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Katastrophen · Schneerettung in Dolpa

Sechs indische Touristen im Schnee in Dolpa eingeschlossen, Rettungskräfte versuchen, Kontakt aufzunehmen

Lokale Berichte verorten die vom Schnee eingeschlossene Gruppe in Danigad und grenzen damit das Suchgebiet ein. Direkter Kontakt, der Zustand der Gruppe und eine abgeschlossene Evakuierung sind jedoch weiterhin unbestätigt.

Verfasst 4 Min. Lesezeit · 23 Quellen

Video in der Originalsprache

Aus dem englischen Original übersetzt.

In den Gebirgspässen, wo die Behörden mit der Suche nach sechs indischen Touristen im nepalesischen Distrikt Dolpa begonnen haben, gibt es keinen Mobilfunkempfang. Wegen der Kommunikationslücke fehlen den Rettungskräften grundlegende Informationen: Wo hält sich die Gruppe auf, ist jemand verletzt und wie kommt sie mit dem Schnee zurecht?⁠1

Ein gemeldeter Aufenthaltsort in Danigad bietet nun ein konkreteres Ziel. The Kathmandu Post und Nepal Daily verorten die sechs dort, in Ward 8 der Landgemeinde Shey-Phoksundo, und berichten von Vorbereitungen für eine Rettung mit einem Armeehubschrauber. Keine der beiden Darstellungen belegt jedoch, dass die Rettungskräfte alle sechs erreicht oder in Sicherheit gebracht haben.⁠13⁠15

Die Gruppe besteht aus vier Männern und zwei Frauen. Dolpas Chief District Officer Junu Hamal sagte, sie seien auf dem Rückweg von Dho zum Phoksundo-See eingeschlossen worden. Ein Team der nepalesischen Armee wurde entsandt, um sie zu finden und bei der Rettung zu helfen; heftiger Schneefall und ungünstiges Bergwetter erschweren den Zugang.⁠1

Ein Aufenthaltsort, noch keine Rettung

Das anfängliche Suchgebiet umfasste den Numla-Pass und den Bagla-Pass zwischen Ward 4 und Ward 8 der Landgemeinde Shey-Phoksundo. Danigad grenzt diese weit gefasste Beschreibung auf einen benannten Ort ein und könnte damit ein wichtiger Schritt für die Suche sein. Die verfügbaren Berichte erklären jedoch nicht, wie dieser Ort verifiziert wurde, und belegen keinen direkten Kontakt zu allen Gruppenmitgliedern.⁠1⁠13⁠15

Nepal Daily führt seine Informationen zu Danigad auf eine dringende Mitteilung des Distriktverwaltungsbüros zurück. Die zugrunde liegende Mitteilung lag nicht zur Überprüfung vor; auch eine direkte Einsatzmeldung, die den Kontakt am Ort bestätigt, war nicht verfügbar. Der Aufenthaltsort sollte daher als gemeldete offizielle Information behandelt werden, nicht als Beleg dafür, dass die Suche die Touristen erreicht hat.⁠15

Die erste Darstellung von Dolpas stellvertretendem Polizeipräsidenten Anil Raj Giri ließ die Unsicherheit ausdrücklich erkennen: «Nach den neuesten Informationen sind sechs indische Touristen nicht erreichbar.» Er sagte, die Behörden hätten die zuständige Stelle gebeten, einen Hubschrauber für Such- und Rettungsmaßnahmen zu organisieren.⁠1

Spätere lokale Berichte schildern Fortschritte über diese Anfrage hinaus. The Kathmandu Post schreibt, ein Armeehubschrauber «wird entsandt», während Nepal Daily von Rettungsvorbereitungen berichtet. Das sind Schritte hin zu einer Evakuierung, aber keine Bestätigung, dass ein Flugzeug gestartet oder angekommen ist oder die Gruppe aufgenommen hat. In diesen Berichten ist keine abgeschlossene Evakuierung verifiziert.⁠13⁠15

