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Justiz · Tötung von Pferden in Yuraygir

Klage gegen Tötung von Pferden in Yuraygir scheitert: Gericht überlässt Methode den Parkverantwortlichen

Carmen Jacksons Klage scheiterte, nachdem eine Richterin festgestellt hatte, dass der Managementplan von Yuraygir die Entfernung der Pferde verlangte und die Wahl der Methode den Verantwortlichen überließ. Das Urteil bestätigt nicht, dass die Abschüsse aus der Luft wieder aufgenommen wurden.

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ThemenverlaufTag 1

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  1. Update 1Klage gegen Tötung von Pferden in Yuraygir scheitert: Gericht überlässt Methode den ParkverantwortlichenSie sind hier

Carmen Jacksons Versuch, die Tötung von Pferden aus der Luft im Yuraygir-Nationalpark zu stoppen, begann im August mit einem dringlichen Eilantrag, über den um 1 a.m. verhandelt wurde. Er erwirkte eine vorläufige Aussetzung und mündete in einen Streit über die rechtliche Bedeutung eines Wortes: „Entfernung“. Am 30. Oktober 2026 wies Richterin Rachel Pepper die Klage ab und überließ die Wahl der Entfernungsmethode den Parkverantwortlichen. 3 6 1

Die Richterin des Land and Environment Court von New South Wales befand, Jackson habe nicht genügend Beweise vorgelegt, um nachzuweisen, dass die Tötung aus der Luft gegen den National Parks and Wildlife Act verstieß. Der Managementplan des Parks verlangte die Entfernung verwilderter Pferde; wie dies geschehen sollte, sei, so Pepper, „eine operative Angelegenheit“. 1

Für Jackson ist das eine folgenschwere Niederlage, aber keine Bestätigung dafür, dass die Abschüsse wieder aufgenommen wurden. Die Abweisung belegt das Scheitern dieser Klage, nicht den Abschluss einer Aktion, eine Zahl getöteter Pferde oder einen neuen Zeitplan für die Tötung aus der Luft.

Was der Begriff „Entfernung“ erlaubt

Jackson argumentierte, der National Parks and Wildlife Service habe keine „gesetzliche Befugnis“ – also keine rechtliche Ermächtigung –, in Yuraygir Pferde aus der Luft zu töten. Im Mittelpunkt ihres Falls stand die Verwendung des Begriffs „Entfernung“ im Managementplan zur Beschreibung dessen, was mit den Brumbys geschehen sollte. Bei der Anhörung im September argumentierte die Regierung, „entfernen“ sei „sehr weit gefasst“ und schließe „das Töten von Tieren“ nicht aus. 1

Die Frage war somit enger gefasst als die umfassendere Debatte darüber, ob Pferde aus der Luft erschossen werden sollten. Jackson musste nachweisen, dass der Beamte, der ihre Entfernung und Tötung genehmigt hatte, rechtswidrig gehandelt hatte. Pepper legte Jackson die Beweislast nach dem zivilrechtlichen Beweismaß auf: die überwiegende Wahrscheinlichkeit, also dass etwas eher zutrifft als nicht. 1

Jackson trägt die Beweislast, nach dem Maß der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen, dass der stellvertretende Staatssekretär die Entfernung und Tötung der verwilderten Pferde aus dem Planungsgebiet rechtswidrig genehmigt hat.

Richterin Rachel Pepper 1

Jackson erfüllte diese Beweislast nicht. Laut der Darstellung der Begründung durch ABC News stellte Pepper fest, der Plan verlange die „Entfernung verwilderter Pferde“ und der Staatssekretär verfüge über einen „weiten Ermessensspielraum …, verwilderte Pferde zu entfernen oder auszurotten“. Der Staatssekretär sei „ermächtigt, wenn nicht verpflichtet, Pferde“ aus dem Park zu entfernen. 1

Zusammengenommen weisen diese Feststellungen die Einschränkung zurück, die Jackson in den Plan hineinlesen wollte. Die Verpflichtung, Pferde zu entfernen, wurde nicht als Verbot ihrer Tötung ausgelegt. Die Verpflichtung blieb bestehen, während die Mittel zu ihrer Umsetzung eine operative Entscheidung blieben.

