Justiz · Schießerei in BloomingtonFortlaufendes Thema · Bericht 2 von 2
Opferzahl nach Schießerei in Bloomington korrigiert: Cheerleaderin getötet, acht Verletzte
Die Mitteilung vom Montag nahm eine Überlebende hinzu, die bereits aus der Behandlung entlassen worden war, und identifizierte die getötete Frau als die 19-jährige Giana Dettloff. Wer auf die Halloweenparty geschossen hatte, blieb ungeklärt.
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Die Mitteilung vom Montag nahm eine Überlebende hinzu, die bereits aus der Behandlung entlassen worden war, und identifizierte die getötete Frau als die 19-jährige Giana Dettloff. Wer auf die Halloweenparty geschossen hatte, blieb ungeklärt.
Als wir am 1. Nov. über die Schießerei in Bloomington, Illinois, berichteten, war bekannt, dass eine junge Frau getötet und sieben weitere Menschen verletzt worden waren. Die Polizeiinformationen vom Montag brachten eine umfassendere Bilanz: Acht Überlebende waren verletzt worden, und bei der getöteten Frau handelte es sich um Giana Dettloff, eine 19-jährige Erstsemesterstudentin und Cheerleaderin am North Central College, die zu Halloween eine Freundin besuchte. Die Zahl änderte sich; die zentralen Fragen – wer auf die Feier schoss und warum – blieben unbeantwortet. 1 2
Bei der zusätzlichen Überlebenden handelte es sich um eine 19-jährige Studentin der Illinois State University aus Hoffman Estates. Sie erlitt eine Schussverletzung am Knöchel und wurde am Sonntagmorgen behandelt und entlassen, bevor die Polizei von ihrer Verletzung erfuhr. Durch ihre Aufnahme stieg die Gesamtzahl auf neun Opfer: Dettloff und acht verletzte Überlebende. Es handelte sich um eine Berichtigung der Bilanz des ursprünglichen Angriffs, nicht um eine weitere Schießerei oder eine spätere Verletzung. 1 2
Die wichtigsten Fakten
Die früheren Zahlen sind inzwischen überholt. Im Bericht des Pantagraph vom 2. Nov. waren weiterhin ein Todesopfer und sieben Verletzte aufgeführt; ein späterer Bericht von WGLT an diesem Tag beschrieb die zusätzliche Überlebende, von der bei der Pressekonferenz am Montag die Rede gewesen war. Diese Berichte spiegeln eine steigende Opferzahl wider, nicht widersprüchliche Belege für getrennte Angriffe. Der genaue Zeitpunkt, zu dem die Polizei die Korrektur erstmals öffentlich bekannt gab, ist nicht belegt. 3 2
Ein Leben jenseits der Opferzahl
Die Gerichtsmedizinerin von McLean County, Kathleen Yoder, identifizierte Dettloff aus Carol Stream und sagte, sie sei an mehreren Schussverletzungen im Brust- und Beckenbereich gestorben. Diese offizielle Mitteilung ersetzt den früheren Bericht, in dem ihr Name nicht genannt worden war und eine Autopsie noch ausstand. Ein vollständiger Autopsiebericht und etwaige weitere Befunde sind hier nicht belegt. 1
Dettloff hatte die Glenbard North High School abgeschlossen und studierte im ersten Jahr am North Central College in Naperville. Jamal Simington, Polizeichef von Bloomington, sagte, er habe am Sonntagmorgen mehr als eine Stunde mit ihren Eltern verbracht. Er gab deren Beschreibung ihrer einzigen Tochter als liebenswert, sportlich, lebensfroh und voller Vorfreude auf eine vielversprechende Zukunft wieder. Diese Erinnerungen stammen aus dem Gespräch des Polizeichefs mit ihren Eltern und sind von den medizinischen Befunden der Gerichtsmedizinerin zu unterscheiden. 1 2
Freunde und Teamkolleginnen trugen am Montag Blumen am North Central. In der Würdigung des Cheerleading-Teams hieß es: „Sie war eine wundervolle Freundin und Teamkollegin und eine reine Seele.“ Dettloff arbeitete außerdem bei Franky’s Red Hots in Addison und St. Charles und war für Montagabend zur Arbeit eingeteilt gewesen. Ihr Arbeitgeber Vincenzo Spano erinnerte sich an ihre Energie und Lebensfreude; der ehemalige Schulleiter der Glenbard North, John Mensik, erinnerte sich an ihre Freundlichkeit und daran, wie sie anderen das Gefühl gab, wichtig zu sein. 1
