Politik · Verbot von Kinderehen
Kalifornien schafft sein Genehmigungssystem für Kinderehen ab – allerdings erst im Januar
Newsom unterzeichnete eine ausnahmslose Altersgrenze von 18 Jahren für Ehen und eingetragene Partnerschaften. Sie gilt ab dem 1. Januar 2027 – frühere Ehen werden dadurch nicht automatisch aufgelöst.
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Kalifornien hat entschieden, dass weder die Zustimmung eines Elternteils noch die Genehmigung eines Richters ausreicht, um die Eheschließung eines Kindes zu erlauben. Diese Genehmigungen bleiben jedoch bis Januar ein legaler Weg. Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am 30. September 2026 das ausnahmslose Verbot von Kinderehen im Bundesstaat; das Verbot tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Mit der Unterzeichnung endet der Gesetzgebungsstreit, nicht aber das bestehende Genehmigungssystem – noch nicht. 2 22 21
AB 1267, verfasst von der demokratischen Abgeordneten Gail Pellerin aus Santa Cruz, legt für neue Heiratslizenzen und eingetragene Partnerschaften in Kalifornien ein Mindestalter von 18 Jahren fest. Die Einbeziehung von Partnerschaften schließt einen alternativen Rechtsweg für Minderjährige, statt sie lediglich von der Ehe dorthin umzuleiten. Kalifornien ist demnach der 18. Bundesstaat, der ein vollständiges Verbot von Kinderehen beschließt; 17 Bundesstaaten hatten sie bereits ausnahmslos verboten. 2 22
Die wichtigsten Fakten
Der Termin im Januar steht fest. Das verabschiedete Gesetz enthält keine Dringlichkeitsklausel; nach Kaliforniens regulärer Regel zum Inkrafttreten tritt es daher am 1. Januar des Folgejahres in Kraft. Auch seine Bestimmung zu früheren Ehen nennt ausdrücklich den 1. Januar 2027 als Stichtag. Newsom bezeichnete die Maßnahme als „längst überfällig“ und erklärte: „Heute sind Kinder in Kalifornien sicherer als je zuvor.“ Diese Feier sollte nicht mit einem sofortigen Inkrafttreten des Verbots verwechselt werden. 22 21 2
Bis dahin gibt es in Kalifornien kein gesetzliches Mindestalter für Eheschließungen. Minderjährige Antragsteller benötigen stattdessen einen Gerichtsbeschluss und die schriftliche Zustimmung mindestens eines Elternteils oder Vormunds jeder minderjährigen Partei. Gerichte können eine voreheliche Beratung verlangen, wenn sie sie für notwendig halten. Eine Reform von 2018 führte Gespräche mit Richtern und den Family Court Services ein, ließ das genehmigungsbasierte System jedoch bestehen. AB 1267 ersetzt dieses System durch eine einheitliche Altersgrenze. 7 10 85
Die Entscheidung hinter der Altersgrenze
Die zentrale Unterscheidung des Gesetzes besteht darin, ob Erwachsene einer Ehe zustimmen oder ob ein Kind sie frei wählen kann. In ihrer Erklärung zur Unterzeichnung schilderte Pellerin Überlebende, denen es schwerfiel, um Hilfe zu bitten, einen Anwalt zu finden, ihr Zuhause zu verlassen oder den Erwachsenen zu entkommen, die sie eigentlich schützen sollten. Ihre Aussagen belegen nicht, dass jede Eheschließung Minderjähriger erzwungen wurde. Sie benennen eine Schwäche der früheren Schutzmaßnahme: Ein junger Mensch kann von genau den Erwachsenen abhängig sein, vor denen Schutz nötig ist. 2
Sie erzählten uns, was es bedeutet, als Kind in einer Ehe zu leben, die man nicht frei gewählt hat. Sie berichteten von Zwang und Missbrauch, die hinter dem Anschein von Einvernehmlichkeit verborgen waren.
