Katastrophen · Erdrutsch bei Burliyar
Erdrutsch bei Burliyar tötet Busfahrer; Wiedereröffnung der Straße unbestätigt
Mehr als 300 gestrandete Verkehrsteilnehmer, darunter Gruppen auf Schulausflügen aus Kerala, wurden in Sicherheit gebracht. Für den beschädigten Bergabschnitt gibt es keinen bestätigten Wiedereröffnungstermin.
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ThemenverlaufTag 2
1 Bericht21 Medien25 Quellen
Janagaraj, 55, fuhr einen staatlichen Bus von Coonoor in Richtung Coimbatore, als bei Burliyar Felsen, Schlamm und ein entwurzelter Baum auf den Bus stürzten. Er kam dabei ums Leben. Sein Schaffner Kesavan wurde verletzt aus dem beschädigten Fahrzeug geborgen. Die Polizei bezeichnete seine Verletzungen als schwer; er wurde ins staatliche Krankenhaus von Mettupalayam gebracht. Als der Hang abrutschte, befanden sich nur die beiden Besatzungsmitglieder an Bord. 1 3 17
Entlang derselben Bergstraße saßen Hunderte weitere Reisende wegen Erdrutschen fest. Rettungsteams brachten am 24. Oktober mehr als 300 Menschen in Mettupalayam in Sicherheit, darunter Kinder und Lehrkräfte aus zwei Schulen in Kerala. Es handelte sich um die Evakuierung von Verkehrsteilnehmern, die entlang der blockierten Strecke verteilt waren – nicht um die Rettung Hunderter Fahrgäste aus dem verschütteten Bus. 1
Die Menschen von dort herunterzubringen, war der unmittelbare Erfolg. Damit war nicht belegt, dass die Straße wieder sicher befahrbar war. Im jüngsten bestätigten Bericht war der betroffene Abschnitt bis auf Weiteres gesperrt; ein bestätigter Wiedereröffnungstermin lag nicht vor. Eine separate dreitägige Beschränkung des nächtlichen Verkehrs bedeutete nicht, dass der beschädigte Abschnitt nach Ablauf dieser Nächte wieder geöffnet würde. 1
Die wichtigsten Fakten
Der tödliche Erdrutsch ereignete sich in der Nacht von Freitag, dem 23. Oktober, auf Samstag, den 24. Oktober 2026, nahe der Grenze zwischen den Bezirken Coimbatore und Nilgiris. Der Bus der Tamil Nadu State Transport Corporation fuhr auf der Ghat-Straße zwischen Mettupalayam und Coonoor in Richtung Mettupalayam bergab. Sie ist eine der Bergverbindungen zwischen dem Vorgebirge und den Nilgiris. 1
Der genaue Zeitpunkt ist weiterhin unklar. Sheeba, eine Touristin, die hinter dem Bus unterwegs war, sagte der Zeitung The Hindu in ihrem Bericht vom 24. Oktober, der Erdrutsch habe sich am Freitag gegen 11 p.m. ereignet. Der Bericht der PTI vom 24. Oktober verortete ihn in den frühen Morgenstunden des Samstags. Die beiden Angaben liegen auf unterschiedlichen Seiten der Mitternachtsgrenze; weder die Veröffentlichungszeiten der Berichte noch spätere Aktualisierungen klären den Widerspruch. 1 3
Sheeba berichtete von zwei Erdrutschen im Abstand von etwa einem Kilometer und sagte, sie sei am Samstag gegen Mittag nach Mettupalayam gebracht worden. Ihre Schilderung vermittelt einen Eindruck von den Folgen, die über den zerstörten Bus hinausgingen: Auch der Weg nach draußen war blockiert. 1
Eine Rettungsaktion, die über den verschütteten Bus hinausging
In den 24 Stunden bis 7 a.m. am 24. Oktober wurden in Burliyar 250 Millimeter Regen registriert, wie aus dem Niederschlagsbericht der Bezirksverwaltung Nilgiris hervorgeht, den The Hindu zitierte. Die Niederschlagsmenge wurde als extrem stark eingestuft. Mehrere Erdrutsche brachten Felsen, Schlamm und entwurzelte Bäume auf die Straße; zeitweise anhaltender Regen behinderte die Rettungskräfte zusätzlich. 1
Der Collector des Bezirks Coimbatore, Pavankumar G. Giriyappanavar, sagte The Hindu, die Rettungsarbeiten hätten am Samstag gegen 6 a.m. begonnen. Der betroffene Abschnitt lag sieben bis zehn Kilometer vom Vorgebirge entfernt, was den Zugang erschwerte; Verkehrsstaus bremsten die Teams zusätzlich. Diese Entfernung beschreibt die Anfahrt der Rettungskräfte – nicht die Länge des Erdrutschs. 1
Sechs Teams der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus Coimbatore wurden zusammen mit der Tamil Nadu Disaster Response Force, der National Disaster Response Force, in Udhagamandalam stationierten Katastrophenschutzkräften und Rettungswagenpersonal mobilisiert. Der Einsatz musste Menschen entlang einer vom Regen beeinträchtigten Bergstrecke erreichen und nicht lediglich ein einzelnes Fahrzeug freiräumen. 1