Die revidierte Opferliste umfasst mehrere Highschools und Colleges. Die neun Betroffenen waren zwischen 16 und 22 Jahre alt; sieben waren weiblich und zwei männlich. Vier besuchten örtliche Colleges. Eine Überlebende studierte an der Illinois Wesleyan University, Dettloff selbst jedoch am North Central. Die Nähe zur Illinois Wesleyan sollte diese Unterschiede nicht verwischen. 1 2
Die medizinischen Angaben vom Montag ersetzten auch die Momentaufnahme aus den ersten Berichten: ein Patient in kritischem Zustand und sechs Menschen mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen. Zwei Frauen hätten sich von einem kritischen Zustand erholt, hieß es: eine 18-Jährige aus Carol Stream mit einer Beinverletzung und eine 19-jährige Studentin der Quincy University aus Woodridge mit Verletzungen an Brust, Arm und Bauch. In späteren Berichten wurde ihr Zustand als stabil oder stabilisiert beschrieben. Daraus geht weder hervor, wann beide als kritisch eingestuft worden waren, noch wie ihr vollständiger weiterer Krankheitsverlauf aussah. 1 2
Eine andere, 18-jährige Frau aus Carol Stream, die als Schülerin der Glenbard North identifiziert wurde, war nach einer Schussverletzung am Bein stabilisiert worden. Sie ist nicht dieselbe Patientin wie die andere Frau aus Carol Stream. Die jüngste Überlebende, eine 16-jährige Schülerin der Bloomington High School, erlitt eine Verletzung am Arm und wurde behandelt und entlassen. 1 2
Die übrigen Überlebenden waren eine 19-jährige Studentin der Illinois Wesleyan aus Plano mit einer Verletzung am rechten Unterarm, eine 19-jährige Studentin der Illinois State aus Grant Park mit einer Knöchelverletzung sowie ein 22-jähriger Mann aus Bloomington mit Verletzungen an Arm und Bauch. Bei allen dreien wurde der Zustand als stabil oder stabilisiert gemeldet. Zusammen mit der Studentin aus Hoffman Estates und den vier oben beschriebenen Frauen und Mädchen bilden sie die acht überlebenden Opfer – keine zusätzlichen Opfer. Stabil bedeutet jedoch nicht genesen, und diese Berichte enthalten keine vollständige aktuelle Übersicht über die Krankenhauspatienten. 1 2
Eine friedliche Zusammenkunft, dann Schüsse
Die Polizei verortete die Schießerei in einem gemeinschaftlich genutzten Hinterhof in der 109 East Division Street, hinter Wohnhäusern mit Mietwohnungen und in der Nähe des Baseballfelds der Illinois Wesleyan. Sie schätzte, dass sich 150 bis 200 Menschen auf der Halloweenparty befanden. Die genauere Adresse belegt weder, dass die Zusammenkunft auf Universitätsgelände stattfand, noch dass sie offiziell von der Universität organisiert wurde; die Behörden konnten auch am Montagmittag noch nicht bestätigen, ob sie Teil einer organisierten Veranstaltung war. 2
Simington sagte, ein Polizist in der Nähe habe am Sonntag gegen 1:21 Uhr zehn Schüsse gehört und innerhalb einer Minute den Tatort erreicht. Der Beamte traf zunächst auf einen am Arm verletzten Mann und fand dann drei weitere verletzte Personen im Hinterhof. Weitere Beamte leisteten Wiederbelebungsmaßnahmen, legten ein Tourniquet an und stillten Blutungen, während sie auf die Rettungskräfte warteten. Laut dem Polizeichef waren die Verletzten innerhalb von 20 Minuten nach dem Eintreffen des ersten Beamten in Krankenwagen auf dem Weg zu Krankenhäusern. 2
Für die Streife am Samstagabend waren in ganz Bloomington, einschließlich der umliegenden Gegend, 20 Beamte eingeteilt; zusätzliche Kräfte waren wegen Halloween und der durch die nächtliche Zeitumstellung gewonnenen Stunde vorgesehen. Das ist eine Personalzahl für die gesamte Stadt, keine Angabe dazu, wie viele Beamte sich auf der Party befanden. Simington selbst war in der Nähe Streife gefahren. 1 2
Diese Party war auffallend friedlich und ausgelassen; vor der Schießerei wurden weder Störungen beobachtet noch gemeldet.
