Verletzungen; beide wurden zum Country Animal Hospital gebracht. Ihr späterer Zustand ist nicht bekannt. 2
Der Tankwagen war ein Freightliner M2 aus dem Jahr 2012, gesteuert von einem 52-jährigen Einwohner von Brookfield, dessen Namen die Polizei ebenfalls nicht bekannt gab. Der Fahrer trug einen Sicherheitsgurt und meldete keine Verletzungen. Chief Robert Coniff sagte WPTZ, der Fahrer habe das herannahende Auto im Spiegel gesehen und sich auf den Aufprall vorbereitet. 2 6
Es wurden keine verletzten Feuerwehrleute aus Brookfield oder andere Einsatzkräfte gemeldet. East Randolph Fire, Randolph Center Fire, Randolph Village Fire und die Polizei von Randolph halfen bei der Absicherung des Einsatzortes und den Straßensperrungen. Sie unterstützten damit Einsatzkräfte, deren eigenes Schutzfahrzeug Teil des Notfalls geworden war. 5
Es geht um mehr als den Ersatz eines beschädigten Lastwagens
Coniffs Schilderung der Wasserversorgung Brookfields erklärt, warum die Feuerwehr nach einer Übergangslösung bis zum Ersatz sucht, statt einfach auf ein neues Fahrzeug zu warten. 6
Ohne Tankwagen haben wir große Probleme, denn wir haben keine städtische Wasserversorgung und müssen deshalb tragbare Behälter nutzen, um unser Wasser zu transportieren.
In WPTZs Bericht vom 28. Oktober prüfte die Feuerwehr, ob sie sich einen Tankwagen vom benachbarten Williamstown leihen könnte. Eine Genehmigung von dort stand noch aus; eine Leihgabe war nicht bestätigt. Brookfield wartete außerdem auf eine Rückmeldung seiner Versicherung. Die Beschaffung eines neuen Tankwagens könne etwa ein Jahr dauern, hieß es in dem Bericht – eine mögliche Wartezeit, aber kein zugesagter Liefertermin. 6
Diese Unterschiede sind wichtig. Der Verlust von Tankwagen 1 steht fest; dass ein Jahr lang kein Tankwagenschutz zur Verfügung stehen wird, nicht. In den verfügbaren Berichten sind weder eine Leihvereinbarung noch eine Versicherungsregulierung oder ein Ersatzpreis bestätigt. Die unmittelbare betriebliche Frage ist, ob Brookfield ein anderes Fahrzeug sichern kann, während eine dauerhafte Lösung Gestalt annimmt. 6
Die Frage nach der Warnung bleibt ungeklärt
Der Verlobte des Fahrers sagte der Zeitung The White River Valley Herald, die Autofahrer seien nicht ausreichend vor der gesperrten Fahrspur gewarnt worden und eine deutlichere Warnung hätte den Zusammenstoß verhindern können. Das ist ein Vorwurf zu den Sicherheitsvorkehrungen am Unfallort, kein Ermittlungsergebnis. 1
Die Polizei stellte fest, dass die Warnleuchten des Tankwagens eingeschaltet waren. Blinkende Lichter allein klären jedoch nicht, ob die gesamte Absicherung der Fahrspur herannahenden Fahrern eine ausreichende Warnung bot. Ebenso wenig belegt die Sorge des Verlobten, dass dies nicht der Fall war. Die verfügbaren Beweise belegen weder die Aufstellung oder Sichtbarkeit der Vorwarnungen noch die tatsächliche Geschwindigkeit des Fahrers oder den Grund, warum das Auto dem Lastwagen nicht auswich. Die Polizei dokumentierte klares Wetter und eine trockene Fahrbahn; diese Bedingungen erklären den Zusammenstoß für sich genommen nicht. 1 2
Selbst der genaue Ort auf der Autobahn ist noch ungeklärt. In der Mitteilung der Vermont State Police vom 28. Oktober wird für die nordwärts führende Strecke der Meilenstein 37.2 genannt. Die an diesem Tag von Firefighter Close Calls wiedergegebene Mitteilung der Feuerwehr verortet ihre Verkehrsregelung und Absicherung der Fahrspur am nordwärts führenden Meilenstein 38.6. Beide Angaben beziehen sich auf den Vorfall in Brookfield, doch die Abweichung wurde nicht geklärt; keiner der beiden Meilensteine sollte als gesichert gelten. 2 5
Bis zum 29. Oktober war der letzte bestätigte Stand der Polizei weiterhin die Mitteilung vom 28. Oktober: Der Unfall wurde untersucht. Trooper Abigail Sikora von der Wache in Berlin ist die zuständige Beamtin im Fall 26A3009000. In der Mitteilung stehen ein zivilrechtlicher Verstoß und ein Gerichtsverfahren als ausstehend; eine konkrete erhobene Anklage, einen Gerichtstermin oder eine abschließende Feststellung der Schuld nennt sie nicht. Brookfield kann die Suche nach Ausrüstung fortsetzen, während die Ermittlungen laufen. Eine Erklärung dafür, wie ein gekennzeichnetes Einsatzfahrzeug gerammt wurde, erfordert weiterhin Antworten, die die Ermittlungen bislang nicht geliefert haben. 2
Wie ausgestrahlt 15 Zeilen
- A car struck a tanker shielding responders, seriously injuring its driver and totaling the truck. Brookfield depends on trucks to bring water to fires, and now its fire department needs another tanker. Investigators still have to determine why the driver hit a parked emergency vehicle with its lights flashing.
