Wissenschaft · Zusammenstöße mit Wildtieren
Zwei Elche angefahren, als Beamte sie zu schützen versuchten; drei nahe Cascade eingeschläfert
Eine Kuh und zwei Kälber wurden nach aufeinanderfolgenden Zusammenstößen auf dem U.S. Highway 24 eingeschläfert. Zwei wurden angefahren, während Wildtierbeauftragte versuchten, sie zu schützen.
Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Vorbeifahrende Fahrzeuge erfassten zwei Elche, während Wildtierbeauftragte versuchten, sie auf dem U.S. Highway 24 nahe Cascade in Colorado zu schützen. Beide Tiere – und ein dritter Elch, der bereits vor dem Schutzversuch der Beamten angefahren worden war – mussten nach Angaben des Colorado Parks and Wildlife eingeschläfert werden, über die The Gazette berichtete.1
Die aufeinanderfolgenden Zusammenstöße am Donnerstag, dem 5. November 2026, führten zum Tod eines erwachsenen weiblichen Tiers, einer sogenannten Kuh, und zweier Kälber im gemeindefreien El Paso County. Am beunruhigendsten und zugleich am wenigsten erklärt ist, wie das zweite und dritte Tier angefahren werden konnten, nachdem der erste Zusammenstoß bereits einen Einsatz von Wildtierbeauftragten ausgelöst hatte.1
Es handelte sich nicht einfach um ein Fahrzeug, das drei Tiere auf einmal erfasste. Zuerst fuhr ein Fahrzeug einen Elch an. Anschließend versuchten Beamte des Colorado Parks and Wildlife, die beiden übrigen Tiere zu schützen, doch vorbeifahrende Fahrzeuge erfassten beide. Die Behörde hat nicht mitgeteilt, welches Tier zuerst angefahren wurde, und auch nicht beschrieben, welche Maßnahmen die Beamten zum Schutz der anderen ergriffen.1
Der von den Wildtierbehörden geschilderte Ablauf
- Donnerstag, 5. November1
Ein Fahrzeug fährt einen Elch auf dem U.S. Highway 24 nahe Cascade an.
- Nach dem ersten Zusammenstoß1
Vorbeifahrende Fahrzeuge erfassen die beiden anderen Elche trotz der Bemühungen der Wildtierbeauftragten, sie zu schützen.
- Nach den Zusammenstößen1
Alle drei Elche werden eingeschläfert und an Bürger gespendet, die das Fleisch verwerten werden.
Der Unterschied zwischen dem Tod durch den Aufprall und einer anschließenden Einschläferung ist wichtig. Zwar gingen alle drei Tiere verloren, doch laut Bericht mussten die Beamten jedes von ihnen einschläfern. Der verfügbare Bericht beschreibt weder die konkreten Verletzungen noch die Umstände, die zu diesen Entscheidungen führten. Er belegt auch nicht, dass die Kälber Nachkommen der Kuh waren.1
Colorado Parks and Wildlife teilte mit, dass alle drei Tiere an Bürger gespendet wurden, die das Fleisch verwerten würden. Das belegt, was mit diesen Elchen geschah; es begründet kein allgemeines Recht für Autofahrer, von Fahrzeugen angefahrene Wildtiere mitzunehmen. Der Bericht erläutert weder die Spendenvereinbarungen noch die dafür geltenden Verfahren.1
Ein Einsatz ohne vollständige Erklärung
Der Bericht über den Vorfall stützt sich auf den Artikel von The Gazette, der die Darstellung des Colorado Parks and Wildlife wiedergibt. Er schildert den groben Ablauf, aber keine detaillierte Rekonstruktion. Die genaue Zahl und Art der beteiligten Fahrzeuge, die Uhrzeit der Zusammenstöße sowie mögliche Verletzungen von Fahrern oder Mitfahrern werden nicht genannt. Ebenso enthält der Bericht keine Angaben zu Strafzetteln, Verkehrsbeschränkungen oder zum Stand einer Untersuchung.1
Diese Lücken schränken ein, welche Schlussfolgerungen sich verantwortbar ziehen lassen. Die Schutzbemühungen verhinderten zwei weitere Zusammenstöße nicht. Allein aus dieser Tatsache lässt sich jedoch nicht ableiten, ob Fahrzeuggeschwindigkeit, Sichtverhältnisse, das Verhalten der Fahrer oder das Vorgehen der Beamten dazu beitrugen. Bevor die Verantwortung zugewiesen werden kann, muss geklärt werden, was die Beamten taten und womit herannahende Fahrer konfrontiert waren.
