Konflikte · Ernte im WestjordanlandFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 3

Heidi Levine nach Angriff von Siedlern operiert; keine Festnahmen bekannt gegeben

Ihre Familie berichtet von Wirbelbrüchen und einem beinahe abgetrennten Finger. Zwei Tage nach dem Angriff der Siedler in Abu Falah hatten die Ermittler keine Ergebnisse veröffentlicht, die klärten, wer sie angegriffen hatte oder was die Soldaten getan hatten.

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  1. Update 1Siedler greifen Olivenernter im Westjordanland an und verprügeln US-Fotografin
  2. Update 2Heidi Levine nach Angriff von Siedlern operiert; keine Festnahmen bekannt gegebenSie sind hier
  3. Update 3Zehn Festnahmen nach Angriffen im Westjordanland, doch Levines Fall bleibt ungeklärtNeuer

Was sich seit unserem letzten Bericht geändert hat

2 Tage später

Damals

Siedler greifen Olivenernter im Westjordanland an und verprügeln US-Fotografin

Was wir als offen bezeichnet hatten

  1. Eine abgestimmte endgültige Liste der Verletzten, eine bestätigte medizinische Prognose, identifizierte einzelne Angreifer oder abgeschlossene Ermittlungsergebnisse liegen nicht vor.

    Noch offen

    Die Operation und die Einstufung ihres Zustands als mittelschwer sind inzwischen dokumentiert, ebenso ein ausführlicher Bericht der Familie über ihre Verletzungen. Eine bestätigte Prognose, eine abgestimmte endgültige Liste der Verletzten, öffentlich identifizierte einzelne Angreifer und abgeschlossene Ermittlungsergebnisse fehlen weiterhin. 6062159

  2. Achten Sie auf dokumentierte medizinische Aktualisierungen, eine abgestimmte Liste der Verletzten und Ermittlungsergebnisse, die sowohl das Verhalten der Angreifer als auch die Reaktion der Soldaten erklären.

    Noch offen

    Die medizinische Aktualisierung liegt nun vor, einschließlich des Nachweises, dass sie am 18. Oktober weiterhin im Krankenhaus behandelt wurde. Die Liste der Verletzungen ist nicht abschließend geklärt, und es liegen keine abgeschlossenen Ermittlungsergebnisse vor, die das Verhalten der Angreifer oder die widersprüchlichen Darstellungen der Reaktion der Soldaten aufklären. 15522776

Jetzt

Ihre Familie berichtet von Wirbelbrüchen und einem beinahe abgetrennten Finger. Zwei Tage nach dem Angriff der Siedler in Abu Falah hatten die Ermittler keine Ergebnisse veröffentlicht, die klärten, wer sie angegriffen hatte oder was die Soldaten getan hatten.

Zwei Tage nachdem maskierte israelische Siedler die amerikanische Fotojournalistin Heidi Levine nahe Abu Falah verprügelt hatten, hatte die Polizei noch keine Festnahme bekannt gegeben. In dieser Zeit war sie operiert worden, ihre Familie hatte von Wirbelbrüchen und einem beinahe abgetrennten Finger berichtet, und amerikanische Vertreter hatten eine Strafverfolgung gefordert. Am 18. Oktober zeichnete sich in der öffentlichen Berichterstattung ein klareres Bild der Verletzungen ab – nicht jedoch ein nachweislicher Durchbruch bei der Rechenschaftspflicht der Angreifer. 159 62

Levine, die im besetzten Westjordanland für die Washington Post über palästinensische Olivenerntehelfer berichtete, wurde am 18. Oktober weiterhin im Beilinson-Krankenhaus in Petah Tikva, Israel, behandelt. Das Krankenhaus stufte ihren Zustand als mittelschwer ein, meldete Verletzungen an den Gliedmaßen und bestätigte bis zum 17. Oktober eine Operation. Diese Einstufung ist nicht mit einer Beschreibung leichter Verletzungen oder einer Aussicht auf schnelle Genesung gleichzusetzen. 60 155

Am 16. Oktober berichtete HeyDay News über den Angriff nordöstlich von Ramallah, die verbrannten Olivenbäume und Levines erste Behandlung in einem Krankenhaus in Ramallah. Wir berichteten über angekündigte Ermittlungen des Militärs und der Polizei, ließen ihre genauen Verletzungen und ihre Prognose jedoch offen. Die späteren medizinischen Berichte beantworten einen Teil dieser offenen Fragen. Sie benennen weder ihre einzelnen Angreifer noch klären sie, was die Soldaten gesehen und getan haben.

