Politik · Spaltung bei der Green PartyFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Vier von fünf Abgeordneten der Grünen stimmten gegen den Zionismus-Antrag. Nun lehnt Polanski dessen Wortlaut ab
Nach Tagen unbeantworteter Fragen sagt der Vorsitzende der Grünen, er hätte den Antrag in der vorliegenden Fassung nicht unterstützt. Seine Klarstellung lässt die angenommene politische Position – und ihre Folgen für die Mitglieder – ungeklärt.
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Fortlaufendes ThemaTag 7
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Das ganze ThemaWas sich seit unserem letzten Bericht geändert hat
3 Tage später
Damals
Jüdische Grüne in Tränen, weil die Partei abstimmt, dass Zionismus Rassismus ist; Israel sperrt Vorsitzenden, der der Abstimmung fernbliebWas wir als offen bezeichnet hatten
Ob der angenommene Antrag die Klauseln zu Palestine Action enthält, die im eingereichten Text standen.
Noch offenDer vollständige Wortlaut des angenommenen Antrags ist weiterhin nicht verifiziert. Daher lässt sich weder bestätigen, ob die Klausel zur Aufhebung der Einstufung von Palestine Action als verbotene Organisation noch die Klausel zu inhaftierten Personen, die gewaltfreie direkte Aktionen durchgeführt haben, beibehalten oder gestrichen wurde. Polanskis separate Ablehnung des Verbots klärt nicht, was der Parteitag beschlossen hat. 953
Der rechtliche Mechanismus der israelischen Einreisesperre und die weiteren Schritte.
Noch offenGideon Sa’ar kündigte die Einreisesperre am 4. Oktober an und erklärte, sie sei mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Ihre gesetzliche Grundlage, die geltende Rechtsvorschrift, die Dauer, das Berufungsverfahren und die Folgeschritte sind weiterhin nicht geklärt. 21
Wie viele Mitglieder austreten und ob eine Klage gegen die politische Position eingereicht wird.
Noch offenDas Ergebnis der Nachwahl, bei der die Stimmen bis Freitag, den 9. Oktober, ausgezählt wurden.
BeantwortetEine mögliche Stellungnahme Polanskis zur israelischen Sperre und die Frage, ob weitere jüdische Mitglieder austreten.
Noch offen
Jetzt
Nach Tagen unbeantworteter Fragen sagt der Vorsitzende der Grünen, er hätte den Antrag in der vorliegenden Fassung nicht unterstützt. Seine Klarstellung lässt die angenommene politische Position – und ihre Folgen für die Mitglieder – ungeklärt.
Seitdem beantwortet
- Das Ergebnis der Nachwahl, bei der die Stimmen bis Freitag, den 9. Oktober, ausgezählt wurden.
Vier der fünf Abgeordneten der Green Party stimmten gegen den Zionismus-Antrag, den ihre Mitglieder angenommen hatten. Nun sagt ihr Vorsitzender, auch er hätte in der vorliegenden Fassung nicht dafür gestimmt. Zack Polanskis Klarstellung am Morgen des 9. Oktober 2026 macht einen deutlichen Widerspruch sichtbar: Die Partei hat eine politische Position, gegen die sich die meisten ihrer parlamentarischen Vertreter ausgesprochen haben und die ihr Vorsitzender als „unvollkommen“ bezeichnet. 1 90 93
In der Sendung BBC Breakfast deutete Polanski an, dass er eine geänderte Fassung unterstützt hätte. Damit beantwortet er einen Teil der Frage, auf die er während des Wahlkampfs um die Nachwahl wiederholt nicht eingehen wollte. Daraus folgt jedoch weder, dass die Entscheidung des Parteitags geändert oder zurückgenommen wurde, noch geht aus den verfügbaren Angaben der vollständige Wortlaut der von ihm gewünschten Änderungen hervor. 89 93
HeyDay News berichtete am 6. Oktober, dass der Parteitag in Brighton den Antrag angenommen hatte, jüdische Mitglieder betroffen und gespalten waren und Israel eine Einreisesperre gegen Polanski angekündigt hatte. Das sind die Grundlagen des Streits, keine neuen Entscheidungen. Seitdem hat sich die Kritik der ehemaligen Vorsitzenden Caroline Lucas verschärft, ist ein stellvertretender walisischer Vorsitzender ausgetreten und hat Polanski die Nachwahl im Wahlkreis Holborn and St Pancras verloren, während er darauf beharrt, die Partei weiterführen zu können.
