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Unternehmen · Angebote zur Entfernung von Bewertungen

Verdächtige Bewertungen, dann eine kostenpflichtige Lösung: die unbeantwortete Frage bei Que Onda Wey!

Ein nicht existierender Hot-Pot-Nachbar half einer Restaurantbetreiberin in Adelaide, verdächtige Google-Bewertungen anzufechten. Einige wurden entfernt, doch ein Zusammenhang mit einem Unternehmen, das ihre Entfernung verkauft, ist nicht bewiesen.

Ausgestrahlt Verfasst 6 Min. Lesezeit20 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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Aus dem englischen Original übersetzt.

ThemenverlaufTag 3

1 Bericht14 Medien20 Quellen

Was verbindet die Personen, die verdächtige Restaurantbewertungen veröffentlichen, mit dem Unternehmen, das anbietet, diese Bewertungen gegen Bezahlung verschwinden zu lassen?

Das ist die zentrale, unbeantwortete Frage bei Que Onda Wey!, einem mexikanischen Restaurant im Adelaideer Stadtteil Goodwood. Google hat einige Bewertungen entfernt, nachdem Mitinhaberin Denisse Rojas-Valdez sie beanstandet hatte. Sie sagt, die Bewertung des Restaurants sei wieder auf 4.9 von fünf gestiegen. Googles Entscheidung belegt jedoch einen Verstoß gegen seine Bewertungsrichtlinien, nicht, dass das Unternehmen, das gegen Bezahlung die Entfernung anbietet, die Bewertungen verfasst oder die dahinterstehenden Konten kontrolliert hat. 1

Diese Unterscheidung ist wichtig. Es gab konkrete Gründe für den Verdacht: Eine Bewertung empfahl ein benachbartes Restaurant, das es nicht gab, und die Angebote zur Entfernung gingen weiter, nachdem Rojas-Valdez den Absender blockiert hatte. Diese Details erklären, warum sie glaubte, erpresst zu werden. Für sich genommen beweisen sie jedoch nicht, wer dafür verantwortlich war. 1

Ein Nachbar, den es nicht gab

Rojas-Valdez, die das Restaurant gemeinsam mit ihrem Mann David Valdez betreibt, erzählte ABC, dass die Episode mit einer negativen Bewertung Anfang Oktober 2026 begonnen habe. Einige Tage später schrieb ihr ein Unternehmen, das sich als Anbieter von Reputationsmanagement ausgab. Es bot an, die Entfernung der Bewertung zu erwirken, weil sie möglicherweise „mit Googles Bewertungsrichtlinien in Konflikt steht“. 1

Sie ignorierte die Nachricht. Es folgten weitere E-Mails, in denen auf eine unter dem Namen Eric veröffentlichte Bewertung verwiesen wurde. Der Absender sagte, die Bewertung könne „möglicherweise entfernt werden“, und die Bezahlung erfolge „erfolgsabhängig“. Eine Gebührenhöhe wurde nicht genannt. Es handelte sich um das Angebot, die Entfernung zu betreiben, nicht um einen belegten Zugang zu einem Schalter, mit dem sich die Bewertung löschen ließe. 1

Rojas-Valdez blockierte die Adresse und meldete die Nachrichten als Phishing. Etwa fünf Tage später kamen weitere E-Mails zu einer anderen, unter dem Namen Amelia veröffentlichten Bewertung. Sie sagte, der Absender habe seiner E-Mail-Adresse einen einzelnen Buchstaben hinzugefügt und so ihre Sperre umgangen. 1

Amelias Bewertung beanstandete die Preise und Portionsgrößen und empfahl anschließend den Hot-Pot-Betrieb nebenan als preiswertere Alternative. Einen solchen Betrieb gab es weder direkt nebenan noch in der näheren Umgebung. Anders als bei einer Meinungsverschiedenheit darüber, ob ein Essen seinen Preis wert war, ließ sich diese Abweichung überprüfen – und sie war ein Grund, daran zu zweifeln, dass die bewertende Person dort gewesen war. Das Unternehmen bot an, „den gesamten Einreichungs- und Nachverfolgungsprozess zu übernehmen“, falls die Bewertung gegen Googles Regeln verstieß. 1