Was das Krankenhaus bestätigt hat

Die öffentliche Erklärung des Beilinson-Krankenhauses war enger gefasst als die nun verbreiteten ausführlichen Berichte. Wie Ynet am 17. Oktober berichtete, teilte das Krankenhaus mit, Levine sei in der vergangenen Nacht in seiner Notaufnahme eingetroffen und «in den letzten Stunden» operiert worden. Das belegt die Operation, aber keine genaue Uhrzeit. Ihre Behandlung in Ramallah war eine erste Phase, nicht ihr zuletzt dokumentierter Krankenhausstandort. 60

Ihre Tochter Ashley Milner sagte der Associated Press, Levine habe eine gebrochene Rippe, mehrere gebrochene Wirbel und Schnittwunden erlitten. Chirurgen hätten einen Finger operiert, der «fast von ihrer Hand abgetrennt» gewesen sei. Diese Einzelheiten stammen aus dem Bericht der Familie; es handelt sich nicht um eine vom Krankenhaus veröffentlichte, aufgeschlüsselte Verletzungsliste. Auch eine genaue Zahl gebrochener Wirbel ist nicht verlässlich belegt. 62

Laut Ynet rechnete Levines Sohn mit einer Genesung, die Wochen dauern würde. Das ist eine Erwartung der Familie, kein veröffentlichter medizinischer Zeitplan. Ein AP-Foto zeigt sie am 18. Oktober in Behandlung im Beilinson-Krankenhaus; eine Entlassung oder spätere Einstufung ihres Zustands ist nicht belegt. 63 155

Auch bei Berichten über Stichverletzungen ist eine wichtige Einschränkung zu beachten. Die frühe Beschreibung, wonach Ärzte Stichwunden festgestellt hätten, stammte von einem Besucher des Krankenhauses; spätere Berichte sprachen von möglichen Stichwunden. Das Krankenhaus hat einen Messerangriff nicht bestätigt. Dokumentierte Schnitt- und tiefe Wunden belegen Verletzungen, aber nicht für sich genommen, welches Instrument sie verursacht hat. 1 70

Die Misshandlung und die Soldaten

Levine trug einen Helm und eine Schutzweste, die gut sichtbar mit «Presse» gekennzeichnet war. Sie schilderte, zu Boden gestoßen, mit Stöcken geschlagen und wiederholt getreten worden zu sein, während sie versuchte, ihre Kameras und ihre Tasche festzuhalten. Sie schätzte, etwa 50 Tritte abbekommen zu haben und ungefähr zehn Minuten oder länger verprügelt worden zu sein. Ihrer Ansicht nach rettete sie ihre Schutzausrüstung. Das sind ihre Schätzungen, keine gemessene Zahl oder Dauer. Ihre Kameras, ihr Telefon und ihre Tasche wurden weggenommen oder beschädigt; es ist nicht belegt, dass sie ihre Sachen zurückerhalten hat. 11 7 8

Palästinensische Kollegen halfen ihr, medizinische Versorgung zu erreichen. Ihr Bericht über die Gefahr ist zugleich ein Bericht über Isolation: Sie sagt, Soldaten hätten Tränengas verschossen, das Palästinenser und Journalisten auseinandertrieb, sodass sie allein zurückblieb, und anschließend zugesehen, ohne sie zu schützen. «Fünfzehn Menschen verprügeln eine Frau. Warum haben sie mir nicht geholfen?», fragte sie. 64 61

Die Darstellung des Militärs steht weiterhin in direktem Widerspruch zu ihrer Aussage. Eine von Militärsprecherin Oberstleutnant Ariella Mazor am 16. Oktober übermittelte erste Einschätzung besagte, die Truppen hätten versucht, eine gewalttätige Menschenmenge auseinanderzutreiben und den Angriff auf Levine nicht beobachtet. Das war eine Aussage auf Grundlage einer ersten Einschätzung – kein abgeschlossener Befund, der die Soldaten entlastet, und auch keine Behauptung, die Truppen seien nicht in der Gegend gewesen. 76

In seiner offiziellen Erklärung teilte das Militär mit, Soldaten und Grenzpolizei seien nach einem Bericht über eine gewaltsame Auseinandersetzung entsandt worden und hätten Maßnahmen zur Auflösung von Ausschreitungen eingesetzt. Es räumte ein, dass eine Journalistin verletzt worden sei, und versprach, alle Einzelheiten zu prüfen. Polizei und Forensiker sollten unter militärischem Schutz den Ort aufsuchen, um Beweise und Zeugenaussagen zu sammeln. Die Mitteilung beschrieb geplante Ermittlungsschritte; sie belegte nicht, welche Beweise tatsächlich gesammelt worden waren. 227

