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Katastrophen · Suche am Ice Mountain

Schlafsäcke in zusammengebrochenem Zelt gefunden, zwei Studenten aus Colorado weiterhin vermisst

Schlafsäcke und weitere Ausrüstung lagen noch im unter dem Schnee zusammengebrochenen Zelt von Kaden Matsuda und Jackson Donlon nahe dem Lake Ann. Der Fund machte ihr Lager ausfindig – nicht die Studenten –, während tiefer Schnee die Suche einschränkte.

Ausgestrahlt Verfasst 6 Min. Lesezeit34 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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Aus dem englischen Original übersetzt.

ThemenverlaufTag 6

1 Bericht25 Medien34 Quellen

Ihre Schlafsäcke lagen noch im Zelt. Kaden Matsuda und Jackson Donlon waren es nicht. Gegen Mittag am Dienstag, dem 27. Oktober, entdeckte ein Hubschrauber nahe dem Lake Ann im nördlichen Chaffee County in Colorado einen Gegenstand. Ein zu Fuß entsandtes Team fand das Zelt der vermissten Studenten unter dem Schnee zusammengebrochen; daneben lagen ein Kocher und einige Kleidungsstücke sowie die Schlafsäcke. Keiner der beiden Männer war dort. 2

Der Fund verschaffte den Rettern einen Lagerplatz, aber keine Richtung, der sie folgen konnten. Die Deputy Sheriffs berichteten, dass unter dem Zelt kein Schnee lag und in der Nähe keine Fußspuren zu sehen waren – Beobachtungen, die ihre Einschätzung stützten, dass das Zelt vor dem Schneefall am Wochenende aufgestellt worden war. Diese Hinweise belegten weder, wann die Studenten zuletzt dort gewesen waren, noch wann das Zelt zusammengebrochen war oder wohin sie danach gingen. 2

Darin liegt die schwierige Grenze des Durchbruchs vom Dienstag: Der Fund des Unterschlupfs der Studenten belegte nicht, über welchen Unterschlupf sie noch verfügten. Die zurückgelassene Ausrüstung war eine Bestandsaufnahme des Lagerplatzes, nicht dessen, was die beiden Männer bei sich trugen.

Am Dienstag kehrten etwa 50 Suchkräfte aus fünf Counties zurück; Hunde und Luftfahrzeuge kamen erneut zum Einsatz. Bis zu den Mitteilungen an diesem Tag hatten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und das Zelt der Studenten gefunden, aber keinen der beiden. Tiefer Schnee erschwerte die Bewegung in Richtung Ice Mountain, ihrem geplanten Ziel, und Sheriff Andy Rohrich warnte, dass weiteres schlechtes Wetter im späteren Wochenverlauf das Suchfenster weiter verkleinern könnte. 3

Ein Plan, keine bestätigte Route

Der 19-jährige Matsuda stammt aus Ridgway in Colorado und studiert mit dem Ziel, Waldbrandbekämpfer zu werden. Der 20-jährige Donlon stammt aus New York und studiert mit dem Ziel, Bergführer zu werden. Beide besuchen den Campus Leadville des Colorado Mountain College. Freunde und Angehörige beschrieben sie gegenüber den Deputy Sheriffs als erfahrene Wanderer, die angemessene Kleidung dabeigehabt haben sollten. Diese Angaben zu ihrer Vorbereitung liefern Kontext, können aber weder ihren jetzigen Zustand noch ihre aktuelle Ausrüstung belegen. 1 3

Die Studenten verließen am Freitag, dem 23. Oktober, den Campus und hatten vor, am Samstag wandern zu gehen. Sie hatten anderen gesagt, sie würden am Samstag zurückkehren, falls sie sich nicht sicher fühlten weiterzugehen, oder am Sonntag, falls sie die Tour fortsetzten. Ihr Plan sah die Möglichkeit vor, umzukehren; die verfügbaren Beweise zeigen nicht, wofür sie sich entschieden. 1 2

Freunde zeigten den Deputy Sheriffs eine SMS mit einer eingezeichneten Karte, auf der der Ice Mountain markiert war, ein anspruchsvoller Klettergipfel im äußersten Norden des Chaffee County nahe Buena Vista. Auf einem weiteren Bild waren die Gegend um Winfield und der Ausgangspunkt des Wanderwegs eingekreist, möglicherweise als Markierung dafür, wo die Studenten in das Gebiet gelangen oder campen wollten. Dies waren nützliche Hinweise auf ihre Absichten, aber kein Beweis dafür, dass die Männer einer bestimmten Route folgten oder den Berg erreichten. 2