- The collision happened on northbound Interstate 89 in Brookfield, Vermont, on October 27, 2026. Police logged the first emergency response at twelve thirty-eight p.m. Crews were dealing with a crash involving a passenger car and a box truck.
- Brookfield's Tanker 1 closed the right travel lane so firefighters and rescue crews could work. Traffic was passing through one remaining lane. The tanker was parked with its emergency lights activated when a northbound Toyota Prius struck the rear. The protective truck became the scene of a second emergency.
- The fire department described a high-speed impact that ruptured the water tank and left the sedan lodged underneath the truck. Crews switched to rescuing the trapped driver. They freed the driver and requested DART, the helicopter medical transport service.
- The Prius was a 2024 model, driven by a 28-year-old Burlington resident. Police withheld the driver's name and said the driver was wearing a seat belt. The injuries were serious, and the car was a total loss. A helicopter took the driver for emergency treatment.
- The driver went to Dartmouth Hitchcock Medical Center. Firefighters described the driver as conscious and coherent when leaving the scene. There's been no further update on the driver's condition. Two dogs were also inside the Prius, and one suffered serious injuries.
- Both dogs went to Country Animal Hospital. The tanker was a 2012 Freightliner M2, operated by a 52-year-old Brookfield resident who was also wearing a seat belt. The operator reported no injuries. The fire chief said the operator saw the car approaching in a mirror and braced for the impact.
- No Brookfield firefighters or other responders were reported injured. East Randolph Fire, Randolph Center Fire and Randolph Village Fire helped secure the scene and close the highway, alongside Randolph Police. Their crews supported responders whose own truck had just been struck. Losing that truck also creates a problem for future fire calls.
- Fire Chief Robert Coniff says Brookfield doesn't have city water to draw on for firefighting. His department has to transport its water and use portable bags. With Tanker 1 totaled, the department is searching for another truck to support that work.
- Police and firefighters recorded different mile markers for the incident. That leaves the precise highway location unresolved, even though both describe the collision in Brookfield. The difference also means either marker, used alone, would give a false impression of certainty about where the tanker was positioned.
- Police list northbound mile marker 37.2. The fire department places its traffic-control and lane-protection operation at northbound mile marker 38.6. Nobody has explained the difference. The established location is northbound I-89 in Brookfield, where crews were protecting the earlier crash scene.
- The driver's fiancé says motorists didn't get enough warning of the closed lane. He believes more warning could have prevented the collision. The tanker had flashing emergency lights, but investigators haven't determined whether the overall warning arrangement was adequate. The weather was clear, and the road was dry.
- Police haven't said why the driver failed to avoid the tanker. Trooper Abigail Sikora of the Berlin Barracks is handling the investigation. The October 28 police release lists a civil violation complaint and court action as pending, without identifying an issued charge.
- Brookfield is also trying to arrange a temporary replacement. The department was exploring a tanker loan from neighboring Williamstown, but Williamstown still had to approve it. The loan hadn't been confirmed. Brookfield was waiting to hear from its insurance company while searching for a permanent replacement.
- Getting a new tanker could take about one year. That's a possible wait, and the department doesn't have a fixed delivery date. A temporary loan would help bridge that gap, but Brookfield was still seeking approval to borrow Williamstown's truck.
Quellen
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