Gesundheit · STEC-Ermittlungen
Streichelzoo nach fünf E.-coli-Infektionen geschlossen – Ermittlungen in Homer Glen
Bengtson’s Pumpkin Farm hat seine Tierattraktion geschlossen, während die Behörden fünf STEC-Infektionen untersuchen. Dass die Betroffenen den Hof besucht hatten, steht fest; eine gemeinsame Quelle nicht.
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ThemenverlaufTag 1
1 Bericht8 Medien12 Quellen
Der Streichelzoo ist geschlossen. Das Kürbisfeld nicht. Auf Bengtson’s Pumpkin Farm in Homer Glen, Illinois, trafen am Freitagabend weiterhin Besucher ein, während Gesundheitsbehörden fünf bestätigte E.-coli-Infektionen bei Menschen untersuchten, die dort an Veranstaltungen teilgenommen hatten. Die Tierattraktion wurde freiwillig geschlossen; der Rest des Hofes blieb geöffnet. 2
Die Erkrankungen sind bestätigt. Ihre Quelle nicht. Gesundheitsbehörden von Will County untersuchen, ob die fünf Infektionen eine gemeinsame Quelle haben und ob der Hof damit in Verbindung steht. Ein gemeinsamer Besuch bietet den Ermittlern einen Ansatzpunkt, belegt aber nicht, wo sich jemand mit den Bakterien infiziert hat. 3
Über die Ermittlungen wurde am 23. Oktober 2026 öffentlich berichtet. Mit Stand vom 24. Oktober gab es in den für diesen Artikel geprüften Berichten keine verifizierte Feststellung zur Quelle, keine aktualisierte Fallzahl und kein Ergebnis von Tieruntersuchungen. Die fünf Patienten leben in den Landkreisen Will, DuPage, Cook und Kane; ihr Alter, ein etwaiger Krankenhausaufenthalt und ihre individuellen Krankheitsverläufe wurden nicht festgestellt. 2 3 7
Eine Schließung, keine Feststellung
Nach Angaben des Hofes nahm dieser am 21. Oktober erstmals Kontakt mit den Gesundheitsbehörden des Landkreises auf. In einer von CBS Chicago wiedergegebenen Erklärung sagte der Betreiber, die Behörden hätten ihn über fünf an E. coli erkrankte Menschen informiert, die Anfang des Monats dort gewesen waren. Der Hof erklärte, den Streichelzoo sofort geschlossen zu haben; er bleibe bis auf Weiteres geschlossen. 2
„Unsere ersten Gedanken gelten den Erkrankten und ihren Familien, und wir hoffen, dass sie sich vollständig und schnell erholen“, erklärte der Hof. Er fügte hinzu: „Die Tests laufen noch, und es wurde keine Quelle dieser Erkrankungen bestätigt.“ 2
Sean Conners, Leiter des Bereichs Umweltgesundheit beim Gesundheitsamt von Will County, sagte, die Eigentümer und Mitarbeiter hätten uneingeschränkt kooperiert. Der Landkreis bezeichnete die Schließung und die Vereinbarungen für Tieruntersuchungen als Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung – nicht als Schlussfolgerung, dass die Tiere die Infektionen übertragen hätten. 3
Tiere können E.-coli-Bakterien in sich tragen, auch wenn sie gesund erscheinen. Der Kontakt mit Tieren ist jedoch nicht der einzige Weg, auf dem sich diese Bakterien verbreiten können.