Der wiederholte Kontakt zeigt, dass der Absender trotz des Versuchs, ihn zu stoppen, hartnäckig blieb. Der imaginäre Nachbar untergräbt die Glaubwürdigkeit der Bewertung. Keine dieser Tatsachen identifiziert jedoch die bewertende Person, und aus den öffentlich beschriebenen E-Mails geht nicht hervor, dass damit gedroht wurde, weitere negative Bewertungen zu veröffentlichen, falls Rojas-Valdez nicht zahlte. Die fehlende Verbindung zwischen der bewertenden Person und dem Anbieter der Entfernung bleibt weiterhin unbelegt. 1

Das Unternehmen schien aus den USA zu stammen, doch sein tatsächlicher Standort wurde nicht festgestellt. Anfang 2026 hatte das Restaurant über WhatsApp-Nummern mit Bezug zu Bangladesch und Pakistan ähnliche Angebote erhalten. Die Zuordnung von Telefonnummern belegt nicht den tatsächlichen Aufenthaltsort eines Absenders, und ein Zusammenhang zwischen diesen früheren Kontaktversuchen und den E-Mails vom Oktober wurde nicht nachgewiesen. 1

Was Googles Entscheidung tatsächlich belegt

Rojas-Valdez trug Belege zusammen und befolgte Googles Anweisungen zur Meldung der Bewertungen. Den Prozess beschrieb sie als „eine Menge Arbeit“. In der von ABC in seinem Bericht vom 30. Oktober wiedergegebenen Antwort hieß es, Google habe „die Bewertungen entfernt, die gegen Googles Richtlinien verstoßen haben“. Zugleich wurde klargestellt, dass nicht pauschal Kritik entfernt worden war. 1

Einige wenige Bewertungen verstoßen nicht gegen unsere Richtlinien. Diese Bewertungen sind weiterhin online.

Google in einer von ABC News wiedergegebenen E-Mail 1

In der Nachricht wurde weder angegeben, wie viele Bewertungen entfernt wurden, noch gegen welche Regeln sie verstießen oder ob die Bewertungen von Eric und Amelia darunter waren. Es wurde auch nicht festgestellt, dass es eine koordinierte Aktion oder Erpressung gegeben habe. Das genaue Datum von Googles Maßnahme ist nicht bekannt; der 30. Oktober ist der Tag, an dem das Ergebnis in Australien berichtet wurde, nicht ein bestätigtes Datum der Entfernung. 1

Googles veröffentlichte Richtlinien erklären, warum diese Unterscheidung notwendig ist. Eine Bewertung wird entfernt, weil sie gegen die Richtlinien verstößt, nicht einfach, weil ein Unternehmen ihr widerspricht oder sie missbilligt. Google erklärt, gewöhnliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Kunden und Unternehmen nicht zu schlichten; negatives Feedback kann berechtigt sein. Entfernte Bewertungen verschwinden aus Maps und der Suche. Googles automatisierte Spam-Erkennung kann außerdem versehentlich echte Bewertungen entfernen. Auch deshalb lässt sich aus einer Entfernung nicht vollständig auf Urheberschaft oder Motiv schließen. 12

Für Rojas-Valdez ging es um mehr als ein Zehntel eines Sterns. Sie sagte, die Bewertung sei von 4.9 auf 4.8 gesunken, und sie habe befürchtet, potenzielle Kunden könnten denken, das Restaurant habe die Geschäftsführung gewechselt oder bei der Qualität nachgelassen. Es gibt keine Berichte über eine Zahlung, einen belegten finanziellen Verlust oder eine Berechnung entgangener Umsätze. Die von ihr beschriebene Belastung bestand in der Gefahr für das Vertrauen der Kunden und in der Arbeit, die Bewertungen anzufechten. 1

Die Kunden reagierten anschließend auf andere Weise. Nachdem sie ihre Erfahrungen auf Facebook geschildert hatte, kamen Rojas-Valdez zufolge an diesem Tag etwa 10 positive Bewertungen hinzu, von Stammgästen und neueren Besuchern, die zuvor noch keine Bewertung abgegeben hatten. Sie sagte, die Bewertung sei wieder auf 4.9 gestiegen. Da sowohl Bewertungen entfernt wurden als auch neue positive Bewertungen hinzukamen, lässt sich anhand der verfügbaren Belege nicht feststellen, welchen Anteil die beiden Vorgänge an der Erholung hatten. 1

