Justiz · Strafverfahren gegen FBI-Beamte abgewiesen
Anklage des Justizministeriums gegen zwei ehemalige FBI-Beamte scheitert an erster Beweisprüfung
Richter Zia Faruqui sah keinen hinreichenden Tatverdacht gegen Nikki Floris und Bradley Benavides und bezeichnete die Strafverfolgung als «Instrumentalisierung». Das Justizministerium erklärt, seine Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.
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Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Was bedeutet es, wenn eine Anklage gegen ehemalige FBI-Beamte wegen angeblicher Lügen vor dem Kongress nicht einmal die vorläufige Beweisprüfung besteht? Für Nikki Floris und Bradley Benavides bedeutet es, dass die Strafanzeige gegen sie abgewiesen wird. Für das Justizministerium bleibt eine schwierigere Frage: ob es die Beweise vorlegen kann, die seine Ermittler vor der Anklageerhebung nicht erbringen konnten.3
Der US-Bundesrichter Zia Faruqui wies am Montag, dem 2. November 2026, in Washington die ursprüngliche Strafanzeige gegen beide ehemaligen Beamten ab, nachdem drei Tage lang Beweise vernommen worden waren. Jeder von ihnen war in einem Anklagepunkt beschuldigt worden, den Kongress in Bezug auf Angelegenheiten im Zusammenhang mit FBI-Ermittlungen zu Hunter Biden belogen zu haben. Der Staat konnte keinen hinreichenden Tatverdacht belegen – eine deutlich niedrigere Schwelle als der für eine Verurteilung erforderliche Beweis jenseits vernünftiger Zweifel.3
Diese Unterscheidung macht den Fall zu mehr als einem Rückschlag vor Gericht wegen eines mangelhaften Dokuments. Faruqui stellte bei jedem von ihm geprüften Element Mängel fest: ob die Aussagen falsch waren, ob die Angeklagten wissentlich und willentlich handelten und ob die Aussagen für die Untersuchung des Kongresses wesentlich waren. Seine Entscheidung hob die bestehende Strafanzeige auf, war jedoch kein Freispruch nach einem Prozess und bedeutet nicht, dass künftige Anklagen ausgeschlossen sind.3
«Ohne Motiv, ohne direkte Beweise habe ich nichts. Es ist nicht einmal knapp. Es ist nichts.»
In einer etwa einstündigen mündlichen Entscheidung bezeichnete Faruqui die Strafverfolgung als «Instrumentalisierung». Er stellte sowohl die Arbeit infrage, die die Ermittler nicht erledigt hatten, als auch die Dringlichkeit, die die Staatsanwälte plötzlich an den Tag legten – etwa drei Jahre nach den fraglichen Aussagen und angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen am 3. November. Das Justizministerium wies seine Einschätzung zurück und erklärte, seine Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.1
Die Beweise, die nie zusammenkamen
Floris und Benavides erschienen im Juli und September 2023 freiwillig vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses. Die Staatsanwälte warfen ihnen vor, die Abgeordneten über ihre Beteiligung an und ihre Kenntnis von Ermittlungen zu Hunter Biden, einschließlich Informationen im Zusammenhang mit seinem Laptop, in die Irre geführt zu haben. Im Mittelpunkt stand unter anderem «Round River», eine Spionageabwehroperation der FBI-Taskforce für ausländischen Einfluss.3
