Nicht auf Sendung

Justiz · Verantwortlichkeit auf dem Campus

Cornells Vergewaltigungsermittlungen wieder aufgenommen, Staatsanwalt korrigiert Darstellung zu Snapchat-Beweisen

Sieben Männer sind Beklagte in einem Zivilverfahren, nicht strafrechtlich angeklagt. Eine korrigierte Darstellung der Beweislage und eine komplexere Aussage zur Einwilligung werfen schärfere Fragen zum früheren Ermittlungsverfahren und zu Cornells Reaktion auf.

ThemenverlaufTag 3

1 Bericht41 Medien75 Quellen10 Videos

  1. Update 1Cornells Vergewaltigungsermittlungen wieder aufgenommen, Staatsanwalt korrigiert Darstellung zu Snapchat-BeweisenSie sind hier

Aus dem englischen Original übersetzt.

Video in der Originalsprache

Transkript · WIRD GELADEN

Sieben Mitglieder einer Studentenverbindung sind in einer Zivilklage einer ehemaligen Cornell-Studentin wegen mutmaßlicher Betäubung und Vergewaltigung als Beklagte aufgeführt. Sieben ist weder die Zahl der Strafanklagen noch die Zahl der Verurteilungen. Doch die Breite der Vorwürfe macht das Eingeständnis des Staatsanwalts, dass die Ermittler die Männer nie befragt haben, zu einer folgenreichen Lücke in den früheren Ermittlungen – die nun wieder aufgenommen wurden, nachdem die Staatsanwaltschaft zunächst keine ausreichenden Beweise für eine Anklage gefunden hatte. 9 10

Der Bezirksstaatsanwalt von Tompkins County, Matthew Van Houten, hat auch seine Darstellung korrigiert, wonach er einen Snapchat-Screenshot erhalten hatte. Er räumt nun ein, dass seine frühere Aussage, er habe ihn nicht erhalten, falsch war. Zugleich hält er daran fest, dass der Screenshot seine rechtliche Bewertung der Einwilligung nicht geändert habe. Mit Stand vom 30. September 2026 sind keine Strafanklagen bekannt, und es steht nicht fest, dass eine vollständige Vorlage vor einer Grand Jury stattgefunden hat. Die Darstellung zum Eingang der Beweise hat sich geändert; der strafrechtliche Ausgang ist weiterhin offen. 6 29

Die Klägerin, die den Namen Jane Doe verwendet, behauptet, mehrere Männer hätten sie gedrängt, Drogen zu nehmen, sie betäubt und im Oktober 2024 im Verbindungshaus von Chi Phi an der Cornell University sexuell missbraucht oder vergewaltigt. Ein genaues Datum des Vorfalls ist nicht bestätigt. BBC zufolge reichte sie ihre Zivilklage am 16. September 2026 ein; Van Houten erklärte am 28. September, er habe am 18. September von der Beschwerde erfahren. Seinen Angaben zufolge enthält sie Vorwürfe, die von den zuvor untersuchten abweichen. Es handelt sich um eine erneute Prüfung eines älteren Vorwurfs, nicht um einen neuen Übergriff. 1 33 24 10

Der Vorwurf und die erneute Prüfung

  1. Oktober 2024

    Doe behauptet, im Verbindungshaus von Chi Phi betäubt und sexuell missbraucht worden zu sein; der genaue Tag ist nicht bestätigt.

    121
  2. November 2024

    Doe gibt einer Campuspolizistin eine sechsseitige Aussage, die später ABC News vorliegt.

    22
  3. 16. September 2026

    BBC berichtet, die Zivilklage sei eingereicht worden; der verfügbare Auszug aus der Vorladung enthält keinen unabhängig überprüfbaren Eingangsstempel.

    33
  4. 28. September 2026

    Van Houten veröffentlicht eine öffentliche Erklärung, in der er die wieder aufgenommenen Ermittlungen erläutert.

    2410
  5. 29. September 2026

    Gouverneurin Kathy Hochul fordert eine transparente, unabhängige Überprüfung von Cornells Umgang mit der Angelegenheit unter Einbeziehung externer Rechtsberater.

