Katastrophen · Gezeitenbedingte Überschwemmungen in Charleston
Die Hochwasserwarnung für Charleston ist beendet. Die nächsten beiden Arbeitswege bleiben gefährdet.
Das Wasser erreichte die Broad Street an der Lockwood Street, doch das Ausmaß des Hochwassers in Charleston bleibt unbestätigt. Die Hochwasserzeiten am Dienstag und Mittwoch bedrohen weiterhin die morgendlichen Routen.
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Aus dem englischen Original übersetzt.
ThemenverlaufTag 2
1 Bericht15 Medien30 Quellen
Am Montag, dem 26. Oktober, bedeckte Salzwasser die Broad Street an der Lockwood Street. Ein von WCIV veröffentlichtes datiertes Foto dokumentiert die überflutete Kreuzung in Charleston – nicht jedoch die Wassertiefe, eine offizielle Straßensperrung oder den Höchststand im Hafen. Es ist ein Beleg dafür, dass eine Straße unter Wasser stand, aber kein Beweis dafür, dass die morgendliche Prognose möglicher schwerer Überschwemmungen eingetroffen ist. 19
Die Küstenhochwasserwarnung für Charleston ist nun aufgehoben. Der National Weather Service beendete sie am Montag um 10:29 Uhr EDT, 31 Minuten vor dem planmäßigen Ende. Die nächsten beiden morgendlichen Arbeitswege bleiben gefährdet: Für die Hochwasserzeiten am Dienstag und Mittwoch wird mäßiges Küstenhochwasser vorhergesagt; in überschwemmungsgefährdeten Gebieten sind weitere Straßensperrungen möglich. Mit dem Ende einer Warnung war die Gefahr für diese Woche nicht gebannt. 12 1
Diese Unterscheidung ist sowohl für die Routenwahl als auch für das Verständnis dessen wichtig, was am Montag geschah. Die Meteorologen warnten, dass zahlreiche Straßen unpassierbar werden und Grundstücke überflutet werden könnten. Die verfügbaren Berichte bestätigen überflutete Straßen, belegen aber weder eine mit Zeitangaben versehene offizielle Liste von Straßensperrungen noch bestätigte Sachschäden oder einen beobachteten Höchststand im Hafen von Charleston. Die Prognose beschrieb mögliche schwerwiegende Folgen; sie ist keine Bilanz tatsächlicher Schäden. 2 19
Was mit der Warnung am Montag endete
Der Warnung für Charleston und das Küstengebiet von Colleton ging über Nacht eine Vorwarnung voraus. Sie wurde am Montag um 2:35 Uhr für den Zeitraum von 5 bis 11 Uhr herausgegeben und sagte einen Salzwasserübertritt von 1–2 Fuß über dem Boden entlang von Küstenlinien und Gezeitengewässern voraus. Die größten Auswirkungen wurden zur Hochwasserzeit um 8:18 Uhr erwartet, als ein Erreichen des schweren Hochwasserstands für möglich gehalten wurde. 7 2 1
Besonders besorgniserregend war das für den morgendlichen Arbeitsweg in der Innenstadt von Charleston. Straßen in typischen überschwemmungsgefährdeten Gebieten sollten in den Stunden um das Hochwasser unpassierbar werden oder gesperrt werden und bis zum Rückgang des Wassers unbenutzbar bleiben. Das Foto an der Kreuzung von Broad und Lockwood zeigt, dass das Wasser eine Straße erreichte; es verrät Autofahrern jedoch nicht, welche Routen später wieder geöffnet wurden. 19 3
Die Warnung vom Sonntag betrifft einen anderen Zeitraum. Im Bericht von WCIV vom 25. Oktober wurde eine abendliche Warnung für Charleston sowie die Küstengebiete der Countys Colleton und Georgetown beschrieben, die planmäßig bis 22 Uhr galt. Ein separater Warneintrag nannte einen Gefahrenzeitraum von 17 bis 22 Uhr und den Ablauf der Meldung um 22:45 Uhr. Dieser spätere administrative Zeitstempel verlängerte den prognostizierten Überschwemmungszeitraum nicht um 45 Minuten, und keine der beiden Sonntagszeiten beschreibt den Warnstatus am Montagabend. 1 6