In derselben Erklärung hieß es, Soldaten hätten zunächst Warnschüsse und dann auf einen Verdächtigen geschossen, der laut Militär mit einem scharfen Gegenstand auf sie zugerannt sei. Entscheidend ist, dass die Schüsse «an einem anderen Ort» abgegeben worden seien. Die Erklärung rekonstruiert daher weder den genauen Schauplatz von Levines Misshandlung noch benennt sie jeden Schuss, der während der Gewalt zu hören war, noch klärt sie den Zustand aller verletzten Palästinenser. 227

Das Büro Benjamin Netanjahus verurteilte die Gewalt, bot aber eine alternative Darstellung der Begegnung insgesamt. Es behauptete, etwa 200 Araber und linksgerichtete Aktivisten hätten rund 40 israelische Jugendliche konfrontiert, und legte nahe, Aufnahmen zeigten, wie Levine zu Boden gestoßen und sofort von derselben Person wieder hochgeholfen worden sei. Das sind Behauptungen des Büros, keine bestätigte Rekonstruktion und keine allgemein anerkannte Teilnehmerzahl. 215

Levine nannte die Andeutung, Siedler hätten ihr geholfen, «eine solche Lüge und die größte Beleidigung». Ihr Chefredakteur Matt Murray widersprach der Darstellung des Büros, die Fakten seien unklar, direkt. 70

Unsere Fotografin war deutlich als Presse gekennzeichnet. Sie wurde eindeutig verprügelt. Das sind keine parteiischen oder lächerlichen Aussagen, sondern unbestreitbare Tatsachen. Wir fordern eine gründliche Untersuchung und Rechenschaft.

Matt Murray 142

Dieser Unterschied ist wichtig. Die individuelle Verantwortung und der weitere Ablauf müssen noch untersucht werden. Dass eine als Presse gekennzeichnete Journalistin verprügelt und verletzt wurde, muss nicht so lange ausgeklammert werden, bis jeder Streitpunkt im Umfeld geklärt ist.

Deutlichere Forderungen, keine nachgewiesenen Konsequenzen

Der US-Botschafter Mike Huckabee forderte eine Untersuchung, Festnahmen und eine Strafverfolgung im vollen Umfang des Gesetzes. Er bezeichnete den Angriff als einen «abscheulichen Terrorakt, verübt von maskierten Feiglingen». Seine Erklärung erfolgte am 17. Oktober; ihre Verbreitung in der Berichterstattung vom 18. Oktober war keine weitere Durchsetzungsmaßnahme. Seine Bezeichnung war eine Forderung nach Konsequenzen, keine gerichtlich festgestellte Terrorismusanklage. Auch die US-Botschaft in Jerusalem forderte Ermittlungen, Festnahmen und Verurteilungen. 123 148 7

Außenminister Marco Rubio sagte, Washington habe Israel wiederholt aufgefordert, gegen die Gewalt im Westjordanland vorzugehen. Er bezeichnete die Bilder als verstörend, räumte ein, nicht über alle Einzelheiten zu verfügen, und sagte, die Vertreter erwarteten noch an diesem oder am folgenden Tag eine Einschätzung der Botschaft. Bis zum 18. Oktober lag keine öffentliche Darstellung des Inhalts dieser Einschätzung oder daraus folgender Maßnahmen vor. Das beweist nicht, dass das Telegramm nicht eingetroffen ist. 2

Rubio verteidigte auch die frühere Aufhebung der Sanktionen gegen Siedler und sagte, dies bedeute nicht, dass Präsident Trump die Gewalt unterstütze. Es war weder eine Wiedereinführung von Sanktionen noch die Einleitung einer Strafverfolgung im Zusammenhang mit diesem Angriff belegt. Die deutlichere Sprache stellt eine wesentliche Änderung der amerikanischen Reaktion dar; sie ist nicht dasselbe wie ein dokumentiertes hartes Vorgehen. 2 159

Für palästinensische Erntehelfer war die unmittelbare Folge, dass sie ihre Arbeit aufgaben. DW berichtete, dass Pflücker und Aktivisten gingen, als sich Siedler von einem Hügel näherten. Die Angreifer warfen Steine, auch mit Schleudern, und setzten Olivenhaine in Brand. Ein Pflücker sagte DW, die Ernte sei von zuvor 60–70 Säcken auf drei oder vier zurückgegangen. Ohne übereinstimmende Sackgrößen oder Angaben zur Arbeitszeit lässt sich daraus der Ernteverlust des Gebiets nicht berechnen. Die Zahl vermittelt jedoch die Erfahrung eines Arbeiters, für den die Ernte unsicher geworden war. 5 8

