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Welt · Fährunterbrechung auf der Insel

L’Isle-aux-Coudres wartet auf Ersatzfähre, nachdem eine Kollision die reguläre Verbindung unterbrochen hat

Einwohner übernachteten in Autos, und der Unterricht wurde ausgesetzt, nachdem die Joseph-Savard gegen einen Anleger gefahren war. Eine Ersatzfähre ist unterwegs, doch ihre erste Passagierfahrt ist weiterhin unbestätigt – und sie kann keine schweren Lastwagen befördern.

Verfasst 5 Min. Lesezeit · 16 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

Einige Bewohner von L’Isle-aux-Coudres übernachteten am Sonntag auf dem Festland in ihren Fahrzeugen, weil sie nicht nach Hause kamen. Andere bezahlten Hotelzimmer. Die Fähre, die sie normalerweise zurückbrachte, war gegen einen Anleger gefahren und ließ die Insel ohne ihre reguläre Verbindung zurück.⁠1

Am Montagmorgen, dem 2. November 2026, dauerte die Unterbrechung für eine Gemeinde mit etwas mehr als 1.000 Einwohnern bereits länger als einen Tag. Ein Ersatzschiff war unterwegs, doch eine erste Passagierfahrt war nicht bestätigt worden. Und selbst im Betrieb würde dieses Schiff eine wichtige Lücke lassen: Es kann keine schweren Lastwagen befördern.⁠1⁠4

Die Gemeinde rief am Sonntagabend den lokalen Notstand aus. Bürgermeister Christyan Dufour sagte Radio-Canada, die Erklärung ermögliche es der Gemeinde, schnell zu handeln, um die Gesundheit und Sicherheit der Einwohner zu schützen. Noovo bezeichnete sie als eine Erklärung für 10 Tage; ihre genauen Bedingungen wurden nicht unabhängig anhand eines kommunalen Erklärungsdokuments überprüft.⁠1⁠12

Es handelte sich um den Ausfall der regulären Verkehrsverbindung der Insel, nicht um den Wegfall sämtlicher Notfallzugänge. Die Rettungsdienste blieben auf der Insel verfügbar, sagte Dufour, und Hubschrauber beförderten Menschen in beide Richtungen, darunter auch Menschen mit medizinischem Bedarf. Diese außergewöhnlichen Fahrten ermöglichten weiterhin Zugang, ersetzten aber nicht die tägliche Leistung der Fähre.⁠1

Ersatz, aber keine volle Kapazität

Die Société des traversiers du Québec, kurz STQ, kündigte am Sonntag an, die Radisson am folgenden Tag von der Strecke Québec–Lévis abzuziehen und zu entsenden. Im Bericht von Radio-Canada am Montag hieß es, das Schiff sei im Einsatz; seine Ankunft werde gegen Ende des Vormittags erwartet. Das war eine erwartete Ankunft – keine Bestätigung, dass Einwohner bereits an Bord gingen.⁠2⁠1

Der Unterschied ist wichtig, denn die Entsendung eines Schiffs ist nur ein Schritt zur Wiederherstellung eines Dienstes. Der Betreiber teilte mit, eine behördliche Inspektion sei am Sonntagabend abgeschlossen worden. Auch eine Zertifizierung durch Transport Canada wurde als Voraussetzung für die Ersatzverbindung genannt. Allein der Abschluss der Inspektion belegte nicht, dass sämtliche erforderlichen Freigaben vorlagen, und aus den verfügbaren Berichten ging kein tatsächlicher Zeitpunkt für die Wiederaufnahme hervor.⁠2⁠4

Die Beschränkung der Radisson, keine schweren Lastwagen zu befördern, bedeutet, dass selbst eine erfolgreiche Wiederaufnahme nicht die normale Transportkapazität der Insel wiederherstellen würde. Ihre Umteilung verursacht auch andernorts Beeinträchtigungen: Auf der Strecke Québec–Lévis wird während der Abwesenheit der Radisson nur eine Fähre verkehren.⁠1

