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Politik · Kulturerbe von McPhillamys

Heilige Gewässer in Gefahr: McPhillamys-Schutz wieder bei Watt

Mitglieder, die die heiligen Gewässer des Belubula River schützen wollen, haben Murray Watt um ein dringendes Eingreifen gebeten. Zwei Anträge sind anhängig, doch das Gerichtsurteil, mit dem der frühere Schutz aufgehoben wurde, klärte den kulturellen Anspruch nicht.

Ausgestrahlt Verfasst 6 Min. Lesezeit26 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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Aus dem englischen Original übersetzt.

ThemenverlaufTag 1

1 Bericht18 Medien26 Quellen

Für die Aboriginal-Bewerber, die den Schutz des Quellgebiets des Belubula River anstreben, ist das Wasser nicht einfach eine Ressource neben einer geplanten Goldmine. Es ist eine heilige Songline, die mit kulturellen Verpflichtungen und der Kontinuität der Wiradjuri verbunden ist. Sie befürchten irreversible Schäden an einem Ort, an dem Regis Resources einen Damm zur Lagerung von Bergbauabfällen plante. Nun fordern sie die Bundesregierung auf, dringend tätig zu werden, nachdem eine frühere Schutzverfügung vor Gericht aufgehoben wurde. 1

Zwei Anträge auf dringenden Schutz des Aboriginal-Kulturerbes werden im Zusammenhang mit dem McPhillamys-Goldprojekt nahe Blayney im zentralen Westen von New South Wales geprüft. Das Bundesumweltministerium hat bestätigt, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde. Die Anträge bringen den Schutz des Quellgebiets erneut vor Umweltminister Murray Watt; sie stellen weder eine neue Schutzverfügung noch eine angekündigte Aussetzung des Projekts dar. 1

Ein Antrag stammt von zwölf besorgten Mitgliedern des Orange Local Aboriginal Land Council, die unabhängig vom Council handeln. ABC News berichtete am 30. Oktober 2026, dass sie ihren Antrag in jener Woche bei Watt eingereicht hatten. Ein anderer Antrag wurde von einer anderen Partei eingereicht; dessen ausführliche Begründung und Urheberschaft wurden in der Berichterstattung nicht offengelegt. Genaue Einreichungsdaten und präzise Grenzen der Antragsgebiete stehen nicht fest. 1

Wir bitten Sie respektvoll, diesen Antrag mit größter Dringlichkeit zu prüfen und alle verfügbaren rechtmäßigen Maßnahmen zu ergreifen, um diese heiligen Gewässer vor irreversiblen Schäden zu schützen.

Besorgte Mitglieder des Orange Local Aboriginal Land Council, in einer von ABC News berichteten Korrespondenz 1

Die Mitglieder beschreiben, dass das Quellgebiet einer „unmittelbar drohenden Entweihung“ ausgesetzt sei. In ihrem Antrag nennen sie den Fluss heilig, „den Lebensspender und die Lebensader unseres Volkes“. Dies sind Aussagen der Antragsteller zur kulturellen Bedeutung und zur Gefahr – keine Feststellungen, die Watt bereits getroffen hat. Auch belegt die verfügbare Berichterstattung weder, dass Bauarbeiten im Gange sind, noch nennt sie einen unmittelbar bevorstehenden Zeitplan für die Arbeiten. 1

Dringlichkeitsschutz ist eine separate Entscheidung

Die Mitglieder beantragen eine Verfügung nach Section 9 des Aboriginal and Torres Strait Islander Heritage Protection Act 1984. Eine Aboriginal-Person oder -Gruppe oder jemand, der in ihrem Namen handelt, kann mündlich oder schriftlich den Schutz eines bestimmten Gebiets vor Schädigung oder Entweihung beantragen. Der Minister muss davon überzeugt sein, dass es sich um ein bedeutendes Aboriginal-Gebiet handelt, dem eine ernsthafte und unmittelbare Gefahr der Schädigung oder Entweihung droht. Selbst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, liegt der Erlass einer Verfügung im Ermessen des Ministers. 6

Diese Unterscheidung ist hier wichtig. Die Antragsteller haben um ein dringendes Eingreifen gebeten; die Regierung hat bestätigt, dass eine Prüfung läuft. Keine der beiden Aussagen belegt, dass der Minister die geltend gemachte Gefahr anerkannt oder eine neue Beschränkung verhängt hat. Die Dringlichkeit des Antrags und die für eine Verfügung erforderlichen Belege hängen zusammen, sind aber nicht austauschbar.

