Gesundheit · Kontakt mit Wildtieren
Zwei Menschen nach Fund eines zweiten tollwütigen Waschbären in Westlake Village behandelt
Zwei Menschen, die an einem Arbeitsplatz dem Virus ausgesetzt waren, erhalten eine vorbeugende Behandlung, nachdem ein zweiter tollwütiger Waschbär gefunden wurde. Die Infektionsquelle wird noch untersucht.
Video in der Originalsprache
Transkript · WIRD GELADEN
Aus dem englischen Original übersetzt.
ThemenverlaufTag 1
1 Bericht6 Medien15 Quellen
Zwei Menschen, die an einem Arbeitsplatz in Westlake Village einem tollwütigen Waschbären ausgesetzt waren, erhalten eine Notfallbehandlung, um eine Infektion zu verhindern. Das ist die folgenreichste Zahl beim zweiten Tollwutfall bei einem Waschbären in diesem Jahr im Los Angeles County: zwei Menschen, die vorbeugend behandelt werden müssen, nicht zwei diagnostizierte menschliche Fälle. In keinem der beiden Vorfälle wurde eine Tollwutdiagnose bei einem Menschen bekannt gegeben. 1
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil Tollwut nach dem Auftreten von Symptomen fast immer tödlich verläuft, eine rechtzeitige Postexpositionsprophylaxe die Erkrankung jedoch sehr wirksam verhindern kann. Die Behandlung nach einem möglichen Kontakt soll verhindern, dass es überhaupt zu einer Erkrankung kommt – sie ist kein Beleg dafür, dass dies bereits geschehen ist. 4
Der zweite Waschbär war krank und aggressiv, als er in einem Hinterhof nahe dem Ort des ersten Falls gefunden wurde, berichtete CBS Los Angeles am 23. Oktober 2026 unter Berufung auf Gesundheitsbeamte des County. Zwei Menschen waren an einem Arbeitsplatz dem Tier ausgesetzt; Haustiere waren diesem Tier nicht ausgesetzt. Die Behörden haben öffentlich nicht genau mitgeteilt, welcher Art der Kontakt der Menschen mit dem Tier war, wann sie mit der Behandlung begannen oder wie die anschließende klinische Nachsorge verlief. 1
Dies sind die ersten bestätigten Fälle tollwütiger Waschbären im County seit 1973. Mitarbeiter des Gesundheitsamts gingen rund um die Fundorte von Tür zu Tür, um die Einwohner zu informieren und Sicherheitshinweise weiterzugeben. In der Mitteilung der Stadt wird Westlake Village im Los Angeles County genannt, jedoch weder eine genaue Abgrenzung auf Straßenebene noch ein festgelegter Vorsorgeradius angegeben. Zwei nahe beieinanderliegende Nachweise erfordern erhöhte Wachsamkeit; für sich genommen belegen sie jedoch keinen sich geografisch ausweitenden Ausbruch. 9
Was die beiden Nachweise belegen
Laut Informationen zur Überwachung durch das County wurde der erste Waschbär im September gefunden. Die Stadt gibt an, dass die Entdeckungen etwa einen Monat auseinanderlagen. Das County gab den ersten Fall am 5. Oktober bekannt. Bis zum 22. Oktober waren beide Tiere positiv getestet worden. In der Liste der Veröffentlichungen des County ist der 23. Oktober als Datum der Bekanntgabe des zweiten Falls angegeben. Diese Bekanntgabedaten dürfen nicht mit den Tagen verwechselt werden, an denen die Tiere entdeckt wurden oder Menschen dem Virus ausgesetzt waren. Die genauen Daten des Fundes, der Exposition und des Laborergebnisses zum zweiten Vorfall wurden nicht festgestellt. 5 4 9 11
Auch die unterschiedliche Wortwahl sollte genau gelesen werden. In einem Sicherheitshinweis vom 22. Oktober erklärte Westlake Village: „Kein Einwohner war dem Virus ausgesetzt.“ Der Bericht von CBS vom 23. Oktober nannte unter Berufung auf das Gesundheitsamt zwei Menschen, die an einem Arbeitsplatz dem Virus ausgesetzt waren. Es wurde nicht festgestellt, ob diese Menschen Einwohner waren. Die auf Einwohner bezogene Aussage der Stadt hebt die Exposition am Arbeitsplatz daher nicht auf – und lässt sich nicht bedenkenlos zu „Niemand war exponiert“ verkürzen. 9 1