Die Zahlen der Verletzten sind weiterhin ungeklärt. Reuters meldete am 17. Oktober mindestens zwei Verletzte nahe Abu Falah; im Bericht der BBC vom 17. Oktober lag die Zahl für das Dorf bei etwa einem Dutzend. NPR berichtete unter Berufung auf den Palästinensischen Roten Halbmond am 16. Oktober von 20 Verletzten bei zwei Dutzend Angriffen während der umfassenderen Gewalt am Freitag. PBS meldete separat mehr als ein Dutzend Verletzte in mindestens acht Dörfern. Diese Untergrenzen, Schätzungen und umfassenderen Gesamtzahlen lassen sich ohne eine Aufstellung für jeden einzelnen Patienten weder addieren noch miteinander in Einklang bringen. 4 6 11 9

Die Foreign Press Association erklärt, wiederholte Appelle, Angriffe auf Journalisten und Zivilisten zu unterbinden, seien ignoriert worden. Sie forderte Netanjahu auf, die Gewalt nicht länger als Tat einiger weniger problematischer Jugendlicher herunterzuspielen, und rief die Armee dazu auf, Zivilisten zu schützen, sowie die Behörden, die Täter strafrechtlich zu verfolgen. Diese Forderungen gehen über die Behandlung einer amerikanischen Journalistin hinaus und betreffen die Sicherheit aller, die auf den Feldern arbeiten wollen. 5 221

Es wurde weder ein Datum für den Abschluss der Untersuchung noch eine Frist für Anklagen bekannt gegeben. Die nächste bedeutsame Entwicklung ist nicht eine weitere Verurteilung, sondern ein Beleg dafür, dass die Ermittler die Personen identifiziert haben, die Levine verprügelten, und das Verhalten der in ihrer Umgebung eingesetzten Kräfte erklärt haben.

