Justiz · Sicherheit der Menschenmengen in KolkataFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2

Gedränge in Kolkata: Sieben Festnahmen, neue Regeln für Menschenmengen vor erster Bewährungsprobe

Unter den Toten sind ein Vater und sein siebenjähriger Sohn. Während Besucher zurückkehren, werden die neuen Regeln für Regen und Ausgänge sofort auf die Probe gestellt – und die Verantwortung ist weiterhin ungeklärt.

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  1. Update 1Gedränge am Festpavillon in Kolkata fordert mindestens 17 Tote; widersprüchliche offizielle Todeszahlen
  2. Update 2Gedränge in Kolkata: Sieben Festnahmen, neue Regeln für Menschenmengen vor erster BewährungsprobeSie sind hier

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32 Stunden später

Jetzt

Unter den Toten sind ein Vater und sein siebenjähriger Sohn. Während Besucher zurückkehren, werden die neuen Regeln für Regen und Ausgänge sofort auf die Probe gestellt – und die Verantwortung ist weiterhin ungeklärt.

Inzwischen gesichert

  • Sieben Beschuldigte wurden in Polizeigewahrsam genommen; Inspektionen haben begonnen und neue Anweisungen zum Umgang mit Menschenmengen wurden erlassen.

Der siebenjährige Ayans Kumar Srivastava und sein 38-jähriger Vater Abhishek gehörten zu den Menschen, die am Durga-Puja-Pavillon Chorbagan in Kolkata ums Leben kamen. Ihre Namen tauchen in späteren Berichten über die Opfer auf – eine Erinnerung daran, worum es geht, wenn Besucher zu den Festivalorten zurückkehren und die Behörden beginnen, die Vorkehrungen zu überprüfen, die sie sicher nach Hause bringen sollen. 138

Die Reaktion geht inzwischen über Versprechen einer Untersuchung hinaus. Am 18. Oktober schickte ein örtliches Gericht sieben Beschuldigte für zehn Tage in Polizeigewahrsam. Inspektoren begannen, andere Pavillons zu besuchen, und die Polizei von Kolkata erließ konkrete Anweisungen zum Umgang mit Regen, Einlass und Besucherströmen. Das sind substanzielle Veränderungen. Ob sie konsequent durchgesetzt werden, ist weiterhin nicht geklärt. 23

In unserem Bericht vom 17. Oktober beschrieben wir Festnahmen, die Schließung von Chorbagan und eine geplante richterlich geleitete Untersuchung. Organisatoren an anderen Orten wurden aufgefordert, Ausgänge und Beleuchtung zu verbessern. Die neuen Inspektionen und Betriebsvorschriften verleihen diesen Warnungen konkrete Bedeutung. Doch weder eine Festnahme noch eine Inspektion belegt, dass die Verantwortung geklärt ist oder ein anderer Veranstaltungsort sicher ist.

Machen Sie zuerst die Ausgänge benutzbar

Der Sicherheitsausschuss begann seine Arbeit am Santosh Mitra Square in der Nähe des Bahnhofs Sealdah und besuchte auch Tala Pratyay im Norden Kolkatas. Die Mitglieder prüften Ein- und Ausgangstore, Beleuchtung und Vorkehrungen zur Besucherlenkung. Zu seinem umfassenderen Auftrag gehört die Überprüfung der baulichen Sicherheit an großen Festivalpavillons in ganz Westbengalen. 132 127

Der Generaldirektor der Feuerwehr, Anuj Sharma, schilderte einen Ausschussbeschluss, Essensstände von den Toren fernzuhalten und separate VIP-Zugänge abzuschaffen, sodass diese Wege bei anschwellenden Menschenmengen als zusätzliche Ausgänge genutzt werden können. Die Behörden betonten außerdem breitere Ausgänge, ausreichende Beleuchtung und die Beseitigung von Engpässen, die durch provisorische Seilabsperrungen entstehen. 132

Das ist mehr als eine symbolische Rüge für Sonderbehandlung. An beliebten Pavillons können die Zugänge für besondere Besucher relativ freie Wege bieten, während gewöhnliche Besucher mit dem Hauptandrang konfrontiert sind; für manche dieser Zugänge werden Eintrittskarten verkauft. Wird eine solche Spur zum Ausgang, kann das die nutzbare Fluchtkapazität erhöhen. Eine Anweisung, separate Zugänge abzuschaffen, belegt jedoch nicht, dass dies an jedem Veranstaltungsort geschehen ist. 23