Unchained at Last und die California Commission on the Status of Women and Girls brachten den Gesetzentwurf ein. Die Aktivistin Courtney Stodden nahm an der Unterzeichnungszeremonie teil und versprach, weiterzukämpfen, bis Kinder in allen 50 Bundesstaaten vor einer Eheschließung geschützt sind. Das Argument der Kampagne ist gewichtig, ohne ein noch nicht gemessenes Ergebnis zu behaupten: Neue, rechtlich genehmigte Kinderehen zu verhindern, ist nicht dasselbe wie einen Rückgang von Missbrauch nachzuweisen. 2
Auf der anderen Seite gab es ein ernst zu nehmendes Argument für Selbstbestimmung. ACLU California Action wandte sich gegen AB 1267 und verwies auf die persönliche Entscheidungsfreiheit Minderjähriger, ihre reproduktive Autonomie und das mit Proposition 3 verbundene Grundrecht auf Eheschließung. In früheren Debatten galt die Ehe außerdem als möglicher Weg zur Emanzipation. Das Gegenargument lautet, dass eine scheinbare Wahl durch Abhängigkeit und Zwang eingeschränkt sein kann und ein individuelles Genehmigungsverfahren dieses Problem nicht zuverlässig lösen kann. Die Antwort im verabschiedeten Gesetz ist eine Altersgrenze. 7 39 59
Planned Parenthood Affiliates of California nahm zu diesem Gesetzentwurf jedoch weder offiziell eine befürwortende noch eine ablehnende Position ein. Die Organisation als Gegnerin der Maßnahme von 2026 zu bezeichnen, würde ihre neutrale Haltung mit früheren Reformdebatten vermengen. Eine Sprecherin erklärte, die Organisation bewerte Gesetzentwürfe einzeln und habe angesichts der Angriffe des Bundes auf ihre Gesundheitszentren der Finanzierung und dem Zugang zur Gesundheitsversorgung Vorrang eingeräumt. Das war eine Erklärung zu den gesetzgeberischen Prioritäten, kein Einwand gegen den Inhalt von AB 1267. 85 59
Die Schlussabstimmungen über das Eheverbot waren unter den abstimmenden Abgeordneten einstimmig: 38–0 im Senat am 19. August, wobei zwei Senatoren nicht abstimmten, und 78–0 bei der Zustimmung der Assembly am 26. August, wobei ein Mitglied nicht abstimmte. Eine frühere Abstimmung in der Assembly im Juni 2025 mit 66–8 betraf den ursprünglichen Gegenstand von AB 1267 – die Zulassung im Bereich Gesundheit und Sicherheit –, nicht das Eheverbot. Die Bestimmungen zum Eheverbot ersetzten diesen Gegenstand 2026. Newsoms Unterschrift wurde als Chapter 850, Statutes of 2026, registriert. 42 53 23
Warum die Zahlen nicht übereinstimmen
Kaliforniens historische Datenlage ist deutlich weniger eindeutig als die neue Altersgrenze. Die Los Angeles Times berichtete von 88 Heiratslizenzen, an denen zwischen 2019 und 2025 mindestens eine minderjährige Person beteiligt war, laut einer Datenreihe des Department of Public Health und des State Registrar. Das ist eine unvollständige Meldesumme, keine geprüfte landesweite Vollerhebung. Dass manche Bezirke keine Daten meldeten und Gerichtsbeschlüsse sowie vollständige Angaben zu Alter und Geschlecht fehlen, schränkt die Aussagekraft ein. Die Analyse des Senate Judiciary Committee nennt für einzelne Jahre erfasste Zahlen zwischen einstelligen Werten und 17; sie überprüft die Gesamtsumme von 88 Lizenzen nicht unabhängig. 14 7 131
Die Times berichtete außerdem, dass Los Angeles County zwischen 2014 und 2025 51 Lizenzen an Minderjährige ausstellte. Diese Zahl darf nicht zur landesweiten Summe addiert werden: Sie betrifft einen Bezirk innerhalb des Bundesstaats und einen anderen Zeitraum. Eine Stichprobenprüfung des Judicial Council aus dem Jahr 2017 ergab, dass in Los Angeles County binnen fünf Jahren 44 Anträge auf Eheschließung Minderjähriger bewilligt wurden. Ein bewilligter Antrag, eine ausgestellte Lizenz und eine eingetragene Heiratsurkunde erfassen verschiedene Stadien und sind keine austauschbaren Gesamtzahlen vollzogener Ehen. 14 15 7
