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Welt · Tödlicher Leopardenangriff

Langjährige Tierpflegerin von Beekse Bergen stirbt drei Tage nach Leopardenangriff

Die Tierpflegerin von Beekse Bergen hatte acht Jahre lang mit Leoparden gearbeitet. Die Ermittler haben noch nicht erklärt, wie sie und die Tiere in dasselbe Gehege gelangten.

Ausgestrahlt Verfasst 4 Min. Lesezeit18 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 3

1 Bericht14 Medien18 Quellen

Sie begann im Alter von 17 Jahren im Safaripark Beekse Bergen zu arbeiten und war dort mit kurzen Unterbrechungen fast vier Jahrzehnte lang tätig. Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, bestätigte der Park, dass die langjährige Tierpflegerin an den Verletzungen gestorben war, die sie drei Tage zuvor bei einem Leopardenangriff erlitten hatte. Ein Arbeitsleben, das seit ihrer Jugend mit dem Park verbunden war, endete in einem Gehege, dessen Zugangsvorkehrungen nun untersucht werden. 2 5

Die Frau erlitt am Samstag, dem 24. Oktober, schwere Kopf- und Halsverletzungen, als sie in einem Gehege mit zwei männlichen Persischen Leoparden im Park in Hilvarenbeek im Süden der Niederlande arbeitete. Trotz ihrer Verletzungen gelang es ihr, Kolleginnen und Kollegen über ein Walkie-Talkie zu alarmieren. Der Park hat nicht erklärt, wie sie und die Tiere in denselben Bereich gelangten. 1

Das ist die zentrale Frage bei diesem tödlichen Arbeitsunfall. Mitarbeitende werden üblicherweise von Raubtieren getrennt gehalten, doch das hier geltende genaue Verfahren, der Ablauf des Zugangs und die Frage, ob eine Vorschrift oder eine physische Schutzvorkehrung versagte, sind nicht geklärt. Ihre achtjährige Erfahrung in der Arbeit mit den Leoparden gehört zu ihrer Geschichte, erklärt aber nicht, was geschah. 1 6

Drei Tage mit immer schlechteren Nachrichten

Der Rettungseinsatz begann am Samstag gegen 11 Uhr Ortszeit, als ein Krankenwagen und ein Rettungshubschrauber zum Park geschickt wurden. Aus ihrer Entsendung geht nicht hervor, wie sie ins Krankenhaus gebracht wurde. The Independent berichtete, dass sie über ihr Funkgerät mitteilte, sie sei verletzt worden; People zufolge hörten Kolleginnen und Kollegen ihren Hilferuf und eilten zu ihr. 1 12

Noch am selben Tag wurde sie notoperiert und überlebte die Nacht. Omroep Brabant berichtete, ihr Zustand habe sich im Laufe des Sonntags verschlechtert; sie sei in ein künstliches Koma versetzt worden und habe nicht reagiert. The Independent beschrieb die Verschlechterung als bis Sonntagabend eingetreten. 13 1

Am Montag bezeichnete der Park ihre Genesungschancen als sehr gering und erklärte, er erwarte nicht, dass sie überlebe. In einem früheren Bericht vom Dienstag beschrieb NL Times sie noch als schwer krank; der spätere Bericht bestätigte ihren Tod. Diese Berichte halten eine sich verändernde medizinische Lage fest und keine widersprüchlichen Ergebnisse. 15 1 14 5

Der Park gab ihren Tod in Absprache mit ihrer Familie bekannt. In dem von The Independent veröffentlichten Bericht wurde ihr Name aus Gründen der Privatsphäre nicht genannt. Aus der Absprache mit ihrer Familie allein lässt sich nicht schließen, dass diese ausdrücklich um Anonymität gebeten hatte. 2 1

Ihr Tod trifft uns alle sehr, und wir fühlen zutiefst mit ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Angehörigen.

Safaripark Beekse Bergen 1

In der Erklärung des Parks ist von fast 40 Jahren Arbeit dort mit kurzen Unterbrechungen die Rede; begonnen habe sie im Alter von 17 Jahren. Auch NOS berichtete von fast vier Jahrzehnten mit Unterbrechungen, darunter acht Jahre Arbeit mit den Leoparden. Eine Schlagzeile von People bezeichnet sie dagegen als Tierpflegerin mit 25-jähriger Berufserfahrung. Der Unterschied wurde nicht erklärt, und die Zahlen sollten nicht als austauschbare Angaben zur ununterbrochenen Dienstzeit behandelt werden. Auch ihr Alter zum Todeszeitpunkt lässt sich aus einem unterbrochenen Berufsleben nicht zuverlässig berechnen. 2 6 12

Andere Zoos bekundeten nach ihrem Tod ihre Anteilnahme, und Beekse Bergen plante einen Ort für Beileidsbekundungen. Für ihre Kolleginnen und Kollegen war der Verlust der einer Person, deren Verbindung zum Park bis in ihre Jugend zurückreichte und deren Erfahrung in der Pflege dieser Tiere sich über viele Jahre erstreckte. 16 6

