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Fünf Verdächtige aus Fairford gegen Kaution freigelassen; Anwohner warten weiter auf Entwarnung
Alle fünf Männer, die nahe dem von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt festgenommen worden waren, sind gegen Kaution der Polizei freigelassen worden. Die Ermittler haben noch nicht bestätigt, ob ein funktionsfähiger Sprengsatz vorhanden war oder wann die evakuierten Anwohner zurückkehren können.
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Das ganze ThemaWas sich seit unserem letzten Bericht geändert hat
31 Stunden später
Damals
Bewohner von Whelford evakuiert: Armee überprüft Fahrzeuge nahe RAF FairfordDamals noch offen
- Die Ergebnisse der Fahrzeuguntersuchungen, genaue Zahlen, der Grund für den Einsatz und ein möglicher Zusammenhang mit RAF Fairford sind weiterhin unbestätigt.
Worauf wir achten wollten
- Eine Bestätigung der Polizei, dass die Überprüfungen abgeschlossen und der Sicherheitskordon aufgehoben ist und die Bewohner zurückkehren können.
Jetzt
Alle fünf Männer, die nahe dem von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt festgenommen worden waren, sind gegen Kaution der Polizei freigelassen worden. Die Ermittler haben noch nicht bestätigt, ob ein funktionsfähiger Sprengsatz vorhanden war oder wann die evakuierten Anwohner zurückkehren können.
Inzwischen gesichert
- Alle fünf Männer wurden gegen Kaution der Polizei freigelassen; gegen sie wird weiter ermittelt.
Der Polizeieinsatz nahe der RAF Fairford ist von Festnahmen zu einem offenen Ermittlungsverfahren übergegangen, in dem fünf Männer gegen Kaution auf freiem Fuß sind – doch der Wechsel beim Gewahrsam hat die Fragen nicht beantwortet, die Anwohner aus ihren Häusern trieben. Am 27. September berichteten wir, dass mehrere Männer nahe dem Stützpunkt wegen des Verdachts auf Sprengstoffdelikte festgenommen worden waren, während Spezialisten der Armee Fahrzeuge untersuchten und Anwohner evakuiert wurden. Ihre Zahl, das Ausmaß der Evakuierung und die Quelle des Alarms waren damals nicht geklärt. Die Polizei beziffert die Zahl der Festgenommenen inzwischen auf fünf, die Zahl der Fahrzeuge auf drei und die Zahl der Haushalte, denen geraten wurde, ihre Wohnungen zu verlassen, auf etwa 85. Am Nachmittag des 28. September sagte Assistant Commissioner Laurence Taylor, die Männer würden gegen Kaution der Polizei freigelassen; spätere Berichte besagten, dass alle fünf freigelassen worden seien. Gegen sie wird weiter ermittelt. 84 104 3
Diese Aktualisierung ersetzt den Bericht von Sky News vom Montagmorgen, wonach die fünf noch in Gewahrsam waren. Eine Freilassung gegen Kaution ist weder ein Freispruch noch ein Beleg dafür, dass die Ermittler geklärt haben, was sich in den Fahrzeugen befand. Die Männer wurden öffentlich weder namentlich genannt noch angeklagt. Spätere Berichte bezeichnen sie als britische Staatsangehörige aus London im Alter von 23 bis 25 Jahren, ohne das Alter jedes einzelnen Mannes anzugeben. Die in frühen Berichten genannte Höchstfrist von 14 Tagen für eine Festnahme ohne Anklage war eine gesetzliche Obergrenze, keine Prognose darüber, wie lange diese Männer festgehalten würden. 2 88 111 104
Die wichtigsten Fakten
Die Polizei von Gloucestershire erklärte, sie habe am Sonntag, dem 27. September, gegen 12:45 Uhr britischer Sommerzeit eine Meldung aus der Bevölkerung über drei verdächtige Fahrzeuge erhalten, die offenbar in Richtung RAF Fairford unterwegs waren. Bewaffnete Beamte hielten Fahrzeuge nahe Whelford an – die in der polizeilichen Darstellung verwendete Schreibweise – und nahmen fünf Männer zunächst wegen des Verdachts auf Verstöße gegen den Explosives Act fest. Anschließend wurden sie zusätzlich wegen des Verdachts festgenommen, gemäß Abschnitt 5 des Terrorism Act eine terroristische Tat vorzubereiten. Counter Terrorism Policing leitet die Ermittlungen, doch in der verfügbaren offiziellen Darstellung hatte die Polizei keinen terroristischen Vorfall formell erklärt. Die Festnahmen erfolgten nahe dem Luftwaffenstützpunkt; daraus folgt nicht, dass sich dort etwas ereignet hat. 85 3 5
Eine Landwirtin sagte später der BBC, sie habe kurz nach 1:30 Uhr den Rettungsdienst gerufen, nachdem sie drei Lieferwagen und eine große Gruppe von Menschen gesehen habe. Ihre Erinnerung und die Meldung der Polizei um 12:45 Uhr sind nicht miteinander in Einklang gebracht worden: Aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, ob sie sich auf getrennte Anrufe oder unterschiedliche Zeitangaben für denselben Alarm beziehen. Verteidigungsminister Wes Streeting sagte, die Anruferin habe nur ein „unvollständiges Bild“ gehabt, legte aber keine verifizierte Chronologie dessen dar, was die Sicherheitsdienste vor der Meldung aus der Bevölkerung wussten. 115 117 94