Im Bericht des Polizeichefs wird weder ein Streit noch eine Schlägerei oder ein anderer unmittelbarer Auslöser für die Schüsse genannt. Auch belegen die zehn Schüsse, die der Beamte hörte, nicht, wie viele Personen schossen. Die Ermittler versuchten noch festzustellen, ob es einen oder mehrere Schützen gab. 2
Der Aufruf zur Abgabe von Beweismaterial bleibt zentral
Am Montagmittag befand sich niemand in Gewahrsam, berichtete CBS Chicago. Das ist eine zeitgebundene Angabe zum Ermittlungsstand – keine Bestätigung, dass danach keine Festnahme erfolgt ist. Die Polizei ging von einem Einzelfall aus, doch diese Einschätzung benannte weder Verantwortliche noch erklärte sie das Motiv. Die Ermittler arbeiteten am Sonntag mit Unterstützung der Polizei des Bundesstaats Illinois, des FBI und der Bundesermittler für Schusswaffen sowie gemeinsam mit Staatsanwälten des Bezirks und der Gerichtsmedizin. 1 2
Die Polizei richtete ein Online-Portal zur Übermittlung digitaler Beweismittel ein und bat um Handy- und Türklingelkameraaufnahmen, Textnachrichten und Inhalte aus sozialen Medien. Aufnahmen aus den umliegenden Straßen könnten helfen, den Ablauf zu rekonstruieren; die Bitte bedeutet nicht, dass sich die Schüsse auf diese Straßen ausbreiteten. Die Ermittler hatten öffentlich noch nicht erklärt, was sich aus einer bestimmten Einsendung ergab. 2 10
Polizeisprecher Bryce Janssen wandte sich an Zeugen, die möglicherweise zögern, weil Minderjährige Alkohol getrunken haben könnten. „Worauf wir uns im Moment konzentrieren … ist die Ermittlung zur Schießerei und nur die Ermittlung zur Schießerei“, sagte er. Als die Schüsse fielen, seien Menschen geflohen, sagte er, und zahlreiche Zeugen seien später mit Informationen zurückgekehrt. Die Polizei hoffte weiterhin, dass sich weitere Personen melden würden. 2
Die Illinois Wesleyan bot Beratung auf dem Campus an; auch am North Central und an der Glenbard North wurden Unterstützungsangebote bereitgestellt. Karla Carney-Hall, Dekanin für Studierendenangelegenheiten an der Illinois Wesleyan, beschrieb die Angst und Wut der Studierenden angesichts der Waffengewalt. Sie sagte, die Universität habe seit August über die Vorbereitungen für Halloween gesprochen und zu verantwortungsvollem Feiern aufgerufen. Nichts in diesen Vorbereitungen – oder im Aufruf an Zeugen – belegt, dass das Verhalten von Studierenden die Schießerei verursacht hat. 1 2
Die Mitteilungen vom Montag beantworteten wichtige Fragen aus dem ersten Bericht: Dettloff wurde offiziell identifiziert, eine Verbindung zwischen einer der Überlebenden und der Illinois Wesleyan wurde bestätigt, eine weitere verletzte Studentin wurde in die Bilanz aufgenommen und der Zustand zweier schwer verletzter Frauen hatte sich verbessert. Eine umfassendere Bilanz des Schadens bedeutet jedoch nicht, dass der Fall gelöst ist. Wer Dettloff getötet und acht weitere Menschen verletzt hatte, war im jüngsten datierten Ermittlungsbericht weiterhin ungeklärt. 1 2
Wie ausgestrahlt 24 Zeilen
- The Bloomington shooting killed a college cheerleader and injured eight other people. On November 1, we reported one death and seven injured. Police added a survivor Monday who'd already been treated and released. The revised count reaches nine victims, including high school and college students. Who fired into the party, and what have investigators learned?
- The additional survivor is a 19-year-old Illinois State University student from Hoffman Estates. She suffered an ankle gunshot wound and left treatment Sunday morning. Police learned about her injury later.
- The gunfire struck a common backyard behind residential rental buildings near Illinois Wesleyan University's baseball field. Police placed the party at 109 East Division Street. They estimated 150 to 200 people were there.
- The victims ranged from 16 to 22 years old. Seven were female and two were male. Four attended local colleges. One surviving victim attended Illinois Wesleyan, but the woman killed was a student at North Central College in Naperville.