Regis verweist auf bereits erteilte Genehmigungen im Rahmen des New-South-Wales-Verfahrens für bedeutende staatliche Entwicklungsprojekte und des Bundesgesetzes Environment Protection and Biodiversity Conservation Act. In seiner Antwort an ABC erklärte das Unternehmen, beide Verfahren hätten das Aboriginal-Kulturerbe berücksichtigt. Es sagte, es „unterstütze den Schutz des Aboriginal-Kulturerbes durch ein Planungsverfahren, das allen Beteiligten Sicherheit gibt“. Die Antwort enthielt keinen aktuellen Zeitplan für die Arbeiten. 1

Das Unternehmen betont die Sicherheit, die bestehende Genehmigungen bieten. Die Antragsteller berufen sich auf eine eigenständige Befugnis zum Schutz des Kulturerbes. Nun geht es nicht nur darum, ob das Projekt genehmigt ist, sondern auch darum, ob die Belege einen dringenden Schutz eines darin liegenden Gebiets rechtfertigen.

Wer spricht für das Quellgebiet?

Der unabhängige Antrag macht auch Meinungsverschiedenheiten über Konsultationen und kulturelle Autorität sichtbar. Die institutionelle Position des Land Councils ist nicht die Position jedes einzelnen Mitglieds. 2019 wandte er sich gegen die Umweltverträglichkeitsprüfung des Projekts und warnte vor nachteiligen und irreversiblen Auswirkungen auf das Aboriginal-Kulturerbe. 2023 änderte er seine Haltung von Ablehnung zu Neutralität. Außerdem hat er kulturelle Ansprüche in Bezug auf das Gebiet, darunter eine Dreaming-Geschichte, öffentlich infrage gestellt. 1

Die neuen Antragsteller sagen, Wiradjuri und andere First Nations, die kulturelle Verbindungen und Verpflichtungen gegenüber dem Land haben, hätten keine sinnvolle Gelegenheit erhalten, gehört zu werden. „Wir wurden weder konsultiert noch nach unserer Meinung gefragt, als die Führung des Orange Aboriginal Land Council ihre geänderte Haltung zuvor bekannt gab“, heißt es in ihrem Antrag. Das ist ihre Darstellung der Konsultation, keine festgestellte Verfehlung des Councils. 1

Geschäftsführerin Annette Steele erwartet, dass das Ministerium eine Stellungnahme des Councils einholen wird. Sie sagte ABC, dass führende Wiradjuri-Älteste mit kultureller Autorität für das Gebiet den Council beraten würden. Die Mitgliedschaft steht Aboriginal People innerhalb der Grenzen des Councils offen, auch jenen, die keine traditionellen Eigentümer sind; deshalb würden Fragen des Kulturerbes üblicherweise von Menschen mit kultureller Autorität und nicht von der Mitgliedschaft als Ganzem entschieden, sagte sie. Sie betonte außerdem, dass Land Councils demokratische Organisationen seien und Mitglieder bei Sitzungen oder beim Vorstand Bedenken vorbringen könnten. 1

Weder die Eingabe der Mitglieder noch die Reaktion der Führung lässt sich fairerweise zu einer einzigen, einmütigen Aboriginal-Position verkürzen. Bei dem Streit geht es sowohl um den Schutz des Landes als auch darum, wessen Wissen und Verantwortung diesen Schutz bestimmen sollten.

