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Politik · Ausstieg aus der Kutschenbranche

New Yorks Ausstieg aus der Kutschenbranche stellt 180 Pferde und die Zukunft der Beschäftigten auf die Probe

Romanch’s Law sieht den 1. Juni 2028 als geplanten Endtermin vor. Das Handeln des Bürgermeisters ist weiterhin unbestätigt, und der Übergang muss noch für Beschäftigte und etwa 180 Pferde Ergebnisse liefern.

Ausgestrahlt Verfasst 5 Min. Lesezeit102 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 5

1 Bericht61 Medien102 Quellen1 Video

Etwa 180 Pferde werden ein neues Zuhause für ihren Ruhestand brauchen, wenn New York den Ausstieg aus der Kutschenbranche umsetzt. Das ist die Größenordnung der Aufgabe, die hinter dem Votum des Stadtrats steht, den Betrieb von Pferdekutschen zu beenden: Es geht nicht einfach darum, eine Attraktion von den Straßen zu nehmen, sondern auch darum, für die Tiere und die Menschen, deren Einkommen von ihnen abhängt, die Zeit danach zu regeln. Die Stadt plant, bei der Suche nach solchen Unterkünften und Beschäftigungsmöglichkeiten für Beschäftigte der Branche zu helfen. Dass eine der beiden Aufgaben bereits abgeschlossen ist, wurde bislang nicht belegt. 1

Der Stadtrat stimmte am 22. Oktober 2026 für Romanch’s Law und legte damit den 1. Juni 2028 als geplanten Endtermin für die mit dem Central Park verbundene Branche fest. Die Maßnahme betrifft Pferdekutschen in ganz New York City, nicht nur Fahrten im Park. Die Abstimmung endete laut zeitgenössischer Berichterstattung mit 40 Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. 3 2 11

Es ist ein entscheidender Schritt des Gesetzgebers, aber keine sofortige Einstellung des Betriebs. Mit Stand vom 26. Oktober war nicht bestätigt, dass der Bürgermeister das Gesetz unterzeichnet hatte. Bürgermeister Zohran Mamdani unterstützte den ausgehandelten Ausstieg, und es wurde erwartet, dass er das Gesetz unterzeichnen würde. Diese Erwartung darf jedoch nicht mit einem vollzogenen Inkrafttreten verwechselt werden. 94

Die wichtigsten Fakten

  1. 40–7Abstimmung des Stadtrats zur Genehmigung des Ausstiegs 411
  2. 1. Juni 2028Geplantes Ende des Betriebs von Pferdekutschen 3

Der Gesetzgebungsnachweis des Stadtrats verdeutlicht den Unterschied. Int 0943-2026 zur Untersagung von Pferdekutschen und zu einem Übergangsplan für die Branche weist den Status «Enacted (Mayor’s Desk for Signature)» aus. Die Felder für das Datum des Inkrafttretens und die Nummer des lokalen Gesetzes sind jedoch leer. Der Eintrag stützt die Aussage, dass der Stadtrat die Maßnahme verabschiedet hat; er belegt nicht, dass ein unterzeichnetes lokales Gesetz in Kraft getreten ist. 85

Stadtratsmitglied Christopher Marte brachte den Gesetzentwurf ein, und Stadtratspräsidentin Julie Menin unterstützte ihn. Ihr gesetzgeberischer Erfolg führt die Debatte in eine neue Phase. Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob der Stadtrat ein Ende der Fahrten beschließen wird, sondern ob die Stadt den versprochenen Übergang erfolgreich gestalten kann. 3

Ein Todesfall veränderte die Debatte

Die Maßnahme ist nach Romanch Mahajan benannt, einem 18-jährigen Touristen aus Indien, der starb, nachdem sich am 17. Juni 2026 im Central Park ein Kutschpferd losgerissen hatte. Sein Tod verlieh einer Kampagne neue Dringlichkeit, die bereits Einwände zum Tierschutz mit Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Fahrgästen und Öffentlichkeit verknüpft hatte. 97 98

Der genaue Ablauf ist in der verfügbaren Berichterstattung weiterhin ungeklärt. NHK zufolge wurde Mahajan aus der Kutsche geschleudert; andere Berichte schildern, er sei abgesprungen, als er seiner Mutter helfen wollte, nachdem sie gestürzt war. Der Vorfall mit der durchgehenden Kutsche und sein Tod sind belegt, doch eine Version als endgültig festzulegen, ginge über die Beweislage hinaus. Eine abschließende Feststellung des medizinischen Gutachters und ein abschließendes Ermittlungsergebnis, das die Verantwortung zuweist, lagen für diesen Bericht nicht vor. 1 83 99

Dieser Unterschied ist wichtig. Ein tödlicher Vorfall ist ein überzeugender Grund, die Sicherheit zu überprüfen. Für sich genommen ist er jedoch keine Feststellung strafrechtlicher Verantwortung eines einzelnen Kutschers.