Wie ausgestrahlt 34 Zeilen
  1. On October 16, we reported Heidi Levine’s beating. She’s now had surgery. Her family describes spinal fractures and a nearly severed finger. Two days after the attack, police haven't announced arrests.
  2. What have investigators done to identify her attackers and explain the soldiers’ response?
  3. Levine was attacked near Abu Falah, northeast of Ramallah in the occupied West Bank, while covering Palestinian olive harvesters. She initially received hospital care in Ramallah. Her later treatment was at Beilinson Hospital in Petah Tikva, Israel.
  4. Beilinson classified Levine’s condition as moderate, reported limb injuries and confirmed surgery by October 17. Her daughter, Ashley Milner, described a broken rib, multiple broken vertebrae and lacerations. She said surgeons operated on a finger nearly detached from Levine’s hand.
  5. The hospital’s announcement didn’t give an exact operation time. Levine was still receiving treatment there on October 18. Her son expects weeks of recovery, but that’s a family expectation. The hospital hasn't published a recovery timetable.
  6. A hospital visitor said doctors had identified stab wounds. Later family accounts described possible puncture wounds. The hospital hasn't confirmed a stabbing, and the documented cuts alone don't tell us what caused them.
  7. Levine wore a helmet and a protective vest marked press. She says attackers pushed her down, struck her with sticks and repeatedly kicked her while she tried to hold onto her cameras and pouch.
  8. She estimated about fifty kicks and a beating lasting about ten minutes or longer. She believes her protective equipment kept her alive. Palestinian colleagues helped get her out for medical care. Her cameras, phone and bag were taken or damaged.
  9. Harvesters and activists abandoned their picking as masked settlers approached. Attackers threw rocks, including with slingshots, and olive groves were set alight. Local people tried to push them back. Cars also burned during the wider village violence.
  10. The size of the attacking group remains unsettled. Levine described at least fifty masked men on a hill. Other witnesses estimated about eighty people. Our earlier report described roughly a dozen charging into the fields. Those estimates haven't been reconciled.
  11. Benjamin Netanyahu’s office condemned violence but questioned who started it. It claimed about two hundred Arabs and left-wing activists confronted around forty Israeli youths. It also suggested the person who knocked Levine down immediately helped her up.
  12. Levine called that suggestion “such a lie and the biggest insult.” Her account of being beaten, her visible press identification and her hospital treatment leave individual responsibility and the wider sequence for investigators to resolve.
  13. Her executive editor, Matt Murray, directly challenged the prime minister’s office. He said Levine was clearly marked as press and clearly beaten, and demanded a thorough investigation and accountability. He rejected the suggestion that the beating itself was unclear.
  14. Levine says soldiers watched her beating without protecting her. A military spokesperson’s initial review said troops were dispersing a violent crowd and hadn't witnessed her assault. That review remains in direct conflict with her account.
  15. Levine says soldiers fired tear gas that dispersed Palestinians and journalists, leaving her isolated. She asked, “Fifteen people are beating a woman. Why didn't they help me?” Other witnesses also allege soldiers failed to intervene.
  16. The military says soldiers and Border Police were dispatched after a violent confrontation was reported and used riot-dispersal measures. It acknowledged a female journalist was injured and promised to examine the circumstances. Police and forensic investigators were to collect evidence and testimony under military protection.
  17. The military also described firing at another location. It says soldiers fired warning shots, then toward a suspect running at them with a sharp object. That statement places the shooting away from the precise point of Levine’s beating.
  18. The military strongly condemned violence against civilians and promised cooperation with other authorities. Its announced investigations haven't produced published findings about who beat Levine or what soldiers saw and did during her assault.
  19. Ambassador Mike Huckabee demanded an investigation, arrests and prosecution to the fullest extent of the law. He called the assault a “despicable act of terror carried out by masked cowards” and said the attackers should spend years in prison.
  20. The U.S. Embassy in Jerusalem also called for investigations, arrests and convictions. These demands sharpen the American response since our October 16 report. Huckabee made his statement on October 17; its circulation the following day didn't mark another enforcement action.
  21. Secretary of State Marco Rubio said the United States had repeatedly asked Israel to crack down on West Bank violence. He called the images disturbing, acknowledged he lacked the full details and said officials had requested an embassy assessment.
  22. Rubio said he expected that assessment later that day or the next. No resulting action had been publicly announced by October 18. He also defended the earlier lifting of sanctions against settlers, saying that didn't mean President Trump supported the violence.
  23. The Foreign Press Association says repeated appeals to stop attacks on journalists and civilians have been ignored. It urged Netanyahu to stop minimizing the violence as the work of a few troubled youths, and called on the army to protect civilians and authorities to prosecute perpetrators.
  24. That concern predates Levine’s beating. AFP photographer Jaafar Ashtiyeh was hospitalized after an attack near Aqraba on October 6.
  25. Village-level injury counts range from at least two to around twelve. Those figures haven't been reconciled patient by patient. The earlier local count included four Palestinian-Americans among twelve injured Palestinians. The four were already included in that count.
  26. Across Friday’s wider attacks, the Palestinian Red Crescent Society counted twenty injured in two dozen attacks. Health officials separately described more than a dozen injured across at least eight villages. Those overlapping accounts can't be added to produce a larger total.
  27. One injured Palestinian-American, Majdi, described being attacked alongside his mother with guns, rocks and other weapons, and struck on his head and neck. His exact place in the competing injury totals remains unclear.
  28. The UN’s seasonal account compares about two hundred harvest-linked attacks with 185 throughout the 2025 harvest. It describes one Palestinian killed, over 120 injured and over 2,500 trees or saplings damaged. Its precise reporting cutoff hasn't been clarified.
  29. Some accounts place nearly two hundred attacks in a fortnight; others describe the harvest so far. These are cumulative figures, rather than two hundred new attacks since our last report. Palestinian officials’ separate claim of at least four deaths also covers wider violence, with a different counting period.
  30. The rights group Yesh Din had already reported at least 170 settler attacks since September 27. Broader figures that also count soldiers’ actions use overlapping periods and different definitions. They don't provide a verified measure of an increase since our previous broadcast.
  31. One Palestinian picker said collection had fallen from sixty to seventy bags previously to three or four now. That's one worker’s experience. Without matching the time worked or bag sizes, it can't measure the whole territory’s crop loss.
  32. Access restrictions add another barrier. Previously reported orders required military approval to enter about 8,800 hectares of agricultural land, described as thirty percent more than the previous year. That acreage covers wider access restrictions, rather than land burned or seized at Abu Falah.
  33. Levine’s surgery and continued hospital treatment now give a clearer picture of the harm. Investigators still have to identify individual attackers and resolve the conflicting accounts of the soldiers’ response. Police and the military haven't published a completion date for their investigations.
  34. By October 18, no charges or completed investigative findings had been announced. Police still hadn't announced an arrest.

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