Der elf Punkte umfassende Hinweis der Polizei befasst sich mit einer weiteren unmittelbaren Gefahr: plötzlichen Änderungen der Bewegungsrichtung bei Regen. Eingänge müssen geschlossen, bereits anwesende Besucher sicher hinausgeleitet und Beamte auch bei sintflutartigem Regen auf ihren Posten bleiben. Die Zahl der Einlassenden muss den Bedingungen entsprechen, die Beleuchtung muss ausreichend sein und VIP-Fahrzeuge müssen in einem festgelegten Abstand parken. 23

Das Personal muss außerdem die Durchsagen der Organisatoren überwachen und abrupte Änderungen der Wege verhindern. Jeder Beamte und jeder Polizeiwachtmeister soll sich mit fünf oder sechs freiwilligen Helfern des Komitees abstimmen; Seile, Absperrgitter und kleine Lautsprecher sollen bereitliegen. Neun erfahrene Beamte des Indian Police Service wurden mit Aufgaben der Besucherlenkung betraut. Diese Maßnahmen befassen sich damit, wie eine Menschenmenge gelenkt wird, statt die darin gefangenen Menschen als Problem zu behandeln. 23

Vorübergehende Schließungen oder Einlassbeschränkungen wurden für Tala Pratyay, Alipore Sarbojanin, Chetla Agrani, Ballygunge Sarbojanin und Santosh Mitra Square angekündigt. Einige Komitees in Salt Lake setzten den Besuchereinlass aus, und eine Veranstaltung im Allen Park an der Park Street wurde abgesagt. Andere Pavillons empfingen ab dem 18. Oktober wieder Besucher. Diese datierten Ankündigungen sind keine aktuelle Schließungsliste: Es gibt keine Aufstellung für jeden Veranstaltungsort, aus der hervorgeht, ob eine Wiedereröffnung genehmigt wurde oder welche Änderungen zuvor abgeschlossen worden waren. 133 142

Am Chorbagan sind Versammlungen auf den umliegenden Straßen bis zum 20. Oktober aufgrund einer Anordnung von Polizeikommissar Ajay Kumar Nand verboten. Einige Anwohner baten darum, die religiösen Zeremonien ohne Feierlichkeiten abzuhalten; diese Bitte sollte höheren Beamten vorgelegt und nicht als Erlaubnis zur Wiedereröffnung behandelt werden. 5 23

Eine Warnung ist kein Einsturz

Das Gedränge ereignete sich am 17. Oktober während Maha Saptami am Pavillon Chorbagan Sarbojanin, auch bekannt als Sarada Park, im Norden Kolkatas. Regen und dichtes Gedränge kehren in den vorläufigen Berichten immer wieder. Die Polizei spricht inzwischen von schmalen Toren und einer schmalen Zufahrtsstraße, unzureichend vielen Polizei- und privaten Sicherheitskräften, fehlendem klaren Konzept zur Besucherlenkung und dem Vertrauen auf mündliche Anweisungen. Menschen sollen versucht haben, durch den Eingang zu fliehen. Dabei handelt es sich weiterhin um Einschätzungen der Ermittler, nicht um gerichtlich geprüfte Feststellungen. 5

Die Polizei sagt, sie verfüge über ein Video einer Durchsage, in der Besucher aufgefordert wurden, den Ort zu verlassen, weil das Bauwerk kurz vor dem Einsturz stehe. Die Ermittler versuchten herauszufinden, wer die Durchsage machte und warum. Der Nachweis dieser Warnung belegt nicht, dass es zu einem Einsturz kam. Andere vorläufige Berichte beschreiben private Sicherheitskräfte, die Pfeifen bliesen; die genaue zeitliche Abfolge im Verhältnis zu Regen, Durchsage und Bewegung der Menschenmenge ist weiterhin ungeklärt. 5 142

Auch die Darstellung von Ministerpräsident Suvendu Adhikari vom 18. Oktober setzt einen anderen Schwerpunkt als die frühere Schilderung eines Ausgangstors. Er beschrieb eine Öffnung, die sowohl als Ein- als auch als Ausgang diente und durch ein von Hand gehaltenes Seil getrennt wurde. Zudem behauptete er, vorübergehend eingesetzte Heimatschutzkräfte hätten das Seil fallen gelassen und bei Regen Schutz gesucht. Er sprach von schwacher Beleuchtung und bat um die Namen der Kräfte. Das ist seine Darstellung, keine abgeschlossene forensische Rekonstruktion. 23