Was das Gericht nicht entschieden hat

Den früheren Schutzantrag stellte die Wiradyuri-Älteste Aunty Nyree Reynolds, unterstützt von der Wiradyuri Traditional Owners Central West Aboriginal Corporation. Im August 2024 erließ die damalige Umweltministerin Tanya Plibersek eine Schutzverfügung nach Section 10 für das Quellgebiet und die Quellen des Belubula am geplanten Standort des Absetzbeckendamms. Sie stellte fest, dass der Damm einen irreversiblen und dauerhaften Verlust des Aboriginal-Kulturerbes verursachen würde und dass das Quellgebiet für die Wiradjuri und ihre Blue Banded Bee Dreaming Tradition heilig sei, die die Entstehung der Quellen beschreibt. 1

Die Verfügung setzte das Projekt aus. Regis erklärte, dadurch sei der geplante Tagebaubetrieb „nicht mehr rentabel“ – eine Aussage zur Wirkung der früheren Verfügung, keine aktuelle Auskunft zum Stand der Bauarbeiten. Am 14. Oktober 2026 focht das Unternehmen die Verfügung erfolgreich vor dem Bundesgericht an. 1

Richter James Stellios befand, das Entscheidungsverfahren sei grundlegend fehlerhaft gewesen, weil die Behörden die Offenbarung der Blue Banded Bee Dreaming-Geschichte nicht als neuen Antrag behandelt hatten. Sein Urteil entschied weder über die Begründetheit des kulturellen Anspruchs und die Bedeutung des Gebiets noch darüber, ob ihm Schaden oder Entweihung drohte. Regis hatte argumentiert, die Dreaming-Geschichte existiere nicht; der Richter stellte jedoch nicht fest, dass die Tradition erfunden worden sei. 1

Ein ministerieller Vermerk zur Begründung der früheren Entscheidung hatte eingeräumt, dass der Schutz den Stellungnahmen und Empfehlungen des Land Councils zuwiderlief, zugleich aber festgestellt, dass ein Konsens aller Wiradjuri nicht erforderlich sei. Dieser Vorgang hilft, die Meinungsverschiedenheit zu erklären, kann aber die nun erforderliche Prüfung nicht ersetzen: Die von ihm gestützte Verfügung wurde für ungültig erklärt. 1

Bekannt

  • Zwei Anträge auf dringenden Schutz des Kulturerbes werden geprüft. Das Ministerium sagt, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde. 1

Unbekannt

  • Ein Entscheidungsdatum, präzise Grenzen der Antragsgebiete oder ein aktueller Zeitplan für die Arbeiten stehen nicht fest. Die ausführliche Begründung des zweiten Antrags wurde nicht offengelegt.

Als Nächstes

  • Ob Watt die Voraussetzungen für einen Dringlichkeitsschutz als erfüllt ansieht und von seiner Befugnis Gebrauch macht, eine Verfügung zu erlassen.

Das Gericht hob die frühere Verfügung aus verfahrensrechtlichen Gründen auf; es klärte weder die Bedeutung des Quellgebiets noch die Frage, ob es geschützt werden sollte. Für die Antragsteller bleibt damit die zentrale Befürchtung bestehen: Ein Ort, den sie als wesentlich für das kulturelle Leben ansehen, könnte Schaden erleiden, den keine spätere Entscheidung rückgängig machen kann. Watt muss die geltend gemachte Gefahr nun nach dem Dringlichkeitsschutz-Test prüfen. 1

