• Quellenrecherche3 Transkripte erfasst, 0 Neuzugänge
  • In EntwicklungDOJ asks 57 California counties to help identify suspected noncitizen voters — 23 Quellen
  • In EntwicklungAnthropic says Claude bypassed paywall to access public Georgia voter statistics — 4 Quellen
  • In EntwicklungGerman police investigate Mein Schiff 3 captain after Bremerhaven collision — 3 Quellen
  • Quellenrecherche9 Transkripte erfasst, 3 Neuzugänge
  • Neues ThemaDOJ demands Washington set aside ballots tied to 400-plus alleged noncitizens
  • Quellenrecherche0 Transkripte erfasst, 10 Neuzugänge
  • In EntwicklungFirst Nations, federal and provincial leaders prepare for Ottawa meeting; several provinces absent — 12 Quellen
  • In EntwicklungCanada-U.S. trade talks reportedly gain momentum, but no deal announced — 2 Quellen
  • Quellenrecherche4 Transkripte erfasst, 4 Neuzugänge

Justiz · TierrettungFortlaufendes Thema · Bericht 1 von 2

Für 76 in Lemont gerettete Hunde ist das Verlassen des Hauses erst der Anfang

Eine Durchsuchung wegen Waffen führte dazu, dass 76 Hunde aus einem für unbewohnbar erklärten Haus in Illinois geholt wurden. Der Platz in den Tierheimen wurde knapp, und viele Hunde benötigen vor einer Adoption individuelle Betreuung.

Ausgestrahlt Verfasst 5 Min. Lesezeit17 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

Per RSS folgen

Video in der Originalsprache

Transkript · WIRD GELADEN

Aus dem englischen Original übersetzt.

Fortlaufendes ThemaTag 4

2 Berichte16 Medien29 Quellen

Das ganze Thema

Was ist nötig, damit aus der Rettung von 76 Hunden aus einem zum Abriss bestimmten Haus in Lemont 76 dauerhafte Zuhause werden?

Die erste Voraussetzung war Platz – und selbst davon gab es bald zu wenig. Nach einem Einsatz, der laut Polizeichef Jason LoCoco mehr als neun Stunden dauerte, behielt die Polizei die letzten vier Hunde über Nacht, weil die Tierheime keinen Platz mehr hatten. Die Tiere aus dem Haus zu holen, beendete eine Krise. Es bedeutete nicht, dass sie schon zur Adoption bereit waren. 3

Das Anti-Cruelty-Tierheim in Chicago nahm am späten Freitag, dem 23. Oktober, 33 der Hunde auf. Sie waren zwischen acht Wochen alt und ausgewachsen; viele hatten nur wenig Erfahrung mit menschlichem Kontakt. Zunächst ging es darum, ihnen bei der Eingewöhnung zu helfen, ihre Persönlichkeiten kennenzulernen und ihren individuellen Bedarf einzuschätzen. Am Samstagmorgen, dem 24. Oktober, konnte das Tierheim noch keinen Zeitplan für die Vermittlung nennen. 11

Die wichtigsten Fakten

  1. 76Vom Grundstück gebrachte Hunde 13
  2. 33Vom Anti-Cruelty-Tierheim aufgenommene Hunde 311
  3. 4Über Nacht von der Polizei untergebrachte Hunde 3

Diese Unterscheidung – zwischen dem Wegbringen und der Bereitschaft – ist die zentrale Tatsache der Rettungsaktion. Eine Zahl kann angeben, wie viele Hunde ein Grundstück verlassen haben. Sie sagt einem potenziellen Adoptanten nicht, wie ein bestimmter Hund auf eine neue Person, ein neues Zimmer oder einen ungewohnten Tagesablauf reagieren wird.