Die Darstellung der Abweisung und die zitierten Begründungen stammen von ABC News. Das vollständige endgültige Urteil wurde für diesen Artikel nicht unabhängig geprüft. Das Ergebnis sollte nicht zu einer pauschalen Entscheidung über jede Maßnahme zur Kontrolle von Pferden, jedes Anliegen des Tierwohls oder jeden Nationalpark in New South Wales ausgeweitet werden.

Von der dringlichen Aussetzung bis zur Abweisung

Die geplante Aktion in Yuraygir konzentrierte sich auf das Gebiet Minnie Water im Clarence Valley. Frühere Berichte nannten den 26.–28. August als geplante Termine für die Abschüsse. Diese Daten beschreiben, was geplant war, und sind kein Beleg dafür, dass tatsächlich geschossen wurde. 8 4

Die Klage vor dem Yuraygir-Gericht

  1. 24. August 2026, um 1 a.m.

    Jacksons dringlicher Antrag, die Tötung aus der Luft zu stoppen, wird erstmals vor dem NSW Land and Environment Court verhandelt.

    3
  2. 25. August 2026

    ABC berichtet nach Jacksons rechtlichen Schritten von einer zweiwöchigen Aussetzung.

    6
  3. 9. September 2026

    ABC berichtet, dass das Gericht seine Entscheidung über die Klage prüft.

    4
  4. 30. Oktober 2026

    Pepper weist den Fall ab und stellt fest, dass keine ausreichenden Beweise für einen Verstoß gegen das Gesetz vorliegen.

    1

Die zweiwöchige Aussetzung gehört zu einer früheren Phase des Rechtsstreits; sie ist keine neue Aussetzung, die mit der Abweisung verkündet wurde. Ebenso ist der Bericht vom September, wonach eine Entscheidung noch ausstand, durch das Urteil vom 30. Oktober überholt. Keiner dieser früheren Verfahrensstände sollte mit der Lage nach dem Urteil verwechselt werden.

Zwei Pläne mit unterschiedlichen Funktionen

Eine separate Änderung der Unterlagen des Parks ist hier von Bedeutung. Nachdem Jackson ihren ursprünglichen Antrag auf eine einstweilige Verfügung eingereicht hatte, wurde der Schädlingsbekämpfungsplan von Yuraygir geändert, um die Bestimmungen zur Schädlingsbekämpfung zu verschärfen und die Tötung aus der Luft ausdrücklich als Methode aufzunehmen. Laut dem Bericht von ABC über die Abweisung erfolgte diese Aktualisierung vor einer Anhörung am 1. Oktober. Das genaue Änderungsdatum ist nicht belegt. 1

Der Schädlingsbekämpfungsplan und der Managementplan des Parks sind nicht austauschbar. Peppers Ausführungen zur Verpflichtung, Pferde zu entfernen, bezogen sich auf den Managementplan. Die berichtete Aufnahme der Tötung aus der Luft betraf den Schädlingsbekämpfungsplan. Eine Verwechslung der beiden würde sowohl die Begründung der Richterin als auch die während des Verfahrens vorgenommene operative Änderung verschleiern. 1

ABC berichtete außerdem, dass der Dienst Schädlingsbekämpfungspläne ohne ministerielle Genehmigung aktualisieren kann. Die Änderung erforderte daher keine Zustimmung eines Ministers. Das geänderte Dokument selbst wurde für diesen Artikel nicht unabhängig geprüft. 1

Das unmittelbare rechtliche Ergebnis ist eindeutig: Jackson hat mit diesem Rechtsweg keine Verhinderung der Tötung aus der Luft in Yuraygir erreicht. Was vor Ort geschieht, ist weniger klar. Die für dieses Urteil verfügbaren Beweise belegen weder eine verifizierte Schätzung des Pferdebestands noch ein Entfernungsziel, eine Gesamtzahl abgeschlossener Tötungen oder betriebsspezifische Schutzmaßnahmen für das Tierwohl. Zahlen oder Verfahren aus einem anderen Park würden diese Lücken nicht schließen.