Das Führungsproblem besteht nicht mehr nur darin, dass Polanski seine Position nicht erklären wollte. Es besteht darin, dass seine Erklärung nichts an der Position der Partei ändert.
Was der Parteitag beschloss – und ablehnte
Die Mitglieder der Green Party of England and Wales nahmen am 4. Oktober in Brighton den von Lubna Speitan eingebrachten Antrag A105 mit 1,022 zu 813 Stimmen an. Darin wird Zionismus als eine Form von Rassismus definiert und die Ideologie durch die Unterstützung eines „ethnonationalistischen jüdischen Staates“ beschrieben. Der Antrag unterstützt einen „einzigen demokratischen palästinensischen Staat in ganz Palästina in seinen historischen Grenzen“, einschließlich des Gebiets des heutigen Israel. 9 3 5
Der zuvor berichtete Wortlaut sah gleiche Rechte für alle, Jerusalem als Hauptstadt und ein palästinensisches Rückkehrrecht vor. Unterstützer unterscheiden zwischen der Ablehnung einer politischen Ideologie und Feindseligkeit gegenüber jüdischen Menschen. Eine ideologische Erklärung wirft jedoch auch eine praktische Frage zur Mitgliedschaft auf: Was geschieht mit jüdischen Mitgliedern, die sich als Zionisten verstehen oder Gemeinschaftsorganisationen angehören, die dies tun? 9 34
Der Parteitag lehnte einen Änderungsantrag ab, der jüdische Menschen, die sich als Zionisten verstehen, vor Konsequenzen schützen sollte. In früheren Berichten wurde der Schutz vor Druck oder Disziplinarmaßnahmen wegen der Zugehörigkeit zu Synagogen oder jüdischen Organisationen beschrieben, die sich als zionistisch verstehen. Polanski unterstützte einen gescheiterten Änderungsantrag, verließ Brighton jedoch, um in London Wahlkampf zu führen, und nahm an der Schlussabstimmung nicht teil. Seine Abwesenheit war weder eine Stimme für noch eine Stimme gegen den Antrag. 1 3 12
Am Wahltag, dem 8. Oktober, zeichnete ITV Reporter auf, die wiederholt fragten, ob Zionismus Rassismus sei und warum er nicht abgestimmt habe. Polanski lehnte eine Antwort in diesem Wortwechsel ab und sagte, er spreche mit Anwohnern und werde sich später äußern. Seine anschließende Klarstellung am Morgen ersetzt diese damals unbeantwortete Position; das ältere Filmmaterial belegt nicht, dass er sich weiterhin weigert, seine Meinung zu äußern. 4 90 93
Verteidigung der Parteiführung nach einer Wahlniederlage
Lucas sagte in der Sendung Newsnight, Polanski habe es „versäumt, Führungsstärke zu zeigen“. Die BBC berichtete, dass sie ihn nicht darin bestärkte, als Vorsitzender weiterzumachen; laut HuffPost lehnte sie es ebenfalls ab, zu sagen, ob er zurücktreten sollte. Unterstützung vorzuenthalten ist bedeutsam, sollte aber nicht zu einer feststehenden Rücktrittsforderung aufgebauscht werden. 2 61
Andy Burnham forderte am 8. Oktober in Berlin die Grünen-Führung auf, den Antrag zurückzunehmen. Er argumentierte, dessen Position für einen Ein-Staaten-Lösung schließe eine Zwei-Staaten-Lösung aus. Auch der Premierminister drängte auf eine Rücknahme. Dabei handelt es sich um politische Forderungen, nicht um für die Grünen verbindliche Entscheidungen; die Berichterstattung belegt keine vollzogene Rücknahme. 3 4
Nach dem Ergebnis der Nachwahl wurde Polanski gefragt, ob er als Vorsitzender weitermachen könne. Er sagte: „Natürlich kann ich weitermachen.“ Außerdem sprach er von einem „anhaltenden Völkermord und der Vertreibung des palästinensischen Volkes“. Israel bestreitet, dass sein Vorgehen im Gazastreifen einen Völkermord darstellt; der Fall Südafrikas liegt dem Internationalen Gerichtshof vor, der noch keine abschließende Entscheidung getroffen hat. Ein Rücktritt, eine Absetzung oder ein abgeschlossener Wettbewerb um den Parteivorsitz sind nicht belegt. 2 3