Die Regierung beschrieb diese Operation als das Sammeln belastender Informantenberichte über Hunter Biden und andere, um sie als russische Desinformation zu kennzeichnen. Das war die Darstellung der Anklage und nicht etwas, das durch die Abweisung als erwiesener Plan festgestellt wurde. Floris war von Mitte 2019 bis Mitte 2022 stellvertretende Direktorin der Taskforce; Benavides war von Mitte 2019 bis zur Wahl 2020 ihr Abteilungsleiter. Ihre defensiven Unterrichtungen der Senatoren Charles Grassley und Ron Johnson im August 2020 trugen dazu bei, dass es später zu den Aussagen vor dem Kongress kam.3
Die Anhörung offenbarte eine besonders grundlegende Lücke bei den Ermittlungen zur Erheblichkeit: ob die mutmaßlichen Falschaussagen für die Untersuchung des Kongresses von Bedeutung waren. Der FBI-Spezialagent Bryan Witt sagte aus, dass der von Republikanern kontrollierte Ausschuss den Ermittlern nicht gestattet habe, Mitarbeiter zu befragen, die bei den Aussagen der Angeklagten anwesend gewesen waren.3
Die einzige Person, die Witt schließlich befragen durfte, war Steve Castor, Rechtsberater der Republikaner im Ausschuss. Castor räumte ein, weder Benavides’ Aussage miterlebt noch das Protokoll gelesen zu haben. Witt befragte niemanden, der die Demokraten im Ausschuss vertrat. Die Anklage forderte das Gericht auf, ausreichende Beweise für wesentliche Falschaussagen festzustellen, ohne deren Bedeutung für das Verfahren im Kongress hinreichend untersucht zu haben.3
Berufsermittler der Staatsanwaltschaft hatten das Problem erkannt, bevor Anklage erhoben wurde. In einem aufgezeichneten Gespräch, das der Verteidigung offengelegt wurde, räumte Carlton Davis, ein politischer Beamter und Sonderberater von Jeanine Pirro, der US-Bundesanwältin in Washington, den Fehler ein. Faruqui fragte, warum die Regierung ihren Fall nicht intern geprüft habe, statt die Probleme «vor aller Augen in öffentlicher Gerichtsverhandlung» zu bearbeiten.3
Auch die Absicht war ein zentrales Problem. Faruqui sagte, es gebe «einfach nichts», was darauf hindeute, dass einer der beiden Angeklagten beabsichtigt habe, falsche Aussagen über die Ermittlungen zu machen. Seine Verweise auf ein fehlendes Motiv und direkte Beweise beschrieben die Schwäche dieses Falls; sie sollten nicht als allgemeine Regel missverstanden werden, wonach kriminelle Absicht niemals durch Indizien nachgewiesen werden könne.4
Der Richter zog auch innerhalb der Anhörung selbst einen aufschlussreichen Vergleich. Witt machte bei seiner Aussage falsche Angaben, doch Faruqui sagte, er betrachte diese Fehler nicht als strafbar, weil er nicht glaube, dass Witt absichtlich gelogen habe. Ein Irrtum und eine wissentlich falsche Aussage sind nicht dasselbe – eine Unterscheidung, für die die Anklage Beweise hätte vorlegen müssen.3
Drei Jahre – dann plötzlich große Eile
Der Anklage-Eidesstattlichen Erklärung ist ein Eingangsstempel vom 20. Oktober 2026 aufgedruckt. Dieses Datum ist von der späteren Berichterstattung über die Anklage und der Anhörung am 27. Oktober zu unterscheiden: Es handelte sich um Stationen desselben Strafverfahrens, nicht um getrennte Fälle gegen ein anderes Beamtenpaar.20
Von der Anzeige bis zur Abweisung
- 20. Oktober 202620
Die Anklage-Eidesstattliche Erklärung gegen Floris und Benavides wird eingereicht.
- 27. Oktober 20263
Faruqui verwirft eine nicht unterzeichnete und nicht beschworene Ersatzanzeige, mit der Vorwürfe der Behinderung des Kongresses hinzugefügt werden sollten, lässt aber die Anhörung zur ursprünglichen Anzeige stattfinden.
- 2. November 20263
Nach drei Tagen Zeugenaussagen weist Faruqui die ursprüngliche Strafanzeige mangels hinreichenden Tatverdachts ab.
