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Wissenschaft · River Torrens

Vermutlich Koi im Torrens rücken die Erholung der heimischen Tierwelt in den Fokus

Nach Sichtungen vermutlich von Koi werden in Dernancourt Netze in Adelaides Fluss eingesetzt. Eine bereits bestehende Goldfischpopulation zeigt, warum ein frühzeitiges Abfangen wichtig ist.

Ausgestrahlt Verfasst 4 Min. Lesezeit15 QuellenHeyDay News Desk · About usWatch report

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ThemenverlaufTag 1

1 Bericht9 Medien15 Quellen

Für Menschen, die daran arbeiten, die heimische Tierwelt am River Torrens in Adelaide wieder anzusiedeln, ist ein unerwünschter Aquarienfisch nicht einfach nur das ausrangierte Haustier eines anderen. Er kann zu einem weiteren Konkurrenten für die Tiere werden, die sie zu schützen versuchen. Das ist die Sorge hinter dem Versuch, farbenprächtige Fische zu fangen, bei denen es sich vermutlich um Koi handelt, nachdem sie an zwei Abschnitten des Flusses gesichtet wurden. 1

In der Woche vor dem Bericht von ABC News vom 27. Oktober wurden zwischen dem St Peters Weir und der Hackney Bridge in der Nähe von Hackney mehr als ein Dutzend Fische gesichtet. Zu der Gruppe gehörten leuchtend orangefarbene, schwarze und mehrfarbige Fische. Weiter flussaufwärts in Dernancourt wurde eine kleinere Zahl gemeldet; dort werden Netze eingesetzt, um sie zu fangen. 1

Das sind Sichtungen, keine Zählung. Die Identifizierung ist vorläufig: Eine Bestätigung anhand eines Fangs oder ein Untersuchungsergebnis liegt nicht vor. Auch wurde keine Fangzahl bekannt gegeben. Dass Netze im Wasser sind, bedeutet, dass ein Fangversuch läuft, nicht, dass einer der beiden Flussabschnitte von den Fischen befreit wurde. 1

Stuart Collard von Green Adelaide, der für die Umwelt am Torrens zuständigen Behörde, sagte ABC, die Konzentration sei ungewöhnlich.

Wir haben weder solche Zahlen noch überhaupt viele Nachweise von Koi im Fluss gesehen.

Stuart Collard, Green Adelaide 1

Green Adelaide vermutet, dass Mitglieder der Öffentlichkeit die Fische ausgesetzt haben. Diese Erklärung ist nicht bestätigt worden, und niemand, der dafür verantwortlich ist, wurde identifiziert. Die ungewöhnliche Gruppe ist ein Grund, Nachforschungen anzustellen und frühzeitig zu handeln; sie beweist weder, wer die Fische dort ausgesetzt hat, noch überhaupt, wie sie in den Fluss gelangt sind. 1

Eine Warnung, die längst im Wasser ist

Die deutlichste lokale Warnung geht von Goldfischen aus. Green Adelaide fängt sie regelmäßig bei Flussuntersuchungen, und Collard zufolge gibt es vermutlich eine sich selbst erhaltende Population im Torrens. „Die Menschen setzen sie tatsächlich aus, und wir gehen davon aus, dass es im Fluss eine sich selbst erhaltende Population gibt“, sagte er ABC. „Diese Arten gehören nicht an diesen Ort.“ 1

Diese Vorgeschichte erklärt die Dringlichkeit, klärt aber nicht den Status der neu gesichteten Fische. Eine etablierte Goldfischpopulation zeigt, dass Aquarienfische in diesem Gewässer überleben können. Sie zeigt nicht, dass sich die vermutlich als Koi identifizierten Fische fortgepflanzt oder bereits eine dauerhafte Population gebildet haben.

Collard beschrieb zwei Arten, wie Koi den Fluss belasten können. Wie Europäische Karpfen konkurrieren sie mit heimischen Fischen um Nahrung. Als Bodenfresser wirbeln sie außerdem Sedimente auf und stören Pflanzen auf dem Flussbett, wodurch das Pflanzenwachstum beeinträchtigt wird. Dies sind die ökologischen Risiken, die der Reaktion zugrunde liegen – keine Schäden, die dieser bestimmten Fischgruppe zugeschrieben und gemessen wurden. 1

James Johnston vom Invasive Species Council zeigte sich angesichts der Sichtungen enttäuscht, da viel Geld und Mühe investiert werden, um heimischen Fischen, Rakali und anderen Wildtieren bessere Lebensbedingungen zu verschaffen. Es geht darum, diese Erholungsarbeit vor einem weiteren vermeidbaren Belastungsfaktor zu schützen, nicht darum, einen bereits festgestellten ökologischen Verlust zu verkünden. 1

Die Ziele für den Fluss umfassen auch Schnabeltiere. Die Regierung von South Australia kündigte im August zusätzliche A$4 Millionen an, um ihre Rückkehr in den Torrens zu unterstützen; dort wurden sie zuletzt in den 1880er-Jahren registriert. Collard sagte, der Fluss sei fast wieder in einem Zustand, in dem er sie dauerhaft beherbergen könne; die wiederangesiedelten Tiere kämen wahrscheinlich aus Victoria. Das ist weiterhin ein Ziel der Renaturierung und keine bereits vollzogene Rückkehr. 1

Die Vorschrift und der Vorbehalt zur Strafe

Wer Koi in South Australia halten möchte, benötigt eine Genehmigung des Ministers für Primärindustrien, da sie als schädliche Art eingestuft sind. ABC berichtet außerdem, dass es illegal ist, Koi, Goldfische oder andere nicht heimische Fische in die Flüsse des Bundesstaates auszusetzen. Der Besitz mit Genehmigung und das Aussetzen in einem Gewässer sind verschiedene Dinge: Die Erlaubnis, einen Fisch zu halten, ist keine Erlaubnis, ihn auszusetzen. 1