Eine Warnung ohne messbaren Anstieg

Google erkennt ein Muster der Erpressung durch negative Bewertungen: ein plötzlicher Anstieg von Ein- oder Zwei-Sterne-Bewertungen, gefolgt von Geldforderungen oder Forderungen nach Waren oder Dienstleistungen im Austausch für deren Entfernung. Diese Warnung ist für Unternehmen ein Grund, verdächtige Nachrichten aufzubewahren. Sie belegt nicht, dass jedes unaufgeforderte Angebot zur kostenpflichtigen Entfernung mit der Erstellung der betreffenden Bewertungen zusammenhängt. 11

Auch belegt dieser Fall keine wachsende Welle in Australien. Das National Anti-Scam Centre teilte ABC mit, Scamwatch habe 2026 nur sehr wenige Meldungen über Erpressung durch negative Bewertungen erhalten. Dem sei 2019 eine Häufung solcher Fälle vorausgegangen; seitdem seien nur wenige Fälle gemeldet worden. Die Behörde warnte, dass Vorfälle möglicherweise nicht gemeldet würden. Die Polizei von Südaustralien erklärte, die Aktivitäten seien schwer zu beziffern, und wollte nicht darüber spekulieren, ob die Straftaten zunähmen oder wo sich die Täter aufhielten. Wegen der wenigen Meldungen und möglicher Untererfassung ist das Ausmaß unklar. 1

Die praktischen Ratschläge sind eindeutiger als die Daten zur Verbreitung: Nicht zahlen und nicht mit mutmaßlichen Erpressern verhandeln, sondern Beweise sichern. Google erklärt, dass eine Zahlung weitere Versuche begünstigen könne und keine Entfernung garantiere. In Googles Formular für Erpressungsversuche gegen Unternehmen werden das betroffene Unternehmensprofil, Angaben zum Absender und zu direkten Forderungen, Links zu verdächtigen Bewertungen sowie ein chronologischer Ablauf erfragt. Screenshots sollten Datum, Uhrzeit und Kontaktdaten enthalten. Google erklärt, den Fall zu untersuchen und über das Ergebnis zu informieren; konkrete Ermittlungsdetails würden aus Sicherheits- und Datenschutzgründen vertraulich behandelt. 11

Mutmaßliche Spam-Bewertungen oder irrelevante Bewertungen können stattdessen über das übliche Meldeverfahren für Bewertungen gemeldet werden. Unternehmen können eine Bewertung in ihrem Profil markieren und einen Grund auswählen. Google zufolge dauert die Prüfung in der Regel mehrere Tage; ein einmaliger Einspruch für bis zu 10 Bewertungen ist möglich. Diese Zeitangabe ist keine zugesicherte Bearbeitungsfrist für eine Erpressungsuntersuchung. ABC berichtete außerdem, Google habe angesichts einer hohen Zahl von Einsprüchen vor längeren Bearbeitungszeiten gewarnt. 12 1

Scamwatch rät, verdächtige Bewertungen, soweit möglich, mit den Kundendaten abzugleichen, sie der Plattform zu melden und weder zu zahlen noch Links zur Entfernung anzuklicken. Mutmaßliche Straftaten wie Drohungen oder Erpressung können über ReportCyber gemeldet werden; Betrugsfälle bei Scamwatch. Wer Geld verliert, sollte sich umgehend an sein Finanzinstitut wenden und die Polizei informieren. 1

Rojas-Valdez sagte, sie beabsichtige, den Vorfall der Polizei von Südaustralien zu melden. Aus den verfügbaren Angaben geht nicht hervor, ob tatsächlich eine Meldung eingereicht oder eine Untersuchung eingeleitet wurde. Das Ergebnis ist vorerst greifbar, aber begrenzt: Sie focht die Bewertungen an, Google entfernte einige und ließ andere stehen, und ihren Angaben zufolge erholte sich die Bewertung des Restaurants. Wer die beanstandeten Bewertungen verfasst hat – und ob der Anbieter der vorgeschlagenen Abhilfe etwas mit der Entstehung des Problems zu tun hatte –, bleibt ungeklärt. 1