Befürworter des Ausstiegs argumentieren, die Fahrten setzten Pferde, Fahrgäste und die Öffentlichkeit unzumutbaren Risiken aus. Gegner sehen darin den Verlust sowohl einer langjährigen New Yorker Tradition als auch einer Existenzgrundlage. Das sind unterschiedliche Arten von Argumenten, und durch die Abstimmung verschwindet das wirtschaftliche Argument nicht: Eine Stadt kann entscheiden, dass eine Branche enden soll, und muss den Menschen, die sie dadurch verdrängt, trotzdem ernsthafte Aufmerksamkeit widmen. 1 7

Den Versprechen muss noch Substanz folgen

Der erklärten Planung der Stadt zufolge sollen Kutscher und andere Beschäftigte der Branche Beschäftigungsmöglichkeiten erhalten, und für etwa 180 Pferde im Ruhestand sollen Unterkünfte gefunden werden. Die Zahl der Pferde beschreibt die berichtete Aufgabe, Unterkünfte für die Tiere zu finden; sie ist keine unabhängig überprüfte Zahl der derzeit zugelassenen Kutschpferde und erst recht keine Zahl bereits abgeschlossener Vermittlungen. 1

Für Beschäftigte ist Unterstützung bei der Arbeitssuche nicht dasselbe wie ein garantiertes Ersatzeinkommen. Konkrete bewilligte Mittel, Entschädigungssummen und garantierte Arbeitsplätze wurden in den geprüften Belegen nicht nachgewiesen. Bei den Pferden wurden weder abgeschlossene Vermittlungen noch umfassende, durchsetzbare Schutzmaßnahmen für den Ruhestand belegt. Auch genaue Zwischenziele für die Umsetzung sind weiterhin unbestätigt. 3 85

Das sind keine Nebenaspekte, um die man sich nach der letzten Fahrt kümmern kann. Sie sind der Kern des Übergangs. Eine Vermittlung muss zu einer Arbeit führen, auf die sich jemand verlassen kann; die Unterbringung eines Pferdes muss mehr bedeuten als ein Zielort am Umzugstag. Der lange Ausstiegszeitraum gibt der Stadt Zeit zur Vorbereitung. Ob sie diese Zeit gut nutzt, wird sich an Existenzen und dauerhafter Fürsorge messen lassen, nicht an Ankündigungen.

Auch die Aussagekraft der verfügbaren Zahlen zur Branchenbilanz ist begrenzt. Datierte Gesamtzahlen zu aktiven zugelassenen Kutschern, Kutschen und Kutschpferden wurden nicht belegt. Ebenso fehlen numerische Ergebnisse zu Inspektionen, Verstößen oder Durchsetzungsmaßnahmen, die eine Quantifizierung der Sicherheitsbilanz ermöglichen würden. Die dokumentierten Vorfälle verdienen Beachtung, ohne zu einer statistischen Darstellung aufgebauscht zu werden, die die Belege nicht hergeben. 12 13

Jahrelanger Druck ging dieser Abstimmung voraus

Bevor die Kampagne für den Ausstieg Romanch’s Law genannt wurde, trat sie unter dem Namen Ryder’s Law auf. Ryder war das Kutschpferd, dessen Zusammenbruch im August 2022 zum zentralen Bezugspunkt für Gegner der Branche wurde. Einige Monate später wurde es wegen seines schlechten Gesundheitszustands eingeschläfert, wie aus der Darstellung der Staatsanwaltschaft von Manhattan hervorgeht. 35 88

Am 15. November 2023 gab Bezirksstaatsanwalt Alvin Bragg bekannt, dass Anklage gegen Ryders Kutscher, den damals 55-jährigen Ian McKeever, erhoben worden war. Die Staatsanwaltschaft warf McKeever vor, das Pferd trotz erheblicher gesundheitlicher Probleme bis zum Zusammenbruch misshandelt zu haben, nachdem es an einem Tag mit 84 Grad gearbeitet hatte. Dabei handelt es sich um Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, nicht um eine Schuldfeststellung. Ein Bericht der Associated Press dokumentierte einen Strafprozess im Juli 2025; dessen Ausgang wurde in dieser Berichterstattung nicht festgestellt. 88 91

Frühere politische Vorschläge müssen außerdem von der jetzt verabschiedeten Maßnahme getrennt betrachtet werden. Im März 2023 unterstützte die New York City Bar Association einen Gesetzesentwurf, der den Betrieb von Pferdekutschen ab dem 1. Juni 2024 verboten und durch ein Programm für pferdelose Elektrokutschen ersetzt hätte. Das war ein vorgeschlagener Stichtag und kein Beleg dafür, dass 2024 ein Verbot in Kraft trat. Die verfügbaren Belege zeigen auch nicht, dass die aktuelle Maßnahme denselben Ersatz durch Elektrokutschen vorsieht. 87 85

