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Konflikte · Schifffahrt im Schwarzen MeerFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

Elf Seeleute nach Drohnenangriffen im Schwarzen Meer vermisst; Bulgarien konfrontiert russischen Gesandten

Fünf Seeleute überlebten den Untergang der HS Dignity, und alle fünfzehn Menschen an Bord der Chelsea 3 erreichten das Ufer. Bulgarien konfrontierte den russischen Botschafter, hat aber nicht festgestellt, wer die Drohnen gestartet hat.

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Aus dem englischen Original übersetzt.

Fortlaufendes ThemaTag 9

2 Berichte142 Medien223 Quellen

Das ganze Thema
  • Noch keine datierten Ereignisse
  1. Update 1Zwei von 13 Besatzungsmitgliedern tot, nachdem Maisfrachter vor Rumänien sinkt – und niemand hat bislang bewiesen, was ihn getroffen hat
  2. Update 2Elf Seeleute nach Drohnenangriffen im Schwarzen Meer vermisst; Bulgarien konfrontiert russischen GesandtenSie sind hier

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

7 Tage später

Damals

Zwei von 13 Besatzungsmitgliedern tot, nachdem Maisfrachter vor Rumänien sinkt – und niemand hat bislang bewiesen, was ihn getroffen hat

Was wir als offen bezeichnet hatten

  1. Ob es zwei Tote oder einen Toten und einen Vermissten gibt und wer die Opfer sind.

    Noch offen

    Die vorliegenden Berichte bringen die frühere Meldung von zwei Toten nicht mit der Meldung von einem Toten und einem Vermissten in Einklang und nennen auch nicht die Identität der Opfer.

  2. Was das Schiff tatsächlich getroffen hat und ob Russland dies bestätigen oder bestreiten wird.

    Noch offen

    Die Ursache für den Untergang der Royad Mammadov und eine bestätigte Reaktion Russlands sind weiterhin ungeklärt. Aussagen zu den Angriffen in Bulgarien klären diesen separaten Vorfall nicht.

  3. Jegliche Erklärung Rumäniens zur Ursache oder zur Identität der Toten.

    Noch offen

    Hier wird weder ein neuer rumänischer Befund zur Ursache noch eine bestätigte Identifizierung der Toten belegt.

  4. Reaktionen aus Ankara, Baku und Neu-Delhi sowie die Frage, ob Versicherer oder Reedereien ihr Verhalten auf der ukrainischen Getreideroute ändern.

    Noch offen

    Die erbetenen Reaktionen der beteiligten Länder und Änderungen auf der Getreideroute sind weiterhin unbestätigt. Radev berichtet von höheren Versicherungskosten und einer gewissen Weigerung, Fracht zu bulgarischen Häfen zu transportieren. Das belegt jedoch keine Änderungen auf der konkreten Route, über die zuvor berichtet wurde. 65

Jetzt

Fünf Seeleute überlebten den Untergang der HS Dignity, und alle fünfzehn Menschen an Bord der Chelsea 3 erreichten das Ufer. Bulgarien konfrontierte den russischen Botschafter, hat aber nicht festgestellt, wer die Drohnen gestartet hat.

Inzwischen gesichert

  • Fünf Überlebende der HS Dignity und alle fünfzehn Besatzungsmitglieder der Chelsea 3 wurden gerettet.

Elf Seeleute werden vermisst. Fünf weitere überlebten den Untergang der HS Dignity vor der bulgarischen Schwarzmeerküste. Die Suche wurde jedoch bis zu den jüngsten Berichten vom 13. Oktober fortgesetzt, ohne dass es ein bestätigtes Ergebnis zu den weiterhin Vermissten gab. Sie werden vermisst und sind nicht für tot erklärt – ein Unterschied, der für die auf Nachrichten wartenden Familien besonders wichtig ist. 72