Die zweite Hälfte ist wichtig. Die Ermittler ziehen auch eine Exposition durch Lebensmittel, Wasser und die Umwelt in Betracht. Conners sagte CBS Chicago, das Amt habe sich zunächst auf Lebensmittel konzentriert, weil es die Genehmigungen für den Lebensmittelverkauf auf dem Hof erteile, suche aber nach jedem möglichen Zusammenhang. STEC kann sich über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser, Tiere, kontaminierte Oberflächen oder den Kontakt mit einer infizierten Person verbreiten. 2 3
Der Hof erklärte, die Behörden des Landkreises hätten am 21. Oktober die Bereiche für den Lebensmittelverkauf und die Anbieter überprüft und „keine Probleme festgestellt“. Das ist die Darstellung des Betreibers, kein unabhängig eingesehener Prüfbericht. Damit ist die Frage nach der Quelle nicht geklärt: Ein unauffälliges Prüfergebnis und eine noch offene Untersuchung der Erkrankungen können nebeneinander bestehen. Der Hof erklärte außerdem, einen Tierarzt mit der Entnahme von Tierproben beauftragt zu haben; das ist nicht dasselbe wie ein abgeschlossener Test oder ein vorliegendes Ergebnis. 2
Miteigentümer Scott Bengston sagte CBS, der Streichelzoo sei mehr als ein Jahrzehnt alt und es habe dort noch nie ein derartiges Problem mit Tieren gegeben. Der Hof erklärte, dass stets Mitarbeiter im Gehege anwesend seien, die Gehege täglich gereinigt würden und am Ein- und Ausgang Handwaschbecken mit fließendem Wasser, Seife und Handtüchern bereitstünden. Diese Aussagen beschreiben die Praktiken und die Geschichte des Betriebs. Sie können nicht belegen, was diesen fünf Menschen widerfahren ist. 2
Angesichts des bevorstehenden Halloweenfestes war die praktische Folge eine Teilschließung statt einer Schließung des gesamten Betriebs. CBS berichtete, dass das Kürbisfeld und andere Attraktionen weiter geöffnet blieben und die Saison voraussichtlich in der ersten Novemberwoche enden sollte. Ein Termin für die Wiedereröffnung des Streichelzoos wurde nicht festgelegt. 2
Wer sollte jetzt eine Erkrankung melden?
Der Landkreis möchte von Menschen erfahren, die nach einem Besuch des Hofes am oder nach dem 29. September Durchfall, Bauchkrämpfe, Erbrechen oder andere Magen-Darm-Symptome hatten. Die vertrauliche Online-Umfrage ist über die offizielle Mitteilung des Gesundheitsamts verfügbar. Für die Meldung ist keine laborbestätigte Diagnose erforderlich, und es wurde keine Frist angegeben. 3
Die Richtung dieser Datumsangabe ist wichtig. In einem Nachbericht vom 23. Oktober schrieb NBC Chicago „am oder vor“ dem 29. September. In der Mitteilung des Landkreises steht „am oder nach“; ebenso in der vom Sender CBS wiedergegebenen Erklärung des Hofes. Besucher sollten sich an den Wortlaut des Landkreises halten. Der 29. September legt den Zeitraum der Besuche fest, nach denen die Ermittler fragen; er belegt weder, wann die Kontamination begann, noch bedeutet er, dass jeder Besucher exponiert war. 7 3 2
Die Umfrage soll den Ermittlern helfen, Muster zu erkennen. Sie ersetzt keine medizinische Versorgung. Der Landkreis rät allen, die nach einem kürzlichen Besuch Symptome entwickeln, sich an einen Gesundheitsdienstleister zu wenden und den Besuch zu erwähnen, insbesondere bei blutigem Durchfall oder starken Bauchkrämpfen. Anzeichen einer Dehydrierung, verminderter Harndrang oder ungewöhnliche Müdigkeit erfordern sofortige medizinische Hilfe. 3
Labortests bestätigten Shiga-Toxin-produzierende E. coli, meist kurz STEC genannt. Die meisten E.-coli-Bakterien leben harmlos im Darm von Menschen und Tieren, doch STEC kann schwere Erkrankungen verursachen. Symptome können ein bis zehn Tage nach der Exposition beginnen, meist innerhalb von drei bis vier Tagen. Möglich sind starke Krämpfe, Durchfall, der blutig sein kann, und Erbrechen; Fieber kann leicht ausgeprägt sein oder ganz fehlen. 3
Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche, doch manche Infektionen führen zu schwerwiegenden Komplikationen. Kinder unter fünf Jahren sind besonders gefährdet, ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) zu entwickeln, eine seltene Erkrankung, die die Nieren schädigen kann. Auch ältere Erwachsene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem haben ein höheres Risiko schwerer Erkrankungen. Dabei handelt es sich um allgemeine Risiken einer STEC-Infektion – nicht um bestätigte Diagnosen oder Angaben zur Demografie der fünf Patienten. 3
Die Empfehlungen zur Vorbeugung gelten auch außerhalb des Tiergeheges. Waschen Sie sich gründlich mit Wasser und Seife, nachdem Sie Tiere oder etwas in ihrer Umgebung berührt haben, bevor Sie Essen zubereiten oder verzehren sowie nach dem Toilettengang oder dem Wechseln von Windeln. Halten Sie die Hände vom Mund fern und essen Sie erst, nachdem Sie sie nach einem möglichen Kontakt gewaschen haben. Menschen mit Durchfall oder anderen Krankheitssymptomen sollten für andere kein Essen zubereiten, bis mindestens 48 Stunden nach dem Abklingen der Symptome vergangen sind. 3
Familien, die über den Kontakt mit Tieren nachdenken, gab Sandra Eskin, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation Stop Foodborne Illness, eine einfache Alternative mit auf den Weg: „Sie können die Tiere genießen, ohne sie zu berühren oder zu streicheln.“ Dieser Rat bezieht sich auf ein allgemeines Risiko; er benennt nicht die Ursache dieses Krankheitsclusters. 2
Auch wenn die Quelle unklar bleibt, sind die unmittelbaren Aufgaben eindeutig: Bei besorgniserregenden Symptomen medizinische Hilfe suchen, Erkrankungen innerhalb des angefragten Besuchszeitraums melden und Vorsichtsmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung treffen. Die Schließung des Streichelzoos ist eine Schutzmaßnahme, während die Ermittler nach Antworten suchen. Sie ist nicht selbst die Antwort.