    5556

In der Vorladung werden Matthew Ingalls, Johnathan Newell, Winston Lee, Gillio Lopes, Diego Sarabia, Scott Norris und Scott Kretzschmar genannt. Neben Cornell und Chi Phi nennt sie außerdem weitere Verbindungen und Studentenverbindungen, Zareen Enterprise LLC, firmierend als Moonies Bar & Nightclub, Orazio Petito und nicht identifizierte Beklagte. Ihre Erwähnung belegt weder ein Fehlverhalten noch eine identische Rolle bei dem behaupteten Geschehen. 32

Die Klage enthält Berichten zufolge Nachrichten, die Mitgliedern der Verbindung während des mutmaßlichen Übergriffs zugeschrieben werden. Does Anwalt sagt, die Nachrichten hätten andere dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen. Dass sie in einer Klage auftauchen, ist keine gerichtliche Bestätigung ihrer Echtheit. ABC berichtet, zwei Männer hätten die Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen und fünf hätten auf Anfragen um Stellungnahme nicht reagiert. Keine Antwort ist kein Eingeständnis. 3 7 2

Einwilligung lässt sich nicht auf Schlagworte reduzieren

Van Houtens Begründung der früheren Entscheidung stützt sich teilweise auf Does Aussage gegenüber der Campuspolizei. Er sagte, darin werde weder behauptet, sie sei gegen ihren Willen betäubt worden, noch, sie habe nicht eingewilligt. Zudem verwies er auf ihre Anerkennung, freiwillig Drogen konsumiert und sich an sexuellen Handlungen beteiligt zu haben. Die Einschränkung „gegen ihren Willen“ ist wichtig: Sie darf nicht zu der Behauptung verkürzt werden, sie habe keine Drogen erwähnt. 2

In ABCs späterem Bericht über die Aussage ist von Trunkenheit, Einwilligung in einige sexuelle Handlungen und wiederholten Ablehnungen anderer die Rede. Der Bericht zitiert die Formulierung „fühlte sich wie Nötigung an“. Does Anwalt behauptet unabhängig davon, sie sei mehrfach Ketamin verabreicht bekommen und nicht einwilligungsfähig gewesen. Diese Darstellungen lassen sich nicht pauschal als Beschreibung einvernehmlichen Geschehens zusammenfassen. Ebenso enthält die verfügbare Aktenlage nicht die vollständigen Ermittlungsunterlagen, die nötig wären, um die gesamte Argumentation des Staatsanwalts zu beurteilen. 2 22

Die Zustimmung zu einer Handlung ist keine Zustimmung zu jeder Handlung. Freiwilliger Drogenkonsum belegt für sich genommen nicht, dass jemand zu jedem späteren Zeitpunkt einwilligungsfähig ist. Keine dieser Feststellungen entscheidet über diesen Fall. Beide benennen Fragen, denen eine gründliche Untersuchung nachgehen muss, statt sie mit Schlagworten abzutun.

Auch die Chronologie des Screenshots muss präzise dargestellt werden. ABC News berichtete am 28. September, Van Houten habe gesagt, er habe den mutmaßlichen Chat erstmals bei Einreichung der Klage gesehen. Der am 30. September veröffentlichte NBC-Beitrag vom 29. September berichtete anschließend von Cornells Aussage, die Campuspolizei habe 2024 einen Screenshot geschickt – und von Van Houtens Eingeständnis, er habe sich mit seiner Aussage versprochen, ihn nicht erhalten zu haben. Die frühere Darstellung, er habe ihn nicht erhalten, ist damit überholt und keine gleich aktuelle alternative Version. 9 6

Aus dieser Korrektur geht nicht hervor, dass die Staatsanwaltschaft 2024 den gesamten Nachrichtenverlauf besaß, wann jedes einzelne Element geprüft wurde oder wie es bewertet wurde. Ein Screenshot und ein vollständiger Gruppenchat sind unterschiedliche Beweismittel.

