Politik · Regeln für die Tierhaltung in WohnhäusernFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Nach Fund von 76 Hunden prüft Lemont Obergrenzen für die Tierhaltung zu Hause
Nachdem die Polizei auf einem Grundstück an der McCarthy Road 76 Hunde entdeckt hatte, prüft Lemonts Polizeichef die Vorschriften für die Tierhaltung in Haushalten. Eine Obergrenze wurde weder vorgeschlagen noch beschlossen.
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Nachdem die Polizei auf einem Grundstück an der McCarthy Road 76 Hunde entdeckt hatte, prüft Lemonts Polizeichef die Vorschriften für die Tierhaltung in Haushalten. Eine Obergrenze wurde weder vorgeschlagen noch beschlossen.
76 Hunde in einem Haus und einer Garage in Lemont: genug, um aus einer Suche nach Schusswaffen einen mehr als neun Stunden dauernden Tierrettungseinsatz zu machen. Diese Entdeckung stellt die Gemeindeverantwortlichen nun vor eine andere Frage: Sollte Lemont begrenzen, wie viele Tiere Bewohner zu Hause halten dürfen? Eine konkrete Zahl wurde bislang nicht vorgeschlagen, und eine neue Obergrenze wurde nicht beschlossen. 1 5
Polizeichef Jason LoCoco vergleicht die Tierschutzbestimmungen anderer Gemeinden, bevor er das Thema dem Gemeinderat vorlegt, wie CBS Chicago am 26. Oktober berichtete. Seinen Angaben zufolge gibt es in Lemont keine Verordnung, die die Zahl der Tiere in einem Privathaushalt regelt. Das ist seine Darstellung der Gemeinderegeln, keine unabhängig überprüfte Prüfung der Rechtsvorschriften – und es bedeutet nicht, dass es keine Tierschutzvorschriften gibt. 1
«Wir prüfen derzeit definitiv, ob es eine Verordnung geben sollte», sagte LoCoco zu CBS. «Es war nie ein Thema, bis es zu einem Thema wurde.» Seine Worte beschreiben eine Prüfung, keine gesetzgeberische Entscheidung. Der Bericht nennt weder eine vorgeschlagene Obergrenze noch Ausnahmen, ein Durchsetzungssystem, einen Termin für die Beratung im Gemeinderat oder ein Inkrafttretensdatum. Für die Bewohner bedeutet das praktisch: Die Ankündigung legt keine neue Obergrenze für Haushalte fest. 1
Die wichtigsten Fakten
Die Zahl 76 beschreibt das Ausmaß dieses Vorfalls, nicht eine vorgeschlagene gesetzliche Obergrenze. Eine Verordnung müsste mehr leisten, als auf diese außergewöhnliche Zahl zu reagieren: Der Gemeinderat müsste entscheiden, was er verhindern will, wie sich unsichere Haltungsbedingungen feststellen ließen und ob eine zahlenmäßige Regel diesem Zweck dienen würde.
Eine Wegnahme, die genauer dokumentiert werden muss
In unserem Bericht vom 26. Oktober 2026, ausgestrahlt um 03:36 UTC, hieß es, 76 Hunde seien aus einem für unbewohnbar erklärten Haus und einer Garage an der McCarthy Road geholt worden. Wir berichteten außerdem, dass der Hauseigentümer Andrew Malak, 58, mit mehreren Anklagen wegen Tierquälerei und schweren Waffendelikten konfrontiert war. Zu den jüngsten Entwicklungen zählen die Prüfung einer Verordnung durch die Gemeinde, Malaks Freilassung vor dem Prozess und ein Detail, das den früheren Eindruck einer abgeschlossenen Wegnahme infrage stellt. 5 1
Nachbarn hörten in der Nacht zum Samstag, dem 24. Oktober, weiterhin Hunde auf dem für unbewohnbar erklärten Grundstück. Wie CBS berichtete, kehrte eine Tierrettungsorganisation am Sonntagmorgen, dem 25. Oktober, zurück, um weitere Hunde abzuholen. Die Nachbarin Myra Bertling berichtete, sie habe Tiere gehört, «die zurückgelassen worden waren». Unser früherer Bericht sollte nicht so verstanden werden, als belege er, dass vor diesem Wochenende bereits alle Hunde weg waren. Die vorliegenden Berichte enthalten keine vollständige, abgeglichene Chronologie dazu, wann jedes Tier weggebracht wurde oder wohin es kam. 1
Die Durchsuchung fand am 22. Oktober statt und begann mit Ermittlungen im Zusammenhang mit Schusswaffen, nicht mit einer Kontrolle, ob die zulässige Zahl von Tieren überschritten wurde. Die Staatsanwaltschaft gibt an, die Polizei sei im Juli wegen eines Berichts ausgerückt, wonach Malak einem Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens gedroht habe, ihn zu erschießen; später wurde seine Berechtigung zum Waffenbesitz widerrufen. Wochen später berichtete eine Nachbarin, er habe ihr und ihren Hunden mit dem Tod gedroht. Daraufhin beantragte ein Ermittler eine einstweilige Verfügung zum Schutz vor Schusswaffen sowie einen Durchsuchungsbefehl. Diese Drohungen sind weiterhin Vorwürfe in einem noch nicht abgeschlossenen Strafverfahren. 2 1
