Justiz · Fed-Renovierung

Fed-Prüfung findet keine Grundlage für strafrechtliche Überweisung. Trump will Powell trotzdem loswerden

Der Rechnungshof dokumentierte gescheiterte Kostenkontrollen und jahrelange Verzögerungen, fand jedoch keine Grundlage für eine strafrechtliche Überweisung. Trump forderte dennoch Powells Rücktritt.

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Der Rechnungshof der Federal Reserve stellte schwerwiegende Versäumnisse bei der Renovierung ihres Hauptsitzes fest – aber keine Grundlage für eine strafrechtliche Überweisung gegen Jerome Powell oder irgendjemand anderen. Donald Trump reagierte dennoch mit der Forderung, Powell solle zurücktreten. Ein Bericht, der dokumentierte, wie die Kosten außer Kontrolle gerieten, wurde zu einem weiteren Anlass, die Absetzung eines Amtsträgers zu fordern, dem der Bericht kein strafbares Fehlverhalten nachweisen konnte. 5 6

Diese Unterscheidung ist die zentrale Feststellung der Prüfung durch Generalinspektor Michael Horowitz: kostspieliges Missmanagement ist belegt; strafbares Fehlverhalten und administrative Pflichtverletzungen wurden nicht festgestellt. Die für die Geldpolitik zuständige Institution versäumte es, die Kostensicherheit zu gewährleisten, die ihr eigener Bauvertrag eigentlich sicherstellen sollte. Weder dieses Versäumnis noch die Höhe der Rechnung sind für sich genommen ein Beleg für eine Straftat. 5

„Zu keinem Zeitpunkt unserer Prüfung fanden wir hinreichende Gründe für die Annahme, dass ein Verstoß gegen Bundesstrafrecht vorliegt, der gemäß dem Inspector General Act eine Überweisung an den US-Justizminister erfordert hätte“, heißt es in der Prüfung. Weiter heißt es: „Wir haben während unserer Prüfung kein administratives Fehlverhalten festgestellt.“ Diese Schlussfolgerungen sind weder ein Gerichtsurteil noch eine Billigung jeder Projektentscheidung oder eine Klärung aller denkbaren Rechtsfragen. 5

Die Prüfung folgte auf Powells Bitte vom Juli 2025 und dauerte mehr als ein Jahr. Das aufgedruckte Datum 29. September 2026 und die öffentliche Veröffentlichung am 30. September beziehen sich auf dieselbe Prüfung, nicht auf zwei verschiedene. Das offizielle Dokument umfasst 120 nummerierte Seiten, obwohl es in manchen öffentlichen Beschreibungen als 121-seitig bezeichnet wird. 5 14

Die wichtigsten Fakten

  1. $1.317bnGenehmigtes Renovierungsbudget, Februar 2020 5
  2. $2.381bnGenehmigtes Renovierungsbudget, Dezember 2024 5
  3. Dezember 2027Revidierte Prognose für den Abschluss der Bauarbeiten, keine Garantie 5

Eine Preisobergrenze, die nie kam

Das Projekt umfasst die Eccles- und die 1951 errichteten Hauptgebäude in Washington. Die Bauarbeiten begannen im Juli 2022; ursprünglich sollte die Bauphase im zweiten Quartal 2024 enden. Die revidierte Prognose lautet Dezember 2027. Unterdessen stieg das genehmigte Renovierungsbudget von $1.317 billion auf $2.381 billion; Letzteres war im August 2026 weiterhin genehmigt. Innerhalb dieser Summen stiegen die Baukosten von $921 million auf $2.018 billion. Dabei handelt es sich um Budgets, nicht um bereits gezahlte Beträge. 5

Bei öffentlich genannten Preissummen ist Vorsicht geboten. Bloomberg berichtete von $2.4 billion, CBS nannte $2.5 billion und PBS sprach von knapp $2.5 billion. Ein separates, umfassenderes Kapitalbudget über mehrere Zyklen erreichte 2024 $2.455 billion; später nannte die Fed in ihrer öffentlichen Erklärung rund $2.46 billion. Unterschiedliche Bezugsgrößen und Rundungen tragen dazu bei, die Spanne zu erklären, gleichen jedoch nicht eindeutig die Berechnungsgrundlage und das Datum jeder veröffentlichten Zahl ab. Die genaue Position für die Renovierung ist hier die aussagekräftigere Kennzahl. 119 8 120 5 137