Pepper erschien nur für wenige Minuten vor Gericht, sagte, das Urteil werde veröffentlicht, und vertagte die Sitzung. ABC berichtete, der National Parks and Wildlife Service sei um eine Stellungnahme gebeten worden, veröffentlichte jedoch keine Antwort. Eine Reaktion Jacksons nach dem Urteil, eine Berufungseinlegung oder ein Zeitplan für die Wiederaufnahme der Abschüsse sind nicht belegt. 1

Entscheidend ist nun die Unterscheidung zwischen rechtlicher Befugnis und operativem Handeln. Das Gericht hat Jacksons Anfechtung der rechtlichen Befugnis zurückgewiesen. Wann der Dienst tätig wird und unter welchen angekündigten Bedingungen, ist weiterhin offen.

Wie ausgestrahlt 13 Zeilen
  1. A judge has rejected Carmen Jackson’s bid to stop aerial horse culling in Yuraygir. Park managers retain discretion over how to remove the feral horses, and the park’s management plan requires their removal. The dispute turns on how much authority that word, removal, gives the people managing the park.
  2. Yuraygir National Park is in New South Wales. The proposed aerial operation focused on the Minnie Water area of the Clarence Valley. Jackson took the National Parks and Wildlife Service to court to prevent horses there from being shot from the air.
  3. Justice Rachel Pepper dismissed the challenge in the New South Wales Land and Environment Court on October 30, 2026. She found Jackson hadn't provided enough evidence to prove aerial culling breached the National Parks and Wildlife Act. Jackson's argument centred on the park management plan's use of the word removal to describe what should happen to the brumbies.
  4. Jackson had to show that the official who authorised removing and killing the horses had acted unlawfully. Pepper applied the civil standard of proof, meaning Jackson had to show that was more likely than not. Pepper found she hadn't met that burden.
  5. Jackson said the service lacked the statutory authority, or legal power, to carry out aerial culling in the park. During the September hearing, the government argued that remove was a very broad word and didn't exclude killing. Pepper found the plan required the removal of feral horses, while the way managers did that was an operational matter.
  6. Pepper found the secretary had broad discretion to remove or eradicate feral horses. She also said the secretary was authorised, if not required, to remove horses from the park. Her reasoning leaves the choice of removal method with park managers.
  7. The word removal therefore didn't give Jackson the restriction on aerial killing she was seeking. The court rejected her argument that the plan prevented managers from using that method. Pepper appeared in court for only a few minutes, said the judgment would be published, and stood the court down.
  8. Jackson's urgent application reached court at one a.m. on August 24. A two-week suspension followed on August 25. Shooting had been proposed for August 26 to 28. The case was awaiting a decision on September 9, before the October 30 dismissal.
  9. Those August dates described the planned operation. They don't tell us that shooting took place. The two-week pause belongs to the earlier stage of the case. The dismissal is the later development, replacing the period when Jackson and park managers were waiting for Pepper's decision.
  10. The pest-management plan changed after Jackson filed her initial injunction application. Before an October 1 hearing, it expressly included aerial culling and strengthened its pest-control language. Pepper's reasoning about the duty to remove horses concerned the separate plan of management.
  11. The service can update pest-management plans without ministerial approval, so that amendment didn't need a minister's sign-off. The two documents do different jobs in this case. One supplied the removal obligation considered by the judge. The other was updated to include aerial culling among the available pest-control methods.
  12. Jackson has lost this legal route to preventing aerial killing in Yuraygir. Park managers still have the removal obligation, with the method left to operational discretion. The ruling resolves this challenge within this park's management framework.
  13. The dismissal alone doesn't tell us that an aerial cull has resumed. When the National Parks and Wildlife Service will act on that authority, and on what announced terms, still isn't clear.

Quellen

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