Längerfristige Schätzungen deuten auf ein wesentlich größeres historisches Ausmaß hin, beantworten aber eine andere Frage. Die nationale Zusammenstellung von Unchained At Last zählte oder schätzte 297,033 Minderjährige, die zwischen 2000 und 2018 verheiratet wurden; dabei wurden 232,474 Einträge aus tatsächlichen Daten einzelner Bundesstaaten mit 64,559 geschätzten Einträgen kombiniert. Für Kalifornien schätzte die Organisation 23,588 Minderjährige, die zweithöchste Zahl nach Texas. Landesweit waren 86% Mädchen, die überwiegend erwachsene Männer heirateten; fast alle Minderjährigen waren 16 oder 17 Jahre alt, einige jedoch erst 10. Diese landesweiten Ergebnisse lassen sich nicht einfach auf die jüngsten kalifornischen Lizenzen übertragen. 63
Equality Now verweist auf eine spätere Schätzung von Unchained, wonach zwischen 2000 und 2021 ungefähr 34,875 Mädchen in Kalifornien verheiratet wurden. Das ist eine Schätzung einer Interessenorganisation zu Mädchen – keine offizielle Zählung aller Minderjährigen oder der in Kalifornien ausgestellten Lizenzen. Bei der Methode der Koalition wird eine aus Umfragedaten abgeleitete landesweite Heiratsrate Minderjähriger auf die Bevölkerungsdaten Kaliforniens angewandt, statt die Heiratsurkunden des Bundesstaats zusammenzuzählen. Kalifornien nahm in den 1980er-Jahren Altersangaben aus Heiratsurkunden heraus, sodass die historische administrative Datenlage unvollständig ist. 27 15
Die sachgerechte Schlussfolgerung lautet nicht, dass eine Zahl die andere widerlegt. Zeiträume, Bevölkerungsgruppen, Methoden und fehlende Unterlagen unterscheiden sich. Umfragebasierte historische Erhebungen können Ehen erfassen, die andernorts geschlossen wurden; jüngere administrative Erhebungen können Ehen übersehen, die sie eigentlich erfassen sollten. Keine der beiden Datenreihen belegt die Behauptung, dass derzeit jedes Jahr ungefähr 9,000 Minderjährige in Kalifornien heiraten. Auch stützen die veröffentlichten Daten ab 2018 nicht die Beschreibung, wonach regelmäßig 15-jährige Mädchen Männer in ihren 30ern heiraten: Die Gesetzesanalyse beschreibt 16- und 17-Jährige und deutlich geringere Altersunterschiede. 15 104 7
Was der Januar nicht rückgängig macht
Das neue Gesetz löst frühere Ehen nicht automatisch auf. Der geänderte Abschnitt 2210 des Family Code sieht ausdrücklich eine Ausnahme für qualifizierte Ehen in Kalifornien vor, die vor dem 1. Januar 2027 gemäß den früheren Abschnitten 302 oder 303 geschlossen wurden. Solche Ehen können nicht allein deshalb annulliert werden, weil eine beteiligte Person unter 18 Jahre alt war. Das ist keine Garantie dafür, dass jede frühere Ehe gültig ist: Andere anwendbare Anfechtungsgründe, darunter Betrug und Zwang, bleiben bestehen. 22 90
AB 1267 macht auch nicht automatisch jede außerhalb Kaliforniens geschlossene Ehe mit einer minderjährigen Person ungültig. Das Gesetz ändert Abschnitt 308 des Family Code nicht, dem zufolge eine Ehe in Kalifornien gültig ist, wenn sie am Ort ihrer Schließung gültig ist. Das neue Verbot regelt die Ausstellung von Heiratslizenzen und die Begründung eingetragener Partnerschaften in Kalifornien; seine Wechselwirkung mit Anerkennungs- und Anfechtungsregeln sollte nicht zu einer pauschalen Aussage über jede außerhalb des Bundesstaats geschlossene Ehe verkürzt werden. Die detaillierte Darstellung des Gesetzes stützt sich auf den verabschiedeten Gesetzestext; die Unterzeichnung und die Kapitelnummer sind in der Bekanntmachung und der Gesetzgebungsdokumentation belegt. 22 46 23
AB 1267 schafft die bisherige Pflicht ab, Unterlagen zu Gerichtsbeschlüssen vorzulegen, und hebt die jährlichen Meldepflichten zu Ehen Minderjähriger auf. Eine separate, einmalige Prüfung der zwischen 2019 und 2024 übermittelten Heiratsurkunden bleibt jedoch bestehen; sie muss bis zum 1. September 2027 abgeschlossen sein. Es ist nicht belegt, dass dieser Bericht bereits fertiggestellt wurde; er könnte Aufschluss darüber geben, wie viele Fälle das frühere Meldesystem übersehen hat. 22 7 135
Bekannt
Unbekannt
- Eine vollständige, abgeglichene historische landesweite Zahl steht weiterhin nicht fest.