Unter den Gestrandeten waren 241 Schülerinnen und Schüler sowie 25 Lehrkräfte aus zwei Schulen in Kerala, die Udhagamandalam besuchten. Nach ihrer Ankunft in Mettupalayam wurden die Reisenden in Hochzeitssälen, Gemeinschaftshallen und einer Schule untergebracht. Die Behörden stellten Verpflegung bereit, darunter das Frühstück am Samstag, und medizinische Teams standen bereit. Unterkünfte und Mahlzeiten waren Teil der Hilfsmaßnahmen, während die Weiterreise beeinträchtigt war. 1
Auch ein zweiter Fahrer benötigte medizinische Behandlung. Ein kleiner Lastentransporter stürzte an der Erdrutschstelle in eine Schlucht, doch sein Fahrer, der 38-jährige Moushin, kletterte heraus und erreichte einen sicheren Ort. Er wurde ins staatliche Krankenhaus von Coonoor eingeliefert – ein anderer Fall als Kesavans Aufnahme in Mettupalayam. 1
Minister V. Sampath Kumar sagte, Kesavans Zustand werde überwacht. Die Berichterstattung bestätigt seine Rettung und Einlieferung ins Krankenhaus, doch es gibt keine direkte Mitteilung des Krankenhauses, die eine Diagnose, Prognose oder spätere Veränderung seines Zustands belegt. Eine spätere Veröffentlichung des Unfallberichts sollte nicht mit einer neuen medizinischen Auskunft verwechselt werden. 1 8
Was die Sperrung bedeutet – und was nicht
Ein weiteres Detail ist ungeklärt: Wie viele Fahrgäste waren im Bus, bevor er verschüttet wurde? PTI und DT Next berichteten am 24. Oktober, drei Fahrgäste seien in Kurumpadi ausgestiegen. Im Bericht von ETV Bharat vom selben Tag hieß es, der Schaffner habe gesagt, alle sieben Fahrgäste seien bereits abgesetzt worden. Dinakaran und LokVox berichteten ebenfalls am 24. Oktober, etwa 50 Fahrgäste seien nach einer Reifenpanne in einen anderen Bus umgestiegen. 2 3 16 15 6
Diese Zahlen lassen sich ohne Belege weder verantwortungsvoll zusammenzählen noch als aufeinanderfolgende Etappen der Fahrt einordnen. Keine verlässliche Zusammenführung ergibt eine einzige frühere Gesamtzahl der Fahrgäste. Weitaus eindeutiger ist die Besetzung beim Erdrutsch: Nur Janagaraj und Kesavan waren an Bord. Die Unsicherheit über eine frühere Zahl der Fahrgäste macht die Hunderte, die andernorts entlang der Straße evakuiert wurden, nicht zu Insassen dieses Busses. 17
Sampath Kumar besichtigte zusammen mit Ministerin S. Kamali den betroffenen Abschnitt und sagte, für die Gestrandeten werde ein alternativer Transport organisiert. Er sagte außerdem, der betroffene Abschnitt der Ghat-Straße bleibe bis auf Weiteres gesperrt. Diese Sperrung auf unbestimmte Zeit ist von den umfassenderen nächtlichen Einschränkungen zu unterscheiden, die in der Mitteilung des Bezirks vom 24. Oktober beschrieben wurden. 1
Die Mitteilung setzte den Fahrzeugverkehr, einschließlich des öffentlichen Nahverkehrs, auf den Ghat-Straßen für die kommenden drei Tage jeweils von 6 p.m. bis 6 a.m. aus; Einsatz- und Notfallfahrzeuge waren davon ausgenommen. Sie riet der Öffentlichkeit und Touristen, die Bergzufahrten nach Mettupalayam und Udhagamandalam über Coonoor und Kotagiri zu meiden. Sie belegte nicht, dass der beschädigte Abschnitt tagsüber geöffnet war, und es gibt keine bestätigte Wiedereröffnungsanordnung, aus der hervorgeht, wann die Sperrung endete. 1
Der Bezirk warnte vor weiteren Erdrutschen, umstürzenden Bäumen, Steinschlag und plötzlichen Überschwemmungen. Er rief dazu auf, nicht notwendige touristische Besuche zu vermeiden, den Warnungen des Bezirks und der Meteorologie zu folgen und sich bei Regen von überfluteten Straßen, über die Ufer tretenden Bächen, tiefer gelegenen Gebieten sowie Strommasten und -leitungen fernzuhalten. 1
Für Reisende ist der Unterschied praktisch bedeutsam: Eine zeitlich begrenzte nächtliche Einschränkung und eine Sperrung auf unbestimmte Zeit beantworten unterschiedliche Fragen. Weder der Abschluss der Evakuierung noch der Ablauf von drei Nächten belegt, dass der Abschnitt mit dem verschütteten Bus wieder freigegeben werden kann. Dafür ist weiterhin eine bestätigte Auskunft zum Straßenzustand erforderlich.