Nachdem die Studenten nicht zurückgekehrt waren, wandten sich Mitarbeiter des Colleges am Montag, dem 26. Oktober, an das Sheriff’s Office von Chaffee County. Die Deputy Sheriffs fanden Matsudas Fahrzeug am Ausgangspunkt des Mt.-Huron-Wanderwegs, der über die Gegend um Winfield entlang der County Road 390 erreichbar ist. Am Standort des Fahrzeugs lagen etwa acht Zoll frischer Schnee, unter dem Auto jedoch keiner. Die Deputy Sheriffs gingen davon aus, dass die Studenten am Freitag angekommen waren und vor dem Sturm weiter im Gebiet ihr Lager aufgeschlagen hatten. 1 2 3

Lokale Berichte schreiben Jacksons Nachnamen unterschiedlich: KOAA und die Denver Post verwenden Donlon, während die Montrose Daily Press Donion schreibt. Ihre Berichte beschreiben denselben vermissten Studenten und dieselbe Suche. 1 2 3

Schnee veränderte das Suchgelände

Dem starken Schneefall gingen Regen und Schauer voraus. Eine kurze Wetterpause am Samstag wich am frühen Nachmittag starkem Schneefall. Die Bedingungen verschlechterten sich so schnell, dass die Deputy Sheriffs innerhalb weniger Minuten mehr als ein Dutzend Fälle von von der Straße abgekommenen Fahrzeugen und Verkehrsunfällen im gesamten County bearbeiteten, wie aus den lokalen Berichten über die Mitteilung des Sheriffs hervorgeht. 1 2

Der Ice Mountain ist ein sehr anspruchsvoller Klettergipfel, und Wanderern wird empfohlen, sehr erfahren zu sein, wenn sie ihn in Angriff nehmen wollen. Und das bei trockenem Wetter.

Andy Rohrich, Sheriff von Chaffee County 2

Bis Samstagabend waren auf dem Ice Mountain etwa ein bis zwei Fuß Schnee gefallen; durch Schneeverwehungen und -rutschen erreichte die Schneehöhe mancherorts drei bis vier Fuß. Dabei handelte es sich um Beschreibungen des bereits auf dem Berg liegenden Schnees, nicht um eine Vorhersage für einen noch bevorstehenden Sturm. 1 2 3

Der Schnee bedeckte Geröllfelder, die die Rettungsteams auf dem Weg zum Gipfel überqueren mussten. Rohrich beschrieb diesen Zugang als äußerst gefährlich und zu Fuß praktisch unmöglich. Ein Hubschrauber konnte zwar von oben suchen, doch laut ihm gab es auf dem Berg keine Stelle, an der er landen und Teams absetzen konnte. 2

Dass es den Rettern gelang, das Zelt zu Fuß zu erreichen, widerspricht diesen Einschränkungen nicht. Der Lagerplatz nahe dem Lake Ann war für ein Bodenteam zugänglich; die höher gelegenen, schneebedeckten Geröllfelder auf dem Weg zum Gipfel des Ice Mountain stellten ein anderes Problem dar. Der Lake Ann liegt laut Bericht der Denver Post auf ungefähr 12.000 Fuß Höhe. 2 3

Bei der operativen Lageeinschätzung wurden Lawinenbedenken als gering eingestuft, da es sich um den ersten größeren Schneefall der Saison handelte. Das bedeutete nicht, dass der Berg sicher war. Verdeckte Felsen und tiefer, unebener Schnee blieben ernsthafte Hindernisse für die Suchkräfte, die sich durch das Gelände bewegen mussten. 2

Die nördlichen und südlichen Such- und Rettungsteams von Chaffee County begannen am Montag mit der Suche. Hunde konnten die Studenten nicht aufspüren, und die Einsatzkräfte fanden keine menschlichen Spuren im frischen Schnee. Hubschrauber, mehrere Drohnen und ein Mehrzweckflugzeug mit Infrarotausrüstung durchsuchten den Ice Mountain und nahegelegene Gipfel, ohne einen der beiden Männer zu finden. Zu den Teams, die am Dienstag erneut ausrückten, gehörten Einsatzkräfte aus den Counties Teller, Lake, Chaffee, Arapahoe und Park. 1 3

Auch die Untersuchung der Telefone brachte keine klare Richtung. Die Montrose Daily Press berichtete, dass sie über einen Zeitraum von zwei Tagen nicht genutzt worden seien, nannte jedoch keinen genauen Zeitpunkt der letzten Nutzung. Der Mobilfunkempfang in der Gegend war schlecht bis gar nicht vorhanden. Die Deputy Sheriffs erwogen, ob die Studenten ihre Telefone ausgeschaltet haben könnten, um Akkuleistung zu sparen; das blieb jedoch eine Möglichkeit und war keine bestätigte Erklärung. 1

Rohrich sagte, er sei weiterhin optimistisch, dass Matsuda und Donlon sich „irgendwo verschanzt haben und auf ihre Rettung warten“. Seine Aussage drückte Hoffnung aus, nannte aber weder einen bestätigten Aufenthaltsort noch einen bestätigten Zustand. Er sagte außerdem, der County setze alle verfügbaren Ressourcen ein, während für später in der Woche weiteres schlechtes Wetter drohe. Die Mitteilungen nannten keinen genauen Zeitpunkt für diese Verschlechterung. 2