Die offene Frage im Gehege

Berichten zufolge arbeitete sie in einer Innenanlage. Die BBC berichtete, sie habe zwei Persische Leoparden betreut; NLnow beschrieb sie als allein im Gehege. Keine der beiden Darstellungen erklärt den Ablauf, durch den Tierpflegerin und Tiere zusammenkamen. Die Anwesenheit zweier Leoparden belegt auch nicht, dass beide sie angegriffen haben; unklar ist weiterhin, welches Tier ihr die Verletzungen zufügte. 4 17 1

De Gelderlander berichtete am 26. Oktober, die Leoparden seien wegen eines Sturms in der Innenanlage gewesen und das Gehege habe keine Kameras gehabt. In dem Bericht blieb offen, ob die Tierpflegerin wusste, dass sich die Tiere darin befanden. Dabei handelt es sich um berichtete Umstände, nicht um veröffentlichte Ermittlungsergebnisse; sie belegen weder Fahrlässigkeit noch einen Fehler der Tierpflegerin. 18

NLnow nannte die niederländische Arbeitsinspektion als ermittelnde Behörde. Die BBC berichtete außerdem, dass eine unabhängige Untersuchung eingeleitet werden solle, ohne eine ermittelnde Person oder einen Starttermin zu nennen. Unklar ist, ob damit dieselbe Untersuchung oder eine zusätzliche gemeint ist. 17 4

In den verfügbaren Berichten wurden weder Ergebnisse noch ein Datum für einen Untersuchungsbericht bekannt gegeben. Auch der spätere Verbleib der beiden Leoparden wurde nicht bestätigt. Aus den Beileidsplänen des Parks geht nicht hervor, dass er geschlossen oder seine Betriebsabläufe geändert hat. 17 4 6

Der Unterschied ist wichtig: Zu wissen, dass eine Tierpflegerin angegriffen wurde, ist nicht dasselbe wie zu wissen, warum die Trennung zwischen einer Arbeitskraft und gefährlichen Tieren versagte. Die Untersuchung muss zunächst klären, wie es zu dem Zugang kam, bevor Verantwortlichkeiten oder eine wirksame Abhilfe benannt werden können. Der Tod ist bestätigt; die Ursache dafür, dass sich beide im selben Bereich befanden, ist es nicht.

Wie ausgestrahlt 15 Zeilen
  1. A leopard fatally wounded a keeper who had worked with the animals for eight years.
  2. She died three days after the attack at Beekse Bergen Safari Park, leaving colleagues mourning a longtime co-worker. Investigators are trying to find out how she and the leopards came to share an enclosure.
  3. Beekse Bergen Safari Park is in Hilvarenbeek, in the southern Netherlands. The keeper was attacked on Saturday, October 24. She died on Tuesday, October 27, after emergency surgery and several days in hospital.
  4. She suffered serious injuries to her head and neck while working inside the enclosure. Despite those wounds, she managed to alert colleagues over a walkie-talkie. They heard her calling for help and rushed to her.
  5. An ambulance and a trauma helicopter were dispatched to the park at around eleven on Saturday morning. The keeper was taken to hospital, where she underwent emergency surgery that day.
  6. She survived Saturday night, but her condition deteriorated on Sunday. She was being kept asleep and wasn't responsive. By Monday, the park said her chance of recovery was very small and didn't expect her to survive. She died on Tuesday morning.
  7. Earlier on Tuesday, she was still critically ill. The park later confirmed her death in consultation with her family. Her name has been withheld on privacy grounds.
  8. The park says she worked there for nearly forty years, with interruptions. There's also a conflicting figure of twenty-five years. Nobody has explained the difference. The park's account places her first day there at age seventeen.
  9. She had spent eight years working with the leopards. Her working life had been connected to Beekse Bergen since she was a teenager, and colleagues had lost someone with years of experience caring for these animals.
  10. Two male Persian leopards were inside the enclosure. It isn't clear which animal attacked her. She was working in an indoor facility, and one account places her alone in the enclosure with the animals.
  11. Zoo staff are typically kept separate from predatory animals. The investigation is examining how she came to occupy the same space as the leopards.
  12. The animals were reportedly indoors because of a storm, and the enclosure reportedly had no cameras. Investigators haven't said whether she knew the leopards were inside. Those details haven't yet led to findings about how the attack happened.
  13. Other zoos expressed support after her death. Beekse Bergen planned a place for condolences, as the park expressed its sympathy for her family, friends and loved ones.
  14. The Dutch Labour Inspectorate is investigating the circumstances and access to the enclosure. An independent investigation is also expected, though it's unclear whether that means a separate inquiry.
  15. Investigators haven't explained how the keeper and the leopards came to be together, or whether a rule or physical safeguard failed. No findings have been announced, and there's no announced date for an investigation report.

Quellen

18 Quellen14 Medien1 Agenturtext

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