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Richterin stoppt von Steuerzahlern finanzierte Trump-Werbung – und die dahinterstehenden Verträge

Rochons Anordnung sagt die noch ausstehenden beanstandeten Werbespots des DHS ab und verhindert zwei Wochen lang verlängerte oder ausgeweitete Vereinbarungen. Die Einhaltung und die Rechnung für die Steuerzahler bleiben ungeklärt.

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  1. Update 1Richterin stoppt von Steuerzahlern finanzierte Trump-Werbung – und die dahinterstehenden VerträgeSie sind hier
  2. Update 2Trump-Werbespots liefen nach der Anordnung, sie zu stornieren, weiterNeuer

19 Millionen Dollar an Steuergeldern waren bereits ausgegeben worden, um Fernsehwerbung zu finanzieren, die die politische Botschaft von Präsident Donald Trump verbreitete, wie CNN berichtet. Die Associated Press bezifferte die Ausgaben auf 20 Millionen Dollar. Beide Angaben beschreiben erhebliche öffentliche Ausgaben für eine Kampagne, die nun durch eine Anordnung eines Bundesgerichts gestoppt wurde – und keine der beiden liefert eine abgestimmte Endabrechnung. 20 1

Die US-Bezirksrichterin Jennifer L. Rochon ordnete am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, an, dass die Trump-Regierung die noch ausstehenden beanstandeten Werbespots des Department of Homeland Security absagt, darunter Spots, die noch am selben Abend ausgestrahlt werden sollten. Zwei Wochen lang darf die Regierung außerdem keine Vereinbarungen zur Produktion, Platzierung oder Ausstrahlung dieser Werbung abschließen, verlängern oder ausweiten. 1 6

Auch die zweite Beschränkung hat erhebliche Folgen. Das Ende eines Werbelaufs lässt die Möglichkeit offen, einen weiteren zu buchen. Rochons einstweilige Verfügung setzt den Vereinbarungen, die diese Kampagne fortsetzen oder erneut in Gang setzen könnten, eine durchsetzbare Schranke entgegen. Die erklärte Absicht der Regierung, aufzuhören, ist nicht länger der einzige Schutz vor weiteren Ausgaben.

In den Werbespots war Trump zu sehen, und sie verbreiteten seine politische Botschaft. Common Cause, die überparteiliche Organisation für staatliche Rechenschaftspflicht, die die Klage anführt, beanstandet, dass Gelder einer Bundesbehörde für politische Werbung statt für gewöhnliche öffentliche Information eingesetzt wurden. Die unmittelbare Anordnung betrifft die beanstandeten Werbespots; sie ist kein nachgewiesenes Verbot sämtlicher DHS-Werbung oder jedes Auftritts des Präsidenten in einer offiziellen Mitteilung. 1 25

Eine einstweilige Verfügung ist vorläufiger Rechtsschutz während eines laufenden Verfahrens, kein abschließendes Urteil über eine Haftung. Öffentliche Mitteilungen bestätigen den Stopp von Produktion und Ausstrahlung, doch aus dem verfügbaren Text der Gerichtsunterlagen gehen weder Rochons vollständige gesetzliche Begründung noch die genauen Grenzen jeder einzelnen Bestimmung hervor. Auch die vollständigen Skripte, Titel und Ausstrahlungspläne der Werbespots wurden nicht verifiziert. Kein bestimmter Slogan kann seriös als die Formulierung bezeichnet werden, die die Richterin untersagt hat. 3 6 2

Eine Stoppanordnung ist keine Rückerstattung

Die Abweichung bei den Ausgaben muss sichtbar bleiben. Der von KCRA übermittelte AP-Bericht vom 12. Oktober nennt 20 Millionen Dollar, die für die Werbung ausgegeben wurden. Im CNN-Bericht von Betsy Klein vom 11. Oktober, veröffentlicht von KITV, heißt es ausdrücklich, dass bereits 19 Millionen Dollar an Steuergeldern ausgegeben worden seien. Die Differenz von 1 Million Dollar ist ungeklärt: Die vorliegenden Informationen zeigen nicht, ob eine Zahl gerundet ist, sich auf einen anderen Ausgabenstand bezieht oder etwas anderes als bereits geleistete Zahlungen misst. Es handelt sich um voneinander abweichende veröffentlichte Angaben, nicht um eine verifizierte Ausgabenspanne. 1 20

AP/KCRA berichtet außerdem, das Geld stamme aus einem Paket über 175 Millionen Dollar zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Die genauen Bedingungen des Pakets und die zulässigen Verwendungszwecke wurden hier nicht unabhängig bestätigt. Ebenso wenig ist bekannt, welcher Anteil bewilligt, vertraglich gebunden, tatsächlich ausgezahlt oder möglicherweise rückforderbar ist. 1

Diese Unterscheidungen sind wichtig, denn die Absage eines künftigen Werbespots führt nicht automatisch dazu, dass die Kosten eines früheren erstattet werden. Eine verifizierte Angabe zu Rückerstattungen oder Einsparungen gibt es nicht. Das Gericht hat die Fortsetzung der Kampagne eingeschränkt; nach den vorliegenden Informationen hat es die Rechnung für die Öffentlichkeit nicht abschließend geklärt.

Die Regierung argumentierte, ein Rechtsbehelf sei nicht nötig

Das Justizministerium wandte sich gegen ein dringendes Eingreifen mit der Begründung, die Kampagne werde beendet. Die Berichte unterscheiden sich hinsichtlich des behaupteten Endzeitpunkts. Im AP/KCRA-Bericht vom 12. Oktober heißt es, das Justizministerium habe erklärt, das Vorgehen werde am folgenden Tag enden; CNN berichtete am 11. Oktober, das von der Regierung angekündigte Enddatum sei der Sonntag, der 11. Oktober, selbst gewesen. Keiner der Berichte belegt, dass die Regierung tatsächlich sämtliche betroffenen Werbespots oder Vereinbarungen gestoppt hat. 1 20

Rochon ordnete dennoch an, die verbleibenden Spots abzusagen. The Hill berichtet, sie habe den Einwand zurückgewiesen, der Fall sei gegenstandslos geworden, nur weil die Regierung geplant habe, die Kampagne zu beenden. In der Praxis sind ein Versprechen aufzuhören und eine gerichtliche Beschränkung, die einen Neustart verhindert, unterschiedliche Schutzmaßnahmen. 8

Weitere Einwände der Regierung betrafen laut Berichten die Klagebefugnis, einen drohenden irreparablen Schaden und den Gerichtsstand: ob diese Kläger klagen konnten, ob sie sofortigen Schutz benötigten und ob der Streit vor dieses Gericht gehörte. Diese Einwände sind kein Eingeständnis, dass die Werbung rechtswidrig war. In der Erwiderung der Kläger werden Klagebefugnis, irreparabler Schaden und die Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen, als strittige Fragen bezeichnet; die Schriftsätze der Parteien dürfen jedoch nicht mit Feststellungen der Richterin verwechselt werden. 1 11 13

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses des ersten AP/KCRA-Berichts hatte das Weiße Haus die Anordnung nicht kommentiert. The Washington Sun beschreibt eine umfassendere Verteidigung des Weißen Hauses, die die Kampagne mit öffentlichen Informationsspots unter früheren Präsidenten vergleicht. Ein vollständiges Zitat, eine namentlich genannte Sprecherperson oder eine verifizierte Reaktion nach der Anordnung liegen nicht vor; der Vergleich belegt nicht, dass diese beanstandeten Spots gewöhnlichen öffentlichen Informationsbotschaften gleichwertig waren. 1 19

Die Klage lautet Common Cause und andere Kläger gegen das Department of Homeland Security und andere Beklagte, Aktenzeichen 1:26-cv-08882, beim Bundesbezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York in Manhattan. Neben Common Cause sind Robert Hunter, Kandidat für das Repräsentantenhaus von Alabama, die Gewerkschaft Service Employees International Union Local 32BJ und das politische Aktionskomitee Empire State 32BJ SEIU PAC Kläger. Die Gewerkschaft und ihr politisches Aktionskomitee sind eigenständige Kläger. Hunters Wahlbezirk, Parteizugehörigkeit und die konkret behaupteten wahlbezogenen oder finanziellen Schäden wurden nicht verifiziert. 2 24

Beklagte sind das DHS und Minister Markwayne Mullin; das Office of Management and Budget und dessen Direktor Russell Vought; sowie das Executive Office of the President und die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles. Die Amtsträger sind in ihrer amtlichen Funktion verklagt – es geht um staatliche Zuständigkeiten, nicht um eine festgestellte persönliche Haftung. 2

In einer separaten Verwaltungsbeschwerde vom 7. Oktober ersuchte Campaign Legal Center das Office of Special Counsel, mögliche verbotene politische Tätigkeiten von Beschäftigten des DHS, der Customs and Border Protection, des OMB und des Weißen Hauses während der Dienstzeit zu untersuchen. Dieser Antrag nach dem Hatch Act enthält einen Vorwurf, der noch untersucht werden muss; er ist weder ein bestätigter Verstoß noch eine Darstellung der rechtlichen Begründung, die Rochon übernommen hat. Die gerichtliche Klage ist auf den 7. Oktober datiert, während die öffentliche Beschreibung von Campaign Legal Center besagt, die Kläger hätten am 8. Oktober Klage eingereicht; diese Abweichung von einem Tag ist ungeklärt. 26 24

Die nächste Anhörung ist für Dienstag, den 13. Oktober, um 14 Uhr angesetzt. Der Bericht nennt keine Zeitzone. Die Beschränkung gilt nach den Angaben zwei Wochen beziehungsweise 14 Tage; ihre genaue Ablaufzeit und eine etwaige spätere Verlängerung sind nicht belegt. Als Nächstes muss das Gericht entscheiden, ob es die vorläufigen Beschränkungen aufrechterhält, ändert oder aufhebt, während das Verfahren weiterläuft. 1 6

Bekannt

  • Die Regierung ist durch eine einstweilige Anordnung verpflichtet, die noch ausstehenden beanstandeten Anzeigen zu stornieren, und darf die ihnen zugrunde liegenden Vereinbarungen zwei Wochen lang weder abschließen noch verlängern oder ausweiten. 136

Unbekannt

  • Keine unabhängige Abrechnung nach der Anordnung belegt, welche geplanten Werbespots abgesagt wurden, ob alle betroffenen Vereinbarungen gestoppt wurden oder wie viel Steuergeld zurückgefordert werden kann.

Als Nächstes

  • Die Anhörung am 13. Oktober, Nachweise für die Einhaltung der Anordnung und eine abgestimmte Abrechnung, die Verpflichtungen von Zahlungen und rückforderbaren Mitteln trennt.

Quellen und Dokumente zu diesem Bericht

AP-Berichterstattung: KCRAs Bericht über die Anordnung zur Absage 1; der Originalbericht von AP News 4; der Bericht von CBS/AP über die Absage 17; der AP-Bericht von Newser 18; und der AP-Bericht von KCRG 30.

Gerichtliche Anordnung: das vom Campaign Legal Center veröffentlichte Dokument des Bundesbezirksgerichts für den südlichen Bezirk von New York 2; die Ankündigung der Anordnung durch Campaign Legal Center 3; und die von Democracy Forward veröffentlichte Kopie der Anordnung 12.

Gerichtliche Schriftsätze: die von Campaign Legal Center 5, Democracy Docket 7 und Common Cause 23 veröffentlichte Klageschrift; die Erwiderung der Kläger vom 11. Oktober 11; der Widerspruchsschriftsatz der Beklagten 13; und die separate Klage im District of Columbia 28.

Materialien der Klägerorganisationen: die Ankündigung von Common Cause zur einstweiligen Verfügung vom 11. Oktober 6; die Beschreibung der Klage durch Campaign Legal Center 24; die Ankündigung der Koalition durch Common Cause 25 und dessen Erläuterung der Klage 27; sowie der Antrag von Campaign Legal Center vom 7. Oktober auf eine Untersuchung nach dem Hatch Act 26.

Weitere Berichterstattung: The Hill über die blockierte Kampagne 8; NBC News über den sofortigen Stopp 9; POLITICO über die Anordnung zur Absage 10 und das von der Regierung genannte Enddatum 29; Inner City Press über die Position des Justizministeriums 14; Axios über den Stopp 21; und Democracy Docket über den von DHS angekündigten Plan, die Kampagne zu beenden 31.

CNN-Berichte, veröffentlicht von KQ2 15, sowie KITVs Bericht über das Ende der Kampagne 20 und dessen Bericht über die gerichtliche Anordnung 22; der Bericht von The Washington Sun über die Kampagne und die Verteidigung des Weißen Hauses 19; und der Fallverzeichniseintrag von Open Public Records 16.

Wie ausgestrahlt 23 Zeilen
  1. A federal judge ordered Trump's administration to cancel taxpayer-funded television ads promoting his political message.
  2. Homeland Security paid for the campaign, with spending put at nineteen to twenty million dollars. The court also blocks new or expanded advertising agreements for two weeks.
  3. Will that stop the campaign from continuing or restarting, and what happens to the public money already spent?
  4. Judge Jennifer L. Rochon ordered the remaining commercials canceled, including spots scheduled for Sunday night, October eleventh. The ads featured President Donald Trump and promoted his political message. The Department of Homeland Security funded them.
  5. The administration must cancel the remaining challenged ads. For fourteen days, it also can't enter into, renew or expand agreements to make, place or air them. Those contracting restrictions put a court-enforced barrier between this campaign and a restart.
  6. Rochon issued a temporary restraining order, an emergency measure while the lawsuit proceeds. The court still has to decide the broader case. The immediate restrictions cover the advertisements being challenged, and the agreements used to produce and broadcast them.
  7. The spending figures conflict. One puts the cost at twenty million dollars. Another puts taxpayer money already spent at nineteen million. That's a million-dollar difference, and nobody has explained how the two figures fit together or supplied a reconciled final bill.
  8. The twenty-million-dollar spending figure reportedly came from a hundred-seventy-five-million-dollar immigration-enforcement package. Its precise terms remain unclear. That leaves an important accounting question: how much money was authorized, how much was committed to contracts, and how much was actually paid?
  9. Canceling future commercials doesn't automatically return money already spent. Nobody has supplied a refund or savings figure. The financial consequence will depend on the agreements behind the campaign and what money can actually be recovered.
  10. Common Cause brought the challenge in Manhattan's federal court. The nonpartisan government-accountability organization leads a coalition that includes an Alabama State House candidate. Their dispute concerns federal agency money used to promote the president's political message.
  11. The other plaintiffs include Service Employees International Union Local 32BJ and Empire State 32BJ SEIU PAC. The union and its political action committee are separate parties to the lawsuit.
  12. Robert Hunter, an Alabama State House candidate, is a plaintiff. Homeland Security Secretary Markwayne Mullin is a defendant. So are budget director Russell Vought and White House chief of staff Susie Wiles. They're sued in their government roles.
  13. The agencies named as defendants are Homeland Security, the Office of Management and Budget, and the Executive Office of the President. The case puts responsibility for the advertising campaign across several parts of the administration.
  14. The complaint is dated October seventh, while the public description says the plaintiffs sued October eighth. The one-day difference hasn't been resolved. By October eleventh, Rochon had imposed the emergency restrictions.
  15. Campaign Legal Center also asked the Office of Special Counsel to investigate employees' conduct. Its October seventh complaint targets possible prohibited political activity at work by employees of Homeland Security, Customs and Border Protection, the budget office and the White House.
  16. The Hatch Act limits political activity by federal employees. Campaign Legal Center's request asks investigators to determine whether employees crossed those limits. That separate request doesn't tell us which legal arguments Rochon relied on to impose the court order.
  17. The Justice Department argued an emergency order was unnecessary because the campaign was ending. The stated stopping point differs between Sunday, October eleventh, and the following day. Rochon nevertheless ordered the remaining commercials canceled and blocked further agreements.
  18. Rochon rejected the suggestion that a planned ending made the dispute moot, meaning there was nothing left for the court to resolve. Her restrictions also reach the agreements that could keep the challenged campaign going or bring it back.
  19. The government also challenged standing, whether these plaintiffs can sue. It disputed irreparable harm, the need for immediate protection. And it challenged venue, where the case should proceed. Its emergency opposition focused on those objections rather than defending the advertisements' legality.
  20. The White House compared the campaign with public-service announcements under former presidents. The plaintiffs challenge the use of public money for partisan promotion. The lawsuit will test the challenged campaign's legality as the temporary restrictions take effect.
  21. A separate lawsuit in Washington names the Democratic Party of Wisconsin and Yee Leng Xiong as plaintiffs. That case adds another challenge to government-funded advertising, while Rochon's order governs the immediate restrictions in the Manhattan case.
  22. A hearing is scheduled for Tuesday, October thirteenth, at two p.m. The court can maintain, change or end the immediate restrictions while the case proceeds. The administration is now bound by the cancellation order and the temporary contracting barrier.
  23. We don't yet know which scheduled commercials were actually canceled or whether every affected agreement was halted. The court has imposed a stop, but compliance and the final accounting for taxpayer money remain unresolved.

Quellen

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