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Justiz · Fluchtalarm in Folkston

Fluchtalarm in Folkston: Anwohner sollen sich Beneck Barthold nicht nähern

Am späten Sonntag lief die Suche noch, nachdem Beneck Barthold aus der D. Ray James Correctional Facility als vermisst gemeldet worden war. Die Behörden rufen dazu auf, Abstand zu halten und mögliche Sichtungen unter 911 zu melden.

Verfasst 4 Min. Lesezeit · 23 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Der mutmaßliche Fluchtweg aus der D. Ray James Correctional Facility führte über Stacheldraht. Charlton County Sheriff Robert Phillips sagte gegenüber First Coast News, ein Mann sei am Sonntag, dem 1. November, auf diesem Weg aus der Einrichtung in Folkston, Georgia, entkommen. Am Abend hatten die Behörden den vermissten Mann als den 35-jährigen Beneck Barthold identifiziert und die Anwohner gewarnt, sich ihm nicht zu nähern.⁠19⁠1

Die öffentliche Warnung ist eindeutig, auch wenn vieles an der Flucht ungeklärt ist: Versuchen Sie nicht, Barthold festzuhalten, und melden Sie mögliche Sichtungen umgehend unter 911. Das Charlton County Emergency Management gab die Warnung am Sonntagnachmittag im Namen des Sheriffbüros heraus und forderte die Anwohner auf, wachsam zu bleiben und die Identifizierung sowie Festnahme den Strafverfolgungsbehörden zu überlassen.⁠1

Der jüngste verifizierte Bericht, den Action News Jax am 1. November um 10:23 p.m. Eastern Standard Time veröffentlichte, bezeichnete die Suche als laufend; die Einsatzkräfte setzten ihre Maßnahmen in der Gegend fort. Eine spätere Festnahme oder Aufhebung der Warnung wurde nicht bestätigt. Dieser Zeitstempel kennzeichnet den letzten verifizierten Stand der Suche – nicht Bartholds bestätigten Aufenthaltsort.⁠1

Der Beschreibung des Landkreises zufolge handelt es sich um einen 35-jährigen Schwarzen haitianischer Nationalität mit Dreadlocks, der zuletzt in khakifarbener Kleidung gesehen wurde. Die Kleidung gehört zur Beschreibung seines letzten bekannten Erscheinungsbilds und bestätigt nicht, was er jetzt trägt. Die verfügbaren Berichte enthalten keine verifizierte aktuelle Sichtung.⁠1

Bekannt

  • Der Landkreis gab eine öffentliche Warnung heraus; laut einer Meldung war die Suche am 1. November um 10:23 p.m. EST noch aktiv. 1

Unbekannt

  • Bartholds Aufenthaltsort, ob er verletzt ist und ob die Warnung inzwischen aufgehoben wurde, ist weiterhin unbestätigt.

Als Nächstes

  • Eine datierte Mitteilung der Strafverfolgungsbehörden, die eine Festnahme oder die Fortsetzung der Suche bestätigt, sowie eine Erklärung des Sicherheitsdurchbruchs.

Eine Warnung, keine bestätigte Verletzung

In der Warnung heißt es, Barthold stehe „im Verdacht, verletzt zu sein“ und „könnte gefährlich sein“. Diese Einschränkungen sind wichtig. Die Behörden warnen die Anwohner, Abstand zu halten; die Formulierung belegt nicht, dass er bewaffnet ist, jemanden bedroht oder seit dem Verlassen der Einrichtung eine weitere Straftat begangen hat.⁠1

In einer ersten Darstellung der Aussagen des Sheriffs hieß es, Barthold habe vor dem Überklettern des Drahtes seine Kleidung ausgezogen und am Ort des Geschehens sei Blut gefunden worden. Diese Angaben wurden nicht unabhängig bestätigt. First Coast News stützt unabhängig davon die Darstellung des Sheriffs, dass die Flucht über Stacheldraht erfolgte; der verfügbare Auszug bestätigt jedoch weder die Angaben zur Kleidung noch zum Blut.⁠1⁠19

Es gibt keine bestätigte Verletzung, Diagnose oder Angaben zu einer medizinischen Behandlung. Blut, das am Fluchtort gemeldet wurde, und der Verdacht auf eine Verletzung sind nicht gleichbedeutend mit einem bestätigten Gesundheitszustand. Ebenso lässt eine mögliche Verletzung keine Rückschlüsse darauf zu, wie weit jemand gekommen sein könnte oder wo die Suchkräfte ihn erwarten sollten.