Beim ersten Vorfall wurde eine andere mögliche Exposition gemeldet. Am 5. Oktober teilte das Gesundheitsamt mit, dass möglicherweise vier Menschen an einem Arbeitsplatz exponiert waren und die empfohlene Nachsorge im Hinblick auf eine Tollwut-Postexpositionsprophylaxe erhielten. Auch ein Hund, dessen Tollwutimpfung aktuell war, war möglicherweise exponiert, stand unter Quarantäne und befand sich zu diesem Zeitpunkt wohl. Der erste Waschbär wirkte krank, war Menschen gegenüber aber Berichten zufolge nicht aggressiv. Dies sind datierte Angaben zum früheren Vorfall, keine aktuelle Mitteilung über den Hund oder das zweite Tier. 4
Die frühere Zahl von vier Menschen und die neuere Zahl von zwei Menschen sollten nicht zu einer Gesamtzahl verschiedener Personen addiert werden: Aus den verfügbaren Informationen geht nicht hervor, ob sich die Gruppen überschneiden. Klar ist der Unterschied zwischen den Meldungen: Beim ersten Vorfall waren möglicherweise vier Menschen und ein geimpfter Hund exponiert, beim zweiten zwei Menschen und keine Haustiere. 4 1
Eine wichtige Laborfrage ist inzwischen weitergeklärt. Der erste Waschbär trug eine Tollwutvariante, die typischerweise bei Fledermäusen vorkommt. Als der erste Fall bekannt gegeben wurde, stand dieses Ergebnis noch aus. Die Herkunft der Infektion des zweiten Waschbären wird weiterhin untersucht. Seine positive Tollwutdiagnose steht nicht infrage. Den Ermittlern fehlen noch die Informationen zur Variante, die helfen, die wahrscheinliche Herkunft der Infektion zu erklären. 4 1
Laut der Stadt hält das Gesundheitsamt den Kontakt mit infizierten Fledermäusen für die wahrscheinlichste Erklärung für die ungewöhnlichen Nachweise. Diese seien kein Beleg für eine anhaltende Übertragung unter Waschbären. Das ist ein Grund, aus zwei infizierten Tieren nicht zu schließen, dass die Tollwut nun dauerhaft in der örtlichen Waschbärenpopulation zirkuliert. Es handelt sich nicht um eine abschließende Feststellung zur Herkunft des zweiten Tieres. 9 1
Fledermäuse bleiben das bekannte Tollwutrisiko unter Wildtieren im County. CBS berichtete, dass bis zum 23. Oktober 2026 im County 77 tollwütige Fledermäuse festgestellt wurden – ein Rekord. In der Mitteilung des County vom 5. Oktober waren es noch 70. Dabei handelt es sich um die Zahl der gefundenen und getesteten Tiere, nicht um Schätzungen des Anteils aller infizierten Fledermäuse. Das County weist bei der Überwachung zudem darauf hin, dass Tollwut auch an Orten vorkommen kann, an denen keine Fälle gemeldet wurden. Eine leere Stelle auf einer Karte der Nachweise ist keine Sicherheitsgarantie. 1 4 5
Die lange Zeit ohne Tollwutnachweise bei Waschbären ist real, bedeutet aber nicht, dass das Virus aus der Region verschwunden war. Der letzte zuvor bestätigte tollwütige Waschbär im County wurde 1973 entdeckt, als ein Stinktier-Stamm noch zirkulierte. Dieser Stamm wurde seit 1979 nicht mehr in der Region nachgewiesen. Vor den Waschbären in diesem Jahr war das letzte bestätigte tollwütige Tier außerhalb der Fledermauspopulation 2014 ein Stinktier aus Long Beach, das eine Fledermausvariante trug. 4
Vorbeugung beginnt, bevor Symptome auftreten
Der Nachweis von Tollwut bei einem weiteren Waschbären ist eine wichtige Erinnerung daran, Wildtiere niemals anzufassen, zu handhaben oder zu füttern – auch dann nicht, wenn sie gesund wirken.