Die Ermittler sicherten CCTV-Aufnahmen und Zeugenaussagen; forensische Experten sammelten am Samstagabend Beweise. Weitere forensische Besuche und Befragungen von Überlebenden waren für Sonntag geplant; ob alle geplanten Schritte abgeschlossen wurden, ist nicht geklärt. Ebenso wenig ist anhand der Beweise geklärt, wie schnell alle Betroffenen Hilfe erhielten. 5

Unter den sieben Festgenommenen sind der Sekretär und der Vizepräsident des Komitees sowie zwei Beschäftigte eines privaten Sicherheitsdienstes. Der neuere Bericht nennt 14 zunächst festgehaltene und anschließend sieben festgenommene Personen und ersetzt damit die frühere unsichere Schätzung zur Zahl der Festgehaltenen. Die Polizei leitete bei der Polizeistation Girish Park ein Verfahren ein, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ohne Mordvorsatz. Untersuchungshaft ist keine Feststellung der Schuld. 23 142

Die Rechenschaftspflicht muss auch die Entscheidungen hinter den Vorkehrungen umfassen. Adhikari sagte, Organisatoren und für Genehmigungen zuständige Behörden würden überprüft. Anwohner behaupteten, Beamte seien in der Nähe des VIP-Zugangs konzentriert worden. Die Wissenschaftlerin Mukulika Banerjee sagte unabhängig davon in einem Interview mit DW, die Polizei sei für andere Aufgaben abgezogen worden, darunter den Besuch von Innenminister Amit Shah. Keine der beiden Behauptungen belegt eine Ursache; beide erfordern eine Prüfung der Einsatz- und Führungsentscheidungen, statt sie vorauszusetzen. 23 5 2

Die vorgeschlagene richterlich geleitete Untersuchung ist sowohl vom Strafverfahren als auch vom präventiven Inspektionsausschuss getrennt. Adhikari sagte, der Generalsekretär werde die Genehmigung des Obersten Gerichtshofs von Kalkutta einholen und Beamte der Polizei von Kolkata würden ausgeschlossen, da ihre Rolle infrage gestellt werde. Weder die Ernennung eines Richters noch ein Einsetzungsbeschluss sind belegt. Die frühere Bezeichnung „task force“ und die neuere „special investigation team“ belegen nicht, dass es zwei richterliche Untersuchungen gibt. 127 142

Auch eine Passage in unserem früheren Bericht muss präzisiert werden. Wir berichteten über den Rücktritt von Jayanta Banerjee als Folge des Gedränges. Der Bericht von The Hindu vom 18. Oktober bezeichnet ihn dagegen als ehemaligen Generalsekretär, der im Juli nach fünfzehn Jahren zurückgetreten sei. Diese Darstellungen sind nicht miteinander in Einklang gebracht worden; sein Ausscheiden kann daher nicht verlässlich als Folge der Katastrophe gewertet werden. 23

Die Familien brauchen weiterhin klare Antworten

Die Angaben zu den Todesopfern sind nun genauer, aber unvollständig. Die BBC berichtete am 17. Oktober von mindestens 17 Toten; DW nannte am 18. Oktober 19. Die später von The Hindu beschriebene, von der Polizei übermittelte Liste enthält 19 Verstorbene. Diese spätere Zahl ersetzt die frühere Mindestangabe, erklärt jedoch nicht, warum Adhikaris erste schriftliche Erklärung 17 nannte, während er im Krankenhaus von 19 sprach – und belegt auch keine endgültig abgeglichene Opferzahl. 1 2 23

Laut Beschreibung der Liste sind 13 weibliche Opfer darunter, darunter zwei Minderjährige. Ein separater Bericht nennt vier Kinder und elf Frauen. Alters- und Geschlechtskategorien können sich überschneiden, doch das vollständige Register lag nicht vor, um die Angaben abzugleichen. Unsere frühere vorläufige demografische Aufschlüsselung sollte nicht länger als vollständig betrachtet werden. 23 142

Die Angaben zu den Verletzten beziehen sich weiterhin auf unterschiedliche Gruppen: 25 Menschen in Behandlung, etwa 35, die zum Calcutta Medical College Hospital gebracht wurden, und frühere Schätzungen von rund 40. Diese Zahlen dürfen nicht addiert werden. Vierzehn Patienten wurden in Apollo Hospitals verlegt; der Bericht von The Week vom Nachmittag des 18. Oktober bezeichnete zwölf als stabil und fünf als auf der Intensivstation. Diese Kategorien können sich überschneiden. Zum Patienten, der in unserem früheren Bericht als kritisch beschrieben wurde, gibt es kein bestätigtes Ergebnis. 3 142 140