Der damalige Bürgermeister Eric Adams hatte am 17. September 2025 einen weiteren Schritt unternommen: Er forderte ein Ende der Pferdekutschen im Central Park und unterzeichnete eine Verfügung zur Stärkung der Aufsicht und Durchsetzung, während die Behörden auf ein späteres Verbot durch den Stadtrat vorbereitet werden sollten. Diese Exekutivmaßnahme bereitete eine gesetzgeberische Entscheidung vor; sie war nicht das Verbot selbst. 18

Der Stadtrat hat diese Entscheidung nun getroffen. Der nächste unmittelbar offene Schritt ist das Handeln des Bürgermeisters. Danach folgt die schwierigere Prüfung: Die Unterstützung bei der Arbeitssuche muss zu verlässlicher Beschäftigung führen und die Versprechen zum Ruhestand müssen vor dem geplanten Stichtag am 1. Juni 2028 sichere, dauerhafte Unterkünfte schaffen. Das Ende der Fahrten ist ein Termin. Den Übergang abzuschließen, ist eine Verpflichtung. 94 3 1

Wie ausgestrahlt 17 Zeilen
  1. A runaway carriage killed an eighteen-year-old tourist in Central Park. Now the City Council has voted to end horse-drawn carriage operations, setting a June first, twenty twenty-eight deadline. The transition reaches industry workers and about one hundred eighty horses.
  2. Workers still need to know what will replace their incomes, and who will provide lasting homes for the horses.
  3. Forty Council members supported the measure on October twenty-second, twenty twenty-six. Seven opposed it, and two abstained. That vote approved a phased end to the industry, giving the city time to prepare for the final rides.
  4. The measure is called Romanch's Law. It would prohibit horse-drawn cabs and require an industry transition plan. Its reach extends across New York City, including the carriage rides associated with Central Park.
  5. Council Member Christopher Marte sponsored the bill, and Council Speaker Julie Menin backed it. Mayor Zohran Mamdani supported the negotiated phaseout and was expected to sign. His approval is the immediate next step.
  6. As of October twenty-sixth, a completed mayoral signature hasn't been confirmed. The Council has passed the bill, but the mayoral step is still pending. June first, twenty twenty-eight is the planned phaseout date.
  7. Romanch Mahajan was eighteen and visiting from India when the runaway-carriage incident took his life on June seventeenth, twenty twenty-six. His death gave fresh urgency to a campaign that had already joined concerns about passenger safety with objections to the treatment of working horses.
  8. It's still unclear whether Mahajan was thrown from the carriage or jumped while trying to help his mother after she fell. The runaway incident and his death drove demands to end the rides.
  9. Supporters argue that horse-drawn carriages expose animals, passengers and the public to unacceptable risks. Opponents say the phaseout would erase a longstanding New York tradition and take away livelihoods. For drivers and other workers, losing the rides means losing the work attached to them.
  10. The city plans to help find homes for about one hundred eighty retiring horses. That puts long-term care at the center of the phaseout. The task is to arrange places where those horses can live after their working lives end.
  11. The city also plans to help drivers and other industry workers find employment. Workers still need details about dependable replacement work and financial support. The transition commitments don't yet tell them how much income assistance they can count on, or which jobs will be available.
  12. A carriage horse named Ryder collapsed in August twenty twenty-two. He was euthanized several months later because of his poor medical condition. The phaseout campaign previously used the name Ryder's Law before the measure became Romanch's Law.
  13. Ryder's collapse also led to criminal charges. On November fifteenth, twenty twenty-three, Manhattan District Attorney Alvin Bragg accused driver Ian McKeever, then fifty-five, of abusing the horse to the point of collapse despite significant health problems.
  14. Prosecutors said Ryder had worked on an eighty-four-degree day before collapsing. McKeever faced a criminal trial in July twenty twenty-five. The outcome isn't clear, so those accusations remain allegations rather than a finding of guilt.
  15. An earlier proposal would have ended horse-drawn carriage operations beginning June first, twenty twenty-four, and replaced them with horseless electric carriages. The New York City Bar Association backed that proposal in March twenty twenty-three. The twenty twenty-four date belonged to that earlier proposal.
  16. Then-Mayor Eric Adams called for ending Central Park's horse-drawn carriages in September twenty twenty-five. He signed an executive order strengthening oversight and enforcement, while directing agencies to prepare for an eventual Council ban.
  17. The Council has now approved a phaseout, but the current plan doesn't promise the electric-carriage program from the earlier proposal. Mayor Mamdani's action comes next. After that, workers need employment assistance that produces dependable work, and the horses need lasting homes before the planned June first, twenty twenty-eight endpoint.

Quellen

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