Die wichtigsten Fakten
Die Abstimmung fand am 8. Oktober statt; die Ergebnisse wurden am 9. Oktober veröffentlicht. Der Camden Council bestätigt Abdi-Walis Wahl und eine Wahlbeteiligung von 38.76%; der Camden New Journal nennt Polanskis Stimmenzahl. Die Wahlbeteiligung ist nicht der Stimmenanteil eines der beiden Kandidaten, und die Gesamtzahl der gültigen Stimmen, die zur Berechnung genauer Anteile nötig wäre, wurde nicht festgestellt. 70 99
Die BBC beschrieb den zweiten Platz der Grünen als mit großem Abstand ihr zweitbestes Ergebnis bei einer Nachwahl zum britischen Unterhaus. Das genaue Kriterium für diese Rangfolge und der vollständige historische Vergleich wurden nicht unabhängig überprüft. Polanski kann auf ein starkes Ergebnis verweisen, doch es bleibt eine Niederlage. Keine Wählerbefragung belegt, wie stark der Zionismus-Antrag ihm genützt oder geschadet hat. 2
Zugehörigkeit ist die unmittelbare praktische Bewährungsprobe
Phil Davies trat am 6. Oktober als stellvertretender Vorsitzender der walisischen Grünen zurück und kündigte seine Mitgliedschaft. Er war sieben Jahre lang Mitglied gewesen und 2024 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Unser früherer Bericht nannte bereits den Austritt des Sefton-Stadtrats Kieran Dams, der ehemaligen Stadträtin Andrée Frieze und des Vorsitzenden von Amnesty International UK, Sandy Ruthven; diese sollten nicht als neu bekannt gewordene Rücktritte gezählt werden. Es gibt keine umfassende Gesamtzahl der Austritte im Zusammenhang mit dem Antrag. 5 82 83 49
Vivien Lichtenstein, Vorsitzende der Jewish Greens und seit 29 Jahren Mitglied, sagte, es sei „durchaus möglich“, dass sie die Partei verlasse, und der Antrag „überschreitet eine Grenze“. Ihre Überlegung, auszutreten, ist kein bestätigter Rücktritt. Einige jüdische Mitglieder unterstützten den Antrag; andere befürchten, ihre Mitgliedschaft sei prekär geworden. Polanskis Zusicherung, niemand werde wegen seines Glaubens oder des Ortes, an dem er bete, unerwünscht sein, geht grundsätzlich auf diese Sorge ein, bietet aber keine vereinbarte Schutzregelung gegen Disziplinarmaßnahmen. 1 46 30
Die BBC berichtete, die Mitgliederzahl sei im vorangegangenen Jahr auf mehr als das Dreifache gestiegen. Ein separater Bericht der Jerusalem Post vom 6. Oktober nannte 230,000 Mitglieder, ohne ein bestätigtes offizielles Erhebungsdatum oder eine Bestätigung. Aus diesen Zahlen lässt sich keine verlässliche Ausgangsmitgliederzahl ableiten. Die Vorwürfe interner Kritiker über linksextreme Neumitglieder oder eine organisierte Unterwanderung sind von dem dokumentierten Wachstum zu unterscheiden: Keine überprüfte demografische Aufschlüsselung oder Abstimmungsanalyse belegt sie. 2 49
Abgeordnete der Labour-Partei und der Liberal Democrats verwiesen die Partei an die Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission (EHRC). Eine Überweisung ist weder eine Untersuchung noch die Feststellung einer Diskriminierung oder ein Urteil über die Rechtswidrigkeit. In der bis zum 9. Oktober überprüften Berichterstattung ließ sich weder eine angekündigte EHRC-Untersuchung noch eine eingereichte Klage belegen; diese Beweislücke beweist nicht, dass kein Verfahren existiert. 48 81
Ein öffentliches Datum für eine weitere Abstimmung über die politische Position, eine Entscheidung zur Parteiführung oder eine Gerichtsanhörung ist nicht bekannt. Die Wahl ist vorbei, und Polanskis persönliche Position ist klarer. Was der Parteitag beschlossen hat und wie die Mitglieder davon betroffen sein werden, muss weiterhin beantwortet werden.