Der Board entschied sich für einen Bauvertrag mit einem Bauleiter, der das Kostenrisiko trägt – eine Vereinbarung, die darauf ausgelegt ist, ein erhebliches Kostenrisiko auf den Manager zu übertragen und einen garantierten Höchstpreis festzulegen. Stattdessen stellte der Rechnungshof fest, dass der Board „wiederholt von seinen Bestimmungen zum Kostenmanagement abwich“. Im Juli 2026, vier Jahre nach Baubeginn, hatte er das wesentliche Risiko noch immer nicht übertragen, keine Kostensicherheit erlangt und keine Gesamtobergrenze festgelegt. 5

Eine frühe Vorgabe wurde faktisch verworfen. Das Projektteam teilte dem Architektur- und Ingenieurbüro im April 2020 eine Planungsobergrenze von $857 million mit, die vom genehmigten Baubudget zu unterscheiden war. Sie wurde weder aktualisiert noch durchgesetzt, und weder der Bauleiter noch der Vertreter des Bauherrn wurden darüber informiert. Dem Vertreter fehlten außerdem Budget- und detaillierte Ausschreibungsinformationen, die für eine unabhängige Kostenprüfung erforderlich waren. 5

Zwischen Juli 2022 und Dezember 2025 vergab der Board 69 Arbeitspakete an Subunternehmer im Gesamtwert von $1.978 billion, bevor er am 30. Dezember 2025 formell einen garantierten Höchstpreis anforderte. Dabei handelte es sich um Bauaufträge – nicht um Managerhonorare oder Barauszahlungen. Der Manager legte im Januar 2026 einen Vorschlag über Baukosten in Höhe von $2.135 billion vor. Das war eine verspätete Kostenschätzung des Auftragnehmers und ein Vorschlag für eine Preisobergrenze, nicht das erste Gesamtbudget des Boards: Ein genehmigtes Budget lag bereits seit Februar 2020 vor. 5

Das Honorar des Managers blieb bei 2.95 Prozent der Arbeiten, statt als Festhonorar mit Obergrenze ausgestaltet zu sein. Die Verantwortung für Kosten und Zeitplan war unklar, und Erhöhungen bei Arbeitspaketen von mehr als $100 million wurden nicht angemessen eskaliert. In der Praxis verpflichtete sich der Board weiter zu Arbeiten, ohne den projektweiten Schutz einzurichten, den er vertraglich vereinbart hatte. 5

Die Arbeiten an den mechanischen, elektrischen und Sanitäranlagen zeigen das Ausmaß. Zwei Rohbaupakete, die im März 2022 auf $178 million geschätzt worden waren, wurden im Juli und Oktober 2023 für $539 million vergeben; für jedes gingen zwei Angebote ein. Zwei Pakete für Gebäudesysteme im Innenbereich stiegen von einer Schätzung von $28 million auf Vergaben im Juni 2025 für $155 million. Zusammen beliefen sich die vier Pakete auf etwa $694 million, rund $488 million über der früheren Schätzung. 5

Die Inflation spielte eine Rolle, war aber keine ausreichende Erklärung. Der Rechnungshof verglich die betreffenden Zeiträume mit Erzeugerpreisanstiegen von etwa 16 Prozent und 19 Prozent – weit unter den Steigerungen bei den Arbeitspaketen. Diese Indizes sind keine präzise Berechnung der Inflationsbelastung dieses Projekts, und der Board legte keine projektspezifische Analyse vor. Eine Änderung im Januar 2023, durch die überwiegend offene Arbeitsbereiche überwiegend geschlossenen Büros wichen, verzögerte außerdem den Abschluss der Innenraumplanung um 21 Monate. 5

