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Katastrophen · Hochwasser am Rio Puerco

Evakuierung wegen des Rio Puerco dauert nach tödlichem Hochwasser im Socorro County an

Rettungskräfte trugen Flöße vier Meilen weit, um Bewohner in abgelegenen Gebieten zu erreichen. Am 27. Oktober stand San Francisco weiterhin unter Evakuierung; ein weiterer Anstieg des Flusses wurde prognostiziert, und ein bestätigtes Rückkehrdatum gab es nicht.

Ausgestrahlt Verfasst 5 Min. Lesezeit70 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 6

1 Bericht40 Medien70 Quellen

Vier Meilen zu Fuß, mit aufblasbaren Flößen im Gepäck. So weit mussten sich die Rettungskräfte durchschlagen, um Bewohner zu erreichen, die durch den Rio Puerco im Socorro County in New Mexico abgeschnitten waren, nachdem Überschwemmungen die Zufahrt mit Fahrzeugen unsicher gemacht hatten. Bevor die Einsatzkräfte den Menschen bei der Flucht helfen konnten, mussten sie ihnen erst die Fluchtmittel bringen. Der Einsatz dauerte die ganze Nacht. 1

Dieser Einsatz erklärt mit, warum ein sinkender Flussstand für sich genommen die Frage einer Rückkehr nach Hause nicht beantwortet hätte. Nach dem jüngsten Bericht vom 27. Oktober 2026 stand das Gebiet um San Francisco weiterhin unter Evakuierung. Eine Hochwasserwarnung war noch in Kraft, und vor dem erwarteten Rückgang wurde ein weiterer Anstieg prognostiziert. Ein bestätigtes Rückkehrdatum oder eine Bestätigung, dass der Zugang wiederhergestellt worden war, lag nicht vor. 1 68

Der Notfall hatte bereits Todesopfer gefordert. Einsatzkräfte der Nationalgarde fanden während der Einsätze am 26. Oktober die Leiche einer vermissten Frau. Zuvor waren bei einer Suche drei Feuerwehrleute eingeschlossen worden und mussten selbst gerettet werden. Dabei handelte es sich um frühere Folgen des Hochwassers – nicht um neue Rettungen oder einen neuen Todesfall am 27. Oktober. 1

Als die Retter selbst gerettet werden mussten

Der betroffene Flussabschnitt liegt nahe Bernardo und dem Korridor des U.S. Highway 60 im Norden des Socorro County. Mit San Francisco ist hier eine Gemeinde in New Mexico gemeint, nicht die kalifornische Stadt. Nach Angaben der Nationalgarde, über die KOAT berichtete, bat Socorro County am 24. Oktober um Unterstützung der Nationalgarde, als der Rio Puerco sowohl San Francisco als auch La Joya bedrohte. 1

Während des ersten Einsatzes wurde das Fahrzeug von drei Feuerwehrleuten, die nahe der Ramon Lopez Road und dem U.S. Highway 60 nach der vermissten Frau suchten, durch das steigende Wasser auf der Straße fahruntüchtig. Sie kletterten auf das Dach und warteten auf Hilfe. Einsatzkräfte der Nationalgarde erreichten sie mit einem taktischen Fahrzeug und brachten alle drei in Sicherheit. Der Bericht nennt keine genaue Uhrzeit für diese Rettung. 1

Später in der Nacht legten Einsatzkräfte der Nationalgarde mehrere Meilen zu Fuß zurück, um zu Bewohnern in abgelegenen Gebieten zu gelangen, und arbeiteten an einem Evakuierungsplan. Sie fanden neun Menschen und sieben Tiere. Diese Zahlen beziehen sich auf die Menschen und Tiere, die dieses Team bei diesem Einsatz ausfindig machte; sie sind keine endgültige Gesamtzahl aller im County geretteten Personen. 1

Hochwasser spülte Straßen weg und beschädigte Eisenbahnen. Wo Fahrzeuge nicht mehr sicher fahren konnten, trugen die Einsatzkräfte die aufblasbaren Flöße vier Meilen weit und halfen den Bewohnern, in der Nacht in Sicherheit zu gelangen. Die Entfernung ist von Bedeutung, denn es ging nicht einfach darum, mehr Fahrzeuge zu schicken: Die Retter mussten die Ausrüstung zunächst über Gelände bringen, das diese Fahrzeuge nicht sicher überqueren konnten. 1