Der Bundesstaat versprach jeder Familie eines verstorbenen Opfers ₹25 lakh und eine Stelle im Staatsdienst – inzwischen konkretisiert als Stelle der Gruppe D. Das zuvor angekündigte Hilfspaket für Verletzte versprach ₹5 lakh und die vollständige Übernahme der Behandlungskosten. Separate Ankündigungen nationaler Hilfen sahen ₹2 lakh für die nächsten Angehörigen jeder verstorbenen Person und ₹50,000 für jede verletzte Person vor. Dabei handelt es sich weiterhin um Ankündigungen, nicht um bestätigte Zahlungen oder Ernennungen. 5 23 3

Adhikari sagte am 18. Oktober, er plane, die trauernden Familien in den folgenden zwei Tagen zu besuchen und ihnen Schecks zu übergeben. Für diese Haushalte ist das die nächste konkrete Bewährungsprobe für die Reaktion der Behörden. Für zurückkehrende Festivalbesucher ist es die Frage, ob tatsächlich ein benutzbarer Ausgang, ein besetzter Posten und eine verständliche Durchsage vorhanden sind, wenn sich die Lage ändert. 142

Bekannt

  • Sieben Beschuldigte wurden in Polizeigewahrsam genommen; Inspektionen haben begonnen und neue Anweisungen zum Umgang mit Menschenmengen wurden erlassen. 23132

Unbekannt

  • Es gibt keine vollständige Rekonstruktion des Gedränges, keine abgeglichene Opferbilanz, keinen bestätigten stadtweiten Bericht über die Einhaltung der Vorschriften und keinen Nachweis, dass sämtliche zugesagten Hilfen geleistet wurden.