Für L’Isle-aux-Coudres betrifft die Kapazitätsfrage mehr als nur Pendler. Dufour äußerte angesichts der anhaltenden Unterbrechung Bedenken wegen der Versorgung mit Treibstoff und Lebensmitteln. Es gibt weder eine bestätigte Menge an knapper werdenden Vorräten noch einen festgelegten Zeitpunkt, zu dem sie aufgebraucht sein könnten. Seine Sorge zeigt jedoch, wo es zu kurz greift, jede Passagierüberfahrt als vollständige Lösung zu bezeichnen: Die Insel braucht eine Versorgungslinie ebenso wie eine Reisemöglichkeit für Menschen.⁠1

Die Unterbrechung prägte bereits den Alltag am Montag. CIHO berichtete, dass der Unterricht an der École Saint-Pierre wegen des Fährausfalls ausgesetzt wurde, während die Betreuung in der Vorschule und in der Grundschule geöffnet blieb. Beschäftigte verloren ihren gewohnten Weg zur Arbeit; einige gelangten mit dem Hubschrauber auf die Insel. Die Beeinträchtigung des Schulbetriebs war erheblich, bedeutete aber weder die Schließung sämtlicher schulischer Angebote noch aller öffentlichen Dienste auf der Insel.⁠13⁠1

Die Reparatur steht vor zwei getrennten Hürden

Die Joseph-Savard stieß am Sonntag, dem 1. November, während ihrer planmäßigen Überfahrt um 9 a.m. Eastern in Saint-Joseph-de-la-Rive gegen den Anleger. STQ-Kommunikationsberater Bruno Verreault beschrieb einen elektrischen Ausfall, der den Antrieb beeinträchtigte, bevor es zum Aufprall kam. Die Passagiere gingen in Saint-Joseph-de-la-Rive sicher von Bord; Verletzte wurden nicht gemeldet. Die anschließenden medizinischen Helikopterflüge waren eine Reaktion auf die unterbrochene Überfahrt und kein Hinweis auf Verletzungen infolge der Kollision.⁠3

Der Schaden beschränkte sich nicht auf die Maschinen. Durch den Aufprall wurde der Rumpf beschädigt; dieser muss zunächst provisorisch abgedichtet werden, damit die Fähre zur vollständigen Reparatur verlegt werden kann. Für die Rückkehr des Schiffs in den Passagierbetrieb sind daher Arbeiten sowohl am Rumpf als auch an den Maschinen erforderlich.⁠1⁠3

Der Betreiber schätzte zunächst, dass die Reparaturen mehrere Tage dauern würden. Als konkreteres Ziel gilt nun Mittwoch, der 4. November, sofern die Arbeiten planmäßig verlaufen. Das ist ein bedingter Rückkehrtermin für die Joseph-Savard – kein garantierter Zeitpunkt für die Wiederherstellung und keine Aussage, dass vor Mittwoch keine Fähre verkehren kann. Die Radisson soll diese Zeit überbrücken.⁠2⁠1

Unterdessen wird der medizinische Transport durch Vereinbarungen fortgesetzt, die nicht als eine einzige, zählbare Gesamtzahl missverstanden werden sollten. Dufour berichtete von zwei Abflügen eines Rettungshubschraubers am Sonntag. Héli Charlevoix bestätigte unabhängig davon drei Transporte seit dem Ausfall der Fähre, bei denen Menschen, die die Insel erreichen oder verlassen mussten, befördert wurden. Diese Angaben können sich überschneiden.⁠1

Le Soleil berichtete außerdem von einer dringenden Evakuierung am 1. November über EVAQ, den medizinischen Lufttransportdienst, auf Anfrage der regionalen Gesundheitsbehörde. Dieser Bericht belegt keinen zusätzlichen Flug über die anderen gemeldeten Flüge hinaus. Die Berichte belegen, dass der medizinische Zugang unter außergewöhnlichen Bedingungen weiter möglich war – nicht, dass der reguläre Reiseverkehr wiederhergestellt wurde.⁠14

Bekannt

  • Die Radisson wurde entsandt, und die Rückkehr der Joseph-Savard ist für den 4. November vorgesehen, sofern die Reparaturen planmäßig verlaufen. 12

Unbekannt

  • Eine erste Passagierfahrt des Ersatzschiffs wurde nicht bestätigt; ebenso wenig wurde der Abschluss aller erforderlichen Freigaben bestätigt.