Die öffentliche Anweisung gilt unabhängig davon, wie diese Fragen geklärt werden. Die Anwohner werden gebeten, eine mögliche Sichtung zu melden, nicht selbst zu prüfen, ob die Person verletzt oder gefährlich ist. Der Landkreis warnt ausdrücklich davor, jemanden festzuhalten, und überlässt diese Entscheidung sowie mögliche Eingriffe den Einsatzkräften.⁠1

Die offenen Fragen zur Sicherheit

Der ersten Darstellung zufolge wurde Bartholds Abwesenheit am Sonntag gegen 10 a.m. Eastern Time bemerkt. Diese genaue Zeit wurde nicht unabhängig bestätigt. Selbst wenn sie bestätigt würde, gäbe sie an, wann das Personal sein Fehlen feststellte – nicht, wann er das Gelände überwand, wann er zuletzt innerhalb der Anlage gesehen wurde oder wie lange er sich vor Beginn der Suche bereits außerhalb aufgehalten hatte.⁠1

Die Darstellung mit dem Stacheldraht beschreibt einen mutmaßlichen Fluchtweg, nicht aber, warum der Durchbruch nicht verhindert wurde. Aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, was das Personal beobachtete, welche Sicherheitsmaßnahmen in Kraft waren oder wann erstmals jemand erkannte, dass eine Flucht im Gang war. Das sind zentrale Fragen für die Einrichtung und sie unterscheiden sich von der unmittelbaren Aufgabe, Barthold zu finden.

In einem früheren Bericht wurde Phillips außerdem die Aussage zugeschrieben, Barthold habe eine Gefängnisstrafe verbüßt und warte auf seine Abschiebung. Diese Umstände wurden in den verifizierten Berichten nicht unabhängig bestätigt. Sein genauer Gewahrsamsstatus und die rechtliche Grundlage dafür, ihn weiterhin festzuhalten, sind daher ungeklärt; die Fluchtwarnung allein gibt darüber keinen Aufschluss.⁠1

In den verfügbaren Berichten werden weder ein festgelegter Suchbereich noch Straßensperrungen oder eine Aufforderung zum Aufenthalt in Gebäuden genannt. Anwohner sollten aus einer Mitteilung über eine laufende Suche weder schließen, dass Barthold sich noch in einem bestimmten Viertel aufhält, noch aus dem Fehlen einer verifizierten späteren Meldung Entwarnung ableiten. Benötigt wird ein datierter offizieller Bericht, der der Bevölkerung mitteilt, ob die Suche andauert, und erklärt, wie er entkommen konnte.

Quellen20

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte eyesonice.net zuerst, 14 Stunden vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 4 weitere Medien folgten.

7 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.10 Medien ohne Datumsangabe:bop.govfirstcoastnews.comga.govgeogroup.comGeorgia Bureau of InvestigationNow Georgia

Alle Quellen nach Medium

23 Quellen aus 20 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. Officials warned residents not to approach an escaped inmate in Folkston.
  2. Beneck Barthold, 35, was reported missing from D. Ray James Correctional Facility. County officials say he may be dangerous and want possible sightings reported immediately to 911.
  3. Officials haven't explained where he went or how he got past the prison's security without being stopped.
  4. Charlton County Emergency Management issued the warning Sunday afternoon, November first, on behalf of the sheriff's office. The facility is in Folkston, Georgia. Police released Barthold's identity later that evening.
  5. The county's instructions extend beyond keeping your distance. Residents are being told not to attempt a detention themselves. Anyone who sees someone matching the description should call 911 and leave identification and apprehension to law enforcement.
  6. Sheriff Robert Phillips put the discovery of Barthold's absence at about ten Sunday morning. That gives a time when staff found him missing. It doesn't tell residents when he crossed the perimeter.
  7. Phillips said Barthold took off his clothes and climbed over razor wire. Blood was found at the scene, and officials suspect he may be injured. An injury hasn't been confirmed, and there's no confirmed information about medical treatment.
  8. Phillips also said Barthold had completed a prison sentence and was awaiting deportation. Officials haven't clarified his precise custody status or the legal basis for continuing to hold him.
  9. The alert identifies Barthold as a 35-year-old Black man of Haitian nationality, with dreadlocks. He was last seen wearing khaki clothing. That describes his clothing when last seen; what he's wearing now hasn't been confirmed.
  10. The county also used the words “may be dangerous.” That's the warning attached to its instruction to keep away and call police.
  11. As of 10:23 Sunday night, the search was still active. A later capture or cancellation of the alert hasn't been confirmed. Barthold's current whereabouts remain unknown, and officials haven't explained how the escape went unstopped.

Übersetzung aktualisiert:

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