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Bericht

Gloria Steinem, Ikone der Frauenbewegung, mit 92 Jahren gestorben

Die Ms.-Mitbegründerin hinterlässt mit 92 Jahren eine Bewegung, die sie in den Mainstream brachte – und eine Verteidigung Clintons von 1998, über die dort bis heute gestritten wird.

Aus dem englischen Original übersetzt.

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Sie brachte einer Generation amerikanischer Frauen bei, „Ms.“ mit Stolz zu sagen, und bat sie dann, einen Präsidenten zu entschuldigen, von dem sie glaubten, er habe sich an Frauen vergangen. Gloria Steinem starb am 2. September im Alter von 92 Jahren in ihrem Zuhause in New York City. Betrauert wird sie als die Journalistin, die den Feminismus der zweiten Welle in den Mainstream brachte – und selbst in den Nachrufen wird sie für ihre Argumentation von 1998 kritisiert, die ihr Ansehen bei jüngeren Feministinnen beinahe zerstört hätte. 5 6 Ihre Vertreter erklärten, sie sei friedlich gestorben, umgeben von einigen der vielen Menschen, die sie liebten; eine Todesursache wurde nicht genannt. 6 Ihr Gesundheitszustand hatte sich verschlechtert, und sie war körperlich gebrechlicher geworden; ihre Freundin Abigail Disney hatte sie etwa eine Woche zuvor besucht. 6

Die wichtigsten Fakten

  1. 92Alter bei ihrem Tod in New York City 2
  2. 25. März 1934Geboren in Toledo, Ohio 5
  3. ~45.000Besucherinnen und Besucher des Festivals in Irvine, korrigiert 1

Die am 25. März 1934 in Toledo, Ohio, geborene Steinem kam als Reporterin mit einer Vorliebe für verdeckte Recherchen zur Frauenbewegung. 5 1963 arbeitete sie undercover als „Bunny“ im New Yorker Playboy Club und schrieb für das Magazin Show A Bunny's Tale, in dem sie niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen dokumentierte. 5 12 Bis 1970 war sie zum hauptberuflichen Aktivismus übergegangen, sagte zugunsten des Equal Rights Amendment aus und hielt landesweit Reden. 5 10 1971 war sie Mitbegründerin des Ms. Magazine, der Kioskpublikation, um die sich eine Generation organisierte; die erste eigenständige Ausgabe erschien 1972. 10 12 Im Juli jenes Jahres gründete sie gemeinsam mit Betty Friedan, Bella Abzug und Shirley Chisholm den National Women's Political Caucus mit. 5 Am 10. September 1972 trat sie in Meet the Press auf, und 2013 verlieh ihr Präsident Barack Obama die Presidential Medal of Freedom. 5

Ein Leben in der Bewegung

  1. 25. März 1934

    Geboren in Toledo, Ohio.

    5
  2. 1963

    Recherchiert undercover im New Yorker Playboy Club für A Bunny's Tale.

    12
  3. 1971

    Mitbegründerin des Ms. Magazine und des National Women's Political Caucus.

    10
  4. 10. Sept. 1972

    Auftritt in Meet the Press.

    5
  5. 2013

    Erhält von Barack Obama die Presidential Medal of Freedom.

    5
  6. 2. Sept. 2026

    Stirbt mit 92 Jahren zu Hause in New York City; bekanntgegeben am 3. Sept.

    2

Der Gastbeitrag, der den Feminismus spaltete

Ihre Institutionen haben sie überdauert: das Ms. Magazine, die Ms. Foundation und das Women's Media Center, das sie mit Jane Fonda und Robin Morgan gegründet hat. 5 12 In der Zeit nach dem Dobbs-Urteil ist der Kampf um das Recht auf Abtreibung, den sie ihr Leben lang führte, erneut landesweit und akut. 5 Doch die folgenreichste Spannung in ihrem Vermächtnis ist ein einziger Gastbeitrag aus dem Jahr 1998. 5 Am 22. März 1998 veröffentlichte die New York Times Feminists and the Clinton Question, worin sie argumentierte, selbst wenn die Vorwürfe von Paula Jones und Kathleen Willey zuträfen, handle es sich um Annäherungsversuche, nicht um sexuelle Belästigung, weil Bill Clinton ein Nein akzeptiert habe, und die Beziehung zu Monica Lewinsky sei einvernehmlich gewesen. 5 Feministinnen, schrieb sie, sollten weder seinen Rücktritt noch seine Amtsenthebung fordern, solange er für reproduktive Rechte unverzichtbar sei. 5 Kritiker nannten dies später die „One-free-grope“-Theorie. 5

Was man in einem Jahrzehnt schreibt, schreibt man im nächsten nicht unbedingt.

