Katastrophen · Überschwemmungen im Süden Utahs
Der Regen im Süden Utahs ließ nach. Die Hochwassergefahr nicht.
Eine Warnung vom 22. Oktober dokumentierte weit verbreitete Überschwemmungen in Teilen von drei Countys. Der starke Regen ließ später nach, doch neuere Flusspegel und die Sicherheit von Querungen im Hinterland sind weiterhin unbestätigt.
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Der starke Regen über dem Süden Utahs hatte bis zum späten Donnerstagabend größtenteils aufgehört. Die Hochwassergefahr nicht. Wasser, das bereits durch die Gewässer der Region floss, hielt Hochwasserwarnungen dort aufrecht, wo die Pegel weiterhin erhöht waren – eine bedeutsame Diskrepanz zwischen besserem Wetter und sicherem Reisen. 5
Am Donnerstag, dem 22. Oktober, hatte der National Weather Service in Salt Lake City zuvor eine Hochwasserwarnung für San Juan County, den Südwesten von Garfield County und Kane County aktualisiert. Kurz vor Mittag kam es bereits zu weit verbreiteten Überschwemmungen, und Hochwasser drohte, unbefestigte Straßen im Hinterland unpassierbar zu machen. Als Frist für die Warnung war Freitag, der 23. Oktober 2026, um 12:15 Uhr Mountain Daylight Time angegeben. Eine anschließende Aufhebung, Verlängerung oder Ersetzung wurde nicht unabhängig bestätigt. 1
Für alle, die eine Flussquerung oder einen Ausflug ins Canyon-Gebiet erwägen, ist diese Unterscheidung wichtig: Weder ein nachlassender Wolkenbruch noch das planmäßige Ende einer Warnung belegt, dass eine Route sicher ist. Entscheidend ist, was das Wasser an der Querungsstelle tut – nicht einfach, was der Himmel darüber macht.
Am 22. Oktober berichteten wir über unmittelbare Evakuierungsanordnungen für Häuser entlang des Gould Wash und im WillowWind RV Park in Hurricane. Dieser umfassendere Bericht für die Region betrifft eine separate Warnung für drei Countys und die Gefahren für Gewässer und den Zugang zum Hinterland. Die spätere Wetterentwicklung bestand darin, dass der starke Regen größtenteils aufgehört hatte, während erhöhte Abflüsse die Hochwasserwarnungen weiter aufrechterhielten. 5
Zwei Flüsse, zwei unterschiedliche Zeitpunkte
Der Escalante River nahe Escalante erreichte in der Stunde vor dem Warnungsupdate am Donnerstag 1,660 Kubikfuß pro Sekunde. Der Wetterdienst bezeichnete dies als neuen Höchststand für dieses Regenereignis. Das ist nicht dasselbe wie ein Allzeitrekord des Flusses, und der Messwert vom 22. Oktober sollte nicht als aktueller Abfluss am 23. Oktober verstanden werden. 1
Der gemeldete Höchststand des Paria River wurde früher erreicht: 2,500 Kubikfuß pro Sekunde am Mittwochabend, dem 21. Oktober. Bis zum Update am Donnerstag war sein Abfluss zurückgegangen, blieb aber hoch und schnell; weitere Anstiege galten weiterhin als wahrscheinlich. Die Zahlen für die beiden Flüsse beziehen sich auf unterschiedliche Zeitpunkte und sind keine gleichzeitige Momentaufnahme der Verhältnisse im Süden Utahs. 1
Der Rückgang des Paria ist der deutlichste Hinweis darauf, dass ein sinkender Messwert nicht als Entwarnung verstanden werden darf. Das Wasser kann niedriger stehen als zum Höchststand und dennoch gefährlich sein. Kubikfuß pro Sekunde misst das Volumen, das jede Sekunde an einem Punkt vorbeifließt; die Angabe verrät einem Autofahrer nicht, wie tief das Wasser über einer bestimmten Straße ist oder ob eine Querung sicher möglich ist.
Für diesen Bericht wurden keine neueren Zahlenmessungen für einen der beiden Flüsse unabhängig bestätigt. Auch eine konkrete Straßensperrung, ein Rettungseinsatz oder eine Zahl von Verletzten in diesem Warngebiet wurde nicht bestätigt. Diese Lücken begrenzen die Aussagen zu einzelnen Routen und Auswirkungen; sie belegen nicht, dass es keine Auswirkungen gab.