Die Prüfung verwarf eine weitere prominente Erklärung: Marmor, Wasserspiele, die Gartenterrasse, ein privater Aufzug für den Vorsitzenden und Oberlichter hätten „nicht wesentlich zu den Baukostensteigerungen beigetragen“. Das bedeutet nicht, dass jedes Merkmal fehlte oder kostenlos war. Es bedeutet, dass die zentralen Fragen der Rechenschaftspflicht Vertragskontrollen, Ausschreibungen, Planungsentscheidungen und Governance betreffen – und nicht einfach auffällige Ausstattungsmerkmale. 5 8

Die strafrechtlichen Ermittlungen waren bereits eingestellt

Die Prüfung des Generalinspekteurs war von den Ermittlungen des Justizministeriums zur Renovierung und Powells Aussage vor dem Bankenausschuss des Senats im Juni 2025 getrennt. Bei einer Anhörung am 3. März 2026 wurde Staatsanwalt George A. Massucco-LaTaif gefragt, welche Beweise es für Betrug oder strafbares Fehlverhalten im Zusammenhang mit der Renovierung gebe. „Das wissen wir derzeit nicht“, antwortete er laut Berichten über das entsiegelte Protokoll. 126

Der oberste Bundesbezirksrichter James E. Boasberg hob die Vorladungen in einer Stellungnahme vom 11. März auf, die am 13. März entsiegelt wurde. „Die Regierung hat keinerlei Beweise dafür vorgelegt, dass Powell irgendeine Straftat begangen hat, außer den Präsidenten zu verärgern“, schrieb er. Außerdem stellte er umfangreiche Belege dafür fest, dass die Vorladungen dazu bestimmt waren, Powell unter Druck zu setzen, niedrigere Zinssätze zu unterstützen oder zurückzutreten. 118 52

Am 24. April erklärte die US-Staatsanwältin Jeanine Pirro, sie habe ihr Büro angewiesen, die Ermittlungen während der Prüfung durch den Generalinspekteur einzustellen, wobei eine Wiederaufnahme vorbehalten bleibe, falls die Fakten dies rechtfertigten. In der Gerichtsentscheidung vom 11. Juni hieß es: „Statt Berufung einzulegen, stellte die Regierung ihre Ermittlungen ein.“ Sie wies den Antrag der Regierung zurück, die Entscheidung zu den Vorladungen aufzuheben. Die Blockierung der Vorladungen und die Einstellung der Ermittlungen waren aufeinanderfolgende Ereignisse, keine widersprüchlichen Ergebnisse; eine Anklage war nicht erhoben worden. 122 112

Powells Amtszeit als Vorsitzender endete im Mai, als Kevin M. Warsh den Vorsitz übernahm; Powell blieb jedoch Mitglied des Board of Governors. Am 30. September sagte Trump, Powell „sollte zum Rücktritt gezwungen werden“ oder mit einer Klage der Regierung wegen „entweder Korruption oder Inkompetenz“ rechnen. Er bat Justizminister Todd Blanche, die Prüfung zu untersuchen und eine Reaktion zu bestimmen. Trumps Beschreibung eines Projekts „ohne absehbares Ende“ ließ die Projektion des Berichts für Dezember 2027 unerwähnt, auch wenn dieses Datum nicht garantiert ist. 14 156 5

Pirros Büro erklärte, es prüfe den neu eingegangenen Bericht. Eine Prüfung ist keine angekündigte Wiederaufnahme der Ermittlungen. Bis zum 1. Oktober gab es keine öffentliche Eingabe, die eine formelle Wiederaufnahme belegte, und es wurden keine neuen Anklagen erhoben. Das ist die Grenze dessen, was aus der öffentlichen Aktenlage hervorgeht, keine Garantie für die nächste Entscheidung der Staatsanwälte. 14 6 112

Rechenschaftspflicht braucht jetzt messbare Ergebnisse

Der Board akzeptierte sieben Empfehlungen: einen garantierten Höchstpreis oder einen anderen Ansatz zur Fertigstellung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis einzuholen; Kosten- und Zeitplankennzahlen festzulegen; das Honorar des Managers vertraglich festzulegen; Aufsicht und Berichterstattung zu präzisieren; vergebene Kosten zu prüfen; die vertraglich vereinbarten Leistungen mit den tatsächlich erbrachten abzugleichen und eine Rückerstattung zu prüfen; sowie die Aufsicht über künftige Großvorhaben zu standardisieren. 5