Tollwut befällt das zentrale Nervensystem. Sie wird am häufigsten durch den Biss oder Kratzer eines infizierten Tieres übertragen oder wenn infizierter Speichel auf verletzte Haut oder in die Augen, die Nase oder den Mund gelangt. Auch kleine oder unbemerkte Bisse können eine Rolle spielen. Durch bloße Nähe wird Tollwut nicht übertragen; Blut, Urin und Kot sind keine Übertragungswege. Einen Waschbären im Garten zu sehen, bedeutet nicht, dass eine Behandlung erforderlich ist. Ein möglicher Biss oder Speichelkontakt muss jedoch umgehend medizinisch abgeklärt werden. 4
Warten Sie mit der Entscheidung, ob Sie medizinische Hilfe suchen, nicht erst auf Symptome. Eine Erkrankung beim Menschen kann mit Fieber, Schwäche und Kopfschmerzen beginnen und sich dann zu neurologischen Symptomen, Schluckbeschwerden, Koma und Tod entwickeln. Die wirksame Vorbeugung ist möglich, bevor es zu diesem Verlauf kommt. Auch eine Fledermaus, die in der Nähe einer schlafenden Person, eines Kindes oder eines Haustiers gefunden wird, sollte umgehend fachlich beurteilt werden, da ein Kontakt möglicherweise unbemerkt geblieben ist. 4
Für Einwohner von Westlake Village sind die Meldehinweise konkret: Bei kranken, desorientierten, aggressiven oder verendeten Wildtieren rufen Sie Los Angeles County Animal Care unter (562) 940-6898 an. Bei einem Biss durch ein wildlebendes Säugetier sollten Sie sofort medizinischen Rat einholen und den Vorfall dem Gesundheitsamt unter (213) 288-7060 melden. Veterinary Public Health nimmt Meldungen auch unter [email protected] entgegen. Halten Sie Abstand und überlassen Sie Fachleuten die Beurteilung und das Einsammeln von Wildtieren für Tests. 9 4
Zu den Warnzeichen gehören ungewöhnliche Aggressivität, Annäherungsversuche an Menschen oder Haustiere, Kreisen, Gehschwierigkeiten, mangelnde Koordination oder Lähmungen. Fledermäuse, die tagsüber aktiv sind, am Boden liegen oder nicht fliegen können, sind möglicherweise krank. Solches Verhalten ist ein Grund, die Tierschutzbehörde anzurufen, aber keine Grundlage dafür, dass Einwohner Tollwut selbst diagnostizieren. 1
Halten Sie die Tollwutimpfungen von Hunden und Katzen auf dem aktuellen Stand – auch bei Katzen, die ausschließlich im Haus leben, und bei älteren Haustieren. Ein Haustier, das von einem wildlebenden Säugetier gebissen wurde, muss sofort tierärztlich versorgt werden. Melden Sie den Vorfall außerdem der Tierschutzbehörde und dem Gesundheitsamt. Nach den Richtlinien des County sind eine Tollwutimpfung und eine vorübergehende Quarantäne zu Hause zur Beobachtung unter fachlicher Anleitung vorgesehen. Im Freien stehendes Tierfutter zu entfernen, Mülltonnendeckel zu sichern, Kriechräume abzudichten und Gartenabfälle zu beseitigen, kann ebenfalls dazu beitragen, Begegnungen mit Wildtieren zu vermeiden. 4
Die nächsten bedeutsamen Entwicklungen sind das Ergebnis zur Variante des zweiten Waschbären, mögliche weitere Nachweise bei Tieren oder weitere Expositionen sowie öffentlich bekannt gegebene Informationen zur weiteren vorbeugenden Behandlung der beiden Menschen. Ein Datum für diese Aktualisierungen wurde nicht genannt. Bis dahin ist weder eine Abwertung der Nachweise noch die Annahme sinnvoll, jedes Tier in der Nähe sei infiziert: Vermeiden Sie Kontakt, schützen Sie Ihre Haustiere und handeln Sie bei möglichem Kontakt sofort. 1 9 4
Wie ausgestrahlt 19 Zeilen
- A rabid raccoon exposed two people at a worksite in Westlake Village. They're receiving emergency treatment to prevent infection. Rabies is almost always fatal once symptoms begin, but prompt preventive care is highly effective. Investigators are still working out how the second raccoon became infected.