Cornell erklärt, seine Campuspolizei habe nach etabliertem Verfahren ermittelt und sich mit dem Bezirksstaatsanwalt beraten. Die Polizei von Ithaca erklärt, sie sei nicht beteiligt gewesen und habe erst kürzlich über die Medien von den Vorwürfen erfahren; NPR berichtet, die örtliche Polizei habe gesagt, sie sei nie benachrichtigt worden. Es handelt sich um verschiedene Behörden. Dass die Polizei von Ithaca nicht beteiligt war, bedeutet nicht, dass es keine polizeilichen Ermittlungen gab; Cornells Darstellung belegt umgekehrt nicht, dass die Stadtpolizei benachrichtigt wurde. 5 1

Wiederaufnahme ist keine externe Überprüfung

Van Houten hat angekündigt, den Fall einer Grand Jury in Tompkins County vorlegen zu wollen; einigen Berichten zufolge soll Doe dabei kooperieren. Die Berichte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Gewissheit: India Today schreibt am 28. September, die Vorlage sei angesetzt, während Hindustan Times am selben Tag von Überlegungen dazu spricht, die von weiteren Beweisen abhängig seien, die eine Anklage stützen. CTV nennt in seinem Bericht vom 30. September den Herbst als möglichen Zeitraum. Ein genaues Datum, eine abgeschlossene Vorlage oder ein Ergebnis stehen nicht fest. 21 15 16 3

Hochuls Intervention vom 29. September wirft eine andere Frage auf: wie Cornell mit der Beschwerde umgegangen ist. „Kein Student sollte sich jemals fragen müssen, ob die Institutionen, die ihn schützen sollen, zuhören und handeln werden“, sagte sie. Cornell bekundete eine gemeinsame Verpflichtung, sich mit der Campus-Kultur auseinanderzusetzen und mit den Behörden des Bundesstaats zusammenzuarbeiten, sagte in diesen Antworten aber nicht zu, die von ihr geforderte unabhängige externe Überprüfung vorzunehmen. Zusammenarbeit ist nicht dasselbe, wie institutionelle Entscheidungen einer externen Prüfung zu unterziehen. 55 4 8

Berichten von CNN zufolge ist eine Überprüfung durch die Generalstaatsanwaltschaft geplant; ihr Beginn, ihr Auftrag und ihr Zeitplan stehen jedoch nicht fest. Cornell veröffentlichte außerdem einen FAQ-Katalog in einer E-Mail, die von Präsident Michael Kotlikoff, Provost Kavita Bala und der Vorsitzenden des Kuratoriums, Anne Meinig Smalling, unterzeichnet war. Das ist eine institutionelle Stellungnahme, keine Bestätigung einer unabhängigen Untersuchung. 34 23

Cornell erklärt, eine monatelange Untersuchung nach Title IX durchgeführt und die Vorwürfe gemäß den Richtlinien der Universität beurteilt zu haben. Chi Phi bleibt der Zutritt zum Campus untersagt. NBC und CTV berichten, einige Studierende seien suspendiert oder exmatrikuliert worden; die individuellen Sanktionsakten und der Zeitpunkt der Maßnahmen bleiben jedoch ungeklärt. Campusdisziplinarmaßnahmen sind keine strafrechtlichen Verurteilungen; dass keine Anklagen erhoben wurden, belegt nicht, dass die universitäre Untersuchung keinen Verstoß festgestellt hat. 1 20 6 3

Does Anwalt behauptet, sie habe Cornell verlassen wollen, doch die Universität habe ihren Eltern die Studiengebühren für das Schuljahr nicht zurückerstatten wollen. Außerdem sei sie den Männern, die sie beschuldigte, regelmäßig begegnet. Cornells konkrete Antwort auf diese Behauptungen liegt nicht vor. Neben den rechtlichen Fragen werfen sie auch eine praktische auf: Welchen Schutz und welche Möglichkeiten hatte sie, während die Institutionen ihre Beschwerde prüften? 4

Die umfassendere Sorge um die Sicherheit kann diesen Fall nicht beweisen. Berichte über Umfragen besagen, dass mehr als eine von drei befragten Studentinnen im Grundstudium angab, während ihrer Zeit an Cornell sexuelle Übergriffe oder nicht einvernehmliche sexuelle Kontakte erlebt zu haben; der genaue Prozentsatz und die Frage, ob diese Definitionen gleichbedeutend sind, bleiben ungeklärt. ABC berichtet außerdem, dass innerhalb einer Woche mehr als 40 Meldungen zu sexuellem Fehlverhalten bei einer Hotline der Studierendenzeitung eingingen, darunter Schilderungen aus dem Jahr 2016 und aus den 1990er-Jahren – nicht 40 in dieser Woche gerichtlich festgestellte Übergriffe. 71 7