Bei einem zweiten von einer Drohne getroffenen Handelsschiff, der Chelsea 3, ging kein Besatzungsmitglied verloren: Die bulgarische Grenzpolizei brachte alle fünfzehn Menschen an Bord an Land. Ministerpräsident Rumen Radev bestellte die russische Botschafterin Eleonora Mitrofanova ein und traf sie am Dienstag, dem 13. Oktober 2026. Die diplomatische Konfrontation Bulgariens mit Russland ist belegt. Die Verantwortung für die Angriffe hingegen nicht. 34 52

Die wichtigsten Fakten

  1. 11Weiterhin vermisste Seeleute der HS Dignity 72
  2. 5Gerettete Überlebende der HS Dignity 72
  3. 15An Land gebrachte Besatzungsmitglieder der Chelsea 3 34

Die Angriffe ereigneten sich in der Nacht vom 12. auf den 13. Oktober. Die HS Dignity, ein unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrendes Stückgutschiff mit der IMO-Nummer 9545912, sank etwa siebzehn Seemeilen – 31 Kilometer – östlich von Krapets im Gebiet von Schabla. Es war in Richtung Brăila in Rumänien unterwegs. Maritime.bg verortete den Untergang gegen 22:00 UTC am 12. Oktober; diese Zeitangabe ist weiterhin ungefähr und keine minutengenaue, bestätigte Rekonstruktion. 72 76

Die Identifizierung des Schiffs und die Zahl der Geretteten haben sich erheblich geändert. Im Bericht des Sofia Globe vom 13. Oktober wurde die Azov Concorde als das gesunkene Schiff genannt; die BBC meldete einen Überlebenden und gab damit Radevs ursprüngliche Aussage wieder. Spätere maritime und bulgarische institutionelle Berichte identifizierten das Wrack als HS Dignity und die Azov Concord als Rettungsschiff. Das sind überholte frühe Berichte, keine gleichermaßen gut belegten Alternativen. 3 1 72

Die unter der Flagge von St. Kitts und Nevis fahrende Azov Concord rettete vier Überlebende. Die unter dänischer Flagge fahrende Skandi Asserter rettete eine weitere Person. Damit waren fünf Menschen gerettet, während die Zahl der Vermissten bei elf blieb. Präsidentin Iliana Iotova identifizierte die HS Dignity ebenfalls als das gesunkene Schiff. Die Nationalitäten der Besatzungsmitglieder sind nicht abschließend geklärt; Berichte über syrische und ägyptische Seeleute sind unbestätigt. 72

Alle an Land, Verletztenzahl weiterhin ungeklärt

Drei Luftdrohnen sollen das Deck und die Seite der Chelsea 3 etwa achtzehn Seemeilen östlich von Byala getroffen haben. Ein weiterer zeitgenössischer Bericht verortete das Schiff rund fünfzehn Seemeilen vor der Küste; für diese Angaben gibt es keine genaue Positionsbestätigung. Das Schiff ist in ukrainischem Besitz, fährt unter maltesischer Flagge und ist in Odessa registriert – drei unterschiedliche Merkmale, die nicht belegen, dass es unter ukrainischer Flagge fuhr. Es war von Giresun in der Türkei nach Giurgiulești in Moldau unterwegs. 36 6 150

Das Notsignal ging am 13. Oktober um 01:30 Uhr bulgarischer Ortszeit ein, was 22:30 UTC am 12. Oktober entspricht. Das gibt den Zeitpunkt des Eingangs der Meldung an, nicht zwingend den Zeitpunkt des Angriffs. Sieben Ukrainer und acht Aserbaidschaner wurden bei rauer See evakuiert und erreichten gegen 07:30 Uhr Ortszeit die Seestation von Warna, wo Krankenwagen auf sie warteten. 36 106 150

Die BTA beschrieb die Rettungs- und Transportaktion des Patrouillenboots als etwa zweistündig. Das erklärt nicht das gesamte sechsstündige Intervall zwischen dem Notsignal und der Ankunft an Land: Der genaue Abfahrtszeitpunkt und die Grenzen des Einsatzes sind nicht geklärt. 34 150