Wie ausgestrahlt 24 Zeilen
  1. Twelve land council members have asked the government to protect river headwaters from a gold project.
  2. They say the Belubula River's sacred waters face irreversible harm. An earlier protection declaration has already fallen in court, putting the future of protection for the headwaters back before the federal government.
  3. Will the environment minister use his emergency powers to protect the area?
  4. The McPhillamys Gold Project is near Blayney, in central west New South Wales. The dispute centres on the Belubula River headwaters and springs, where Regis Resources proposed a tailings dam to hold mining waste.
  5. A dozen concerned members of the Orange Local Aboriginal Land Council submitted their request this week, acting independently of the council. They addressed it to federal Environment Minister Murray Watt. A different party has lodged a second application.
  6. The federal environment department says both applications are under assessment and no decision has been made. The members want emergency protection for part of the project area. The second application comes from a different party, whose detailed grounds haven't been disclosed.
  7. The members describe the headwaters as facing an “imminent threat of desecration”. They urge Watt to take all available lawful steps to protect what they call the Sacred Waters from irreversible harm.
  8. Their application calls the river a Sacred Songline of particular significance to the Wiradjuri people. They describe it as the giver of life and the lifeblood of their people, connecting protection of the water with cultural responsibilities and continuity.
  9. They are seeking a declaration under Section 9 of the Aboriginal and Torres Strait Islander Heritage Protection Act. That gives the minister an emergency protection power. The minister must decide whether the evidence meets the legal test.
  10. An Aboriginal person or group can apply orally or in writing. The minister must be satisfied the area is culturally significant and faces a serious and immediate threat of injury or desecration. Even then, making a declaration is discretionary.
  11. The members' submission also challenges who has been heard. They say Wiradjuri and other First Nations people with cultural connections to the country weren't given a meaningful opportunity to express their views.
  12. Council chief executive Annette Steele expects the department to seek the council's response. She says senior Wiradjuri elders with cultural authority for the area will guide it. Council membership is open to Aboriginal people within its boundaries, including people who aren't traditional owners.
  13. Steele says cultural heritage matters are typically decided by people with cultural authority. She also says members can raise concerns at meetings or with the board, describing land councils as democratic organisations.
  14. The council objected to the project's environmental impact statement in 2019, warning of detrimental and irreversible harm to Aboriginal cultural heritage. In 2023, it changed its position to neutral. It has also questioned cultural claims about the area, including a Dreaming story.
  15. The new applicants say they weren't consulted or asked for their views when the council's executive changed that position. Their complaint puts consultation and cultural authority at the centre of the dispute within the community.
  16. Wiradyuri elder Aunty Nyree Reynolds made the original protection application, supported by the Wiradyuri Traditional Owners Central West Aboriginal Corporation. Former environment minister Tanya Plibersek then protected the headwaters and springs through a Section 10 declaration in August 2024.
  17. Plibersek found the proposed waste dam would cause irreversible and permanent loss to Aboriginal heritage. She found the headwaters sacred to the Wiradjuri people and their Blue Banded Bee Dreaming Tradition, which describes how the springs formed.
  18. The August 2024 declaration had put the project on hold. Regis said it made the planned open-cut operation “not viable”. On October 14, 2026, the company successfully challenged the declaration in the Federal Court over a failure in the decision-making process.
  19. A departmental brief for the earlier decision acknowledged that protection ran against the land council's advice. It concluded that a consensus among all Wiradjuri people wasn't necessary. But the handling of new information about the Dreaming story undermined the declaration's legality.
  20. Justice James Stellios found that officials should have treated the revelation of the Blue Banded Bee Dreaming story as a new application. His ruling left the merits of the cultural claim, the area's significance and the threat to it undecided.
  21. Regis had argued in court that the Dreaming story didn't exist and questioned why it hadn't appeared in the initial application. The judge made no finding that the tradition was invented. The company's argument remains its position in that case.
  22. Regis says the project already has New South Wales and federal environmental approvals, and both processes considered Aboriginal cultural heritage. The members are asking the government to exercise its separate emergency heritage powers over an area they say needs urgent protection.
  23. The company says it supports Aboriginal cultural heritage protection through a planning process that gives certainty to all parties. Its warning that the project was unviable concerned the earlier declaration; it hasn't supplied a current works timetable in this response.
  24. Watt now faces the decision on emergency protection. He must assess cultural significance and the claimed immediate threat before deciding whether to make a declaration. The department hasn't announced a decision date.

Quellen

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