Bekannt

  • Die strafrechtlichen Ermittlungen wurden wieder aufgenommen, und der Staatsanwalt hat seine Darstellung zum Eingang des Screenshots korrigiert. 610

Unbekannt

  • Die vollständige Chronologie der Beweisprüfung, das Ergebnis der Grand-Jury-Verfahren und die individuellen Disziplinarakten sind weiterhin nicht geklärt.

Als Nächstes

  • Achten Sie auf eine tatsächliche Entscheidung der Staatsanwaltschaft und eine externe Überprüfung mit erkennbaren Ermittlern, klar umrissenem Umfang und Zeitplan – nicht auf eine weitere Absichtserklärung.

Quellen für diesen Bericht

NPR 1; ABC-Zusammenfassung 2; CTV 3; ABC-Interview 4; NBC Nightly News 5; NBC Top Story 6; ABC World News Tonight 7; ABC-Bericht zur Überprüfung 8; ABC-Bericht zur Wiederaufnahme der Ermittlungen 9; ABC-Artikel 10; WRVO 11; Cornell Daily Sun 12; Newser 13; CRBC 14; India Today 15; Hindustan Times 16; ABC-Video 17; Independent 18; New York Post 19; ABC-Sendung vom 27. September 20; ABC-Bericht zur Klage 21.

ABC-Bericht über die Stellungnahme 22; Daily-Sun-Bericht zum FAQ 23; Stellungnahme des Staatsanwalts 24; BBC-Bericht zur Wiederaufnahme der Ermittlungen 25; Economic Times 26; DNYUZ 27; NBC-Bericht zur Anklageentscheidung 28; Irish Times 29; CNY-Central-Bericht zur Grand Jury 30; ABC-Bericht zur Anklageentscheidung 31; Vorladung 32; BBC-Hintergrundbericht 33; CNN/KEYT 34; Wiedergabe des Klageprotokolls 35; Kopie des ABC-Artikels 36; GPB 37; CNY-Central-Bericht zur Überprüfung 38.

Cornell-Unterlagen zur Umfrage: Tabellen für 2025 39, Überblick 40, Überblick für 2023 41, Fragebogen für 2017 42, Überblick für 2017 43, Tabellen für 2021 44, Tabellen für 2019 45, Überblick für 2021 46. Daily-Sun-Bericht zur Überprüfung 47; Wiedergabe des PDF des Staatsanwalts 48; IBTimes UK 49; KBAR 50; 607 News Now 51; Us Magazine 52; CNN-Interview 53; WAOW-Interview 54.

Stellungnahme der Gouverneurin 55; ABC-Artikel zur Überprüfung 56; CNN/Local 3 57; 607-News-Now-Bericht zur Überprüfung 58; Good Morning America 59; CBS New York 60; ABC-Interviewseiten 61 62; Wiedergabe des Interviews 63; NOW officers 64; Villanueva-Porträt 65; Ms. Magazine 66; ABC-Videos zur Überprüfung 67 68; ABC-Video zur Stellungnahme 69; Cornell-Ankündigung zur Umfrage 70; CNY-Central-Bericht zur Umfrage 71; Fragebogen für 2025 72; Zusammenfassung der Umfrage 73; Cornell-Stellungnahme zu Unterstützungsangeboten 74; Daily-Sun-Bericht zur Umfrage 75.