Auch die morgendlichen Zeitpläne am Montag unterschieden sich entlang der Küste. WCIV berichtete, dass die Warnung für das Küstengebiet von Georgetown bis 10 Uhr und für Beaufort sowie das Gezeitengebiet von Berkeley bis 11 Uhr galt. Für den südlichen Teil von Berkeley einschließlich Daniel Island galt eine Warnung von 6 bis 11 Uhr, die einen Übertritt von bis zu einem halben Fuß vorhersagte. Das waren andere Orte und erwartete Auswirkungen als die Prognose eines Übertritts von 1–2 Fuß in der Warnung für Charleston und das Küstengebiet von Colleton – keine konkurrierenden Schätzungen für denselben Abschnitt. 19 4 2
Die dokumentierte Aufhebung klärt den Status der Warnung für Charleston und das Küstengebiet von Colleton am Montag. Sie enthält keine vollständige Übersicht der Küstengefahren am Abend nach County. Aus den verfügbaren Aufzeichnungen geht nicht hervor, dass diese Warnung über 11 Uhr hinaus verlängert wurde. 12
Acht Fuß bedeuten nicht eine Straßentiefe
Die Prognose für den Gesamtwasserstand in Charleston am Montag lag bei 7.9–8.1 Fuß bezogen auf Mean Lower Low Water (MLLW). Dieser Bezug basiert auf den jeweils niedrigeren täglichen Niedrigwasserständen. Er beschreibt die Wasserhöhe auf der Skala eines Pegels – nicht sieben oder acht Fuß Wasser auf einer Straße. Die Wassertiefe auf einer bestimmten Straße hängt auch von deren Höhe ab. Und die Spanne ist weiterhin eine Prognose, kein bestätigter beobachteter Höchststand. 4
Auch die Zahlen für Dienstag müssen entsprechend eingeordnet werden. Der am Montagnachmittag veröffentlichte Gezeitenbericht des NWS prognostiziert ein astronomisches Hochwasser von 6.9 Fuß MLLW, das auch als 1.1 Fuß über Mean Higher High Water angegeben wird – einem Bezug, der auf den jeweils höheren täglichen Hochwasserständen basiert. Das sind zwei Angaben für dieselbe vorhergesagte astronomische Tide, keine zwei verschiedenen Prognosen und keine Schätzungen der Wassertiefe auf Straßen. 15
Auch lässt sich die astronomische Prognose von 6.9 Fuß für Dienstag nicht einfach von der Prognose des Gesamtwasserstands von 7.9–8.1 Fuß für Montag abziehen, um eine Verbesserung zu messen. Die Zahlen beschreiben unterschiedliche Dinge: allein die astronomische Tide gegenüber einer Wasserstandsprognose, die Wettereinflüsse berücksichtigt. Wind kann den tatsächlichen Wasserstand erhöhen. Eine niedriger wirkende Zahl ist für sich genommen keine Prognose einer sichereren Route. 15 4
Das Wetter erklärt, warum der sonnige Himmel wenig Anlass zur Entwarnung bot. WCIV führte die Überschwemmungsgefahr auf starke auflandige Winde in Verbindung mit den höchsten astronomischen Gezeiten des Jahres zurück. Ein Hochdruckkeil trug sowohl zum angenehmen Wetter in der Lowcountry-Region als auch zu starken Küstenwinden bei. In seiner Stellungnahme vom Montag um 11:28 Uhr beschrieb der NWS weiterhin ein erhebliches, mehrtägiges Küstenhochwasserereignis mit starken Nordostwinden bis in die erste Wochenhälfte. 1 13
Erst der nächste Arbeitsweg, dann der darauf folgende
Die Prognose sah geringfügige Überschwemmungen um die Tide am Sonntagabend, möglicherweise schwere Überschwemmungen am Montagmorgen und anschließend mäßige Überschwemmungen am Dienstag- und Mittwochmorgen vor. Diese Kategorien beschreiben die Prognosen für diese Zeiträume, nicht eine Messreihe dessen, was tatsächlich geschah. Die Uhrzeit der Tide am Dienstag wird durch den Gezeitenbericht des NWS vom Montagnachmittag bestätigt; die Angabe für Mittwoch stammt aus dem Ausblick von WCIV vom Sonntag. Alle nachfolgenden Uhrzeiten sind EDT. 1 15
Von der Warnung am Montag bis zu den nächsten Hochwasserzeiten
- Montag, 26. Okt., 2:35 Uhr72
Die Vorwarnung für Charleston und das Küstengebiet von Colleton wird für 5–11 Uhr zur Warnung hochgestuft.