- Public-health staff went door to door near the discoveries to warn residents and share safety information. The second raccoon was found in a backyard near the first animal. Both discoveries were in Westlake Village, within Los Angeles County.
- The first raccoon was found in September, and the discoveries were about a month apart. The county announced the first case on October 5, 2026. Both animals had tested positive by October 22. The county announced the second case on October 23.
- The second raccoon was sick and aggressive. Two people were exposed at a worksite, and no pets were exposed. The confirmed infections are in the raccoons. Nobody has announced a human rabies diagnosis in these incidents.
- The city's October 22 safety notice said “no residents have been exposed.” Public Health identified two people exposed at a worksite. Officials haven't said where those people live, so the resident-specific wording doesn't cancel out the worksite exposures.
- Four people may have been exposed in the first incident and were getting recommended preventive follow-up on October 5. One vaccinated dog was also possibly exposed. The second incident involves two exposed people and no exposed pets.
- The first raccoon appeared sick but reportedly wasn't aggressive toward people. The dog was under quarantine and doing well on October 5. Those were its circumstances then. The earlier four-person count and the newer two-person count shouldn't be added together as a total of distinct individuals.
- The first raccoon carried a rabies variant usually found in bats. Testing is still underway to identify the second animal's source of infection. Health officials consider contact with infected bats the likely explanation. So far, the detections haven't shown sustained transmission among raccoons.
- The county's rabid-bat count reached a record 77 by October 23, up from 70 on October 5. These totals count animals found and tested. They don't tell us what proportion of all bats have rabies.
- Bats remain the county's established wildlife concern. Before this year, its last confirmed rabid raccoon was detected in 1973, when a skunk strain circulated locally. That strain hasn't been detected here since 1979. The last previously confirmed rabid animal other than a bat was a Long Beach skunk carrying a bat variant in 2014.
- County Health Officer Dr. Muntu Davis urges people to avoid touching, handling or feeding wildlife, even animals that look healthy. He says to keep a safe distance and call animal control about wildlife that appears sick, injured or behaves unusually.
- Rabies attacks the central nervous system. It usually spreads through a bite or scratch, or infected saliva reaching broken skin, the eyes, nose or mouth. Even a small, unnoticed bite can matter. Casual proximity doesn't transmit rabies, and blood, urine and feces aren't transmission routes. A possible bite or saliva exposure needs immediate medical assessment.
- Wildlife warning signs include aggression, approaching people or pets, circling, trouble walking and paralysis. Bats active by day, grounded or unable to fly may be ill. These signs call for professional assessment; they can't diagnose rabies by themselves.
- A bat near a sleeping person, child or pet also needs prompt professional evaluation because contact may go unnoticed. In people, rabies can begin with fever, weakness and headache. It can progress to tingling, agitation, hallucinations, difficulty swallowing, coma and death. Preventive treatment needs to come before symptoms. Don't wait for illness to seek care.
- Westlake Village directs reports of sick, disoriented, aggressive or deceased wildlife to county Animal Care. A wild-mammal bite needs immediate medical advice and a report to Public Health. Veterinary Public Health also accepts reports by email.
- Animals can initially show less specific symptoms, including vomiting or breathing trouble, before neurological changes develop. Let animal control assess and collect wildlife for testing. An area without a reported rabid animal can still have rabies, because detections depend on animals being found and submitted for testing.
- Removing outdoor pet food helps keep wildlife away. Keep trash lids tightly closed, seal crawl spaces and other openings, clear yard debris and trim overgrowth. Keep pets away from wildlife, and keep dogs and cats vaccinated, including indoor-only cats and older pets.
- Investigators still need the second raccoon's variant results and will watch for further animal cases or exposures. Officials haven't announced a date for those results or follow-up on the two people's preventive care.
- A pet bitten by a wild mammal needs immediate veterinary attention and reports to animal control and Public Health. County guidance calls for a rabies vaccination response and temporary home quarantine for observation under professional direction.
Quellen
15 Quellen6 Medien
Quellenkarte
Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.
Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.
Übersetzung aktualisiert:
Änderungsprotokoll
- r1Erstmals veröffentlicht.