Wie ausgestrahlt 18 Zeilen
  1. Matthew Van Houten has corrected his claim that he never received a Snapchat screenshot. The district attorney has reopened a rape investigation involving seven fraternity members, while Cornell faces demands for an independent examination of its response. What did investigators examine before declining charges, and will renewed scrutiny produce charges or an outside review?
  2. Van Houten now acknowledges that his earlier statement about not receiving the screenshot was mistaken. Cornell's position is that campus police sent it to his office in 2024. But he maintains that possessing the screenshot did not change his legal analysis of consent. That corrects the evidence-receipt account; it does not resolve the assault allegations or explain the complete evidence review. A single screenshot is not interchangeable with an entire group-chat thread. Which messages investigators possessed, when they received them and how they reviewed each item remain unresolved.
  3. Jane Doe alleges that multiple men pressured her to take drugs, drugged her and sexually assaulted or raped her at a Chi Phi fraternity party in October 2024. No exact incident day has been verified. She is described as a twenty-year-old former Cornell student; that does not establish her age at the alleged assault. The new development is a renewed investigation into an older allegation, not an assault occurring this September.
  4. Doe filed her civil lawsuit on September sixteenth, 2026. That filing date has not been independently confirmed by a court filing stamp. Van Houten's September twenty-eighth statement places his awareness of the complaint on September eighteenth. He reopened the criminal inquiry because the complaint contained allegations differing from those previously reviewed. The earlier review found insufficient evidence to bring criminal charges. Reopening does not establish that the new allegations are proven, or that prosecutors have obtained additional evidence sufficient to charge.
  5. The lawsuit names Cornell, Chi Phi and seven individual fraternity members: Matthew Ingalls, Johnathan Newell, Winston Lee, Gillio Lopes, Diego Sarabia, Scott Norris and Scott Kretzschmar. They are civil defendants, not people charged with or convicted of crimes in this case. The suit is broader still: it names additional fraternity and sorority entities, Zareen Enterprise LLC, doing business as Moonies Bar and Nightclub, Orazio Petito and unidentified defendants. Their individual roles have not been established here, and inclusion in the lawsuit does not establish wrongdoing. The fraternity is Chi Phi; references to a Ki fraternity are naming variants, not a separate organization.
  6. The complaint includes purported Snapchat and fraternity group-chat messages attributed to members during the alleged assault. One purported message describes Doe as available for sex. Her lawyer's allegation is that messages invited other members to join the assault. Those messages require examination and authentication; putting them in a complaint does not authenticate them or prove that every named man participated in the same conduct. Two of the seven men publicly denied the allegations. Five had not responded to requests for comment at the time of the covered reporting. Other accounts describe several civil defendants denying wrongdoing, but their precise individual responses and attorneys' differing descriptions of involvement are not sufficiently established to reproduce. Silence is not an admission.
  7. Doe's six-page November 2024 statement describes intoxication, agreement to some sexual acts and repeated refusals of others. It also describes feeling coerced. That is materially more complicated than a blanket description of all the sex as consensual. Van Houten's explanation for declining charges was that her earlier statement did not allege drugging against her will or a lack of consent, and acknowledged consensual participation in drug use and sexual conduct. The distinction matters: his reference to drugging against her will must not become a claim that she mentioned no drugs at all. The statement has been described as sworn, but its oath has not been independently established. Neither the full investigative file nor the complete evidentiary basis for the earlier charging decision is established.
  8. Doe's attorney alleges that she was given ketamine multiple times and could not consent. That allegation remains distinct from Van Houten's characterization of her earlier statement and from its account of accepting some acts while refusing others. Agreement to one act is not agreement to every act. Voluntary drug use does not by itself establish capacity to consent at every later moment. Neither principle decides this case; both identify questions investigators must address. The differences cannot be resolved by treating either the prosecutor's summary or the civil allegations as the complete account. Questions about whether he saw a particular police transcript remain separate and unverified; they must not be merged with his established correction about the Snapchat screenshot.
  9. Van Houten acknowledged that neither his office nor police interviewed the men. That is a significant gap in the described earlier inquiry, although it does not establish what other investigative steps found or what an interview would have yielded. Cornell's campus police and Ithaca's municipal police are different agencies. Cornell maintains that campus police investigated and consulted the district attorney under established protocol. Ithaca police were not involved or notified at the time. Their noninvolvement does not mean no police investigation occurred, and Cornell's account does not demonstrate that Ithaca received notice. Doe's lawyer's allegation that police possessed the chat in 2024 and failed to follow up needs agency-specific clarification. The unresolved questions include who collected which messages, who reviewed them and why the men were not interviewed.