Wie ausgestrahlt 15 Zeilen
- A landslide buried a state bus and killed its driver. His conductor suffered serious injuries, and rescuers brought more than 300 stranded road users to safety. When can travellers safely use the damaged mountain road again?
- The driver was Janagaraj, 55. Rescuers pulled conductor Kesavan from the bus and took him to Mettupalayam Government Hospital. The Tamil Nadu State Transport Corporation service was travelling from Coonoor toward Coimbatore. Only the driver and conductor were aboard when the landslide struck.
- The bus was descending toward Mettupalayam when the hillside fell near Burliyar, by the Coimbatore–Nilgiris border. These mountain roads link the foothills with Coonoor and Udhagamandalam. Another approach to the hills runs through Kotagiri.
- The landslide struck overnight on October 23 into October 24, 2026. Sheeba, a tourist travelling behind the bus, said it hit around eleven on Friday night. The precise timing is disputed between late Friday and Saturday's early hours.
- The earlier passenger total is disputed. Three passengers reportedly got off at Kurumpadi. Kesavan said all seven had already been dropped off. About fifty reportedly changed buses after a puncture. Nobody has explained how those totals fit together.
- Sheeba described two landslips within about one kilometre. She reached safety in Mettupalayam around noon on Saturday. Rocks, mud and an uprooted tree severely damaged the bus, while other landslips blocked the mountain road.
- Burliyar received 250 millimetres of rain in the twenty-four hours ending at seven on Saturday morning. The district classified that as extremely heavy rainfall. Intermittent rain continued during the rescue, hampering crews trying to move along the blocked road.
- A mini goods carrier also fell into a gorge at the landslip site. Its driver, Moushin, 38, climbed out and reached safety. He was taken to Coonoor Government Hospital for treatment. His treatment was separate from Kesavan's admission in Mettupalayam.
- The stranded travellers included 241 students and 25 teachers from two Kerala schools visiting Udhagamandalam. They were among the road users brought to Mettupalayam. Marriage and community halls and a school provided accommodation, and officials supplied food, including Saturday breakfast.
- Medical teams stood by as the travellers reached the foothills. Rescuers had to reach a stretch seven to ten kilometres up from there. That distance describes their difficult approach to the site, while traffic congestion further slowed their movement.
- Rescue operations began around six on Saturday morning. Six Fire and Rescue Services teams came from Coimbatore. Tamil Nadu and national disaster response teams joined them, alongside disaster personnel stationed in Udhagamandalam and ambulance staff, while rain continued to hinder access.
- Coimbatore Collector Pavankumar Giriyappanavar described the evacuation and access difficulties. Ministers V. Sampath Kumar and S. Kamali inspected the affected stretch. Sampath Kumar said Kesavan's condition was being monitored, and alternative transport would be arranged for stranded travellers.
- The district warned that more landslips, falling trees, rockfalls and sudden flooding could follow. It advised the public and tourists to avoid the mountain roads via Coonoor and Kotagiri, and to follow district and meteorological warnings.
- Sampath Kumar said the affected section would stay closed until further notice. Separately, the district suspended traffic, including public transport, from six in the evening to six in the morning for three days. Essential and emergency vehicles were exempt.
- The advisory urged people to avoid unnecessary tourist visits and stay away from flooded roads, overflowing streams and low-lying areas. It also warned them to keep away from electric poles and wires during rain. No reopening date has been confirmed for the damaged section. The three-night restriction doesn't automatically reopen it.
Quellen
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