Der Kampfmittelräumdienst der Armee untersuchte die Fahrzeuge innerhalb eines Absperrkreises. ABC News berichtete am 28. September, dieser habe einen Radius von 400 yards gehabt; Guardian News nannte am selben Tag die von der Polizei angegebene Entfernung von 400 metres. Die Angabe der Polizei lautet 400 metres. Dies ist ein Unterschied zwischen den Berichten, kein Beleg für zwei Absperrkreise. Zu Beginn des Einsatzes erklärte die Polizei, sie gehe davon aus, dass der größere Zwischenfall unter Kontrolle sei; das war jedoch keine Entwarnung. 8 6 85
Etwa 85 Haushalten, nicht 85 einzelnen Personen, wurde vorsorglich geraten, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Anwohner gingen ins Freizeitzentrum von Cirencester; lokalen Berichten zufolge verbrachten fast 30 Menschen die Nacht zum Sonntag in einem Hotel. Die Anwohner konnten in jener Nacht nicht zurückkehren, und die Polizei rechnete damit, noch tagelang in der Gegend zu bleiben. Aus der Entscheidung zur Freilassung gegen Kaution geht nicht hervor, dass der Absperrkreis inzwischen aufgehoben wurde oder alle Haushalte zurückgekehrt sind. 5 87 3
Was die Durchsuchungen der Fahrzeuge noch nicht geklärt haben
The Guardian berichtete über eine erste Einschätzung der Ermittler, wonach das Material in den Lieferwagen mit improvisierten Sprengsätzen vereinbar sei. Die Tests, mit denen festgestellt werden sollte, ob die mutmaßlichen Sprengsätze funktionsfähig waren, liefen noch. Ein definitives öffentliches forensisches Ergebnis liegt nicht vor. Ein früherer Bericht über ein Sprengstofflager wurde in der verfügbaren polizeilichen Darstellung nicht bestätigt. Bilder von Robotern bei der Arbeit an den Lieferwagen, gemeldete Knallgeräusche und eine offenbar kontrollierte Explosion können nicht belegen, was die Durchsuchungen ergaben – geschweige denn, ob etwas detoniert wäre. 5 22 12
Taylor sagte, die Ermittler hätten den Ort über Nacht untersucht und „mehrere neue Ermittlungsansätze“ entwickelt. Das beschreibt die laufenden Ermittlungen und ist keine Feststellung, dass die Männer eine funktionsfähige Bombe, ein vorgesehenes Ziel oder einen ausländischen Auftraggeber hatten. Diese Unterscheidungen sind hier besonders wichtig: Die gemeldete Fahrtrichtung nach Fairford erklärt die Dringlichkeit des Einsatzes, beweist für sich genommen aber nicht, dass der Stützpunkt das Ziel war. 84 85
Auch darüber, was der Kontrolle vorausging, gibt es keine gesicherte Darstellung. BBC News berichtete am 27. September, der Einsatz sei nicht nachrichtendienstlich gesteuert gewesen; DW News berichtete am 27. September, der Einsatz sei nachrichtendienstlich gesteuert gewesen. Der öffentliche Bericht belegt einen unmittelbaren Alarm, nicht das Fehlen vorheriger Ermittlungen. Keiner der beiden Berichte liefert einen verifizierten zeitlichen Ablauf der Vorbereitungen, der den Widerspruch auflöst. 34 15 85
Fairford ist ein britischer Luftwaffenstützpunkt, der von US-Streitkräften genutzt wird, unter anderem für Angriffe auf iranische Raketenstellungen. Aviation Week berichtete, dass dort 12 US-amerikanische B-1B-Bomber zur Unterstützung von Operationen im Iran stationiert seien. Irans Revolutionsgarden warnten im Juli, dass Stützpunkte, die für solche Angriffe genutzt würden, zum Ziel werden könnten. Die Ermittler haben einen möglichen Zusammenhang mit dem Iran untersucht, andere Möglichkeiten aber offengelassen; keine davon ist belegt. Die militärische Bedeutung des Stützpunkts ist ein Grund für sorgfältige Ermittlungen, kein Beleg dafür, dass der Iran diese Männer angewiesen hat oder Fairford ihr vorgesehenes Ziel war. 3 28 9 5
Präsident Donald Trump lobte den Einsatz und sagte, die Verdächtigen seien seit Langem untersucht worden und hätten vorgehabt, an dem, was er „unsere Festung“ nannte, „großen Schaden“ anzurichten. In anderen Berichten wurde seine Äußerung als Bezug auf einen US-Hafen wiedergegeben. Keine der beiden Formulierungen ist eine polizeiliche Feststellung zu einem Ziel, und seine Behauptung einer langjährigen Überwachung ist nicht verifiziert. Er sagte, die USA hätten mit Großbritannien zusammengearbeitet, wisse aber nicht, ob Scotland Yard beteiligt gewesen sei. Unterdessen erklärte die US-Luftwaffe, sie treffe Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz ihres Personals, und die US-Botschaft rief Amerikaner in Großbritannien zu erhöhter Vorsicht auf. 35 7 8 20
Bekannt
Unbekannt
- Ob ein mutmaßlicher Sprengsatz funktionsfähig war, welches Ziel vorgesehen war oder ob ein ausländischer Staat beteiligt war.