Als Nächstes

  • Achten Sie auf den tatsächlichen Wiederbeginn des Passagierverkehrs, Regelungen für den Zugang schwerer Lastwagen und die Bestätigung, dass die beschädigte Fähre wieder einsatzbereit ist.

Es geht nicht nur darum, ob ein anderes Boot die Insel erreicht. Entscheidend ist, welche Wege danach wieder genutzt werden können. Eine Ersatzüberfahrt wäre eine deutliche Verbesserung für Einwohner, die nicht nach Hause oder zur Arbeit gelangen können; ohne Zugang für schwere Lastwagen bliebe die Wiederherstellung jedoch unvollständig.

Quellen11

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte Radio-Canada zuerst, 21 Stunden vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 4 weitere Medien folgten.

1 älterer Beitrag als Hintergrund gelesen.5 Medien ohne Datumsangabe:traversiers.comCIHOcbc.caJournal De LevisTVA CIMT CHAU

Alle Quellen nach Medium

16 Quellen aus 11 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. The Joseph-Savard hit a dock and severed an island’s only regular ferry connection.
  2. Just over a thousand residents face disrupted work journeys and suspended classes. Helicopters are carrying people with medical needs. When will the relief ferry begin carrying passengers, and how much access can it restore?
  3. Just over a thousand people live on L’Isle-aux-Coudres. By Monday morning, November second, they’d spent more than a day without their regular mainland crossing. Emergency services remained available on the island, with air transport helping people get across.
  4. The municipality declared a local state of emergency Sunday evening, November first. It’s reportedly set to last ten days. Mayor Christyan Dufour says the declaration lets the municipality act quickly to protect residents’ health and safety.
  5. The Joseph-Savard struck the dock at Saint-Joseph-de-la-Rive during its scheduled nine a.m. crossing Sunday. The ferry operator says an electrical failure affected propulsion before the impact. The collision damaged the hull, putting the island’s only operating ferry out of service.
  6. Passengers disembarked safely at Saint-Joseph-de-la-Rive, and no injuries were reported. The medical helicopter journeys that followed were part of the response to the interrupted crossing.
  7. Repair crews first have to temporarily seal a breach in the hull. Only then can they move the Joseph-Savard to complete the repair. Getting the ferry ready to carry passengers again requires work on the vessel itself as well as its machinery.
  8. The operator initially expected several days of repairs. It’s now targeting Wednesday, November fourth, for the Joseph-Savard’s return, if the work goes as planned. In the meantime, it has dispatched another vessel to restore a crossing sooner.
  9. The Radisson normally runs between Québec and Lévis. The operator announced Sunday that it would send the vessel to L’Isle-aux-Coudres the next day. By Monday morning, it had been deployed, with arrival expected toward the end of the morning.
  10. The operator said a regulatory inspection finished Sunday evening. Transport Canada certification was also required for the replacement arrangements. A completed inspection alone doesn’t confirm every clearance is in place. Nobody has confirmed the first passenger sailing.
  11. The Radisson cannot carry heavy trucks, so even a successful restart would leave part of the island’s transport needs unmet. Its reassignment also affects travelers elsewhere. The Québec–Lévis crossing will operate with one ferry while the Radisson is away.
  12. At École Saint-Pierre, classes were suspended Monday because of the ferry breakdown. Preschool and primary-school daycare stayed open. Workers also lost their normal route to their jobs, and some traveled to the island by helicopter.
  13. Mayor Christyan Dufour is worried about fuel and food as the interruption continues. He says the island needs a working boat. The heavy-truck restriction makes the replacement vessel’s capacity a practical concern for supplies as well as everyday travel.
  14. Some islanders caught on the mainland couldn’t get home for the night. They stayed in hotels or slept in their vehicles. Helicopters have helped people reach or leave the island, including those who needed medical care.
  15. Dufour described two helicopter ambulance departures Sunday. Héli Charlevoix confirmed three transports since the ferry stopped, moving people in both directions. Those figures may overlap. The regional health authority also requested an urgent evacuation through EVAQ, the medical air-transport service.
  16. The Radisson has been dispatched, but its first passenger crossing still hasn’t been confirmed. Once operating, it will remain unable to carry heavy trucks. The Joseph-Savard’s return is targeted for Wednesday, November fourth, provided repairs go as planned.

Übersetzung aktualisiert:

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