In seiner Antwort vom 29. September beließ Warsh die General Services Administration mit sofortiger Wirkung als Projektleitung; sie berichtet ihm und dem Board. Das bedeutet Aufsicht über die verbleibenden Arbeiten, keine Übertragung des Eigentums der Fed. Er sagte zu, die Verhandlungen über die Preisobergrenze zügig abzuschließen, feste Budget- und Zeitplanmaßstäbe festzulegen und einen unabhängigen Prüfer zu beauftragen, der „die Richtigkeit und Regelkonformität aller bisher vergebenen Kosten überprüft“. Für den Abschluss dieser Prüfung oder der Preisverhandlungen wurde keine feste Frist festgelegt. 16 14

Gemeinsam mit der GSA beabsichtigt der Board außerdem, den Wert nicht erbrachter Leistungen zu ermitteln und Rechtsmittel geltend zu machen, möglicherweise in Form von Rückerstattungen oder Gutschriften. Eine Rückforderung ist bislang nicht festgestellt worden. Der Generalinspekteur plant vierteljährliche Nachprüfungen, bis die Empfehlungen umgesetzt sind. Entscheidend ist nun, ob der Board eine echte Preisobergrenze erhält, die Kosten überprüft, geschuldete Beträge zurückholt und die vereinbarten Maßstäbe einhält. Eine Rücktrittsforderung beantwortet keine dieser Fragen. 16 44

Quellen und ergänzendes Referenzmaterial

Rundfunkberichte und erste Berichterstattung: 1 2 3 4

Prüfbericht, zeitgenössische Berichterstattung und verwandte Beiträge: 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29

Berichterstattung zu den Ermittlungen und Hintergrundquellen: 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69

Weiteres Referenzmaterial, das nicht vollständig für die Aussagen des Artikels herangezogen wurde: 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109

Gerichtsakten, Berichterstattung zu den Ermittlungen und Berichte am Tag der Veröffentlichung: 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126

Weitere Belege und Hintergrundquellen, die nicht alle für die Aussagen des Artikels herangezogen wurden: 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162