Das medizinische Lagebild ist ernster als die anfängliche Kurzbeschreibung von fünf leichten Verletzungen. Der Bericht von Novinite vom 13. Oktober, der sich auf den Gouverneur der Region Warna, Mario Smarkov, berief, nannte sechs Verletzte: fünf mit leichten Verletzungen und eine weitere Person mit Verbrennungen. Ein vom BTA verbreitetes Update des Verteidigungsministeriums nannte drei Aufnahmen ins Marinekrankenhaus: zwei Männer aus Aserbaidschan im Alter von 42 und 33 Jahren sowie einen 58-jährigen Ukrainer, alle mit Verbrennungen zweiten Grades. Einer hatte außerdem eine leichte traumatische Hirnverletzung. Bei niemandem bestand Lebensgefahr. 1 9 146

Diese Berichte ergeben keine einheitliche, nach Patienten aufgeschlüsselte Zählung. Die fünf Seeleute, die im St.-Anna-Krankenhaus untersucht und entlassen wurden, können nicht ohne Weiteres zu den drei Aufnahmen ins Marinekrankenhaus addiert werden, um acht verschiedene Patienten zu melden; eine Überschneidung ist nicht geklärt. Die Zahl der Evakuierten steht fest. Die Gesamtzahl der Verletzten oder Behandelten und die individuellen Genesungsverläufe hingegen nicht. 150 146

Die Chelsea 3 blieb schwimmfähig; sie wurde als leicht auf die Seite geneigt und ohne Besatzung nahe Kap St. Athanasius treibend beschrieben. Der Sofia Globe meldete zunächst, das Schiff habe Warna erreicht, doch spätere Berichte über den Einsatz bestätigen die Ankunft der Besatzung, nicht einen abgeschlossenen Schleppvorgang. Die Ankunft des Schiffs im Hafen ist weiterhin unbestätigt, ebenso sein derzeitiger Stabilitätszustand, die Bergungspläne und der Verschmutzungsstatus. Ein bestätigter Bericht über eine Ölpest bedeutet nicht, dass es keine gab. 3 156 169

Verdacht ist kein Beweis für Verantwortung

Radev berief eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats ein und bezeichnete den jüngsten Angriff als „absolut inakzeptabel“. Er erklärte außerdem: „Wir haben keine klaren und schlüssigen Beweise, um einer der beiden Seiten die Verantwortung zuzuschreiben.“ Seine Argumentation, das Ergebnis komme Russland zugute und es ergebe keinen Sinn, dass die Ukraine ihre eigenen Schiffe zerstöre, betrifft Motive und Folgen. Sie klärt nicht, wer die Drohnen gesteuert hat. 1 36 52

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha machte Russland verantwortlich. Mitrofanova sagte, sie habe keine Informationen vom russischen Verteidigungsministerium und schloss eine Provokation durch Dritte nicht aus. Weder die Anschuldigung noch diese alternative Erklärung sind durch öffentlich zugängliche schlüssige Beweise belegt. Dass die Botschafterin keine Informationen hat, ist kein Ermittlungsergebnis, das Russland entlastet. 92 52

Die wiederholten Angriffe stellen Bulgarien dennoch vor ein unmittelbares Sicherheitsproblem. Am 6. Oktober trafen Luft- und Seedrohnen die Alfa Watan und die Able in Bulgariens ausschließlicher Wirtschaftszone, etwa siebzig Seemeilen östlich von Byala. Die unter der Flagge Togos fahrende Alfa Watan sank; ihre zehn Besatzungsmitglieder gelten als vermutlich tot. Suchtrupps fanden Rettungsinseln, Schwimmwesten und ein umgedrehtes Boot, jedoch keine Überlebenden und keine Leichen, bevor die Suche ausgesetzt wurde. 29 172 116

Auf der unter der Flagge Palaus fahrenden Able brach ein Feuer aus, doch alle achtzehn Menschen an Bord – elf türkische und sieben indische Seeleute – wurden gerettet, einige davon verletzt. Diese Fälle dürfen nicht mit den elf Vermissten der HS Dignity zusammengezählt werden. Ebenso wenig ist eine gemeinsame Täterschaft oder ein operativer Zusammenhang zwischen den Angriffen vom 6. und 13. Oktober schlüssig nachgewiesen. 26 47