Quellen und ergänzendes Referenzmaterial
Rundfunk und erste Berichterstattung: Sky News 1; BBC News 2 3 5; ITV News 4 7; Channel 4 News 6; The Telegraph 8.
Verweise auf politische Positionen und den Parteitag: Green Party 9; Wortlaut von A105 10 53; Reuters 11; Jewish News 12; Middle East Eye 13; BBC 14; Jewish Chronicle 15; Belfast Telegraph 16; VERITY 17; Action Network 18; Times of Israel 29; Independent 31 58; Times 32; Greens for Palestine 33; Brixton Buzz 34; Argus 35; Jerusalem Post 44; stated.news 45; Zionism Is Not Racism 54; Brighton Journal 55; Novara Media 56; Anadolu 57; The Intelligent 59; KioskNews 60.
Berichte zur Einreisesperre: Euronews 19; Independent 20 51; The State of Israel 21; Ynet 22; Times of Israel 23; InView 24; Jewish Chronicle 25; Standard 26; VINnews 27; Dublin Post 28; Jewish News 36; Virtual Jerusalem 38; Al-Monitor 86; Haaretz 87.
Mitgliederzahlen und Reaktionen: Left Foot Forward 30; Ground News 37; Jewish News 39 48; Independent 43; BBC 46 82 83 96; Jewish Chronicle 47 52; Jerusalem Post 49; Metro 50; GB News 80; Londonlovesbusiness 81; Telegraph 84; Jewish Telegraphic Agency 85; Standard 88.
Wie ausgestrahlt 25 Zeilen
- On October 6 we reported the Greens’ Zionism vote. Now Polanski rejects its unamended wording. Four of five Green MPs opposed it, and senior members have left. Will the party change the policy?
- Zack Polanski now says he wouldn’t have voted for the motion as passed. On the morning of October 9, he called it “imperfect” and said he would have supported an amended version. His explanation follows days of unanswered questions.
- His reservations leave the adopted policy in place. They also come after a by-election defeat and criticism from former Green leader Caroline Lucas. The dispute now reaches beyond his personal position to how the party will treat members who identify as Zionist.
- Conference members adopted a policy defining Zionism as a form of racism. Proposed by Lubna Speitan, it describes the ideology through support for an ethnonationalist Jewish state. It backs a single democratic Palestinian state throughout historic Palestine, including modern-day Israel.
- The motion passed by 1,022 votes to 813 on October 4. Its previously published wording envisaged equal rights for everyone, Jerusalem as the capital and a Palestinian right of return. Supporters distinguish opposition to a political ideology from hostility toward Jewish people. Critics question what that distinction means for Jewish members who consider themselves Zionist.
- Polanski left Brighton before the final vote to campaign in Holborn and St Pancras. He backed an amendment that was rejected, then took no part in the vote that adopted the policy. His morning remarks explain how he would have voted.
- Four of the party’s five MPs opposed the motion. Members also rejected an amendment intended to protect Jewish people who identify as Zionist from repercussions. That proposed protection covered pressure or discipline connected to Zionist-identifying synagogues and Jewish organisations.