Im Inneren stießen die Beamten auf die Hunde und die Haltungsbedingungen, die zum Eingreifen führten. Laut Staatsanwaltschaft war der Ammoniakgehalt gefährlich hoch, doch in den hier geprüften Berichten wird weder eine gemessene Konzentration noch ein zugrunde liegendes Testergebnis genannt. Andere Berichte beschrieben mit Schmutz bedeckte Böden und Wände sowie verstreuten Unrat. Das Haus wurde für unbewohnbar erklärt. 1 6
«Die Lebens- und Haltungsbedingungen waren für sie ziemlich beklagenswert, und deshalb musste diese Maßnahme ergriffen werden», sagte LoCoco. Zugleich beschrieb er die Hunde als gesund und versorgt. Diese Aussagen betreffen unterschiedliche Aspekte: Der augenscheinliche körperliche Zustand eines Tieres belegt nicht, dass seine Umgebung sicher ist. Ebenso lässt die Beschreibung des Hauses keinen klinischen Befund für jeden einzelnen Hund erkennen. Umfassende tierärztliche Befunde wurden nicht vorgelegt. 1
Die Versorgung endet nicht an der Haustür
Bis zum 24. Oktober hatte die Anti-Cruelty-Organisation in Chicago 33 der Hunde aufgenommen – ein dokumentierter Aufenthaltsort für einen Teil der Gruppe, aber kein vollständiger Vermittlungsnachweis für alle 76. Berichten zufolge waren viele im Tierheim nicht ausreichend sozialisiert und benötigten individuelle Betreuung. Die Tiere vom Grundstück zu holen, war eine Maßnahme, nicht das Ende der Arbeit; dauerhafte Zuhause für alle Hunde sind nicht bestätigt. 20 6
Malak sagt, seine Absicht sei gewesen, Tiere zu retten. In einer SMS an CBS schrieb er: «Ich habe Tiere davor bewahrt, getötet zu werden, genau wie alle anderen versuchen ... Ich wollte ein zweistufiges Programm schaffen, das trächtigen, ausgesetzten Hunden hilft, indem es sie mit Menschen mit Behinderungen oder älteren Gemeinschaften zusammenbringt.» Das erläutert seine erklärten Ziele; es belegt weder, dass ein solches Programm tatsächlich betrieben wurde, noch, dass die Unterbringung geeignet war. 1
Bertling räumte ein, dass man Euthanasie verhindern wolle, und begrüßte zugleich, dass die Hunde weggebracht wurden. «Ich glaube, es erleichtert uns alle, dass sie in ein Zuhause kommen, in dem sie sicher sind», sagte sie. Ihre Erleichterung bestätigt nicht, dass die dauerhafte Vermittlung abgeschlossen ist. 1
Das Strafverfahren ist von der politischen Entscheidung der Gemeinde getrennt. Ein Richter in Bridgeview lehnte den Antrag des Staates ab, Malak wegen eines Waffendelikts in Untersuchungshaft zu nehmen; er wurde vor dem Prozess freigelassen. Die Freilassung ist kein Freispruch. Der Bericht nennt seine Entlassungsauflagen nicht; als nächsten Verhandlungstermin führt er eine Statusanhörung im November 2026 in Bridgeview an, ohne Tag oder Uhrzeit. 1
Auch ein Detail der Durchsuchung ist noch nicht geklärt. In früheren Berichten von CBS war von drei sichergestellten Schusswaffen die Rede, während der Bericht vom 26. Oktober zwei Handfeuerwaffen nennt. Der neuere Bericht erklärt nicht, ob diese Handfeuerwaffen Teil der früher genannten Gesamtzahl waren oder ob sich das Inventar geändert hat. Keine der beiden Zahlen lässt sich verantwortungsvoll als nunmehr endgültig feststehende Gesamtzahl darstellen. 2 1
Für den Gemeinderat ist der nächste Schritt weniger dramatisch als die Rettungsaktion, aber für die Bewohner folgenreich: zu entscheiden, ob überhaupt eine Verordnung erlassen werden soll, und anschließend festzulegen, was sie regeln und wie sie umgesetzt werden soll. Der von LoCoco angestellte Vergleich mit den Bestimmungen anderer Gemeinden ist der benannte Ausgangspunkt. Solange kein Vorschlag vorliegt, erklärt die Entdeckung von 76 Hunden, warum Lemont die Frage stellt – nicht, wie die Antwort lauten wird. 1
Wie ausgestrahlt 18 Zeilen
- Lemont is considering household animal limits after police found 76 dogs in one home.