Als Nächstes

  • Achten Sie auf die Durchsetzung der Regeln, wenn Veranstaltungsorte Besucher einlassen, auf die Einsetzung der vorgeschlagenen richterlichen Untersuchung, weitere Gerichtsverfahren sowie die Auszahlung von Entschädigungen und die Vergabe von Stellen.
Wie ausgestrahlt 35 Zeilen
  1. Police have arrested seven people after Kolkata's deadly festival crush.
  2. On October 17, we reported detentions and a promised investigation. Visitors are returning as inspectors check exits and police impose rain rules. The test is whether those changes protect crowds and lead to accountability.
  3. Inspectors began at Santosh Mitra Square near Sealdah station and also visited Tala Pratyay in north Kolkata. They examined entry and exit gates, lighting and crowd plans. Their wider assignment includes structural safety at major festival pavilions across West Bengal.
  4. Fire Services chief Anuj Sharma said food stalls must stay away from gates. He also described a committee decision to end separate VIP entry, freeing that route as another way out when crowds swell.
  5. Chief Minister Suvendu Adhikari also called for an end to special-access lines. At popular pavilions, those lanes can remain relatively clear while ordinary visitors face the main crowd. Some venues sell passes for that access.
  6. Turning a privileged lane into an exit can give people another escape route. Organisers have also been told to widen exits, improve lighting and remove bottlenecks created by temporary rope enclosures. Officials haven't shown that every venue has made those changes.
  7. Police's eleven-point advisory requires entrances to close during rain, with visitors already inside brought out safely. Officers must stay at their posts, even in a downpour. Admissions must match conditions, and venues must have adequate lighting.
  8. Police must monitor organisers' announcements and prevent abrupt route changes. Each officer and constable must coordinate with five or six committee volunteers. Ropes, guardrails and small loudspeakers must be ready. VIP vehicles must park at a designated distance.
  9. Nine experienced Indian Police Service officers have been assigned crowd-management duties. They come from traffic, intelligence and investigative posts. Kolkata has roughly 3,500 festival pavilions, making staffing decisions consequential far beyond the venue where the crush happened.
  10. Tala Pratyay announced a temporary closure, citing administrative instructions. Alipore Sarbojanin, Chetla Agrani and Ballygunge Sarbojanin also suspended or restricted entry. Santosh Mitra Square's committee asked people not to visit for the time being.
  11. Some Salt Lake committees stopped admitting visitors, and an Allen Park show on Park Street was cancelled. Other pavilions began receiving visitors again on Sunday. Those October 18 announcements can't tell visitors which venues remain closed now, or what changed before reopening.
  12. Gatherings on roads around Chorbagan are prohibited until October 20 under an order from Police Commissioner Ajay Kumar Nand. Police dispersed onlookers at the site. Some residents requested permission for worship without celebrations; senior officials were to consider that request.
  13. The subsequent police-shared list contains 19 people who died. On October 17, we reported a minimum of 17, alongside conflicting official remarks giving 19. The later list doesn't explain that earlier difference or settle a final toll.
  14. The list describes 13 female victims, including two minors. A separate breakdown gives four children and eleven women. Those age and sex categories can overlap. The earlier provisional description of the victims should no longer be treated as complete.
  15. Among those killed were seven-year-old Ayans Kumar Srivastava and his father, Abhishek, who was 38. A seven-year-old girl had also been identified in the earlier official account.
  16. Injury figures still don't line up. Earlier figures counted 25 receiving treatment and about 35 transported to Calcutta Medical College Hospital. Other estimates reached about 40. Sunday's totals still use 25, or more than two dozen. These measurements overlap and can't be added together.
  17. Fourteen patients were transferred to Apollo Hospitals. Sunday afternoon's hospital update described twelve as stable, with five in intensive care. A stable patient can still need intensive care. There's still no update on the patient earlier described as critical.
  18. Police say video captures an announcement telling visitors to leave because the structure was about to collapse. They're trying to identify who made it and why. Investigators haven't confirmed that a collapse occurred.
  19. The crush happened during Maha Saptami on October 17 at the Chorbagan Sarbojanin pavilion, also known as Sarada Park. It's near Muktaram Babu Street and Chittaranjan Avenue in north Kolkata. Rain and dense crowds feature throughout the preliminary investigation.
  20. Police describe narrow gates and a narrow approach road, inadequate police and private security staffing, and no clear crowd plan. They say instructions were handled verbally and people tried to escape through the entrance. These are preliminary investigative findings.
  21. Adhikari now describes one opening used for both entry and exit, divided by a hand-held rope. He alleges temporary home guards dropped the rope and sought shelter when rain began. He also described dim lighting and requested the guards' names.
  22. Those guards had also worked during the 2024 and 2025 festivals. Adhikari's account changes the earlier emphasis on an exit gate, but investigators still have to reconstruct the sequence. Other preliminary accounts describe private security staff blowing whistles.
  23. Rain, the collapse warning and whistles may all have affected movement. Police haven't established their precise order. Investigators collected CCTV and witness statements, and forensic experts gathered evidence Saturday night. Further forensic visits and interviews with survivors were planned for Sunday.
  24. A local court sent seven accused to ten days of police custody on October 18. They include the committee secretary and vice-president, and two private security employees. Fourteen people had initially been detained; seven were subsequently arrested.
  25. Police opened the case themselves at Girish Park, including a charge of culpable homicide not amounting to murder. The allegations still have to be tested in court. The investigation is also to examine organisers and the authorities that approved the arrangements.
  26. Locals have also alleged that officers were concentrated near VIP access. Investigators need to examine staffing and command decisions alongside admission planning and venue approval. Responsibility extends to the decisions that shaped the arrangements people encountered.
  27. The proposed judge-led inquiry still needs the Calcutta High Court's permission. Adhikari said the Chief Secretary would write to the Chief Justice. He also said Kolkata Police officials would be excluded because their own role is under question.
  28. The preventive inspection committee is already working. The separate judicial investigation still awaits permission and an appointed judge. Earlier references to a task force and the newer special investigation team wording describe that proposal; they don't mean two judicial inquiries have been appointed.
  29. On October 17, we reported that Jayanta Banerjee resigned after the crush, taking moral responsibility. That timing is now disputed. His resignation is also dated to July, after fifteen years as general secretary, so it can't safely be counted as a consequence of the disaster.
  30. Academic Mukulika Banerjee argues that police were diverted to other duties, including Home Minister Amit Shah's visit. That's an allegation about deployment, rather than an investigative finding about the cause. Shah's planned hospital visit did take place at Apollo.
  31. Opposition parties accuse the administration of inadequate emergency arrangements and ruling-party influence over the committee. Those accusations, and the administration's focus on organisers, still need to be tested against who authorised the venue and deployed its staff.
  32. The state promised 25 lakh rupees and a government job for each deceased victim's family. The newer description specifies a Group D post. Injured people were promised five lakh rupees each, with the state covering their full treatment costs.
  33. Prime Minister Narendra Modi separately announced two lakh rupees for each deceased person's next of kin and 50,000 rupees per injured person. Those national relief payments are separate from the state's promises.
  34. Durga Puja continues, with restricted admissions where necessary and subdued Bijoya observances. A toned-down post-festival gathering with Kolkata and suburban committees is planned for October 26. At the venues, enforcement of the new rain and exit rules is still the immediate test.
  35. Adhikari said on October 18 that he planned to visit bereaved families over the next two days and hand over compensation cheques. Families are still waiting for confirmation that the promised money, treatment support and government jobs have been delivered.

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