- Montag, 26. Okt., 10:29 Uhr12
Die Küstenhochwasserwarnung wird vorzeitig aufgehoben.
- Dienstag, 27. Okt., 9:06 Uhr151
Hochwasser; mäßiges Küstenhochwasser und mögliche Straßensperrungen vorhergesagt.
- Mittwoch, 28. Okt., 9:57 Uhr1
Für eine weitere morgendliche Hochwasserzeit werden mäßige Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs prognostiziert.
Die Gefahren auf dem Meer folgen einem eigenen Zeitplan. In der Aufhebungsmeldung von 10:29 Uhr blieb eine bis Montag um 14 Uhr geltende Starkbrandungswarnung sowie eine bis 20 Uhr geltende Warnung vor hohem Risiko für Rip-Strömungen für die Küstengebiete von Colleton und Charleston bestehen. Bis Montagabend war die angegebene Endzeit der Starkbrandungswarnung verstrichen, während der Zeitraum des Rip-Strömungsrisikos noch nicht beendet war. Die Aufhebung der Küstenhochwasserwarnung bedeutete keine vollständige Entwarnung für die Meeresgefahren. 12
Die raue Brandung brachte auch Gefahren durch schwierige Bedingungen für den Bootsverkehr und Stranderosion mit sich. Wer an den Strand fährt, sollte sich nach den gesonderten Informationen zu Meeresgefahren richten und nicht die Aufhebung der Straßenhochwasserwarnung als Orientierung nehmen. 1 13
Für Autofahrer bieten TIDEeye und die Hochwasserinformationen der Stadt Charleston Anlaufstellen, um die aktuellen Straßenverhältnisse zu prüfen. Informieren Sie sich vor der Routenwahl: Eine vorhergesagte Sperrung bestätigt nicht, dass eine Straße tatsächlich gesperrt wurde, und das Wasser von gestern – oder eine aufgehobene Warnung – bestätigt nicht, dass sie wieder geöffnet ist. Fahren Sie nicht als Abkürzung durch eine überflutete Straße. 26 27
Laut Ausblick von WCIV sollten die Winde zur Wochenmitte etwas nachlassen und sich die Bedingungen gegen Ende der Arbeitswoche allmählich bessern. Bis dahin kommt es darauf an, was die nächsten Hochwasserzeiten tatsächlich bringen: beobachtete Wasserstände und aktuelle Straßenverhältnisse statt eines abgelaufenen Alarms oder einer unbestätigten Behauptung schwerer Überschwemmungen. 1
Wie ausgestrahlt 18 Zeilen
- Saltwater flooded Charleston streets ahead of two more mornings of forecast flooding. Monday's warning has ended, but Tuesday and Wednesday's high tides still threaten flood-prone roads and morning commutes. The immediate question is which risks ended with that warning, and which ones carry into the next commute.