Die Warnung galt nicht nur für Flussufer
Das Update des Wetterdienstes vom Donnerstag um 12:07 Uhr enthielt eine Beobachtung von 11:54 Uhr: Weit verbreitete Überschwemmungen waren bereits im Gange. Im Warngebiet waren zwischen 1 und 3.5 Zoll Regen gefallen; zum Zeitpunkt der Ausgabe waren weitere 0.5 bis 1.5 Zoll möglich. Die erste Spanne bezeichnete den gemeldeten Niederschlag, die zweite eine Vorhersage und keine später gemessene Gesamtmenge. Keine der beiden Spannen beschrieb eine einheitliche Menge an jedem Ort. 1
Es wurde erwartet, dass die hohen Abflüsse in den Gewässern des Warngebiets, darunter im Glen Canyon National Recreation Area, anhalten würden. Zu den Gefahrenbereichen zählten normalerweise trockene Washes, Slot Canyons, Flüsse, Bäche sowie tiefliegendes oder überschwemmungsgefährdetes Gelände. Dabei handelte es sich um Beschreibungen gefährdeten Geländes, nicht um eine Bestätigung, dass jeder Canyon, Wash oder jede Straße überflutet war. 1
Am Donnerstag um 22:40 Uhr meldete der Wetterdienst, dass der starke Regen über dem Süden Utahs größtenteils aufgehört hatte, die Hochwasserwarnungen in Gebieten mit erhöhten Abflüssen jedoch weiterhin galten. Der Schwerpunkt hatte sich von anhaltenden Wolkenbrüchen auf Wasser verlagert, das sich bereits im Einzugsgebiet befand. Aus dieser späteren Einschätzung ging nicht hervor, dass diese Warnung für die drei Countys aufgehoben worden war oder dass der Zugang zum Hinterland wieder geöffnet war. 5
Auch die ausdrücklich angegebene Frist der Warnung am Freitag – 12:15 Uhr MDT oder 18:15 UTC – muss von einem bestätigten aktuellen Status getrennt betrachtet werden. Veröffentlichte Wiedergaben enthalten widersprüchliche Zeitangaben. Der angegebene Warnzeitraum ist in der ursprünglichen Meldung klar, belegt aber nicht, dass es zwischenzeitlich keine Änderung gab. 1 2 4
Bei überfluteten Straßen umkehren, nicht durchfahren.
Die Warnung besagte außerdem, dass sich die meisten Todesfälle durch Hochwasser in Fahrzeugen ereignen, und wies die Menschen an, nicht auf überfluteten Straßen zu fahren. Der Sicherheitshinweis umfasste auch, sich von gefährlichem Wasser an Flussufern und Durchlässen fernzuhalten. 2
Die praktische Schlussfolgerung ist einfach: Ein sinkender Flusspegel bedeutet nicht unbedingt, dass der Fluss sicher ist, und das planmäßige Ende einer Warnung ist keine Straßenkontrolle. Solange die Bedingungen an einzelnen Furten nicht geklärt sind, bietet das Nachlassen des starken Regens keine verlässliche Grundlage dafür, in Hochwasser zu fahren.
Wie ausgestrahlt 13 Zeilen
- Heavy rain mostly ended, but swollen rivers kept flood warnings in place.
- On October 22, we reported evacuation orders along Gould Wash and at WillowWind RV Park in Hurricane. Across the wider region, high water threatens backcountry access. Whether crossings become safe by the warning's deadline is still unresolved.
- Three counties were covered by the updated warning: San Juan, southwestern Garfield, and Kane. High flows were expected across the warned area's waterways, including Glen Canyon National Recreation Area. That put river crossings and backcountry travel at risk.
- Widespread flooding was already happening when the warning was updated Thursday, October 22. The observation came shortly before noon. Normally dry washes, slot canyons, creeks and low-lying ground were among the places threatened by high water.
- The Escalante River near Escalante reached 1,660 cubic feet per second during the hour before Thursday's update. That was its highest flow of this rain event. Cubic feet per second measures how much water passes a point each second.
- That measurement describes Thursday's river conditions. An all-time record would require a separate historical comparison. And a flow reading can't tell a driver how deep the water is over a particular road.
- The Paria River had already peaked at 2,500 cubic feet per second on Wednesday evening, October 21. By Thursday's update, it had fallen but remained high and swift. Further rises were still likely, so a lower reading offered no assurance of a safe crossing.
- High water could make backcountry roads impassable. The danger extended to places where water collects or moves through narrow terrain. Anyone approaching a wash or canyon could encounter hazardous water even as the heaviest rainfall eased.
- The warned area had received 1 to 3.5 inches of rain by Thursday's update. Another 0.5 to 1.5 inches was possible then. Rainfall varied across the area, and that additional amount was still a forecast.
- The warning was updated at 12:07 p.m. Thursday. It set a deadline of 12:15 p.m. Mountain Daylight Time on Friday, October 23. But later that Thursday, the weather changed while the floodwater remained a concern.
- Heavy rain had mostly ended over southern Utah by late Thursday night. Flood warnings remained where flows were elevated. Water already moving through the drainage network kept the threat going after the downpours eased.
- We don't know whether the three-county warning's Friday deadline was later changed. Newer river levels and the condition of individual crossings are still unresolved. A scheduled warning end alone can't tell someone that a backcountry route is safe.
- Most flood deaths occur in vehicles. Turn around when you encounter a flooded road, and stay out of floodwater. Keep away from dangerous water at river banks and culverts. A falling river can still carry high, swift water through a crossing.
Quellen
37 Quellen15 Medien
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Übersetzung aktualisiert:
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- r1Erstmals veröffentlicht.