Als Nächstes
- Am 1. Januar 2027 tritt das gesetzliche Verbot in Kraft; der Bericht zu den historischen Heiratsurkunden ist bis zum 1. September 2027 fällig.
Die Änderung ist gerade deshalb bedeutend, weil sie konkret ist. Eltern und Gerichte werden nicht mehr befugt sein, neue Ehen und Partnerschaften Minderjähriger in Kalifornien zu genehmigen. Frühere Ehen verschwinden dadurch nicht einfach, und die von Betroffenen geschilderten Hürden lösen sich nicht mit einer Unterschrift in Luft auf. Der Bundesstaat hat sich für Prävention statt eines weiteren Genehmigungsverfahrens entschieden. Im Januar wird diese Entscheidung zur geltenden Regel.
Wie ausgestrahlt 19 Zeilen
- California has approved a child-marriage ban with no parental or court exceptions.
- But the prohibition begins January 1, 2027, leaving the existing approval system in place until then. The change also closes the domestic-partnership pathway for minors.
- How many children did the old system allow to marry, and which marriages will the new law leave untouched?
- Parents and judges will lose the power to authorize new underage marriages and domestic partnerships in California. Governor Gavin Newsom signed Assembly Bill 1267 on September 30, 2026. California becomes the eighteenth state to adopt a complete child-marriage ban, following seventeen states that already prohibited it without exception. The measure governs new California marriage licenses and the establishment of domestic partnerships. Including partnerships matters: they will not remain an alternative legal route for minors.
- California currently has no statutory minimum marriage age. Instead, an underage applicant needs a court order and written consent from at least one parent or guardian of each underage party. A court can require premarital counseling. A 2018 reform added judicial and Family Court Services interviews, but still did not establish an age-eighteen floor. The new law replaces that individualized permission system with a uniform age requirement.
- The January start date is settled, not merely tentative. The act contains no urgency clause. California's ordinary effective-date rule, in Constitution Article Four, section eight, and Government Code section 9600, puts this regular-session law into effect January 1 of the following year. Its language governing earlier marriages explicitly uses January 1, 2027, as the dividing date.
- A parent's permission does not establish that a child freely chose a marriage. The survivor testimony behind this legislation described coercion, abuse, and barriers to asking for help, finding an attorney, leaving home, or escaping the adults meant to provide protection. That does not establish that every underage marriage involved coercion. It identifies the risk an approval system can miss: a child may depend on the same adults from whom protection is needed.
- Assemblymember Gail Pellerin, a Democrat from Santa Cruz, authored the bill. Unchained at Last and the California Commission on the Status of Women and Girls sponsored it. Advocate Courtney Stodden attended the signing; the survivor-led campaign's stated goal extends to protection from marriage in all fifty states. These are arguments and goals for protection, not evidence that the law has already reduced abuse.
- The final marriage-ban votes were unanimous among legislators voting. The Senate passed the measure thirty-eight to zero on August 19, with Catherine Blakespear and Monique Limón not voting. The Assembly concurred in the Senate amendments seventy-eight to zero on August 26, with one member not voting. The enrolled version was dated August 30, and the bill reached the governor September 3 at four p.m. It was signed and chaptered September 30 as Chapter 850, Statutes of 2026.
- The earlier sixty-six-to-eight Assembly vote was not a vote on banning child marriage. That June 2, 2025 vote, with five members not voting, concerned AB 1267's original health-and-safety licensing subject. The marriage language replaced it in the Senate in 2026. Older licensing titles and committee-status entries therefore do not describe the final enacted law. The correct bill number is AB 1267, not the isolated erroneous reference to AB 1276. Earlier complete-ban proposals in 2023 and 2024 died in committee.