Als Nächstes
- Öffentliche Ergebnisse der Fahrzeuguntersuchungen und eine Bestätigung, wann die Anwohner zurückkehren können.
Der unmittelbare rechtliche Status ist klarer als noch am Montagmorgen. Das Bild der Lage vor Ort und der Ermittlungen ist es nicht: Familien wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, während Spezialisten arbeiteten, doch die verfügbaren Berichte enthalten weder eine bestätigte Entwarnung für sie noch eine definitive Erklärung dafür, was den Alarm ausgelöst hat. Die Freilassung der Verdächtigen gegen Kaution liefert keine dieser Antworten.
Wie ausgestrahlt 12 Zeilen
- On September 27 we reported arrests near Fairford; now all five men are out on bail. About eighty-five households were advised to leave their homes, and their return has not been confirmed. What did the vehicles contain, and when can those families return?
- The five men remain under investigation. They have not been publicly named or charged, and bail is not an acquittal. Reports early on Monday still placed them in custody; the afternoon bail announcement superseded those reports. The men are British nationals from London, aged twenty-three to twenty-five. No individual age breakdown has been released. An early reference to detention without charge for up to fourteen days described a legal limit, not what happened to these men.
- Three vehicles were stopped near Whelford after a public report that they appeared to be heading towards RAF Fairford. Armed officers arrested the men first on suspicion of Explosives Act offences, then further arrested them on suspicion of preparing a terrorist act under section five of the Terrorism Act. These were arrests near the base, not evidence that anything happened inside it.
- Gloucestershire Police received the public report at about twelve forty-five on Sunday morning, British summer time. A farmer separately recalled calling emergency services just after one thirty after seeing three vans and a large group of people. It is not established whether she described a separate alert or the same one at a different time. Defence Secretary Wes Streeting said the caller had only a partial picture, but did not establish what, if anything, investigators knew beforehand.
- About eighty-five households or properties were advised to evacuate as a precaution—not eighty-five individual people. Evacuees went to a leisure centre in Cirencester, and nearly thirty people reportedly spent Sunday night in a hotel. Residents could not return that night. The suspects’ release does not establish that the cordon has been lifted or that every household is home.
- The cordon measurement differed: one account gave four hundred yards, another four hundred metres. The police measurement was four hundred metres around the vehicles. Army explosive-ordnance specialists examined them there. Police initially believed the major incident was contained, but that was not an all-clear; officers expected to remain for days.
- An initial assessment described material in the vans as consistent with improvised explosive devices, but testing of whether any suspected device could work was still ongoing. An earlier claim of an explosives cache has not been confirmed in the available police account. Images of robots at the vans, reported bangs and an apparent controlled explosion cannot settle what was found or whether anything could have detonated. Arrest on suspicion does not prove a working bomb or a selected target.
- Counter Terrorism Policing continues to lead the case. Its investigators examined the scene overnight and developed multiple new lines of enquiry. Police had not formally declared a terrorist incident in the available official account. Security around the British base, which hosts US forces, increased. The US Air Force took precautions for personnel; British and US authorities cooperated over the safety of personnel, families and neighbours. The US Embassy urged Americans in Britain to exercise caution.
- Early accounts directly conflicted over whether the response was intelligence-led. The public report explains the immediate police response, but does not rule out an earlier inquiry. No verified preparatory timeline resolves that disagreement. Suggestions of a connection to a separate RAF Brize Norton case also remain speculation.
- RAF Fairford has been used for US strikes on Iranian missile sites, including operations reported on March first. A specialist aviation account described twelve US B-1B bombers based there in support of operations in Iran. Iran’s Revolutionary Guard warned in July that bases used for such strikes could be targeted. That makes a possible foreign connection a line of inquiry, not proof of one: no link to Iran, Russia or another state has been established, and Fairford has not been established as the intended target.
- Donald Trump praised the operation and claimed the suspects had long been investigated and intended serious damage. His reference to a fort was rendered as a US port in some accounts; neither version establishes a police finding about a target. He said he did not know whether Scotland Yard was involved and promised more information soon. His account of longstanding surveillance remains unverified.
- The answer to the immediate question is limited: all five men are on bail and the investigation is open, but there is no definitive public finding that a viable device was present, no established motive or foreign sponsor, and no confirmed date for lifting the cordon or returning every evacuated household.
Quellen
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