Wie ausgestrahlt 21 Zeilen
  1. A negative restaurant review recommended a hot-pot business next door that didn't exist.
  2. The review targeted Que Onda Wey!, where negative Google reviews were followed by offers to seek their removal for payment. Its co-owner challenged the reviews, and Google removed some.
  3. What connects the people posting those reviews to the company offering to make them disappear?
  4. Denisse Rojas-Valdez says the restaurant's Google rating slipped from 4.9 to 4.8 out of five. She and her husband, David Valdez, own the Mexican restaurant in Adelaide's Goodwood suburb. Her concern was what prospective customers would think about its quality.
  5. She worried people would assume the restaurant had changed management or started cutting standards. Dealing with the reviews also meant gathering evidence and working through Google's complaint process. She described that as “a lot of work.” She says the emails made her believe she was facing extortion.
  6. A company approached her a few days after the first negative review appeared in early October. Further contact continued after she blocked it. By late October, Google had removed some reviews. The exact removal date hasn't been disclosed.
  7. The company presented itself as a reputation-management business. Its first offer said a review might conflict with Google's policies. Rojas-Valdez ignored it. More emails referred to a reviewer named Eric and said the review could “potentially be taken down.” Payment would be “success based.” The sender was offering to pursue removal.
  8. She blocked the address and reported the messages as phishing. About five days later, more emails arrived about a different review, posted under the name Amelia. The sender had added one letter to its address, allowing the messages to get past her block.
  9. Amelia's review complained about high prices and small portions, then recommended a hot-pot business next door. There wasn't one next door or nearby. That gave Rojas-Valdez a concrete reason to question whether the reviewer had visited.
  10. The company said this review might breach Google's content rules and offered to “handle the entire submission and follow-up process.” Earlier in 2026, the restaurant had received similar offers through WhatsApp numbers associated with Bangladesh and Pakistan. The October company appeared American. Those contact details don't reliably tell her where the senders were.
  11. Rojas-Valdez saved evidence and followed Google's reporting instructions. The repeated contact had continued despite her attempt to stop it. Her complaint then put the reviews before the platform that decides whether they can remain on its service.
  12. Google told her it had removed reviews that violated its policies, while leaving others online. Nobody has shown a link between the company offering paid removal and the people who wrote the reviews. Google's decision leaves that question open.
  13. Google allows removal when a review breaks its rules. Disliking or disputing criticism doesn't qualify. The company doesn't settle ordinary customer-business disagreements, and negative feedback can be legitimate. Removed reviews disappear from Maps and Search. Google also uses automated spam detection, which it acknowledges can sometimes remove genuine reviews by mistake.
  14. Rojas-Valdez says the rating returned to 4.9 out of five. After she described the experience on Facebook, she estimates about 10 positive customer reviews arrived that day. Regulars and newer visitors who hadn't previously reviewed the restaurant joined in.
  15. Both removals and new positive reviews happened, so we can't separate their effects on the recovery. Google's broader warning describes a pattern of sudden one- or two-star reviews followed by demands for money, goods or services to remove them. It advises businesses to preserve evidence and avoid negotiating or paying.
  16. Google's merchant-extortion form asks for the affected business profile, the sender's details and evidence of direct demands. Screenshots should preserve dates, times and contact information. Include links to suspicious reviews, when they appeared, and when the first demand arrived.
  17. Google investigates submissions and communicates an outcome, but keeps specific investigative details private for security and privacy reasons. Suspected spam or irrelevant reviews can go through ordinary review reporting. Businesses can flag a review from their profile and choose the reason. Google says general review evaluation typically takes several days.
  18. If Google decides a review doesn't qualify for removal, the business can make a one-time appeal covering up to 10 reviews. Google has also warned of extended processing times amid high appeal volumes. Its general evaluation estimate doesn't promise a turnaround for an extortion investigation.
  19. The National Anti-Scam Centre says Scamwatch received a very small number of negative-review extortion reports during 2026. It points to a spate in 2019 and only a few reported cases since, while warning some may go unreported. South Australia Police says the scale is difficult to quantify and hasn't claimed the activity is increasing.
  20. Scamwatch advises checking suspicious reviews against customer records where possible, reporting them to the hosting platform, and avoiding payment or removal links. Suspected criminal threats or extortion can go to ReportCyber. Scams can go to Scamwatch. Anyone who loses money should contact their financial institution immediately and notify police.
  21. Rojas-Valdez said she intended to report the incident to South Australia Police. There's no reported payment or financial loss in her case. Google removed some reviews, others stayed online, and she says the restaurant's rating recovered to 4.9 out of five.

Quellen

20 Quellen14 Medien1 Agenturtext

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