  10. Cornell also conducted a months-long Title IX investigation and investigated and adjudicated the allegations under university policies. The Chi Phi chapter remains barred from campus. Individual discipline is not publicly detailed because Cornell invokes privacy laws. Some accused students were reportedly suspended or expelled, but verified individual sanction records, numbers, durations and outcomes are not established. Claims of other punishments, including essay-writing, are not sufficiently verified to state as outcomes. A chapter ban or university sanction is not a criminal conviction. The absence of criminal charges also does not establish that campus adjudication found no violation.
  11. Doe's attorney also alleges that she wanted to leave Cornell, that the university would not refund her parents for the school year, and that she regularly encountered the men she accused. Those claims are not independently adjudicated, and Cornell's specific response is not provided. Reported suspensions or expulsions do not establish when encounters occurred or whether all seven men faced the same restrictions.
  12. Governor Kathy Hochul requested a transparent, independent review by outside counsel on September twenty-ninth. Her statement emphasized the courage required to come forward and supported reopening the criminal inquiry. It was not a finding that the accused committed the alleged crimes. Cornell expressed a shared commitment to addressing campus culture and continuing work with state officials on student safety and well-being. But it did not commit in those responses to the outside investigation she requested. Cooperation with state officials is not an announced independent review.
  13. A prospective examination by New York's attorney general is also separate from the local criminal investigation. Its commencement, mandate, investigator appointment, timetable and findings have not been established. Cornell released a frequently asked questions document in an email signed by President Michael Kotlikoff, Provost Kavita Bala and trustees chair Anne Meinig Smalling. Its release was established before the September thirtieth, 12:25 UTC cutoff for this account. That institutional response does not establish an independent inquiry, and its complete substantive answers have not been independently established beyond the university positions already described.
  14. More than one in three undergraduate women who responded to a Cornell survey reported sexual assault or nonconsensual sexual contact during their time at the university. The respondent denominator matters: this is not a verified count of every undergraduate woman or an independently established exact campus-wide prevalence. The exact percentage, operational definition and equivalence of those two descriptions remain unresolved. The figure explains the broader safety concern; it does not prove this complaint.
  15. Cornell's Survey of Sexual Assault and Related Misconduct was conducted in spring 2017, 2019, 2021, 2023 and 2025. The 2025 questionnaire covered experiences while attending Cornell, including nonconsensual sexual contact, sexual and gender-based harassment, stalking, and domestic and dating violence. Reported participation was 926 students from a sample of six thousand: about fifteen percent, compared with thirty-six percent in 2023. Those are participation rates, not assault rates. The official response rate for undergraduate women and the complete methodology underlying the headline proportion are not established. These figures cannot establish a precise trend in assault prevalence.
  16. A student newspaper hotline received more than forty sexual-misconduct responses in one week, including accounts dating to 2016 and the 1990s. Those are responses, not forty adjudicated assaults or forty assaults occurring that week. The exact collection dates and full findings are not established. Students and recent graduates continue to express concerns about campus safety, but those concerns and the broader figures do not replace investigation of the specific allegations.
  17. National Organization for Women president Kim Villanueva supports an independent investigation and recommends counseling, funded women's centers and nighttime escorts. She also urges restoration of federal guidelines she characterizes as protecting survivors. Those are advocacy proposals, not verified findings that a federal policy change caused Cornell's response. They address support during a case; an independent review would address how this case was handled.
  18. Van Houten has announced an intention to present the case to a Tompkins County grand jury, with Doe's cooperation in some descriptions. The stated timing ranges from unspecified to fall 2026; other descriptions make presentation conditional on additional evidence supporting charges. No exact date, completed presentation, indictment or grand-jury outcome is established. His expressed hope of speaking with Doe about new evidence does not establish that an interview occurred or identify the evidence. The answer to the opening question remains incomplete: the screenshot-receipt account is corrected, but the full earlier review is not established. No criminal charges are reported as of September thirtieth, 2026, and Cornell has not committed in its covered responses to the independent outside review the governor requested.

Quellen

75 Quellen41 Medien10 Videos3 Agenturtexte

Quellenkarte

Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.

Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.

Übersetzung aktualisiert:

Änderungsprotokoll

  1. r1Erstmals veröffentlicht.