Aus dem Haus, noch in der Eingewöhnung

Das Haus im 800er-Block der McCarthy Road war unbewohnbar und wurde für unbewohnbar erklärt. Von Ruby Whiskers Animal Rescue an NBC Chicago übermittelte Fotos zeigten Schmutz auf Böden und Wänden, herumliegende Trümmer und schmutzige Plastikbehälter, die offenbar als provisorische Hundebetten dienten. 1 11

Kim Arias, Gründerin von Ruby Whiskers, beschrieb ein Brennen in Augen und Hals, als sie das Haus betrat. «Man konnte wirklich nicht atmen, wenn man hineinging», sagte sie CBS Chicago. Sie bedeckte ihr Gesicht mit ihrem Hemd. Die Hunde einzufangen, die im Hof, in der Garage und im Haus gesichert werden mussten, sei «wie das Jagen wilder Tiere» gewesen, sagte sie. 1 3

Schwieriger Umgang bedeutete jedoch nicht Aggressivität. «Ich habe keine Aggressivität gesehen. Angst habe ich ganz sicher gesehen», sagte Arias ABC7 Chicago. Auch LoCoco unterschied zwischen dem Zustand des Gebäudes und dem der Tiere. Er beschrieb die Hunde als «recht gesund, aktiv, freundlich und etwas schreckhaft» und führte dies auf den mangelnden Kontakt zu Menschen zurück. 3

Diese Beobachtungen sind wichtig, ersetzen aber keine tierärztlichen Untersuchungen. Aus den verschmutzten Lebensbedingungen lässt sich nicht ableiten, dass jeder Hund unterernährt oder verletzt war; die Beschreibung des Polizeichefs belegt nicht, dass jeder Hund frei von Krankheiten oder anderen Pflegebedürfnissen war. Die verfügbaren Berichte enthalten keine individuellen tierärztlichen Diagnosen, Behandlungsunterlagen oder Prognosen.

Der Bericht von Anti-Cruelty zeigt, welche Arbeit noch bevorsteht: «Viele sind kaum sozialisiert und benötigen Geduld und individuelle Betreuung, während sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen.» Der Einschätzungsprozess der Organisation – nicht der Tag der Rettung – wird bestimmen, wann ihre Hunde zur Adoption vermittelt werden können. 11

Arias übernahm drei Hunde über Ruby Whiskers und rechnete damit, dass sie in den nächsten Tagen in Pflegefamilien unterkommen und zur Adoption freigegeben werden könnten. Das waren Pläne, keine bestätigten Vermittlungen. Sie äußerte zudem die Sorge, dass einige Hunde trächtig sein könnten; aus den verfügbaren Berichten lassen sich weder eine bestätigte Zahl trächtiger Hündinnen noch spätere Geburten ableiten. 1

Die gemeldeten Aufnahmen ergeben keine vollständige Vermittlungsbilanz für alle 76 Tiere. Auch sollten die vier Hunde, die über Nacht von der Polizei untergebracht wurden, nicht als eigenes endgültiges Ziel gezählt werden: Eine Übergabe an ein Tierheim war vorgesehen, ist aber nicht bestätigt. Eine verifizierte Gesamtzahl der Hunde in dauerhaften Zuhause gibt es weiterhin nicht. 1 3 11

Aus einer Waffendurchsuchung wurde eine Rettungsaktion

Die Polizei kam am Donnerstag, dem 22. Oktober, zu dem Grundstück, um einen Durchsuchungsbeschluss im Zusammenhang mit einer von einem Richter des Cook County erlassenen Anordnung zur Beschränkung des Waffenbesitzes zu vollstrecken. Noch vor der Vollstreckung stellten die Beamten fest, dass die Anzahl der Hunde ein Sicherheitsrisiko darstellte, und baten die Tierschutzbehörde des Cook County sowie die Einheit für Tierquälerei des Sheriffs von Cook County um Unterstützung. 1 6 7

LoCoco sagte, Beschwerden und Begegnungen mit dem Hausbesitzer hätten sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Die Polizei hatte außerdem erfahren, dass dessen Ausweis für Waffenbesitzer, allgemein als FOID-Karte bezeichnet, widerrufen worden war. Tierschutzteams aus den Countys Grundy und Palos Hills sowie aus Bolingbrook und Evergreen Park beteiligten sich gemeinsam mit örtlichen Tierheimen und Freiwilligen an dem Einsatz. 1 3