Die Colorado State Patrol nutzte den Vorfall, um Autofahrer daran zu erinnern, dass das Anfahren eines Tieres als Verkehrsunfall gilt: Fahrer sollten anhalten und die Strafverfolgungsbehörden verständigen, wie auch nach einem anderen Zusammenstoß. Das ist ein praktischer Hinweis und kein Beleg dafür, dass jemand, der an diesen Zusammenstößen beteiligt war, nicht angehalten hätte. Der Bericht erhebt keinen solchen Vorwurf.1
Das Risiko im Bundesstaat – mit Einschränkungen
Das allgemeine Problem von Zusammenstößen mit Wildtieren in Colorado ist erheblich, doch der verfügbare Richtwert stammt nicht aus dem laufenden Jahr. In seinem Leitfaden «Wildlife on the Move!» nennt das Colorado Department of Transportation durchschnittlich 3,300 gemeldete Zusammenstöße mit Wildtieren pro Jahr in den «vergangenen zehn Jahren». Die Seite ist undatiert und nennt weder den Anfang noch das Ende dieses Zeitraums.4
Diese Zahl bezieht sich auf Wildtiere allgemein in ganz Colorado. Sie ist weder eine Zahl für Zusammenstöße mit Elchen noch eine Gesamtzahl für den U.S. Highway 24 oder ein Wert für 2026. Sie vermittelt einen Eindruck vom Ausmaß im Bundesstaat, kann den Lesern aber nicht sagen, wie häufig sich etwas wie der Vorfall bei Cascade ereignet.4
Derselbe Leitfaden des Verkehrsministeriums besagt, dass die meisten Zusammenstöße zwischen Wildtieren und Fahrzeugen nachts passieren, und rät Autofahrern, langsamer zu fahren, besonders dann. Da für die Zusammenstöße bei Cascade keine Uhrzeit angegeben wird, lässt sich dieses allgemeine Muster nicht zur Erklärung des konkreten Vorfalls heranziehen.4
Der unmittelbare Rat ist eindeutig; der Vorfall selbst nicht. Autofahrer werden aufgefordert, nach Zusammenstößen mit Tieren anzuhalten und diese zu melden. Unerklärt bleibt, wie aus dem ersten Zusammenstoß der Verlust aller drei Elche wurde, obwohl Beamte versuchten, die übrigen Tiere in Sicherheit zu bringen.
Wie ausgestrahlt
- Passing vehicles struck two moose while wildlife officers were trying to protect them.
- Both animals, and a third moose hit earlier, had to be euthanized. The animals were an adult female and two calves.
- How did the two later strikes happen with wildlife officers already there?
- The collisions happened Thursday, November fifth, on U.S. 24 near Cascade, Colorado. The location is in unincorporated El Paso County. Colorado Parks and Wildlife officers responded after a vehicle struck the first moose.
- One moose was struck first. Officers tried to protect the other two, but passing vehicles hit both. Colorado Parks and Wildlife says all three then had to be euthanized. The agency hasn't identified which animal was hit first.
- The adult female, called a cow, and both calves were donated to citizens who would use the meat. Colorado Parks and Wildlife confirmed that outcome for all three animals after officers euthanized them.
- Drivers who hit an animal should stop and contact law enforcement, the Colorado State Patrol says. The patrol reminded motorists to treat an animal collision like any other crash.
- Colorado's transportation department gives a ten-year average of 3,300 reported wildlife hits a year. Its guidance doesn't identify the years covered. That average includes wildlife generally across Colorado, rather than just moose or this highway.
- The transportation department says most wildlife-vehicle collisions happen at night and urges drivers to slow down, especially then. Officials haven't released the time of the Cascade collisions.
- Officials also haven't said whether anyone in the vehicles was hurt. Wildlife officers haven't explained what they did to protect the two remaining moose, or how passing vehicles struck them during that effort.
Quellen11
20 Quellen aus 11 Medien· Meistzitierte zuerst
COTREXcolorado.gov7
- Zuerst berichtet
- It’s Autumn in Colorado - Wildlife is On the Move | Colorado State Patrol
- AN ACT
- PLEASE: Give Me a ‘Brake’ | Colorado State Patrol
- Snow Can Bring Wildlife to the Road | Colorado State Patrol
- Press Release | Colorado State Patrol
- A Collision with an Animal is a Crash | Colorado State Patrol
- Slow Down for Rudolf and His Friends | Colorado State Patrol
Colorado Department of Transportationcodot.gov3
Colorado Parks and Wildlifestate.co.us2
CBS Newscbsnews.comZuerst1
- Zuerst berichtet
- Moose Calves Euthanized After Mother Struck, Killed - CBS Colorado
Colorado Community Mediacoloradocommunitymedia.com1
coloradowta.com1
Google News last hour 2gazette.com1
Sky-Hi News | Newsskyhinews.com1
Steamboat Radiosteamboatradio.com1
- Zuerst berichtet
- Pair of moose hit by cars in Steamboat
The Journalthe-journal.com1
- Zuerst berichtet
- Colorado wildlife crossings now have dedicated funding
Übersetzung aktualisiert:





