Konflikte · Tagesangriffe auf Kiew

Zwei Tote an der Kiewer Wissenschaftsakademie; nahe gelegene Klinik übersteht Angriff, bleibt aber geschlossen

Nataliia Bukalo gehörte zu den zwei Menschen, die an der Wissenschaftsakademie der Ukraine getötet wurden. Bei einem separaten Angriff überlebten Mitarbeiter und Besucher von Dobrobut – doch Verletzte und eine geschlossene Klinik blieben zurück.

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  1. Update 1Zwei Tote an der Kiewer Wissenschaftsakademie; nahe gelegene Klinik übersteht Angriff, bleibt aber geschlossenSie sind hier

Nataliia Bukalo arbeitete seit 2016 in der Zentrale der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. Am 28. September tötete ein russischer Drohnenangriff die 44-jährige Assistentin des Ersten Vizepräsidenten der Akademie, Volodymyr Horbulin. Sie hinterließ einen Ehemann und eine Tochter; ihr Mann Vyacheslav wurde bei dem Angriff ebenfalls schwer verletzt. 102 108

Ein Feuer schnitt die Mitarbeiter in der Kiewer Zentrale der Akademie von der Außenwelt ab und zwang Menschen, durch Fenster zu fliehen. Zwei Menschen wurden getötet und sechs verletzt. Etwa eine Stunde später traf eine zweite russische düsengetriebene Drohne ein nahe gelegenes medizinisches Zentrum von Dobrobut und setzte Behandlungs- und Unterrichtsräume in Brand. Alle Mitarbeiter und Besucher überlebten nach Angaben des Betreibers, doch laut einem Update am folgenden Tag lag eine Frau weiterhin auf der Intensivstation. 53 4 3 49 144

Der jüngste gesicherte Bericht verändert das frühe Bild in zweierlei Hinsicht: Die Zahl der Todesopfer an der Akademie stieg von eins auf zwei, während der gemeldete Tod im medizinischen Zentrum nicht belegt ist. In ihrem Bericht vom 28. September hatte The Guardian gemeldet, an jedem Standort sei mindestens eine Person getötet worden; Dobrobut erklärte am selben Tag, alle Mitarbeiter und Besucher seien am Leben. Die beiden bestätigten Todesfälle ereigneten sich an der Akademie. 1 49 11

Die wichtigsten Fakten

  1. 2An der Akademie getötete Menschen 5311
  2. 6An der Akademie verletzte Menschen 4
  3. 10Menschen, die nach dem Angriff auf Dobrobut versorgt wurden 144

Die erste Drohne traf kurz vor oder um 13:30 Uhr Kiewer Zeit am Montag, dem 28. September 2026, das Präsidiumsgebäude der Akademie in der Wolodymyrska-Straße 54 im Rajon Schewtschenkiwskyj. Die zweite traf Dobrobut in der Antonovycha-Straße 40, nahe der Metrostation Olimpiiska, mehrere Häuserblocks entfernt. Es waren zwei getrennte Einschläge an zwei verschiedenen Adressen – nicht zwei Beschreibungen desselben brennenden Gebäudes. 21 3 47

An der Akademie wurden das zweite und dritte Stockwerk teilweise zerstört, und Feuer erfasste die oberen Etagen der dreistöckigen Zentrale. Zwei Menschen wurden mit einer Leiter heruntergebracht. Die Wände blieben stehen, doch die Schäden waren erheblich. Dies war die Zentrale der Institution, die an einem Werktag genutzt wurde; ihre Zerstörung bedeutet nicht, dass sämtliche Institute oder Labore der Akademie zerstört wurden. 28 53 29

Der Präsident der Akademie, Anatoliy Zagorodny, befürchtete zunächst, dass Kollegen noch eingeschlossen seien. Das war eine dringende Ungewissheit während des Brandes, nicht der aktuelle Stand der Rettungsarbeiten. Die Feuerwehr löschte den Brand am Abend, Retter bargen eine zweite Leiche aus den Trümmern, und am 28. September wurde gemeldet, dass die Rettungsarbeiten abgeschlossen seien. Das Ende des Noteinsatzes machte die Zentrale nicht wieder nutzbar. 1 28 129

Die Meldungen zu den Opfern änderten sich im Verlauf des Einsatzes. Zunächst meldete die Akademie eine getötete Frau und drei Verletzte. Zwischenzeitliche Verletztenzahlen stiegen auf vier und fünf, bevor der Stand des Rettungsdienstes sechs erreichte. In Interfax’ Bericht um 20:21 Uhr wurden weiterhin ein Todesopfer und sechs Verletzte an der Akademie genannt; das Update von RBC-Ukraine um 23:21 Uhr bestätigte zwei Todesopfer. Das sind Veröffentlichungszeiten, keine festgestellten Todes- oder Bergungszeitpunkte. Sechs Verletzte ersetzen die zuvor gemeldeten drei – es sind nicht sechs zusätzliche Opfer. 40 57 42 4 11

In ihrer Erklärung vom 29. September stellte die Akademie die bekannte Zahl der Todesopfer klar: „Der russische Angriff kostete zwei Menschen das Leben.“ Sie bezeichnete nicht beide Opfer als titulierte Akademiker. Der Beauftragte für den Schutz der Staatssprache, Taras Kremin, hatte diese Bezeichnung zuvor verwendet, doch der Pressedienst der Akademie bestätigte sie nicht. Zwei Todesfälle sind belegt; dass es sich bei beiden Verstorbenen um titulierte Akademiker handelte, ist es nicht. 51 12 17

Bukalo wurde am 19. Oktober 1981 in Buzaky in Wolhynien geboren. Ihre Abschiedsfeier wurde für den 30. September um 10:00 Uhr Kiewer Zeit in der Oranzhereina-Straße 9 angekündigt; anschließend sollte sie in Wolhynien beigesetzt werden. Zum Informationsstichtag dieses Berichts am 30. September um 08:15 UTC war der angesetzte Beginn bereits vorbei, doch der Abschluss der Zeremonie war nicht bestätigt. Die zweite getötete Person war in den verfügbaren Updates nicht öffentlich identifiziert worden. 102 107 109

Horbulin, Erster Vizepräsident der Akademie und ehemaliger Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, überlebte mit leichten Verletzungen durch Glassplitter. Die Drohne traf einen Raum eine Etage über seinem Büro; am 28. September wurde berichtet, dass er bereits zu Hause sei. Sein Überleben und der Tod seiner Assistentin sind dokumentierte Folgen, aber kein Beleg dafür, dass er das beabsichtigte Ziel war. 13 94

Das Überleben bedeutete nicht, dass die Versorgung verfügbar blieb

Bei Dobrobut befanden sich in den oberen Stockwerken die Akademie und in den unteren ambulante Behandlungsbereiche. Sowohl Unterrichts- als auch Behandlungsbereiche brannten. Die zum Innenhof gerichteten Fenster im ersten bis dritten Stock wurden herausgesprengt, Geräte beschädigt, und auch das Dach eines nahe gelegenen vierstöckigen Wohngebäudes fing Feuer. Das Netzwerk bezeichnete dies als den zweiten Angriff auf seinen Standort an der Antonovycha-Straße. 44 4 49

Die Zahlen zum medizinischen Zentrum beziehen sich auf miteinander zusammenhängende, aber unterschiedlich abgegrenzte Gruppen. Dobrobut meldete zunächst sieben Verletzte, darunter sechs Mitarbeiter. Der Staatliche Dienst für Notfallsituationen zählte anschließend acht Verletzte an der Adresse und in ihrer Nähe; dazu gehörten das medizinische Zentrum und das benachbarte Wohngebäude, darunter ein geretteter Bewohner. Am 29. September teilte Dobrobut mit, dass nach dem Angriff zehn Menschen medizinisch versorgt worden seien. Diese Zahlen dürfen weder addiert noch als austauschbare endgültige Verletztenzahlen behandelt werden. 49 4 144

Neun dieser zehn Menschen waren bereits zu Hause. Eine Frau lag weiterhin in ernstem, aber stabilem Zustand auf der Intensivstation. Zu Hause zu sein bedeutet nicht, dass die anderen neun unverletzt waren oder keine weitere Behandlung benötigten. Bis zum Stichtag am 30. September lag kein späteres öffentliches Update zum Zustand der Frau vor. 144

Die Klinik an der Antonovycha-Straße blieb laut Update vom 29. September geschlossen, während die Schäden begutachtet und ein Wiederherstellungsplan vorbereitet wurden. Die Aktivitäten der Dobrobut-Akademie wurden online oder an anderen Standorten fortgesetzt, doch eine Wiederaufnahme der Patientenversorgung vor Ort wurde nicht bestätigt. Eine offenbar beruhigende Mitteilung über eine Wiedereröffnung bezog sich auf den 29. August 2025, nach einem früheren Angriff – nicht auf die Wiederherstellung nach dem Angriff im September. 144 68

Diese Unterscheidung ist mehr als eine bloße Korrektur des Datums. Dass Menschen eine medizinische Einrichtung überleben, ist nicht dasselbe wie der Erhalt des Zugangs zur Versorgung. Das Feuer war erloschen; die Unterbrechung der Dienstleistungen dauerte laut dem jüngsten datierten Betriebsupdate noch an.

Auch bei der Zahl der Verletzten in Kiew insgesamt ist eine klare Abgrenzung nötig. Die stadtweite Zahl stieg im Laufe des 28. September von 14 auf 19 und dann auf 24. Die spätere Zahl umfasste drei Kinder; sechs Menschen, darunter zwei Kinder, wurden ins Krankenhaus gebracht. Diese Gesamtzahlen beziehen sich auf Angriffe in ganz Kiew, nicht nur auf die Akademie und Dobrobut. Sie dürfen nicht zu den standortspezifischen Zahlen addiert werden und belegen nicht, dass alle drei verletzten Kinder in einer der beiden Einrichtungen waren. 57 20 22

Wissenschaft, Krieg und die Frage nach den Zielen

Die Zentrale der Akademie war auch ein historisches Gebäude: Der Architekt Oleksandr Beretti errichtete es 1851–52 als Internat für Mädchen der Gräfin Lewaschowa; 1891–92 wurde ein drittes Stockwerk hinzugefügt. Die Akademie der Ukraine wurde 1918 gegründet; das Gebäude wurde ihr im Februar 1919 übertragen und noch im selben Jahr zu ihrem Sitz des Präsidiums. Der Angriff beschädigte mehr als nur Büroräume, auch wenn der gesamte Reparaturbedarf weiterhin unbekannt ist. 120 121 124

Wir haben keine Verbindung zum Militär. Dies ist ein Angriff auf die Wissenschaft. Es ist Terrorismus.

Anatoliy Zagorodny 1

Zagorodnys Einordnung ist getrennt von einem Nachweis dafür zu betrachten, worauf die Zielprogrammierung einer der beiden Waffen ausgerichtet war. Einige der Akademie angeschlossene Institute haben Technologien für den Krieg unterstützt, darunter Drohnen und Fahrzeugpanzerung, wie The New York Times am 29. September berichtete. Das belegt weder einen Militäreinsatz im Präsidiumsgebäude noch, dass die Klinik nachweislich ein militärisches Ziel war. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, an diesem Tag Ziele der Angriffe seien Treibstoff- und Telekommunikationsinfrastruktur sowie mehrere Rechenzentren in Kiew gewesen, nannte aber öffentlich weder das Präsidium noch Dobrobut oder Horbulin als beabsichtigte Ziele. 41 112

Gesichert ist der direkte Einschlag in wissenschaftliche und medizinische Einrichtungen am Tag. Die Akademie reagierte mit der Forderung nach Konsequenzen in der wissenschaftlichen Welt. Ihr Appell vom 29. September bat Akademien, Universitäten, Forschungszentren, Stiftungen, internationale Wissenschaftsorganisationen und Verlage, „die institutionelle Zusammenarbeit mit russischen staatlichen Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen nicht wieder aufzunehmen oder zu legitimieren, solange Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt“. Das betrifft institutionelle Beziehungen zu russischen staatlichen Stellen während des Krieges, nicht jeden einzelnen wissenschaftlichen Kontakt. 53 51

Bekannt

  • Zwei Menschen kamen an der Akademie ums Leben, der Rettungseinsatz endete am 28. September, und Dobrobut blieb laut dem Betriebsupdate vom 29. September geschlossen. 53129144

Unbekannt

  • Die Identität des zweiten Opfers an der Akademie, der weitere Zustand von Vyacheslav Bukalo und der Frau auf der Intensivstation sowie der Zeitplan für die Reparaturen sind weiterhin nicht geklärt.

Als Nächstes

  • Achten Sie auf datierte klinische Updates, die Identifizierung des zweiten Opfers und eine bestätigte Mitteilung über die Wiederaufnahme der Patientenversorgung vor Ort an der Antonovycha-Straße.
Wie ausgestrahlt 17 Zeilen
  1. Flames cut off staff inside Ukraine’s science academy, forcing them to escape through windows. Two people died and six were injured. A separate drone struck a nearby medical centre, interrupting patient care and leaving one woman in intensive care. With the academy rescue operation complete, what remains unresolved for the victims, and when can medical services return?
  2. Two Russian jet-powered drones struck different buildings several blocks apart on September twenty-eighth, twenty twenty-six. The first hit the National Academy of Sciences’ Presidium headquarters at fifty-four Volodymyrska Street, in Kyiv’s Shevchenkivskyi district, just before or around one-thirty in the afternoon. Roughly an hour later, another hit Dobrobut at forty Antonovycha Street, near Olimpiiska metro, in Holosiivskyi district. These were separate impacts, not two names for the same attack. The two deaths occurred at the academy. The initial claim that someone also died at the medical centre is not supported; all Dobrobut employees and visitors survived.
  3. The academy’s second and third floors were partly destroyed. Fire engulfed the upper levels of the three-storey headquarters, burning extensively above the first floor. Staff escaped through windows, and two people were brought down by ladder. The walls remained standing, but the damage was significant. This was an attack on the institution’s working-day headquarters, not evidence that every academy institute or laboratory had been destroyed.
  4. The academy death toll rose from one to two after rescuers recovered a second body from the rubble that evening. Injury counts moved from three through four and five to six. Six replaces the initial three; it does not mean six additional injuries. At twenty twenty-one, the public count still listed one death alongside six injuries. At twenty-three twenty-one, the death count had risen to two. Those are update times, not established times of death or body recovery. Firefighters extinguished the fire, and emergency rescue work was completed that evening. Initial fears that colleagues remained trapped were overtaken by that completed operation. Descriptions of recovery continuing on September twenty-ninth did not reflect the later official rescue status. Completion of rescue work does not mean the headquarters was repaired or normal operations resumed.
  5. Nataliia Mykolaivna Bukalo was one of the two people killed. She was forty-four, an assistant to academy first vice-president Volodymyr Horbulin, and had worked at the Presidium since twenty sixteen. Born on October nineteenth, nineteen eighty-one, in Buzaky in Volyn, she left a husband and daughter. Her husband, Vyacheslav Bukalo, was also seriously injured. The second person killed had not been publicly identified by September thirtieth.
  6. Horbulin survived with minor injuries from shattered glass. The drone struck a room one floor above his office, and he was already at home on September twenty-eighth. He is a former secretary of Ukraine’s National Security and Defense Council. His injuries and his assistant’s death do not establish that he was the intended target. Nor does confirmation of two deaths validate the early description of two deceased academicians. The academy did not confirm that both victims held that title; its subsequent statement described two people killed.
  7. Bukalo’s farewell was announced for September thirtieth at ten in the morning, Kyiv time, at nine Oranzhereina Street, with burial to follow in Volyn. By the information cutoff, September thirtieth at eight-fifteen UTC, the scheduled start had passed. Completion of the ceremony had not been verified.
  8. The damaged headquarters had served the academy since nineteen nineteen. Architect Oleksandr Beretti built it in eighteen fifty-one and fifty-two as Countess Levashova’s boarding school for girls. A third floor was added in eighteen ninety-one and ninety-two. The academy itself was founded in nineteen eighteen; the building was transferred to it in February nineteen nineteen and became its Presidium seat that year. The distinction matters: the institution’s founding and its occupation of this headquarters were separate events.
  9. Fire damaged both medical care and teaching space at Dobrobut. Its Academy occupied the upper floors, with outpatient clinical services below. Courtyard-facing windows on the first through third floors were blown out, and medical equipment was damaged. The roof of a nearby four-storey residential building also caught fire. The medical network described this as the second attack on its Antonovycha site. The consequences extended beyond putting out the flames: patients lost on-site access to a damaged clinic.
  10. Ten people had received care after the Dobrobut strike by September twenty-ninth, but that is not an interchangeable final injury count. The initial clinic tally was seven injured, including six employees. The emergency-service tally was eight injured at and near the address, covering the medical centre and neighbouring residential building, including a rescued resident. The later ten-person figure counts people receiving care. These groups must not be added together. Calling all ten injured, without preserving the care wording, would erase an important difference in scope.
  11. One woman remained in intensive care in serious but stable condition in the September twenty-ninth update. Nine of the ten people who received care were already at home. Being home does not establish that they were uninjured or needed no further treatment. No later public condition update for the woman was established before the September thirtieth cutoff.
  12. The Antonovycha clinic remained closed in its September twenty-ninth operating update. Damage assessment and recovery planning were underway, with no restored on-site services established. Dobrobut Academy activities continued online or at other locations. A reopening notice dated August twenty-ninth, twenty twenty-five, concerned recovery after an earlier attack. It cannot establish reopening after this September’s strike. No September twenty twenty-six reopening was verified.
  13. Kyiv’s citywide injury count rose from fourteen to nineteen and then twenty-four during September twenty-eighth. Nineteen injured, with six receiving hospital treatment, was an intermediate snapshot. The later count included three injured children, with six people hospitalized, two of them children. These figures cover attacks across Kyiv, not just the academy and Dobrobut. They cannot be added to the site-specific counts or used to place all three injured children inside either institution. Earlier nationwide totals of at least seven dead and more than fifty wounded also covered a much wider area; they were not Kyiv-only figures.
  14. Some academy-affiliated institutes have supported wartime technologies, including drones and vehicle armour. That broader research activity does not establish that a military operation was taking place in the Presidium building, that Horbulin was selected as a target, or that the clinic was a military objective. Calling the strike terrorism is a characterization separate from proof of either weapon’s programmed aim. The stated Russian targets that day were fuel and telecommunications infrastructure and several data centres in Kyiv. Neither the academy Presidium, Dobrobut nor Horbulin was publicly named as an intended target.
  15. The headquarters stands near the National Opera, St Volodymyr’s Cathedral, the German embassy and Ukrtelecom offices. Their proximity locates the impact in Kyiv’s central institutional district; it does not establish which building either drone was programmed to hit. Direct impacts on scientific and medical premises during the day are established. The precise intended aim of either weapon remains unknown.
  16. The academy is asking the international scientific community to withhold renewed or legitimized institutional cooperation with Russian state science and education while the war continues. Its September twenty-ninth appeal addresses academies, universities, research centres, scientific foundations, international scientific organisations and publishers. That is a demand concerning institutional ties with Russian state bodies, not a demand to sever every individual scientific contact. The academy had already cut cooperation with Russian scientific organisations and scientists in twenty twenty-two. The Russian academy’s membership in ALLEA, the European federation of academies, remained suspended.
  17. The immediate rescue uncertainty at the academy is resolved: a second victim was recovered and the emergency operation ended on September twenty-eighth. The remaining unknowns are the second victim’s identity, subsequent medical updates for Vyacheslav Bukalo and the woman in intensive care, and the scale and timetable of repairs. There is no verified date for patients to return to the Antonovycha clinic. Its staff and visitors survived, but its doors remained closed in the September twenty-ninth operating update.

Quellen

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