Die Polizei meldete, drei Schusswaffen sichergestellt zu haben. Dem 58-jährigen Hausbesitzer Andrew Malak werden mehrere Fälle von Tierquälerei und schwere Waffendelikte vorgeworfen. Er wurde ohne Zwischenfälle in Gewahrsam genommen und später wieder freigelassen, berichtete CBS Chicago. Dabei handelt es sich um Vorwürfe, nicht um Schuldfeststellungen. 1 11

Der zeitliche Ablauf des Verfahrens ist weniger eindeutig, als ein einzelnes Festnahme- und Anklagedatum vermuten lässt. In einem Bericht von Patch vom 22. Oktober zum Einsatzort hieß es, Anklagen stünden noch aus; bis zum 23. Oktober meldeten Berichte, Malak sei angeklagt worden. Das genaue Datum der Einreichung oder Genehmigung, die Straftatbestände und die Zahl der Anklagepunkte lassen sich anhand einer geprüften Klageschrift oder einer fallspezifischen Gerichtsakte nicht feststellen. 76 Hunde bedeuten nicht 76 Anklagepunkte wegen Tierquälerei, und drei Schusswaffen bedeuten nicht drei Anklagepunkte wegen Waffendelikten. 7 4 2

CBS Chicago berichtete, Malak solle am Montag, dem 26. Oktober, in Bridgeview wieder vor Gericht erscheinen. Aus den verfügbaren Berichten gehen weder die Uhrzeit der Anhörung noch ein Plädoyer, eine Entscheidung oder ein Verfahrensausgang hervor. 1

Die unbeantwortete Frage vor der Rettungsaktion

Für die Nachbarn warf die Entdeckung eine weitere Frage auf: Warum konnten die Zustände so lange andauern? Myra Bertlang sagte CBS Chicago, es habe zu jeder Tages- und Nachtzeit Lärm gegeben und der Geruch sei im Laufe des ungefähr vorhergehenden Monats «entsetzlich» geworden. Sie brachte ihn mit Hundekot in Verbindung, sagte aber, sie habe nicht gewusst, dass sich 76 Hunde im Haus befanden. Auch ein weiterer Nachbar, Ian Carter, berichtete von anhaltendem Lärm und einem schrecklichen Geruch. 1 3

Bertlang sagte, die Nachbarn hätten sich jahrelang um ein Eingreifen der Gemeinde bemüht. Ihrer Darstellung zufolge hätten die Verantwortlichen erklärt, ihnen seien «die Hände gebunden», weil keine Verordnung die Zahl der Hunde begrenze, die jemand in einem Haus halten dürfe. Das ist ihre Schilderung der Reaktion – keine unabhängig bestätigte Auslegung der kommunalen Vorschriften oder der gesamten Durchsetzungsbefugnisse der Gemeinde. Aus den Berichten geht nicht hervor, welche Beschwerden die Verantwortlichen erhielten, welche Kontrollen stattfanden oder ob zuvor ein durchsetzbarer Verstoß dokumentiert worden war. 1

Für die Rettungsaktion war ein umfangreiches Netzwerk aus Behörden und Freiwilligen nötig. Der nächtliche Platzmangel zeigt, wie wenig Reservekapazität dieses Netzwerk hatte, als Dutzende Hunde gleichzeitig einen sicheren Ort brauchten. Der nächste Maßstab für den Erfolg ist nicht einfach, wie schnell die Zwinger leer werden. Entscheidend ist, ob die Bedürfnisse jedes Hundes so gut verstanden werden, dass das nächste Zuhause ein dauerhaftes wird.