- McLean County Coroner Kathleen Yoder identified Giana Dettloff, 19, of Carol Stream, as the woman killed. Dettloff was a North Central freshman and cheerleader, a Glenbard North High School graduate, and was visiting a friend in Bloomington.
- Yoder said Dettloff died from multiple gunshot wounds to her chest and pelvic region. Police Chief Jamal Simington spent more than an hour with her parents Sunday morning. He said they described their only daughter as sweet, athletic and full of life, with a bright future ahead.
- Friends and teammates carried flowers at North Central on Monday. The cheerleading team's tribute called Dettloff “an amazing friend, teammate, and a pure soul.” Counseling and support were made available at North Central and Glenbard North.
- Dettloff also worked at Franky's Red Hots in Addison and St. Charles. She'd been scheduled to work Monday night. Her employer, Vincenzo Spano, remembered her energy and love of life. Former Glenbard North principal John Mensik remembered her kindness and how she made other people feel important.
- The injury count rose from seven to eight after police learned about the Hoffman Estates student. Her wound came from the original attack. The death toll stayed at one, and police disclosed the revision Monday.
- Two women improved from critical condition by Monday's update. The first medical assessment had identified only one critical patient. The later information gives a fuller picture of the injuries, including two separate 18-year-old women from Carol Stream.
- One of those Carol Stream women had a leg injury and improved from critical to stable. A 19-year-old Quincy University student from Woodridge also improved from critical to stable after injuries to her chest, arm and abdomen.
- The other 18-year-old Carol Stream woman attended Glenbard North and was stabilized after a leg gunshot wound. The youngest survivor, a 16-year-old Bloomington High School student, suffered an arm injury and was treated and released.
- District 87 had also said two victims were recent Glenbard North graduates. The updated patient list separately identifies a current student there. Those school connections extend the impact well beyond the backyard where the shooting happened.
- The Illinois Wesleyan student from Plano was stable after a right forearm wound. The Illinois State student from Grant Park was stable after an ankle wound. A 22-year-old Bloomington man was stable after wounds to his arm and abdomen.
- A nearby officer heard ten shots and reached the scene within a minute, Simington said. The chief placed those shots around 1:21 Sunday morning. The officer first encountered a man wounded in the arm, then found three more injured people in the backyard.
- Officers performed CPR, applied a tourniquet and controlled bleeding while waiting for paramedics. Simington said the injured people were in ambulances heading to hospitals within twenty minutes of the first officer's arrival.
- Twenty officers had been assigned to Saturday-night patrol across the city, including the surrounding area. Police had added coverage for Halloween and the extra hour from the overnight clock change. Simington himself had been patrolling nearby before the gunfire.
- Simington described the party as peaceful and jovial. He said officers hadn't witnessed or received reports of disturbances before the shooting. His account gives no immediate explanation for what turned the gathering into a scene of gunfire.
- As of midday Monday, no one was in custody. Investigators were still trying to determine whether one or several people fired, and why. Police considered the attack isolated. Detectives worked through Sunday, with help from Illinois State Police, the FBI and federal firearms investigators, alongside county prosecutors and the coroner's office.
- Police spokesperson Bryce Janssen addressed witnesses who might hesitate because underage drinking could have happened at the party. He said people ran when the shooting began, and numerous witnesses later returned with information. Investigators still wanted more people to come forward.
- Police opened a digital-evidence submission portal for cellphone and doorbell-camera recordings, messages and social-media material. Their appeal also covered recordings from nearby streets that might help reconstruct what happened. Investigators hadn't explained what any particular submission had revealed.
- Illinois Wesleyan offered campus counseling. Dean of Students Karla Carney-Hall described students' fear and anger about gun violence. She said the university had discussed Halloween preparations since August, emailed students about responsible hosting and considered how to respond to disturbances.
- Mayor Dan Brady announced that the downtown light ring would glow in Illinois Wesleyan's green and white Monday night, offering a place for reflection. The shooting happened in a residential backyard near the university. Officials hadn't confirmed by midday Monday whether the party was part of an organized event.
- The fuller accounting identifies Dettloff and eight injured survivors, including a student who'd left treatment before police learned of her wound. Monday's medical update documented improvement for two seriously injured women. Their complete conditions now, and any custody developments after midday Monday, aren't known. Investigators were still seeking the people responsible for killing Dettloff and injuring eight others.
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