Wie ausgestrahlt 17 Zeilen
- Five people developed toxin-producing E. coli infections after visiting the same pumpkin farm.
- Bengtson’s Pumpkin Farm in Homer Glen has voluntarily closed its petting zoo. The rest of the farm remains open, while health officials investigate a possible connection to those illnesses.
- Investigators still need to determine whether the five infections share a source, and whether the farm is involved.
- The five patients live across Will, DuPage, Cook and Kane counties. All attended events at the farm in Homer Glen. That shared visit history gives investigators a place to examine, but it doesn’t tell them where anyone picked up the bacteria.
- Laboratory tests confirmed Shiga toxin-producing E. coli, often shortened to STEC. Most E. coli bacteria live harmlessly in the intestines of people and animals. This type can cause severe illness. Investigators are examining exposure histories alongside plans for animal testing.
- The farm says county officials contacted it on October 21 about people who had visited earlier that month. It says it closed the petting zoo immediately. By October 23, the animal attraction was closed until further notice.
- Visitors were still arriving that Friday evening, about a week before Halloween. The pumpkin patch and other attractions continued operating. The season was expected to end in the first week of November. The farm said its first thoughts were with the patients and their families.
- The farm says health officials inspected its food service areas and vendors on October 21 and found no problems. It also says it arranged for a veterinarian to collect animal samples. Investigators are still examining possible exposure routes.
- The operator says safety has been a priority since 1981. It describes staff always present in the petting zoo, daily pen cleaning, and handwashing sinks at the entrance and exit. Co-owner Scott Bengston says the attraction is more than a decade old and had never had an animal-related issue like this.
- Healthy-looking animals can carry E. coli. Sean Conners, the county’s environmental health director, says his team is also considering food, water and the wider environment. The department initially focused on food because it issues the farm’s food permit.
- STEC can also spread through contaminated surfaces or contact with an infected person. Conners says the farm’s owners and staff have been fully cooperative. The closure is a precaution while investigators examine those possibilities. Animal-testing results and a confirmed source haven’t been announced in this investigation as of October 24.
- The county wants to hear from people who became ill after visiting on or after September 29. Its confidential survey covers diarrhea, stomach cramps, vomiting or other gastrointestinal symptoms. You don’t need a laboratory-confirmed diagnosis to respond.
- The survey is available through the health department’s official notice, with no end date specified. September 29 marks the visit window investigators want to hear about. It doesn’t identify when contamination began. Symptoms can start one to ten days after exposure, most commonly within three to four days.
- Contact a healthcare provider if symptoms develop after a recent visit, especially bloody diarrhea or severe cramps. Mention the visit. Seek immediate medical attention for dehydration, decreased urination or unusual tiredness. Completing the survey doesn’t replace medical care.
- Vomiting is another possible symptom, and fever may be low or absent. Most people recover within a week. But children under five face particular risk from hemolytic uremic syndrome, or HUS, a rare complication that can damage the kidneys. Older adults and people with weakened immune systems also face greater risk of serious illness.
- Sandra Eskin, who leads the nonprofit Stop Foodborne Illness, suggests families can enjoy animals without touching or petting them. These health risks apply generally to STEC infections. Officials haven’t released the five patients’ individual outcomes.
- Wash thoroughly with soap and water after touching animals or anything in their environment, before eating or preparing food, and after bathroom use or diaper changes. Keep hands away from your mouth until they’re washed. If you have diarrhea or other illness symptoms, avoid preparing food for others until at least 48 hours after symptoms stop.
Quellen
12 Quellen8 Medien
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