- On election day, October 8, Polanski repeatedly declined questions about whether Zionism is racism and why he hadn’t voted. He said he was talking to residents and would speak later. His eventual clarification changes that unanswered position, although the full wording of the amendments he wanted still isn’t clear.
- Caroline Lucas said Polanski had “failed to show leadership.” She criticised his handling of the dispute and his absence from the debate. Asked about him continuing as leader, she declined to endorse him, but also declined to say whether he should stand down.
- Andy Burnham urged Green leaders to reverse the motion and ensure it didn’t remain party policy. Speaking in Berlin on October 8, he argued that its single-state position ruled out a two-state solution. The prime minister also called for reversal.
- Polanski insisted he could remain leader after losing the by-election. Asked whether he could continue, he said, “of course I can carry on.” In those post-result remarks, he hadn’t yet explicitly rejected the motion. That clarification came later in the morning.
- He also spoke of an “ongoing genocide and the displacement of the Palestinian people.” Israel denies that its actions in Gaza amount to genocide. South Africa’s case against Israel is before the International Court of Justice, where the accusation awaits a final judicial determination.
- Labour’s Sagal Abdi-Wali won Holborn and St Pancras with 12,292 votes. Polanski received 8,928, giving Labour a majority of 3,364. Voting took place on October 8, and the results were published on October 9. The Greens finished second.
- Turnout was 38.76%. The Greens’ showing was reportedly their second-best ever in a Westminster by-election. That strong placing supports Polanski’s defence of his leadership, but voters elected Labour’s candidate. Nobody has measured how much this motion helped or hurt him.
- The Conservatives finished third with 1,922 votes, ahead of Reform UK. Reform received 1,612 votes and Restore Britain 692, putting Reform ahead of Restore in the published totals.
- Phil Davies resigned as Welsh Green deputy leader and cancelled his membership on October 6. He’d belonged to the party for seven years and became deputy in 2024. Kieran Dams, the 23-year-old Waterloo ward councillor in Sefton, also left to sit as an independent.
- The departures already included former councillor Andrée Frieze and Sandy Ruthven, chair of Amnesty International UK. Further councillors have left, but there’s no complete count of members leaving over the motion.
- Jewish Greens chair Vivien Lichtenstein has belonged to the party for 29 years. She said it was “quite possible” she would leave and that the motion “crosses a line.” She also wanted scrutiny of recently joined members. Her departure hasn’t been confirmed.
- Jewish members hold different views. Some supported the motion, while others fear for their place in the party. Polanski has said nobody should be made unwelcome because of their faith or where they worship. Members still need to know what safeguards would apply if the policy became a basis for discipline.
- Greens for Palestine says Palestinians and anti-Zionist Jews drafted the motion, with more than 40 Palestinian liberation organisations endorsing it. Membership reportedly grew more than threefold in a year. A separate figure of 230,000 members lacks an official date or confirmation.
- Those figures can’t give a reliable starting membership. Internal critics say the influx included hard-left campaigners focused on the Middle East. Some allege organised infiltration. Party growth alone doesn’t show who newcomers are, how they voted or whether they coordinated their arrival.
- Labour and Liberal Democrat MPs asked the Equality and Human Rights Commission to consider whether the policy broke the law. An investigation hasn’t been announced. The practical concern is whether members could face exclusion, pressure or discipline, and what protections the party would provide.
- Israel’s Foreign Minister Gideon Sa’ar announced Polanski’s entry bar on October 4. The decision was described as “coordinated with the relevant authorities.” That announcement was part of the earlier dispute. The bar’s duration and appeal process still aren’t clear.
- It’s also unclear whether the final policy retained calls to lift the Palestine Action ban and release people detained for nonviolent direct action. Polanski separately opposes that ban. His position doesn’t settle which clauses conference adopted.
- The Greens haven’t announced a date for another policy decision. Polanski has clarified that he would have opposed the motion as written, and the by-election has ended in defeat. His personal reservations leave the conference policy in place, while its application to Jewish and Zionist-identifying members remains unresolved.
Quellen
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