- On October 26, we reported that 76 dogs had been removed from a condemned house and garage. Now, the village is weighing rules that could affect residents keeping animals at home, and the homeowner has been released pretrial.
- What would those rules change, and how would the village separate responsible care from dangerous overcrowding?
- Police found the dogs at Andrew Malak's property on McCarthy Road in Lemont. The search grew out of allegations involving firearms. Officers entered with a warrant on October 22, and the operation lasted upwards of nine hours.
- Seventy-six dogs brought the village's animal-keeping rules into focus. Police Chief Jason LoCoco says Lemont has no ordinance regulating how many animals residents can keep in a home. He's comparing other municipalities' policies before taking the issue to the village board.
- The village hasn't adopted a new limit. And the absence of a numerical cap doesn't settle whether animals were kept safely. Malak already faces multiple animal-cruelty counts and felony weapons charges arising from the investigation.
- LoCoco says, “We are definitely currently looking at whether there should be an ordinance.” He added, “It was never an issue until it became an issue.” He says an ordinance would be good for the neighborhood and the village.
- Neighbors still heard dogs at the condemned property over the weekend. That changes the impression that every animal had already left when the initial rescue ended. A rescue returned Sunday morning to collect more.
- Neighbor Myra Bertling said the barking overnight Saturday, October 24, came from animals “that had been left behind.” The Sunday pickup followed on October 25. Nobody has provided a complete account of when every dog left or where each one went.
- Prosecutors say Malak threatened to shoot a utility worker in July. His firearm owner's identification card was later revoked. Weeks later, a neighbor told police he'd threatened to kill her and her dogs.
- Those alleged threats prompted a detective to seek a firearm restraining order and a search warrant. Inside the house, officers encountered the dogs and unsafe housing. Prosecutors said ammonia levels were dangerously high. The threats remain allegations in an unresolved criminal case.
- Dirt covered floors and walls, and debris lay scattered inside. LoCoco called the living and housing conditions “a bit deplorable” and said they required intervention. The house was condemned.
- LoCoco also described the dogs as healthy and cared for. Shelter staff described many as undersocialized and needing individualized care. A dog can need help adapting to people even while appearing physically healthy, and safe housing remains a separate concern.
- Anti-Cruelty in Chicago had taken in 33 dogs by October 24. That places part of the group with a receiving organization. Staff still have to assess each dog's needs and provide suitable care. Permanent homes for all 76 haven't been confirmed.
- Malak, who's 58, says he was trying to save animals from being killed. He described an intended program connecting pregnant, abandoned dogs with people with disabilities or older communities. Bertling acknowledged that wish to prevent euthanasia, while welcoming the dogs' move toward safer surroundings.
- Police recovered two handguns, but the total number of firearms is unclear. Three firearms were initially counted. Nobody has clarified whether the two handguns were part of that group or whether the total has changed.
- A judge in Bridgeview denied the state's request to detain Malak on a gun charge, and he was released pretrial. His charges remain unresolved. His next proceeding is a status hearing in Bridgeview in November.
- Lemont's review hasn't produced a proposed number or explained how restrictions would work. LoCoco's next step is to compare other towns' rules for the village board. The board still has to decide whether to create a residential animal ordinance at all.
Quellen
23 Quellen12 Medien
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