Gloria Steinem 3

Diese Position wurde in der Me-Too-Ära neu verhandelt, als jüngere Aktivistinnen argumentierten, der Text habe die betroffenen Frauen, darunter Lewinsky, Jones, Willey und Juanita Broaddrick, parteipolitischen und politischen Zielen untergeordnet. 5 In ihrer Lesart verkörperte er eine Vorstellung vom Feminismus der zweiten Welle, die zu weiß, zu bürgerlich und zu prominentenzentriert war und nicht begriff, wie Macht Einvernehmlichkeit auch ohne Gewalt untergraben kann. 5 Lewinsky selbst schrieb später, sie beginne, den Gedanken in Betracht zu ziehen, dass die Frage der Einvernehmlichkeit durchaus hinfällig sein könnte. 5 Steinem sagte oft, sie habe Feminismus größtenteils von Schwarzen Frauen gelernt. 3 In einem am 30. November 2017 im Guardian veröffentlichten Interview sagte sie, sie würde denselben Text heute nicht mehr schreiben, sei aber froh, ihn damals geschrieben zu haben; die Gefahr habe 1998 darin bestanden, das Gesetz gegen sexuelle Belästigung auf einvernehmlichen außerehelichen Sex auszudehnen und es dadurch zu schwächen. 3

Würdigungen kamen aus dem gesamten politischen und kulturellen Spektrum. 10 Die frühere Außenministerin Hillary Clinton nannte sie eine der Architektinnen der gesamten Struktur der Gleichberechtigung von Frauen, sagte, sie sei tieftraurig, beschrieb ihren Aktivismus als in Optimismus verwurzelt und nannte sie ein ewiges Signalfeuer. 5 10 Barack und Michelle Obama nannten sie überlebensgroß und sagten, Generationen von Frauen gingen ein wenig aufrechter und zielten ein wenig höher. 10 Me-Too-Gründerin Tarana Burke betrauerte sie als eine Gigantin und würdigte sie als Gründerin von Institutionen. 10 Jane Fonda und Robin Morgan veröffentlichten am 3. September 2026 die Gedenkerklärung des Women's Media Center, und auch Emily Ramshaw, Mitgründerin und CEO von The 19th, der 2020 gegründeten, auf Frauen ausgerichteten Nachrichtenredaktion, würdigte sie. 5 10 Ein Detail, das in der ersten Berichterstattung kursierte, hält einer Prüfung nicht stand: Burke habe 50.000 junge Frauen bei einem Festival in Los Angeles als Beleg für Steinems Einfluss angeführt, hieß es. 1 Bei dem Festival handelte es sich um Olivia Rodrigos Daisy Chain Fields, das am 29. August 2026 im Great Park in Irvine, Kalifornien, stattfand, mit rund 45.000 Besucherinnen und Besuchern und etwa $20 million, die für Frauenorganisationen gesammelt wurden. 1

Bekannt

  • Starb am 2. September 2026 im Alter von 92 Jahren zu Hause in New York City; bekanntgegeben am 3. September. 2
  • Eine offizielle Todesursache wurde nicht genannt; ihr Gesundheitszustand hatte sich verschlechtert. 6
  • Sagte 2017, sie würde den Clinton-Text von 1998 heute nicht mehr so schreiben. 3

Unbekannt

  • Keine bestätigte medizinische Todesursache und keine Angaben zu abschließenden redaktionellen Entscheidungen über unvollendete Werke.
  • Ob die Memoiren die Clinton-Kontroverse mit neuen Worten behandeln.

Als Nächstes

  • Ob *An Unexpected Life* wie geplant am 22. September 2026 erscheint.
  • Wie die von ihr aufgebauten Institutionen sowohl ihre Errungenschaften als auch die ungeklärte Kritik darstellen.

Sie hatte keine leiblichen Kinder und hinterlässt eine selbst gewählte Familie. 5 Ihr letztes Werk steht noch aus: Die Memoiren An Unexpected Life sollen am 22. September 2026 erscheinen, wenige Wochen nach ihrem Tod. 10 Die Institutionen, die sie aufgebaut hat, und die Bewegung, der sie Halt geben, bestehen nun ohne sie fort – und tragen sowohl ihre Errungenschaften als auch die Fragen weiter, die eine jüngere Generation dazu ungeklärt ließ. 5