Am 6. Oktober berichteten wir über einen separaten Untergang vor Rumänien: Die Royad Mammadov, die Mais aus der Ukraine nach Italien transportierte, wobei zwei Tote gemeldet und elf Menschen gerettet wurden. Die Ursache war trotz der ukrainischen Anschuldigung, es habe sich um einen Drohnenangriff gehandelt, unbestätigt. Die jüngsten Angriffe in Bulgarien bedeuten einen neuen Notfall, nicht eine Korrektur oder einen nachgewiesenen Zusammenhang mit diesem früheren Vorfall. 80 82

Auf Diplomatie muss weiterhin Schutz folgen

Radev warnte vor höheren Versicherungsprämien, der Weigerung von Reedereien, Transporte durchzuführen, und Risiken für die Ölversorgung der Raffinerie in Burgas. Keine bestätigte Erhöhung der Prämien, keine bezifferte Gesamtsumme der Transportverluste und keine Engpässe in der Raffinerie quantifizieren diese Folgen. Bulgarien informierte seine Vertreter bei der NATO und der EU und bat um Hilfe bei der Untersuchung der Herkunft der Drohnen sowie bei der Verstärkung der Luft- und Seeüberwachung. 65 52

Radev sprach mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen; beide Organisationen verurteilten die Angriffe. Rutte sprach von einer bereits verstärkten Haltung an der Ostflanke und Anpassungen „bei Bedarf“, nicht von einer abgeschlossenen neuen Stationierung als Reaktion speziell auf diese Angriffe. Radev plant Gespräche mit Rumänien und der Türkei und will die Sicherheit der Schifffahrt auf der Tagung des Europäischen Rates am 15. und 16. Oktober ansprechen. Diese Gespräche und daraus resultierende Maßnahmen haben noch nicht stattgefunden. 62 70 65

Bekannt

  • Fünf Überlebende der HS Dignity und alle fünfzehn Besatzungsmitglieder der Chelsea 3 wurden gerettet. 7234

Unbekannt

  • Das Schicksal der elf vermissten Seeleute, die Herkunft der Drohnen und die aktuelle Sicherheit der Chelsea 3 sind weiterhin ungeklärt.

Als Nächstes

  • Ob die Rettungsupdates und Entscheidungen der Verbündeten den Familien Antworten und den Besatzungen von Handelsschiffen praktischen Schutz bringen.