Wie ausgestrahlt 18 Zeilen
  1. Donald Trump demanded Powell’s resignation despite a renovation review finding no grounds for criminal referral. The Federal Reserve’s headquarters construction is projected to finish in December 2027, years after its original target, without a finalized guaranteed maximum price. What failed to control the costs, and what accountability remains unfinished?
  2. The evaluation also identified no administrative misconduct by Powell or other officials. That distinction matters: management and oversight failures contributed to escalating costs, but the review did not substantiate the criminal or administrative-misconduct accusations. This is not a court verdict, an endorsement of every project decision, or a resolution of every conceivable legal issue. The evaluation is dated September 29, 2026, and was publicly announced September 30. Those are different dates for one evaluation. It has 120 numbered pages, not the 121 described in some public accounts. The investigation lasted more than a year, following Jerome Powell’s July 2025 request for a review of the Eccles and 1951 headquarters buildings in Washington.
  3. The approved renovation budget rose from 1.317 billion dollars in February 2020 to 2.381 billion in December 2024. That later amount remained approved as of August 2026. Inside those totals, the construction component increased from 921 million dollars to 2.018 billion. A separate, broader multicycle capital budget increased from 1.378 billion to 2.455 billion dollars. These are different scopes, not interchangeable price tags. None establishes how much cash has already been paid.
  4. Public cost descriptions range from 2.4 billion dollars to 2.5 billion, or nearly 2.5 billion. The Fed’s public explanation later used approximately 2.46 billion. The renovation line is close to the rounded 2.4 billion description; the broader capital figure is close to 2.5 billion. Scope and rounding help explain the range, but the basis and date behind every published figure remain only partly reconciled. Choosing one headline number would hide that uncertainty.
  5. Construction began in July 2022. The February 2020 plan expected the construction phase to finish in the second quarter of 2024. The revised projection is December 2027—not a guaranteed completion date.
  6. The contract was supposed to place meaningful cost risk on the construction manager and establish a guaranteed maximum price. The Board selected this construction-manager-at-risk approach after difficulties with a different contracting approach on its Martin building project. But it repeatedly departed from the new contract’s cost-management provisions. Internal governance was inadequate for the project’s scale and complexity, and available cost-control actions went unused. The Board hired the construction manager as constructor in March 2022, after two design phases, then began construction without that manager’s project-level estimate. By July 2026, four years after work began, material risk still had not been transferred to the manager, cost certainty had not been obtained, and no overall ceiling had been established. The guaranteed maximum price remained unfinished at the evaluation.
  7. The Board awarded 69 subcontractor work packages totaling 1.978 billion dollars between July 2022 and December 2025 before formally requesting a guaranteed maximum price. That award total excludes approximately 1.49 million dollars in preconstruction services. It is awarded construction work—not construction-manager fees and not a cash-disbursement total. The formal price request came on December 30, 2025. In January 2026, the manager submitted a proposed construction cost of 2.135 billion dollars, including 2.078 billion in awarded construction costs and estimates for remaining work across 84 packages. This was the manager’s construction-cost and price-ceiling proposal, not the Board’s first total project budget. The approved total budget had existed since February 2020.
  8. An 857-million-dollar design limitation had also gone unenforced. The project team conveyed it to the architecture and engineering firm in April 2020, but did not update it or require the firm to design to it. Neither the construction manager nor the owner’s representative was told of the limitation. It was distinct from the approved 921-million-dollar construction budget. The owner’s representative also lacked the project budget and detailed bid information needed for independent cost validation. Meanwhile, the manager’s fee remained 2.95 percent of work rather than a fixed, capped fee. Numerous limited-scope awards without a project-wide guaranteed price made the arrangement resemble cost reimbursement instead of an effective transfer of overall cost risk. Those financial incentives and contract failures are not themselves a finding of a federal crime. Responsibility for cost and schedule was unclear. Increases exceeding 100 million dollars on individual packages were not adequately escalated, and the owner’s representative was not asked to independently validate building-systems packages running approximately 500 million above the earlier design estimate.
  9. Two core-and-shell mechanical, electrical and plumbing packages rose from a 178-million-dollar estimate in March 2022 to 539 million in awards in July and October 2023. Using underlying unrounded figures, the increase was 362 million dollars, or 203 percent. Each package received two bids, not three. Two interior fit-out systems packages rose from a 28-million-dollar estimate to 155 million awarded in June 2025—a reported 454 percent increase. Together, the four packages totaled approximately 694 million dollars, about 488 million, or 237 percent, above the earlier estimate. Three of the four lacked three bids; those three totaled 624 million dollars. Within the systems work, plumbing and heating, ventilation and air-conditioning costs rose from 107 million to 346 million dollars. These comparisons overlap. Adding them together would double-count costs.
  10. Inflation contributed, but it did not explain those increases by itself. Producer-price inflation was approximately 16 percent from March 2022 to October 2023, and 19 percent through June 2025—far below the package increases. Those indexes are comparisons, not a precise measurement of inflation’s effect on this particular project. The Board supplied no project-specific inflation analysis. Both inflation and management problems contributed.