Die Chronologie bleibt lückenhaft. Nepal Daily zufolge ging die Meldung über die Einschließung bei der Verwaltung am Kartik 14 ein; am Kartik 15, 2083, liefen die Vorbereitungen für den Hubschraubereinsatz. Diese Daten beziehen sich auf die Meldung und die Reaktion – nicht darauf, wann die Touristen erstmals eingeschlossen wurden. Auch die Veröffentlichungsdaten vom 1. November anderer Berichte belegen nicht, wann der Kontakt abbrach oder wie lange die Gruppe den Wetterbedingungen zu diesem Zeitpunkt bereits ausgesetzt war.⁠15⁠1⁠3

Schnee versperrt den Zugang, Funkstille verhindert Informationen

In den Gebirgspässen zwischen Ward 4 und Ward 8 gibt es keinen Mobilfunkempfang. Daher ist es schwierig, Informationen über den Aufenthaltsort und den aktuellen Zustand der Touristen zu erhalten.

Dhawa Samduk Gurung 1

Gurung, der Vorsitzende der Landgemeinde Shey-Phoksundo, beschreibt ein Problem, das das schwierige Gelände noch verschärft. Ein unbeantworteter Anruf kann den Behörden nicht verraten, ob jemand unterwegs ist, Schutz sucht oder medizinische Hilfe benötigt, wenn kein Netz das Gespräch übertragen kann. Schweigen ist eine Wissenslücke, keine Diagnose.

Dieselbe Vorsicht gilt für die Bezeichnung «vermisst». Die Polizei hat gemeldet, dass die Touristen nicht erreichbar sind, und örtliche Berichte beschreiben sie als in Danigad vom Schnee eingeschlossen. Diese Angaben können nebeneinander bestehen, solange der direkte Kontakt nicht bestätigt ist. Sie belegen weder Verletzungen noch Todesfälle; eine verifizierte Einschätzung des Gesundheitszustands der Gruppe liegt nicht vor.⁠1⁠13⁠15

Hamal sagte außerdem, Anwohner hätten die Touristen vor ihrer Weiterreise vor schwierigem Wetter und den Bedingungen im Gebirge gewarnt. Dies ist die Darstellung des Distriktbeamten zu den Warnungen vor der Einschließung durch den Schnee, keine vollständige Rekonstruktion der Entscheidungen der Gruppe. Die unmittelbaren Fragen zu ihrem Zustand und dazu, was die Rettungskräfte bei ihrem Eintreffen vorfinden werden, bleiben offen.⁠1

Starker Schneefall und ungünstige Wetterbedingungen behindern den Einsatz, doch die Berichte nennen weder eine verifizierte Schneehöhe noch die Größe des Rettungsteams oder einen Zeitplan für die Evakuierung. Der Einsatz der Armee ist eine wichtige Zusage zum Einsatz von Personal; er belegt nicht, dass der Weg zu den Touristen freigeräumt wurde.⁠1⁠3

Die Distriktverwaltung hat Besucher aufgefordert, gefährliche Gebiete zu meiden und sich an sicheren Orten aufzuhalten. In der zugehörigen Statistik für Upper Dolpa werden 244 Touristen aufgeführt: 149 nepalesische Staatsangehörige, 44 aus Mitgliedstaaten der Südasiatischen Vereinigung für regionale Zusammenarbeit und 51 aus anderen Ländern. Der Berichtszeitraum ist nicht angegeben. Diese Zahlen beziehen sich auf Besucher, nicht auf weitere Vermisste.⁠1

Eine gesonderte Gesamtzahl von 4,882 Besuchen am Phoksundo-See in den ersten 11 Monaten des nepalesischen Haushaltsjahres 2082/83 ist ein historischer Wert und keine Zahl der Menschen, die sich derzeit auf den Wegen befinden. Keine der beiden Statistiken rechtfertigt es, den Fall über die sechs identifizierten Personen hinaus auszuweiten.⁠1

Danigad gibt dem Einsatz ein gemeldetes Ziel. Entscheidend wird die Bestätigung sein, dass die Rettungskräfte alle sechs erreicht, ihren Zustand überprüft und sie evakuiert haben. Bis dahin sind ein kleineres Suchgebiet und die Vorbereitungen für einen Hubschraubereinsatz Fortschritte auf dem Weg in Sicherheit – aber noch keine Sicherheit.