- Water covered Broad Street at Lockwood on Monday, October twenty-sixth. That confirms street flooding. Nobody has confirmed an observed harbor peak showing Charleston reached major flood stage, which had been forecast as a possibility around the morning high tide.
- Forecasters expected numerous roads to become impassable and warned that properties could flood. Downtown commuters faced the possibility of closures around high tide, with routes unavailable until water receded. Those forecasts describe the danger people faced, rather than a count of roads closed or homes damaged.
- The warning ended at ten twenty-nine Monday morning. Charleston and coastal Colleton had moved from an overnight watch to a warning earlier that morning. Sunday's separate evening advisory had been scheduled through ten that night. Its schedule belongs to Sunday.
- The warning covered five to eleven Monday morning and was cancelled thirty-one minutes early. Sunday's bulletin also carried a ten forty-five message-expiration time. That administrative timestamp didn't add forty-five minutes to the forecast flooding period. The hazard's scheduled end was ten Sunday night.
- Monday's warning forecast one to two feet of saltwater above ground along shorelines and tidal waterways. Charleston's total-water forecast was seven point nine to eight point one feet on a tide-gauge reference scale. That higher number describes water elevation relative to a reference level.
- That reference is called Mean Lower Low Water, a standard based on the lower daily low tides. Forecast water elevation and water depth over land answer different questions. How much water reaches a particular road also depends on the road's elevation.
- Coastal Georgetown's advisory was scheduled through ten Monday morning. Beaufort and tidal Berkeley had eleven o'clock scheduled endings. Charleston and coastal Colleton had the stronger warning. Those were morning alert schedules, and shouldn't be carried forward as Monday evening's alert status.
- Southern Berkeley, including Daniel Island, had a six-to-eleven morning advisory forecasting up to half a foot of inundation. Charleston and coastal Colleton's one-to-two-foot forecast covered different locations. A lower forecast in Berkeley reflects different expected impacts across the coast.
- Strong onshore winds pushed water toward the coast while astronomical tides were exceptionally high. A wedge of high pressure helped produce both the pleasant weather and the coastal winds. Sunny skies across the Lowcountry could still leave a coastal route underwater.
- The forecast put minor saltwater flooding around Sunday's seven fifty-six evening high tide. Monday's eight eighteen morning tide carried the greatest expected impact, with major flooding possible. Strong northeast flow was still expected through early week, sustaining a multiday coastal-flooding threat.
- Tuesday's high tide arrives at nine oh six in the morning. Wednesday's is forecast for nine fifty-seven. Both mornings carry a forecast of moderate coastal flooding, with further road closures possible in flood-prone areas during the commute.
- Tuesday's astronomical tide prediction is six point nine feet above Mean Lower Low Water. The same tide is also expressed as one point one feet above Mean Higher High Water, a reference based on the higher daily high tides.
- Those two figures describe the same predicted astronomical tide using different reference levels. Wind can push the actual water higher. Comparing Tuesday's astronomical prediction with Monday's total-water forecast would mix two different measures and wouldn't tell you how much conditions have improved.
- The flood-warning cancellation also left separate ocean hazards on their own schedules. Rough surf carried risks of difficult boating conditions and beach erosion, alongside the danger from rip currents.
- Rough ocean conditions can persist after a road-flood warning ends. For coastal Colleton and Charleston, the cancellation bulletin kept the high surf advisory's scheduled afternoon ending and the high rip-current risk's evening ending separate from the cancelled flood warning.
- The surf advisory was scheduled through two this afternoon. That scheduled ending has passed. The high rip-current risk runs until eight tonight. People heading to the beach still need to follow the separate ocean-hazard information.
- For the next commute, Charleston's TIDEeye and city flood-road-closure resources provide places to check current road conditions. Check before choosing a route, and don't assume a previously flooded road has reopened. A water-covered road shouldn't become a shortcut. Winds are forecast to ease somewhat by midweek, with conditions beginning to improve by the end of the workweek.
Quellen
30 Quellen15 Medien1 Agenturtext
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