  11. A shift to predominantly closed offices delayed interior design completion by 21 months. Drawings developed from 2019 through 2022 assumed predominantly open workspaces. The Board’s January 2023 decision required changes to walls, doors, security, ceiling spaces and building-systems distribution.
  12. The redesign continued through October 2024, delaying substantial design completion and guaranteed-maximum-price negotiations planned for fall 2023. Building-information-model coordination for the 1951 building extended to October 2025. Eccles coordination remained incomplete in the construction manager’s price-proposal narrative. But conspicuous design features were not material drivers of the construction-cost increases: marble, water features, the garden terrace, a private elevator for the chair and skylights. That does not establish that every feature was absent or cost nothing. It places the major accountability questions with bidding, design decisions, contract controls and governance.
  13. The separate criminal investigation was closed—not merely blocked by a judge. It concerned the renovation and Powell’s June 2025 Senate Banking Committee testimony. Powell disclosed grand-jury subpoenas in January 2026. D.C. U.S. Attorney Jeanine Pirro pursued the inquiry. At a March 3 hearing, prosecutor George A. Massucco-LaTaif could not identify evidence of renovation fraud or criminal misconduct. He argued that a 1.2-billion-dollar overrun supplied reason to investigate and that a tip or rumor could justify inquiry. That figure was a prosecutorial argument, not an audited accounting measure or evidence of a crime.
  14. Chief U.S. District Judge James E. Boasberg quashed the subpoenas in an opinion dated March 11 and unsealed March 13. The justifications were thin and unsubstantiated, with essentially zero evidence to suspect Powell of a crime. The court identified extensive evidence that the subpoenas were intended to pressure Powell into supporting lower interest rates or resigning. The concern was criminal investigative machinery being used against a central-bank official over interest rates and his position—not a construction bill establishing wrongdoing.
  15. Pirro closed the investigation on April 24 while the inspector general conducted the evaluation, reserving the option to restart if facts warranted it. Blocking subpoenas and closing an investigation were successive events, not contradictory accounts. The June 11 court decision recorded that the government closed its investigation instead of appealing, despite earlier declarations that it would appeal. The court also denied the government’s attempt to erase the subpoena opinion on mootness grounds. Closure was a prosecutorial decision, not dismissal of an indictment; none had issued.
  16. The closure removed Senator Thom Tillis’s block on Kevin M. Warsh’s confirmation. Warsh became Fed chair in May 2026 after Powell’s chair term ended, while Powell remained a governor. That continuing Board service explains why Trump still sought Powell’s resignation after the chairmanship changed. On September 30, Trump demanded that Powell resign or face a United States government lawsuit for corruption or incompetence. He asked Attorney General Todd Blanche to study the evaluation and determine a response. Trump characterized the project as costing at least 2.5 billion dollars with no end in sight. The exact approved renovation budget was 2.381 billion, and the evaluation did identify a December 2027 construction projection, though not a guaranteed finish. Pirro’s office was reviewing the evaluation. Review is not an announced reopening, and Blanche’s instruction to study it did not bring a case. As of October 1, no public filing established that the investigation had formally reopened, and no new charges were established. That limits what is publicly known; it does not guarantee what prosecutors will decide next.
  17. The Board accepted all seven corrective recommendations. They require negotiating a guaranteed maximum price or identifying another route to best value; establishing cost and schedule success measures; and setting the construction manager’s fee as the contract provides. Governance must assign an oversight body to monitor those measures, clarify responsibility, authority and accountability, and establish reporting to the Board and its relevant oversight committee. The contract’s audit clause should be exercised to validate all awarded costs, including construction, allowances, contingencies, manager fees and savings. Contractor and owner’s-representative requirements must be reconciled with services actually received, with reimbursement assessed for services paid for but not delivered. Future major initiatives need a standardized framework and agency policy, including criteria for oversight committees, documented duties, and senior Board or Federal Reserve System members who do not themselves manage the project.
  18. Warsh retained the General Services Administration as project executive, effective immediately, in his September 29 response. It reports to him and the Board and oversees the remaining work; that is executive and advisory project oversight, not a transfer of Fed ownership. Warsh committed to promptly completing guaranteed-maximum-price negotiations, setting fixed budget and schedule measures with the project executive, and hiring an independent auditor to verify the accuracy and compliance of all awarded costs to date. With GSA, the Board will review contracts, determine the value of services not received, and pursue appropriate remedies, potentially reimbursement or credits. No recovery has yet been established. Warsh committed to systematic implementation and accountability, prudent use of public funds, and efficient, transparent completion. The answer to the opening question is concrete: the price ceiling, independent cost validation and clear managerial accountability were missing. The evaluation produced no grounds for criminal referral and no administrative-misconduct finding. The separate criminal inquiry was closed, with restart reserved, and reviewing this evaluation did not itself reopen it. Whether the Board obtains a real ceiling, validates costs, recovers any amount owed and meets defined completion measures remains unfinished. The inspector general plans quarterly follow-up until all recommendations are addressed. No fixed calendar deadline has been established for completing the independent audit or finalizing the guaranteed maximum price.

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