Quellen23

Von den hier zitierten Quellen veröffentlichte Hamro Patro zuerst, 6 Stunden vor der Ausstrahlung dieses Berichts. 14 weitere Medien folgten.

1 älterer Beitrag als Hintergrund gelesen.7 Medien ohne Datumsangabe:Annapurna Postkathmandupost.comNepal Dailynepalviews.comNews Dainikperspectify.com

Alle Quellen nach Medium

23 Quellen aus 23 Medien· Meistzitierte zuerst

Wie ausgestrahlt
  1. Heavy snow has stranded six Indian tourists in Nepal’s mountains.
  2. A Nepal Army team has been deployed, but deep snow and unavailable mobile service are hampering the search. Rescuers need to turn a reported location at Danigad into direct contact and an evacuation.
  3. The group includes four men and two women. Police say they remain out of contact. They were travelling from Dho toward Phoksundo Lake when heavy snowfall caught them on their return journey.
  4. Danigad is reportedly where the six are stranded, giving the search a more specific target. The initial search area covered two mountain passes. The narrower location could help rescuers, but direct contact with all six still hasn't been confirmed.
  5. Officials initially placed the search around Numla Pass and Bagla Pass, in the mountains of Dolpa. The tourists were heading toward Shey-Phoksundo Lake. Those pass areas were the starting point for efforts to find the group after contact was lost.
  6. Dolpa Chief District Officer Junu Hamal says residents warned the tourists about difficult weather and mountain conditions before they continued. She says they became stranded while returning from Dho toward the lake. Snow is now obstructing the effort to reach them.
  7. Police official Anil Raj Giri says authorities asked an agency to arrange a search-and-rescue helicopter. Municipal chairman Dhawa Samduk Gurung describes another obstacle. Mobile communication is unavailable in the mountain passes, leaving officials struggling to learn where the tourists are.
  8. The communications gap also makes it difficult to assess how the group is coping. A phone that doesn't answer tells rescuers little about whether someone is moving or sheltering. Gurung says the coverage gap affects information about both their whereabouts and condition.
  9. Rescuers face two barriers at once. Thick snow and adverse mountain weather make access difficult, while the lack of mobile service cuts off routine information from the people they're trying to reach.
  10. The Army has deployed a team to locate the tourists and help rescue them. Helicopter arrangements have also progressed beyond the initial request in descriptions of the response. But officials haven't confirmed a departure, an arrival at the group or a completed evacuation.
  11. The administration received a report of the stranding before helicopter arrangements were underway. Those administrative dates describe the response. They don't tell us how long the tourists had already been in the snow when officials learned they needed help.
  12. The district administration is urging tourists to avoid risky areas and stay in safe locations during the adverse weather. Phoksundo Lake draws visitors into this mountain region, and the administration has also published a wider Upper Dolpa visitor tally.
  13. The tally records 149 Nepali nationals, 44 visitors from South Asian regional association countries, and 51 from other foreign countries. That adds up to 244 visitors. The administration hasn't specified the counting period; six people are the subjects of this search.
  14. A separate historical total records 4,882 visits to Phoksundo Lake during the first eleven months of Nepal’s fiscal year 2082/83. That figure describes past visits and doesn't measure how many people are currently on the trails.
  15. Danigad gives the rescue effort a reported destination. Officials still need to confirm reaching all six tourists, assess their condition and bring them to safety.

Übersetzung aktualisiert:

Kürzlich ausgestrahlt