Die Teams erwogen auch Ziele jenseits des Ice Mountain, statt die geplante Besteigung als bestätigte Route zu behandeln. Dieser Unterschied ist wichtig: Die Karte zeigte, wohin die Studenten gehen wollten, und das Zelt zeigte, wo sie ihren Unterschlupf eingerichtet hatten. Bis zu den Mitteilungen vom Dienstag hatte die Suche nicht ergeben, wohin sie von dort aus gegangen waren. 2

Wie ausgestrahlt 19 Zeilen
  1. Searchers found the missing students’ tent collapsed under snow, with their sleeping bags still inside. Neither student was there. Deep snow is restricting the search, and more poor weather is expected later in the week. What can the campsite tell rescuers about where the two men went?
  2. Kaden Matsuda and Jackson Donlon remained missing in Tuesday’s search updates. Both attend Colorado Mountain College’s Leadville campus. Matsuda is nineteen and from Ridgway, Colorado. Donlon is twenty and from New York.
  3. Matsuda is studying to become a wildland firefighter, and Donlon is studying to become a mountain guide. Friends and relatives described them as experienced hikers who should have had suitable clothing. They told deputies the students had built an option to turn back into their weekend plans.
  4. The students left campus Friday, October twenty-third, intending to hike Saturday. They planned to return Saturday if continuing felt unsafe, or Sunday if they went ahead. College officials raised the alarm Monday. Searchers found their collapsed tent Tuesday.
  5. The planned destination was Ice Mountain in far northern Chaffee County, near Buena Vista. Friends showed deputies a text with a plotted map pointing to the mountain. Another image circled Winfield and the trailhead, possibly marking where they intended to enter the area or camp.
  6. Deputies found Matsuda’s vehicle at the Mount Huron trailhead Monday. The approach runs through the Winfield area. Leadville was their departure point, and Buena Vista lies near the wider search area. Their actual hiking route is still unknown.
  7. College staff contacted the sheriff’s office at about ten Monday morning. At the vehicle site, deputies found about eight inches of fresh snow, but none beneath the car. They believed the students had parked Friday and set up camp farther into the area before the snowfall.
  8. Heavy snow arrived Saturday afternoon after rain, showers and a brief break in the weather. Roads deteriorated rapidly across Chaffee County. Deputies dealt with more than a dozen slide-offs and traffic accidents within minutes.
  9. Sheriff Andy Rohrich described Ice Mountain as a technical climb demanding considerable experience even when dry. By Saturday night, the mountain had received roughly one to two feet of snow. Snow sliding and drifting into deeper piles left some areas much harder to cross.
  10. Rohrich said Ice Mountain had received up to two feet of snow, with three to four feet in some areas. Snow concealed the boulder fields rescuers would need to cross toward the peak, making that approach extremely dangerous and virtually impossible on foot.
  11. He also said a helicopter had nowhere to land on the mountain to bring teams in. Rescuers considered avalanche concerns minimal because this was the season’s first major snowfall. But buried rocks and deep snow still made travel hazardous. Chaffee County’s north and south rescue teams began searching Monday.
  12. About fifty searchers returned Tuesday from five counties. Teams came from Teller, Lake, Chaffee, Arapahoe and Park counties. Dogs and aircraft went out again, after Monday’s search failed to find either student or any human tracks in the fresh snow.
  13. Dogs had also failed to locate the men. Helicopters and multiple drones searched Ice Mountain and nearby peaks. A multimission aircraft carried infrared equipment, which detects heat, to help search the terrain. None of those searches had located either student by Tuesday’s updates.
  14. A helicopter spotted an object near Lake Ann around noon Tuesday. The lake sits at about twelve thousand feet. A team went in on foot and identified the object as the students’ tent, collapsed under the weight of snow.
  15. Rescuers could reach the campsite despite the severe restrictions on crossing the higher boulder fields toward the peak. Sleeping bags, a stove and some clothing remained inside the tent. Deputies found no snow underneath it and no visible footprints nearby.
  16. The snow observations suggested the tent was there before the storm. Rescuers still couldn’t tell where the students went afterward. Finding their sleeping bags at camp also left unanswered what shelter or equipment they had taken with them.
  17. Phone examinations showed no use over a two-day period. Cellular service in the area was poor to nonexistent. Deputies considered whether the men might have switched their phones off to save batteries. Rohrich said he remained optimistic they were hunkered down somewhere, waiting to be rescued.
  18. Rohrich warned that more poor weather later in the week could narrow the search window. He said the county was committing all its available resources. Teams were also considering other destinations the students might have headed toward beyond Ice Mountain.
  19. The campsite gave rescuers a location for the students’ shelter before the snowfall. Their whereabouts and condition remained unknown. As of the Tuesday, October twenty-seventh updates, searchers had found their vehicle and tent, but neither student.

Quellen

34 Quellen25 Medien

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