- ACLU California Action opposed the bill over minors' personal decision-making, reproductive autonomy, and the fundamental right to marry associated with Proposition Three. Earlier debates also treated marriage as a route to emancipation. Planned Parenthood Affiliates of California, however, took no formal support or opposition position on this bill. Calling it an opponent of the 2026 measure conflates that neutral position with earlier debates. The organization prioritized health-care issues amid the defunding of its health centers and the Trump administration's and congressional Republicans' attacks on health care. That legislative-priority explanation was not an objection to this bill's substance. No lobbyist appeared in the 2026 hearings to defend a right for minors to marry. The enacted answer to the autonomy debate is a minimum age, rather than another individualized approval process.
- Eighty-eight licenses involving at least one minor were recorded in a statewide reporting series for 2019 through 2025. That figure is incomplete, not an audited census. Early county nonreporting sometimes appeared as zero. A missing court order could prevent a minor marriage from being reported, and missing information left some ages and genders incomplete. The legislative analysis gives annual recorded totals ranging from single digits to seventeen; it does not independently establish the eighty-eight-license aggregate. Published post-2018 annual records describe sixteen- and seventeen-year-olds and relatively small age gaps. They do not establish a pattern of fifteen-year-old girls routinely marrying men in their thirties.
- Los Angeles County separately recorded fifty-one licenses issued to minors during 2014 through 2025. That is a county figure over a different period, not another total to add to the statewide eighty-eight. County and state records for overlapping years have not always matched, and exact endpoint dates beyond those years are not established. A 2017 court spot-check identified forty-four Los Angeles County minor-marriage petitions granted over five years. Those were FL-910 petitions—not verified licenses or completed marriages—and the exact calendar or fiscal window is not established. A petition, a license, and a registered marriage certificate measure different stages.
- A national historical compilation counted or estimated 297,033 minors married between 2000 and 2018. It combined 232,474 entries from actual state data with 64,559 estimated entries. California's estimate was 23,588 minors, second after Texas in that compilation. Nationally, eighty-six percent were girls, mostly marrying adult men. Nearly all minors were sixteen or seventeen, although some were as young as ten. Those are national findings, not demographics to apply to California's recent license records. A later estimate put roughly 34,875 girls married in California between 2000 and 2021. That is an advocacy estimate of girls—not an official count of all minors or California-issued licenses. It applies a survey-derived national minor-marriage rate to California demographics instead of adding up the state's certificates.
- The historical estimates and recent license tallies cannot be compared as if they measured the same thing. California stopped including ages on marriage certificates in the 1980s, limiting historical administrative coverage. Survey-based marriage histories can include marriages solemnized elsewhere and carry sampling and estimation uncertainty. Different periods, populations, methods, and missing records prevent a clean comparison. Rounded descriptions of more than thirty-four thousand or about thirty-five thousand are related restatements, not independent official totals. None establishes that roughly nine thousand minors currently marry in California each year.
- The law also removes paperwork tied to the old exception. Officiants will no longer have to return a minor-marriage court order with the license, because that licensing pathway is being repealed. Annual local reporting and the State Registrar's annual minor-marriage compilation are repealed too. A separate, one-time examination of historical marriage certificates remains required.
- Earlier marriages are not automatically dissolved by this law. Family Code section 2210 retains minority as a possible ground for declaring a marriage voidable, but makes a specific exception for qualifying California marriages entered under the former court-order and consent provisions before January 1, 2027. Those marriages are not voidable solely because a party was under eighteen. That is not a guarantee that every earlier marriage is valid. Other annulment grounds—including a prior living spouse, unsound mind, fraud, force, and physical incapacity—remain available when applicable.
- Out-of-state marriages are not automatically invalidated either. AB 1267 does not amend Family Code section 308, which provides that a marriage valid where contracted is valid in California. The new floor governs California's issuance of marriage licenses and establishment of domestic partnerships. Its interaction with recognition and voidability rules in individual cases cannot honestly be reduced to a blanket claim that every underage marriage contracted elsewhere becomes invalid in January.
- January ends the approval route for new child marriages and partnerships; it does not erase earlier marriages or the obstacles survivors described. The historical number remains unresolved because incomplete administrative records and modeled estimates do not yield one comparable total. Health and Safety Code section 102233.1 remains intact, requiring a one-time examination of marriage certificates transmitted during 2019 through 2024. That report is not established as completed. It may clarify how many historical marriages the reporting system missed, and it is due September 1, 2027.
Quellen
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