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Katastrophen · Tierheim für Überschwemmungsopfer

Ein ehemaliges Gefängnis in Paraguay soll von Überschwemmungen vertriebenen Haustieren Zuflucht bieten. Was muss als Nächstes geschehen?

Ein Teil des ehemaligen Buen-Pastor-Gefängnisses in Asunción wird für von Überschwemmungen betroffene Tiere vorbereitet. Einzelheiten zu Eröffnung, Aufnahme und Wiedervereinigung mit den Familien sind weiterhin unbestätigt.

Ausgestrahlt Verfasst 5 Min. Lesezeit60 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 6

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Was macht aus einem ehemaligen Gefängnis eine Zuflucht, die von Überschwemmungen vertriebene Tiere – und die Familien, die nach ihnen suchen – tatsächlich nutzen können?

In Asunción, der Hauptstadt Paraguays, lautet die Antwort: mehr als nur verfügbare Räume. Ein Teil des ehemaligen Frauengefängnisses Casa del Buen Pastor wird darauf vorbereitet, schätzungsweise 400–500 von Überschwemmungen betroffene Hunde und Katzen aufzunehmen. Das Konzept verbindet vorübergehende Unterbringung, Quarantäne und tierärztliche Versorgung mit dem Ziel, die Tiere zu ihren Familien zurückzubringen oder eine verantwortungsvolle Vermittlung zu organisieren. Ein bestätigtes Eröffnungsdatum, eine erste Aufnahme oder die aktuelle Belegung stehen jedoch nicht fest. Bei diesen Hunderten handelt es sich um geplante Plätze, nicht um Tiere, die bereits in Sicherheit gebracht wurden. 1 2

Die unmittelbare Aufgabe besteht darin, aus der angekündigten Nutzung des Geländes eine tatsächlich nutzbare Unterkunft zu machen: mit gereinigten und instand gesetzten Räumen, getrennten Bereichen für unterschiedliche Tiere, tierärztlicher Betreuung und Versorgungsgütern. Ebenso wichtig ist der nach außen gerichtete Teil des Betriebs. Familien müssen wissen, wo sie nach einem vermissten Tier suchen und wie sie es zurückholen können; Freiwillige und Spender brauchen Hinweise, die sie zu diesem Tierheim führen und nicht lediglich zu allgemeinen Kontaktstellen einer Institution.

Die wichtigsten Fakten

  1. 400–500Hunde und Katzen laut zentraler Kapazitätsschätzung 13
  2. 5Für das geplante Tierheim vorgesehene Bereiche 1548
  3. 24 StundenGeplante tierärztliche Betreuung, deren Betrieb nicht bestätigt ist 544

Berichte über das Tierheim erschienen am October 22, 2026, unter anderem in La Nación; The Asunción Times berichtete am October 24. Das Justizministerium hat außerdem die geplante vorübergehende Nutzung eines Bereichs des Geländes für Tiere angekündigt, die in Notfällen gerettet werden, insbesondere bei heftigen Regenfällen und steigenden Flusspegeln. Die Initiative wird sowohl als Reaktion auf von Überschwemmungen und Stürmen betroffene Tiere als auch als Vorsorge für Risiken im Zusammenhang mit El Niño dargestellt. 3 1 42 44

Das vorgesehene Einzugsgebiet reicht über die Umgebung des ehemaligen Gefängnisses hinaus. Die Tiere sollen aus von Überschwemmungen betroffenen Teilen Asuncións und anderen Gemeinden, darunter dem Departamento Central, kommen. Es gibt jedoch keine bestätigte Gesamtzahl der Tiere, die dieses spezielle Tierheim benötigen, und aus der Ankündigung geht weder hervor, wie stark der Regen war, wie hoch der Flusspegel stand noch welche Stadtteile in welchem Ausmaß betroffen waren. Dadurch lässt sich anhand der Kapazitätsangabe nur begrenzt einschätzen, wie viel des Bedarfs das Tierheim decken könnte. 1 4 45

Der Platz ist nur der Anfang

Das gesamte Gelände des ehemaligen Gefängnisses umfasst 3.5 Hektar. Vorgesehen ist, etwa ein Drittel der Anlagen für die Unterbringung von Tieren zu nutzen – nicht das gesamte Gelände. Fünf Bereiche wurden benannt: Tinglado Princesa Diana, Amanecer, Renacer, Cruz Roja und Peluquería. Der ehemalige Friseurbereich, Peluquería, soll für Hygiene- und Tierarztarbeiten genutzt werden. Die Benennung dieser Bereiche ist ein sinnvoller organisatorischer Schritt, belegt jedoch nicht, dass ihre Anpassung abgeschlossen ist. 48 50