Wie ausgestrahlt 15 Zeilen
  1. The woman who gave a generation its language for equality is gone.
  2. Gloria Steinem died Tuesday at her home in New York City. She was ninety-two. Her representatives said she died peacefully, surrounded by people who loved her. No cause of death was released, but she had been in declining health for some time.
  3. The question now is how a movement remembers its architect — and how it reckons with the parts of her legacy a younger generation has spent years challenging.
  4. Born in Toledo in 1934, she found her pen before her politics. In 1963 she went undercover at the New York Playboy Club and wrote "A Bunny's Tale" for Show magazine, documenting low pay and brutal conditions. By 1970 she was testifying for the Equal Rights Amendment. In 1971 she co-founded Ms. Magazine and that July helped build the National Women's Political Caucus alongside Betty Friedan, Bella Abzug and Shirley Chisholm. She sat for Meet the Press in 1972, and in 2013 Barack Obama gave her the Presidential Medal of Freedom.
  5. Her institutions outlived her — Ms. magazine, the Ms. Foundation, and the Women's Media Center she co-founded with Jane Fonda and Robin Morgan. And her final work is still on its way: a memoir called "An Unexpected Life" is scheduled for September 22nd.
  6. But the most consequential tension in her legacy is one piece she wrote in 1998.
  7. In March 1998, The New York Times ran her op-ed "Feminists and the Clinton Question." She argued that even if the allegations were true, they were passes, not harassment — because Clinton took no for an answer — and that the Lewinsky relationship was consensual. She urged feminists not to demand his resignation while he remained essential on reproductive rights.
  8. Critics later called that the "one free grope" theory. In the Me Too era, younger activists argued the piece subordinated the women involved to partisan and policy goals — and to a vision of feminism they saw as too white, middle-class and celebrity-centered. Monica Lewinsky herself later wrote she was beginning to entertain the idea that consent might be rendered moot.
  9. Steinem did not hold the line. In a 2017 Guardian interview she said she would not write the same piece now — telling the interviewer what you write in one decade you don't necessarily write in the next, and that the danger in 1998 was stretching harassment law too far. But she also said she was glad she wrote it then.
  10. She often said she learned feminism largely from Black women. And the tributes came from everywhere.
  11. Hillary Clinton called her one of the architects of the entire structure of women's equality, and an eternal signal fire. Barack and Michelle Obama said she was larger than life, and that generations of women are walking taller because of her. Me Too founder Tarana Burke mourned her as a giant and an institution-builder.
  12. One detail in initial coverage does not hold up. Tarana Burke was widely reported citing fifty thousand young women at a Los Angeles festival as proof of Steinem's influence. That festival was actually Olivia Rodrigo's Daisy Chain Fields, held August 29th in Irvine, California — with about forty-five thousand attendees and roughly twenty million dollars raised for women's organizations. The point stands: her blueprint lives on among young activists. The specific number does not.
  13. Here's what's confirmed: she died September 2nd at home, at ninety-two. No official cause has been released. And the widely repeated festival figure was wrong.
  14. She had no biological children. She was survived by a chosen family. Her memoir arrives in weeks — and the institutions she built, and the movement they anchor, continue without her.
  15. The questions a younger generation raised about her legacy remain open. What's certain is the arc: a reporter who went undercover in a bunny costume and ended up shaping the national conversation about equality for five decades.

Quellen

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Zitierte Quellen

  1. Why NYC and L.A. Are Banning AI in Schools, Plus Ukrainians Are Forced Underground | Sept. 3NBC News · 3. Sept. · Video
  2. Feminist activist Gloria Steinem dies at age 92 | Reuterswww.reuters.com
  3. Gloria Steinem, groundbreaking feminist campaigner, dies aged 92 | Gloria Steinem | The Guardianwww.theguardian.com
  4. Gloria Steinem Dead: Feminist Icon was 92www.hollywoodreporter.com
  5. Gloria Steinem, personification of the women’s movement, dies at 92www.nytimes.com
  6. Gloria Steinem dies at 92 | AP Newsapnews.com
  7. Gloria Steinem, Trailblazing Feminist Icon and Activist, Dies at 92 | Vanity Fairwww.vanityfair.com
  8. Gloria Steinem, feminist icon and journalist, dies at 92 - ABC Newsabcnews.com
  9. Gloria Steinem, leading U.S. feminist and author, dead at 92 | CBC Newswww.cbc.ca
  10. Gloria Steinem, feminist icon and founder of Ms. Magazine, dies at 92 | CNNwww.cnn.com
  11. Gloria Steinem, Pioneering Feminist Activist and Author, Dead at 92 - Rolling Stone Canadaca.rollingstone.com
  12. Gloria Steinem, trailblazing figure in women's liberation movement, dies at age 92 - CBS Newswww.cbsnews.com
  13. Gloria Steinem, feminist movement leader and activist, dies at 92 – NBC New Yorkwww.nbcnewyork.com

Übersetzung aktualisiert: 24. September 2026 um 07:57 GMT-5

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