Ein gesonderter Bericht von KOAT vom 26. Oktober verdeutlichte das Ausmaß der Rettungsarbeiten. Die Feuerwehr von Valencia County schätzte, dass 10–15 Bewohner im Gebiet von San Francisco von Wasser eingeschlossen waren. Teams der Feuerwehr, der Nationalgarde, von Rio Rancho Fire Rescue und aus Oklahoma rückten in Wohnhäuser vor, um zu helfen. Diese Schätzung bezog sich auf Menschen, die während des Einsatzes festsaßen, und nicht auf eine abgeschlossene Zahl geretteter Personen, die zu den neun der Nationalgarde hinzugerechnet werden könnte. 11

Selbst die Rettungsausrüstung war gefährdet. Während der Einsätze am 26. Oktober blieb ein Fahrzeug der Nationalgarde im Hochwasser stecken; ein zweites Team barg es und setzte den Einsatz fort. Einsatzkräfte der Nationalgarde fanden auch die Leiche der vermissten Frau. Die Staatspolizei wies an, die Evakuierungen fortzusetzen, während die Beamten ermittelten, und ein weiteres Team der Nationalgarde half den Wasserrettungskräften, die Leiche zu bergen. 1

Die Entdeckung am 26. Oktober wird durch den Einsatzbericht gestützt, eine genaue Uhrzeit der Bergung ist jedoch nicht belegt. Auch die Identität der Frau geht aus den verfügbaren Berichten nicht hervor. Die Belege stützen die Meldung ihres Todes, ohne ihr einen unbestätigten Namen zuzuordnen oder den Fall als vollständige Zahl der Todesopfer im gesamten County darzustellen. 1 12

Eine niedrigere Kategorie, keine Entwarnung

Die Flussprognose bot einen möglichen Weg zur Besserung, allerdings nicht sofort. Am Dienstag, dem 27. Oktober, um 11 Uhr Mountain Daylight Time stand der Rio Puerco bei Bernardo bei 20.4 Fuß. Laut dem Bericht von Forth sollte der Pegel am folgenden Morgen, Mittwoch, dem 28. Oktober, auf 21.4 Fuß steigen und anschließend am Donnerstag, dem 29. Oktober, unter die Hochwassermarke fallen. Die Prognose stammt aus diesem Sekundärbericht; die ursprüngliche Pegelprognose wurde nicht unabhängig eingeholt. 68

Diese Zahlen beschreiben den Wasserstand am Pegel – nicht die Wassertiefe in Häusern. Und 21.4 Fuß waren eine Prognose, kein beobachteter Höchststand. Für die Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, ist entscheidend, dass der erwartete Rückgang erst nach einem weiteren vorhergesagten Anstieg einsetzen sollte.

Auch die Formulierung der Warnung änderte sich, ohne dass die Warnung aufgehoben wurde. Der vom 26. Oktober um 19:14 Uhr MDT datierte Wetterdienstbericht, den ein Warndienst wiedergab, beschrieb mäßiges Hochwasser als bereits eingetreten und prognostiziert. In der Aktualisierung vom 27. Oktober war von leichtem Hochwasser die Rede, das bereits eingetreten und prognostiziert sei. Die niedrigere Gefahrenkategorie signalisierte eine veränderte Einschätzung des Flusses, keine Erlaubnis zur Rückkehr. 15 56

Die wiedergegebene Warnung galt bis Mitternacht MDT zu Beginn des 30. Oktober. Das ist der Gültigkeitszeitraum der Warnung, keine Zusage, dass das Hochwasser dann endet – und kein Datum für die Aufhebung der Evakuierung. 14 15

Die Angaben zur Evakuierung müssen davon getrennt betrachtet werden. In einer vom 25. Oktober datierten Mitteilung des Katastrophenschutzes von Socorro County, die Forth wiedergab, wurden die Bewohner aufgefordert, sich vorzubereiten:

SC OEM: HOCHWASSER im Gebiet San Francisco südlich des Highway 60 – AUF EVAKUIERUNG VORBEREITEN.