Der Direktor der Tierschutzbehörde, Héctor Luis Rubín, beschrieb Arbeiten, die sich auf die Neuordnung und Instandsetzung der bestehenden Räume konzentrieren und die Kosten niedrig halten sollen. Institutionelle Mittel und gespendete Güter sollen die Bemühungen unterstützen. Die Organisatoren haben um Tierfutter, Reinigungsmaterial und freiwillige Helfer gebeten und die Unterstützung der Stadtverwaltung von Asunción gesucht. Ein bestätigtes Projektbudget oder eine laufende Betriebsmittelzuweisung ist nicht festgelegt. 22

Die geplante Versorgung ist anspruchsvoller, als gerettete Tiere einfach unter einem Dach unterzubringen. Rubín beschrieb getrennte Unterbringungs- und Quarantänemöglichkeiten für Katzen und Hunde, die sich nach ihren Bedürfnissen richten. „Wir werden ein Unterbringungszentrum mit verschiedenen Bereichen für Katzen und Hunde haben, mit Abtrennungen, in denen sie unter Quarantäne stehen“, sagte er gegenüber The Asunción Times. Seine Erwähnung verschiedener „Bereiche“ beschreibt Vorkehrungen zur Trennung; sie ist nicht als Bestätigung einer bestimmten Anzahl von Stockwerken zu verstehen. 1

Zu den geplanten Leistungen gehören eine tierärztliche Betreuung rund um die Uhr, Impfungen, Entwurmungen, Hygienemaßnahmen und Kastrationen. Zentrale Innenhöfe sollen als Auslaufbereiche dienen. Die Sterilisation soll dazu beitragen, die Tiergesundheit zu fördern und eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Für eine vorübergehende Einrichtung sind dies beträchtliche Zusagen; bislang handelt es sich jedoch um angekündigte Leistungen und nicht um unabhängig belegte Angebote, die dort bereits erbracht werden. 1 44

Selbst die Kapazität ist eine Schätzung und keine festgelegte Betriebsgrenze. The Asunción Times und La Nación nennen Platz für 400–500 Tiere; Venus Media gibt 500 an, während Infonegocios von mindestens 500 spricht. Die Angaben unterscheiden sich, doch keine belegt, wie viele Tiere sicher untergebracht werden können, sobald die Räume, Versorgungsabläufe und Personalbesetzung bereitstehen. 1 3 6 4

Der Weg zurück zu den Familien

An der Partnerschaft beteiligt sind das Justizministerium, die Nationale Direktion für Tierschutz, Gesundheit und Wohlergehen sowie Freiwillige und Tierschutzorganisationen. Der stellvertretende Justizminister Rubén Maciel, Rubín und Senatorin Lizarella Valiente nahmen an der Vorstellung des Konzepts und einem Rundgang durch die Einrichtungen teil. Valiente rief außerdem die Öffentlichkeit dazu auf, sich am Schutz der Tiere zu beteiligen. 42 1

Die Vertragslage ist weniger eindeutig, als manche Berichte nahelegen. The Asunción Times berichtete am October 24, dass eine Vereinbarung unterzeichnet worden sei. In einer undatierten Mitteilung des Justizministeriums heißt es dagegen, es „suscribirá un convenio“ – werde eine Vereinbarung unterzeichnen. Ohne ein unterzeichnetes Dokument oder ein bestätigtes Unterschriftsdatum lässt sich die Partnerschaft als angekündigt beschreiben; der Abschluss der Vereinbarung kann jedoch nicht als bestätigt gelten. Auch ihre rechtliche Laufzeit sowie Beginn und Ende sind nicht festgelegt. 1 2

Für vertriebene Familien ist das entscheidende Versprechen die vorübergehende Versorgung und nicht eine automatische Vermittlung. Die Tiere sollen während ihrer Behandlung und Genesung bleiben, während die Rückkehr nach Hause organisiert wird. Eine verantwortungsvolle Vermittlung ist ein weiterer vorgesehener Weg, auch wenn ein Besitzer nicht ausfindig gemacht werden kann. Detaillierte, speziell für das Tierheim geltende Regeln zur Ermittlung von Besitzern, zur Rücknahme von Tieren und zur Feststellung der Vermittlungsberechtigung sind jedoch nicht festgelegt. 1 45

Auch der Aufruf zur Hilfe braucht ähnlich konkrete Angaben. Es wurde um Spenden und Freiwillige gebeten, doch feste Abgabezeiten und ein formelles, speziell für das Tierheim vorgesehenes Verfahren zur Anmeldung als Freiwilliger sind nicht festgelegt. Die Unterstützung aus der Öffentlichkeit lässt sich leichter in verlässliche Hilfe umwandeln, wenn klar ist, was gebraucht wird, wohin es gebracht werden soll und wie der Einsatz organisiert wird. 22 44