Quellen und Hintergrund zu diesem Bericht

Wie ausgestrahlt 26 Zeilen
  1. On October 6, we reported two deaths off Romania. Now drones have sunk another merchant ship. Eleven sailors are missing, and Bulgaria has summoned Russia’s ambassador after attacks on two vessels.
  2. All fifteen aboard the second ship reached shore. Bulgaria now has to find out who launched the drones and how to protect merchant crews.
  3. HS Dignity sank about seventeen nautical miles, or thirty-one kilometres, east of Krapets, in the Shabla area. The attacks happened overnight into October thirteenth. The Guinea-Bissau-flagged cargo ship was heading toward Brăila in Romania.
  4. Five sailors survived the sinking. Azov Concord recovered four, and Skandi Asserter recovered one. Radev initially announced one survivor. The rescue total has since risen to five, while eleven sailors remain missing and the search continues.
  5. Officials first named Azov Concord as the ship that sank. President Iliana Iotova later identified HS Dignity. Azov Concord helped rescue its crew. That ship flies the Saint Kitts and Nevis flag; Skandi Asserter flies Denmark’s.
  6. HS Dignity’s eleven missing sailors are still the focus of the rescue operation. Authorities haven’t confirmed their nationalities. The five survivors were recovered by two other vessels, separating the ship that sank from the ships that came to its aid.
  7. Three aerial drones hit Chelsea 3 on its deck and side, about eighteen nautical miles east of Byala. The vessel is Ukrainian-owned and registered at Odesa, but flies Malta’s flag. It stayed afloat after the strikes.
  8. Chelsea 3 was sailing from Giresun in Türkiye to Giurgiulești in Moldova. Bulgarian Border Police evacuated everyone aboard, seven Ukrainians and eight Azerbaijanis, in rough seas.
  9. All fifteen sailors reached Varna’s Maritime Station, where ambulances were waiting. Border Police described the cutter’s rescue and transport operation as taking about two hours. The crew’s evacuation was complete, while the damaged vessel remained without its crew.
  10. Chelsea 3’s distress signal arrived at one-thirty in the morning. Its crew reached shore around seven-thirty. Officials haven’t explained exactly which part of that interval the roughly two-hour operation covered. The distress time also doesn’t pinpoint when the drones struck.
  11. Three sailors were admitted to Varna’s Naval Hospital. Radev initially described five receiving help for minor injuries. Governor Mario Smarkov later counted six injured, including a sailor with burns. The Defence Ministry then gave more specific details about those hospitalized.
  12. Two hospitalized men are Azerbaijani, aged forty-two and thirty-three. The third is a fifty-eight-year-old Ukrainian. They had second-degree burns, and one also had a mild traumatic brain injury. The Defence Ministry says none has a life-threatening condition.
  13. Five lightly injured sailors were described as examined and discharged from St. Anna Hospital. Officials haven’t reconciled the patients across those updates, so the hospital admissions can’t simply be added to the earlier injury counts.
  14. Chelsea 3 was described as slightly listing and drifting near Cape St. Athanasius. An earlier announcement placed the ship in Varna, but officials have confirmed its crew’s arrival there. They haven’t confirmed that the vessel itself reached port.
  15. Rumen Radev convened an emergency Security Council meeting and called the attacks “absolutely unacceptable.” Bulgaria’s prime minister summoned Russian Ambassador Eleonora Mitrofanova and met her at the Council of Ministers. Their October thirteenth meeting lasted less than an hour.
  16. Radev says Bulgaria lacks clear and conclusive evidence identifying who launched the attacks. He argues that the outcome benefits Russia, and that Ukraine destroying its own ships makes no sense. He also says attacks on merchant shipping escalate the conflict.
  17. Ukrainian Foreign Minister Andrii Sybiha blamed Russia. Mitrofanova said she had no information from Russia’s defence ministry about the attacks. She suggested a third party might have staged a provocation. Bulgaria is seeking help investigating the drones’ origin.
  18. Alfa Watan sank in another drone attack on October sixth. Air and sea drones struck it and Able about seventy nautical miles east of Byala, inside Bulgaria’s exclusive economic zone, the offshore area where Bulgaria has economic rights.
  19. Alfa Watan’s ten crew are presumed dead. They were described as nine Syrians and one Egyptian. Searchers found rafts, life jackets and an overturned boat. The search was suspended without finding survivors or bodies.
  20. Able caught fire, but all eighteen aboard were rescued, eleven Turkish sailors and seven Indian sailors. Some were injured. Investigators haven’t shown that the October sixth and October thirteenth attacks had the same perpetrator or were part of one operation.
  21. Radev says the attacks are driving up insurance costs and prompting some carriers to refuse cargo for Bulgarian ports. He also warns of risks to oil supplies for the Burgas refinery. He hasn’t put a figure on those costs.
  22. Bulgaria informed its representatives to NATO and the European Union and sought help strengthening air and maritime surveillance and response. Both organizations condemned the attacks.
  23. Radev spoke with NATO Secretary General Mark Rutte and European Commission President Ursula von der Leyen. Bulgaria wants help finding the drones’ origin and improving its ability to detect and respond to threats against commercial ships.
  24. Rutte says NATO has already strengthened its eastern flank and will keep working with Black Sea allies. He promised continued monitoring and defence adjustments as needed. He hasn’t announced a completed new deployment specifically in response to these attacks.
  25. Radev plans shipping-safety talks with Romania and Türkiye. He intends to raise the attacks at the European Council on October fifteenth and sixteenth. Bulgaria still hasn’t identified who controlled the drones, and officials haven’t given a deadline for the investigation.
  26. The search for HS Dignity’s eleven missing sailors continues.

Quellen

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