Wie ausgestrahlt 16 Zeilen
  1. Rescuers removed 76 dogs from a single home and garage. The Lemont house is condemned, and the homeowner faces animal-cruelty and felony weapons charges. Many of the dogs now need help adjusting to human contact. What will it take to get them into lasting homes?
  2. Police say all 76 dogs were removed during an operation that stretched across hours. Chief Jason LoCoco described upwards of nine hours spent corralling them and arranging secure transport to shelters.
  3. Officers had gone there to search for firearms. A Cook County judge had issued a firearms restraining order connected to the warrant. LoCoco said complaints and interactions involving the homeowner had escalated in recent weeks. Police had also learned his Firearm Owner's Identification card, commonly called a FOID card, had been revoked.
  4. Officers searched a property in the 800 block of McCarthy Road on Thursday, October 22. Before serving the warrant, they determined the number of dogs posed a safety concern and called for animal-control help.
  5. Police say they recovered three firearms. The homeowner, Andrew Malak, is 58 and faces multiple animal-cruelty counts and felony weapons charges. Those are criminal allegations, and he hasn't been found guilty. Police described the property as a hoarding situation.
  6. On October 22, Malak was in custody and charges were pending. By October 23, he faced animal-cruelty and felony weapons charges. Police took him into custody without incident, and he was later released.
  7. Cook County Animal Control and the sheriff's Animal Cruelty Unit joined the response. Animal-control teams from Grundy County, Palos Hills, Bolingbrook and Evergreen Park also helped, alongside shelters and volunteers. Police said there was no threat to the public. McCarthy Street was temporarily closed between McCarthy Road and Sobieski Street that evening.
  8. Dogs had to be secured in the yard, garage and house. Rescuer Kim Arias, founder of Ruby Whiskers Animal Rescue, described catching them as “like chasing wild animals.” At least a dozen dogs were visible running around the backyard.
  9. The house was unlivable and has been condemned, with warnings posted to stay away. Grime covered floors and walls. Debris lay scattered inside, and dirty plastic bins appeared to serve as makeshift dog beds. Arias said her eyes and throat burned. She covered her face with her shirt and said, “You really couldn't breathe when you walked in.”
  10. Chief Jason LoCoco described the dogs as fairly healthy, active and friendly, though skittish from limited human contact. Arias said, “I did not see any aggression. I saw fear, for sure.” Shelters would still need to assess each dog's needs.
  11. Neighbors described years of noise and odor. Myra Bertlang said noise came at all hours. Over roughly the preceding month, she said, the smell had become “horrendous,” which she associated with dog feces. She hadn't realized 76 dogs were inside. Neighbor Ian Carter also described persistent noise and a terrible smell.
  12. Police kept the final four dogs overnight because no more shelter space was available. LoCoco said a shelter transfer was expected. That temporary shortage shows how difficult it was to find immediate space for so many animals.
  13. Bertlang said neighbors had asked the village for years to intervene. She said officials told her their “hands were tied” because no ordinance limited how many dogs someone could keep. She wanted emergency action. The village's earlier handling of those complaints is still unclear.
  14. Chicago's Anti-Cruelty received 33 dogs late Friday, October 23. They ranged from eight-week-old puppies to adults. The shelter said many had limited experience with human contact and would need patience and individual care as they adjusted.
  15. Arias took three dogs through Ruby Whiskers. She anticipated foster homes and adoption availability in the next few days. She also worried some dogs might be pregnant. Anti-Cruelty's immediate work was to settle its dogs, get to know them and assess their needs. As of Saturday morning, October 24, its adoption timetable was still unclear.
  16. The dogs are out, but nobody has provided a complete accounting of their placements or confirmed how many have reached permanent homes. Each dog's readiness will depend on that individual assessment and adjustment. Malak is due in court Monday, October 26, in Bridgeview.

Quellen

17 Quellen13 Medien

Quellenkarte

Verfolgen Sie die Belege zu diesem Bericht. Die Karte zeigt die Zusammenhänge; die Links darunter öffnen die im Artikel zitierten Quellen.

Die Quellenkarte lädt, während Sie lesen.

Die gesamte Redaktionskarte erkunden ↗

Übersetzung aktualisiert:

Änderungsprotokoll

  1. r1Erstmals veröffentlicht.