Für Buen Pastor ist auch eine Zukunft über die Nutzung als Notunterkunft hinaus vorgesehen: ein Kultur-, Gastronomie- und Handelszentrum, für das ein öffentlicher Architekturwettbewerb erwogen wird. Diese Pläne werden zeitlich nach der vorübergehenden Unterbringung vorgestellt und sind kein Beleg dafür, dass diese abgesagt wurde. Ein datierter Termin für die Neuentwicklung oder ein Auszugsdatum für das Tierheim sind nicht festgelegt. 23 50

Der nächste bedeutende Meilenstein ist daher keine weitere Kapazitätsankündigung. Es geht um eine bestätigte Eröffnung, Belege dafür, dass Tiere versorgt werden, und klare Hinweise für die Menschen, die nach ihnen suchen. Bis dahin steht Buen Pastor für eine potenziell nützliche Vorsorgezusage – nicht für den Nachweis, dass Hunderte von Überschwemmungen betroffene Tiere bereits Zuflucht gefunden haben.

Wie ausgestrahlt 15 Zeilen
  1. Paraguay is preparing a former women's prison to shelter flood-displaced dogs and cats. The plan promises veterinary care and somewhere for animals to recover while their families are found. What still has to happen before those planned places become a refuge families can actually use?
  2. The proposed shelter would have room for four hundred to five hundred dogs and cats. Those are planned places. Officials haven't confirmed how many animals have entered the former Buen Pastor women's prison, which is still being prepared for the operation.
  3. Capacity estimates vary. Some descriptions give five hundred places, and another says at least five hundred. The four-hundred-to-five-hundred range is the main estimate. Officials still have to turn the available space into usable accommodation, with care organized around the animals' different needs.
  4. The former prison stands in Asunción, Paraguay's capital. The proposed refuge would receive animals from flood-affected parts of the city and other communities, including Central Department. Its intended reach extends beyond animals found immediately around the building.
  5. The initiative responds to animals exposed or driven from their homes by flooding and storms. Officials also frame it as preparation for heavy rains, rising rivers and risks associated with El Niño. Temporary care would give families time to organize a return home while their animals recover.
  6. The wider former prison property covers three point five hectares. The proposal would use approximately one-third of its installations. That leaves the animal operation within a sector of the grounds, with existing rooms and other spaces adapted for its temporary purpose.
  7. The work centers on cleaning, reorganizing and repairing existing premises, with the intention of keeping costs down. The animal-welfare directorate plans to use institutional resources and donated supplies. Organizers have requested animal food, cleaning materials and volunteer help, and have sought assistance from Asunción's municipality.
  8. Five sectors have been identified: Tinglado Princesa Diana, Amanecer, Renacer, Cruz Roja and Peluquería. The former hairdressing area, Peluquería, is intended for sanitary and veterinary work. Each space still needs to be made ready for its assigned role.
  9. The planned care includes vaccination, deworming and sanitation. Castration would help manage animal health and prevent uncontrolled reproduction. Central patios would provide recreation space. Veterinary assistance is planned around the clock, so animals could receive attention throughout their stay.
  10. Animal Defence director Héctor Luis Rubín described the care arrangements. Justice vice minister Rubén Maciel and Senator Lizarella Valiente helped present the proposal and toured the facilities. Valiente urged public involvement, alongside the volunteers and animal-protection groups supporting the effort.
  11. Rubín described separate containment and quarantine arrangements for cats and dogs, organized around their needs. Animals would stay temporarily for treatment and recovery. Returning them to their families is an intended outcome. Responsible adoption would offer another route, including when an owner can't be located.
  12. The Justice Ministry says it will sign an agreement with the national animal-welfare directorate. The partnership has been announced, but whether that agreement has already been signed remains unconfirmed. The proposed arrangement gives the animal operation temporary use of part of the property.
  13. The former prison also has a proposed longer-term future as a cultural, gastronomic and commercial destination. A public architecture competition is contemplated for that redevelopment. The two uses are being presented in sequence, with animals sheltered temporarily before the property's broader transformation.
  14. The premises remain in preparation. Officials haven't announced a confirmed opening date or a first admission, so the number actually receiving care is still unknown. Families also need a site-specific way to find and reclaim an animal.
  15. Organizers have asked for donations and volunteers, but dedicated drop-off hours and a formal shelter-specific signup process haven't been published. Detailed adoption and reclaiming instructions are also still needed, including how families would identify their animals and arrange to take them home.

Quellen

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