Warnmeldung des Katastrophenschutzes von Socorro County 13

Diese Mitteilung forderte dazu auf, sich vorzubereiten, und war selbst keine Aufforderung zum Verlassen des Gebiets. In einem späteren Bericht vom 27. Oktober erklärte KOAT, das Gebiet um San Francisco stehe weiterhin unter Evakuierung. Aus den beiden Aussagen geht weder hervor, wann eine verbindliche Anordnung in Kraft trat, noch wer sie erließ oder wo genau ihre Grenzen verliefen. Ebenso belegt die Aufnahme von La Joya in die ursprüngliche Gefahreneinschätzung nicht, dass dort weiterhin derselbe Evakuierungsstatus galt. 13 1

Für die Bewohner von San Francisco ist die offene Frage sowohl praktischer als auch offizieller Natur: Ist die Evakuierung aufgehoben, und können die Menschen ihre Häuser sicher erreichen? Die verfügbaren Berichte beantworten beides nicht. Der für den 29. Oktober prognostizierte Rückgang unter die Hochwassermarke ist ein Zeitpunkt, den es zu beobachten gilt, kein Rückkehrdatum. Nach einem Einsatz, bei dem Rettungskräfte Flöße dorthin tragen mussten, wo Fahrzeuge nicht hinkamen, sind ein niedrigerer Pegelstand und wiederhergestellter Zugang nicht gleichzusetzen.

Wie ausgestrahlt 17 Zeilen
  1. Three firefighters climbed onto their vehicle's roof as floodwater cut off their escape.
  2. Guard crews saved them, but the woman they were searching for was later found dead. As of October 27, the San Francisco area remains under evacuation, with another river rise forecast.
  3. When can residents safely return to homes that rescuers struggled to reach?
  4. The Rio Puerco has cut off communities in northern Socorro County, New Mexico. The affected reach runs near Bernardo and the U.S. Highway 60 corridor. San Francisco is the community still under evacuation; La Joya was also threatened when the response began.
  5. Between ten and fifteen residents were surrounded by water in the San Francisco area during October 26 rescue operations, the Valencia County Fire Department estimated. Teams from that department, the National Guard, Rio Rancho Fire Rescue and Oklahoma moved into homes to help. That estimate described people stranded during the operation.
  6. The river stood at 20.4 feet near Bernardo at eleven Tuesday morning. The forecast called for 21.4 feet Wednesday morning. Those readings describe the river at its gauge. Residents still face a forecast rise before the expected decline.
  7. Floodwater washed out roads and damaged railroads, leaving rescue teams without ordinary vehicle access. That damage also complicates the route home. A falling river can leave behind roads that still need checking, and the forecast alone doesn't tell residents whether they can reach their houses safely.
  8. The flood warning continued even as its severity category dropped. The October 26 warning described moderate flooding occurring and forecast. The October 27 update described minor flooding occurring and forecast. Residents were still facing an active river warning.
  9. San Francisco remained under evacuation in the latest October 27 account. The county's earlier public message had told residents south of Highway 60 to get ready. That October 25 alert helps explain the preparations, but it doesn't give residents a return date.
  10. The county told people to prepare for evacuation on October 25. By October 27, the San Francisco area was still under evacuation. La Joya was named among the threatened communities when help was requested, while the continuing evacuation description specifically concerns San Francisco.
  11. Rising water trapped the firefighters during their search for the missing woman near Ramon Lopez Road and U.S. Highway 60. Water overtook the road and immobilized their vehicle. The rescue happened during the initial response that began after Socorro County requested Guard assistance on October 24.
  12. All three firefighters made it to safety. After they climbed onto their vehicle's roof, National Guard crews reached them in a tactical vehicle and brought them out. Their rescue was part of the earlier response to the flooding.
  13. Guard personnel then walked several miles to reach isolated residents and work out an evacuation plan. They located nine people and seven animals. That count covers the people and animals found by that team during the operation; rescuers were working elsewhere too.
  14. Rescuers carried inflatable rafts four miles on foot because vehicles couldn't safely get through. They first had to bring the equipment to the stranded residents, then use it to help people reach safety. That work continued through the night.
  15. A Guard rescue vehicle also became stuck in floodwater during October 26 operations. A second team recovered it and continued helping residents. That day, Guard crews found the missing woman's body. State Police directed evacuations to continue while officers investigated, and another Guard team helped swift-water rescuers recover her body.
  16. The forecast calls for the river to fall below flood stage on October 29. The warning extends to midnight at the start of October 30. Its expiration time doesn't guarantee that flooding stops or that residents can return.
  17. The San Francisco evacuation remains in place in the latest account. Officials haven't announced a return date or confirmed that access has been restored.

Quellen

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