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Wissenschaft · Wal-Kadaver in Malabar

Walüberreste am Malabar Beach an Land gezogen – doch die Sperrung zum Baden bleibt bestehen

Maschinen haben die verwesenden Walüberreste weiter den Strand hinaufgezogen, doch die Entsorgung ist unbestätigt und ein Zeitpunkt für die Wiedereröffnung wurde nicht bekannt gegeben.

Ausgestrahlt Verfasst 4 Min. Lesezeit17 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 6

1 Bericht13 Medien17 Quellen

Wenn die Walüberreste nicht mehr im Wasser sind, warum ist Malabar Beach dann noch geschlossen?

Denn einen verwesenden Kadaver den Strand hinaufzuziehen, ist nicht dasselbe, wie seine Beseitigung abzuschließen. Maschinen haben die Überreste weiter oben auf den Strand in Sydney gezogen, doch der Stadtrat von Randwick war noch dabei, Auftragnehmer für ihre Entsorgung zu organisieren. Der Einsatz ist von einer für Dienstagmorgen angekündigten Säuberung zu Arbeiten direkt am Strand übergegangen; eine abgeschlossene Entsorgung wurde jedoch nicht bestätigt. 1

Für Badegäste hat diese Unterscheidung unmittelbare Folgen. Malabar sollte für den Rest des Dienstags, des 27. Oktober, zum Baden geschlossen bleiben; die weiter gefasste Anweisung des Stadtrats lautete, den Strand bis auf Weiteres geschlossen zu halten. Keine der beiden Aussagen nennt einen Zeitpunkt für die Wiedereröffnung. Insbesondere ist «für den Rest des heutigen Tages» kein Versprechen, dass morgen früh wieder gebadet werden kann. 1

Die Rettungsschwimmer des Stadtrats haben den Strand geschlossen und den Bereich abgesperrt, um die Öffentlichkeit zu schützen.

Sprecher des Stadtrats von Randwick, zitiert von ABC News 1

Die Überreste waren am späten Montag, dem 26. Oktober, abgesperrt worden. Bis Dienstagmorgen trieben mindestens zwei große Stücke am Ufer. Es handelte sich um Teile desselben jungen Wals, nicht um Hinweise auf zwei Tiere. Ein Sprecher des Stadtrats sagte, starke Strömungen hätten den Kadaver von seiner früheren Position in der Lurline Bay nach Süden getragen. 1

Eine Vorsichtsmaßnahme, keine Hai-Sichtung

Rettungsschwimmer sperrten Malabar, weil die verwesenden Überreste Haie anlocken könnten. Im ersten Bericht wurde keine Hai-Sichtung in Malabar gemeldet, und auch in den verfügbaren späteren Berichten ist keine Sichtung belegt. Das beweist nicht, dass keine Haie da waren. Es bedeutet, dass der Grund für die Sperrung nicht zu der Behauptung aufgebauscht werden darf, Haie seien vor der Küste in großer Zahl gesehen worden. 1

Diese Unterscheidung ist wichtig, ohne die Warnung abzuschwächen. Eine vorsorgliche Sperrung ist auch ohne bestätigte Begegnung sinnvoll: Der Stadtrat hat eine mögliche Anlockungsgefahr festgestellt und das Baden eingeschränkt, während die Überreste beseitigt werden. Wer mit einem Handtuch ankommt, muss sich an der Sperrung orientieren – nicht daran, ob jemand einen Hai fotografiert hat.

Der Einwohner von Malabar, Mark Joseph, sagte ABC, er habe in seinen 40 Jahren in der Gegend noch nie erlebt, dass ein Wal an diesem Strand angespült wurde. «Mein Gedanke ist: Geht bloß nicht schwimmen», sagte er. Seine Erinnerung ist kein vollständiges historisches Verzeichnis von Walstrandungen, zeigt aber, wie ungewöhnlich das Ereignis an einem vertrauten Badeort wirkte. 1

Die bislang bestätigten Arbeiten sind klar umrissen: Maschinen haben die Überreste aus dem Wasser und weiter oben auf den Strand gezogen. Die späteren Absprachen mit Auftragnehmern betreffen die Entsorgung. Es gibt noch keine Bestätigung, dass die Überreste den Ort verlassen haben oder eine endgültige Entsorgungsmethode ausgewählt wurde. Die Säuberung als abgeschlossen zu bezeichnen, ginge über das tatsächlich Berichtete hinaus. 1

Warum die früheren Maßnahmen schwierig waren

Dieser Kadaver hatte bereits weiter nördlich gelegene Strände beeinträchtigt. Der junge Wal wurde am Donnerstag, dem 22. Oktober, in der Lurline Bay, nördlich von Maroubra Beach, an Land gespült. Der Stadtrat sperrte vorsorglich die Strände Maroubra und Coogee, und Mitarbeitende des Stadtrats sowie die indigene Rangergruppe Gamay Rangers rückten aus. Diese Sperrungen gehören zu einer früheren Phase des Vorfalls; sie belegen nicht, ob an einem der beiden Strände derzeit gebadet werden kann. 1