Bei der weithin verbreiteten Angabe zur Geldstrafe ist mehr Genauigkeit geboten. ABC warnt, dass das Aussetzen dieser Fische eine Strafe von bis zu A$120,000 nach sich ziehen könnte. Der hier belegte ursprüngliche Gesetzestext ist jedoch Abschnitt 78(1) des Fisheries Management Act in der 2007 verabschiedeten Fassung. Er legte Höchststrafen von A$120,000 für natürliche Personen und A$250,000 für Unternehmen fest, wenn ohne Genehmigung mit schädlichen Wasserarten umgegangen wurde oder solche Arten besessen oder kontrolliert wurden. Diese historische Bestimmung belegt nicht die derzeitige Höchststrafe im Oktober 2026 für das Aussetzen jeder Art nicht heimischer Fische. 1 2

Die praktische Anweisung ist weniger kompliziert als die Frage nach der Strafe. Das Ministerium für Primärindustrien von South Australia, PIRSA, weist Aquarienbesitzer an: „Setzen Sie unerwünschte Aquarienfische niemals in Gewässer aus und entsorgen Sie sie dort nicht …“ Ein unerwünschtes Haustier darf nicht zur Verantwortung des Flusses werden. 3

Bekannt

  • Bei Hackney und in Dernancourt wurden vermutlich Koi gesichtet; in Dernancourt werden Netze eingesetzt, um sie zu fangen. 1

Unbekannt

  • Eine bestätigte Identifizierung, eine Fangzahl oder ein Ergebnis, das die Beseitigung der Fische belegt, liegt nicht vor. Auch ist ungeklärt, ob sich die Fische fortgepflanzt haben und wie viele noch vorhanden sind.

Als Nächstes

  • Es gilt, auf Fangmeldungen, eine durch Untersuchung bestätigte Artbestimmung und weitere Sichtungen an einem der beiden Abschnitte zu achten.

Collards Priorität ist es, invasive Fische frühzeitig zu fangen, bevor sie sich ausbreiten und weitere Bereiche des Flusses besiedeln. Daran sollte der Erfolg dieser Reaktion gemessen werden: nicht daran, ob die farbenprächtigen Fische kurzzeitig aus dem Blickfeld verschwinden, sondern daran, ob sie abgefangen werden können, bevor sich eine weitere dauerhafte Population etabliert. 1

Wie ausgestrahlt 17 Zeilen
  1. Bright orange, black and multicoloured fish have appeared in the River Torrens.
  2. They're suspected koi, and nets are being used to catch some upstream. The concern is another lasting population competing with native wildlife in Adelaide's river.
  3. Can the fish be intercepted before their numbers grow?
  4. The brightly coloured group appeared last week between St Peters Weir and Hackney Bridge, near Hackney. A smaller number were seen farther upstream at Dernancourt. That's where nets are being used to try to catch them.
  5. Green Adelaide manages the Torrens environment and suspects members of the public released the fish. Nobody responsible has been identified, and how the fish entered the river hasn't been confirmed.
  6. More than a dozen suspected koi were seen near Hackney. That gives a sense of the group people spotted, rather than the river's total. Identifying them as koi still needs confirmation through capture or examination.
  7. Green Adelaide's Stuart Collard described that concentration as unusual. He said there had been few records of koi in the river at all. The concern is what these fish could become if they survive and spread.
  8. Goldfish already provide a warning. Green Adelaide regularly catches them during river surveys, and Collard says there's understood to be a self-sustaining population. Unwanted aquarium fish can survive beyond the moment someone releases them.
  9. That existing goldfish population explains the urgency around the new sightings. Whether these suspected koi have reproduced is still unknown. The capture effort aims to stop another invasive population gaining a foothold.
  10. Koi compete with native fish for food, much like European carp. As they feed along the bottom, they stir sediment and disturb riverbed plants. That can affect plant growth and put more pressure on the river's habitat.
  11. Those feeding habits explain the ecological concern. The response is aimed at preventing harm before an additional population expands through a waterway where people are already working to help native wildlife recover.
  12. James Johnston from the Invasive Species Council expressed disappointment at the sightings, given the money and effort supporting native fish, rakali and other wildlife. Collard's priority is catching invasive fish early, before they occupy more of the river.
  13. The state government announced another four million Australian dollars in August to help return platypus to the Torrens. They were last recorded there in the eighteen-eighties. Collard said the river was getting close to supporting them again, with reintroduced animals likely to come from Victoria.
  14. South Australia requires a permit from the Minister for Primary Industries to keep koi, which are treated as a noxious species. Releasing koi, goldfish or other non-native fish into the state's rivers is illegal.
  15. The original two thousand seven law set maximum penalties of one hundred and twenty thousand Australian dollars for individuals. For corporations, it was two hundred and fifty thousand. Those provisions covered unauthorised dealings in, or possession of, noxious aquatic species.
  16. Dumping fish could reportedly bring a fine of up to one hundred and twenty thousand Australian dollars. That maximum hasn't been confirmed for the current release offence. The practical rule is clear: unwanted aquarium fish must stay out of waterways.
  17. Collard says early interception gives the river its best protection against these fish expanding. Nets are being used at Dernancourt, but no catch total has been announced. Whether the effort has removed the fish, or more remain in either stretch, is still unknown.

Quellen

15 Quellen9 Medien

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