In früheren Berichten wurde das Tier als junger Buckelwal identifiziert. In der Lurline Bay erschwerten die fortgeschrittene Verwesung und die schwierige Lage die Bergung. Der leitende Gamay-Ranger Rob Cooley sprach sich zunächst dafür aus, der Natur ihren Lauf zu lassen, da Maschinen den Kadaver nur schwer erreichen konnten. Das Zugangsproblem erklärt, warum die Beseitigung der Überreste nicht einfach durch den Einsatz von Gerät zu erledigen war. 5 1

Am 23. Oktober setzten sich indigene Ranger dafür ein, den Kadaver aufs offene Meer hinauszuschleppen, statt ihn auf eine Deponie zu bringen. Sie bezeichneten dies als die respektvolle Option. Das war ein Vorschlag, keine Bestätigung, dass tatsächlich ein neuer Schleppvorgang stattfand. Auch die spätere Einbindung von Entsorgungsunternehmen in Malabar belegt nicht, dass eine Deponie ausgewählt wurde. Die bevorzugte Behandlung und die letztlich durchgeführte Behandlung bleiben zwei getrennte Fragen. 5 1

Auch die um eine Brustflosse gewickelte Leine hat eine Erklärung, die nicht mit einer Feststellung zur Todesursache des Wals verwechselt werden sollte. Cooley sagte ABC, sie stamme von einem früheren Versuch, den Kadaver aufs Meer hinauszubringen, nachdem er vor Sydneys nördlichen Stränden entdeckt worden war, noch bevor er die Lurline Bay erreichte. Die Leine allein belegt daher keine tödliche Verwicklung. Aus den verfügbaren Berichten geht keine Todesursache hervor. 1

In Malabar beantwortet die jüngste Entwicklung den ersten Teil der Frage zur Säuberung: Die Überreste wurden auf höher gelegenen Sand gezogen. Die nächsten wesentlichen Meilensteine sind eine bestätigte Entsorgung und eine ausdrückliche Mitteilung zur Wiedereröffnung. Bis dahin gilt: Ein laufender Einsatz ist kein abgeschlossener Einsatz – und ein Kadaver außerhalb des Wassers bedeutet nicht, dass der Strand zum Baden freigegeben ist. 1

Wie ausgestrahlt 12 Zeilen
  1. Machinery has hauled the decomposing whale remains out of the water at Malabar Beach. The remains are now higher on the sand, and swimmers are still barred from the beach. Council is arranging contractors to dispose of them.
  2. How far has the cleanup progressed, and when can swimmers return?
  3. Council staff had planned to remove the remains on Tuesday morning. Machinery has since moved them out of the water, while council arranges contractors for proper disposal. The work has reached the stage of moving the carcass onto higher sand.
  4. Lifeguards closed the beach because the decomposing carcass could attract sharks. Randwick Council says they also barricaded the area to keep people safe. The response restricts swimming at a familiar beach while crews deal with the remains.
  5. No shark sighting at Malabar has been reported. The council's concern is that the remains could draw sharks into the area. People coming to swim are facing a precautionary closure.
  6. Strong currents carried the juvenile whale south from Lurline Bay to Malabar. The animal was a humpback. Its earlier landing was just north of Maroubra Beach, along the same stretch of coastline where Coogee also faced a precautionary swimming closure.
  7. The carcass washed ashore at Lurline Bay on October 22. Council fenced off the remains at Malabar late on October 26. By the next morning, October 27, at least two large pieces of the same whale were floating against the shoreline.
  8. The Lurline Bay landing prompted council to close both Maroubra and Coogee beaches as a precaution that Thursday. Council staff and the Indigenous ranger group Gamay Rangers responded. The carcass was already badly decomposed, and its position made retrieval difficult.
  9. Senior Gamay ranger Rob Cooley initially favoured letting nature take its course because machinery couldn't readily reach the carcass. By October 23, Indigenous rangers were advocating towing it offshore rather than sending it to landfill. They described that as the respectful option.
  10. Malabar resident Mark Joseph said he'd never seen a whale wash up on that beach in his 40 years living there. His advice was direct. “My thoughts are, don't go swimming, that's for sure,” he said.
  11. The carcass also had rope around one pectoral fin. Cooley said it came from an earlier attempt to take the whale out to sea. That happened after it was found off Sydney's northern beaches, before it reached Lurline Bay.
  12. At Malabar, machinery has moved the remains onto higher sand, but completed disposal hasn't been confirmed. The beach stays closed to swimmers for the rest of October 27. Council's broader instruction is closed until further notice, with no reopening time announced.

Quellen

17 Quellen13 Medien1 Agenturtext

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