Der Versuch, die Anklage auszuweiten, war ein separates Scheitern und nicht Teil der Abweisung am Montag. Die Staatsanwälte reichten die Ersatzanzeige nach Mitternacht vor der Anhörung am 27. Oktober ein. Faruqui verwarf sie, weil sie nicht ordnungsgemäß gerichtlich geprüft worden war, und bezeichnete das Vorgehen als unzulässig und beispiellos. Anschließend hörte er die Beweise zu den ursprünglichen Vorwürfen an – und befand auch diese für unzureichend.3
Die umfassendere Frage des Zeitpunkts zog sich durch seine Entscheidung. Die mutmaßlichen Aussagen stammten aus dem Jahr 2023, doch die Anklage wurde etwa zwei Wochen vor den Zwischenwahlen erhoben. Faruqui stellte weder eine unmittelbar bevorstehende Verjährungsfrist noch Fluchtgefahr oder eine Gefahr fest, die sofortiges Handeln erforderlich gemacht hätte. Strafanzeigen können rechtmäßig ein Strafverfahren einleiten; sein Einwand war, dass die Regierung nicht erklärt habe, warum es hier dringend nötig gewesen sei, diesen Weg zu wählen, statt die Beweise zunächst einer Grand Jury vorzulegen.1
Witt sagte aus, FBI-Direktor Kash Patel habe die Ermittlungen am Tag nach der Fernsehansprache von Präsident Donald Trump Mitte Juli einleiten lassen. Trump hatte darin erneut falsche Behauptungen über die Wahl 2020 aufgestellt und zu Ermittlungen aufgerufen. Patel und hochrangige FBI-Beamte erkundigten sich nach dem Fortgang. Witt räumte ein, besorgt gewesen zu sein, der Fall könne politisch motiviert erscheinen, und sagte, Kollegen in seinem FBI-Büro in Kansas City hätten befürchtet, es handle sich um eine Hexenjagd.3
Faruqui zitierte das Justizministeriumshandbuch, das Ermittlungs- oder Strafverfolgungsmaßnahmen untersagt, die darauf abzielen, eine Wahl zu beeinflussen. «Es gab schlicht kein anderes Ereignis im Kalender außer den Zwischenwahlen», sagte er. Es ging nicht um ein absolutes Verbot von Strafverfolgung kurz vor einem Wahltag. Vielmehr kam der Richter zu dem Schluss, dass Zeitpunkt, Dringlichkeit und Beweismängel dieses Verfahrens nicht sinnvoll getrennt voneinander betrachtet werden könnten.3
Abgewiesen heißt nicht abgeschlossen
Doch Faruqui gewährte keine Immunität. Seine Feststellung betraf die Beweise für diese Anklagepunkte, nicht die Frage, ob hochrangige Beamte generell für falsche Aussagen zur Verantwortung gezogen werden können. Rechenschaftspflicht setzt einen Fall voraus, der die geltende rechtliche Schwelle erfüllt; der Verweis auf Rechenschaftspflicht ersetzt fehlende Beweise nicht.
Vor dem Gericht weinte Floris und umarmte ehemalige Kollegen, bevor sie Benavides umarmte. Ehemalige hochrangige FBI- und Justizministeriumsbeamte waren zur Unterstützung erschienen. Margaret Donovan, eine Anwältin von Floris, sagte: «Dieser Fall hätte niemals erhoben werden dürfen. Die Regierung hatte keinen Fall.»1
Faruqui warnte vor Folgen, die über die Angeklagten hinausgehen könnten: weniger qualifizierte Bewerber, die dem FBI beitreten wollen, geringere Bereitschaft, freiwillig vor dem Kongress auszusagen, und mehr Zeugen, die sich auf den Fünften Verfassungszusatz berufen. Dabei handelte es sich um Prognosen, nicht um gemessene Auswirkungen. Er befürchtete, dass die Strafverfolgung den öffentlichen Dienst und die Zusammenarbeit mit dem Kongress wie Nachteile statt wie Pflichten erscheinen lassen könnte.3
Die Staatsanwälte können weiterhin eine Anklage durch eine Grand Jury anstreben oder beim vorsitzenden Richter des Bezirksgerichts Berufung einlegen. Das Ministerium hat nicht bekannt gegeben, welchen dieser Wege es gegebenenfalls einschlagen wird. Die bestehende Strafanzeige ist erledigt; die Ermittlungen sind es nicht. Jeder Versuch, das Verfahren wieder aufzunehmen, wird mit demselben zentralen Problem konfrontiert sein, das vor Gericht zutage trat: Vorwürfe sind kein Ersatz für Beweise.1
Quellen23
CBS News
NBC News
KOCO
Political.org
ABC News
Washington Examiner
CNBC
The Independent
- +9 weitere Medien
- HeyDay News
2 ältere Beiträge als Hintergrund gelesen.5 Medien ohne Datumsangabe:
Alle Quellen nach Medium
27 Quellen aus 23 Medien· Meistzitierte zuerst
ABC Newsabcnews.com1
Anchorage Gazetteanchoragegazette.com1
- Zuerst berichtet
- Judge drops case against former FBI officials over laptop testimony
Central Florida Heraldcentralfloridaherald.com1
CNBCcnbc.com1
- Zuerst berichtet
- Judge tosses case accusing ex-FBI officials of lying to Congress
Common Dreamscommondreams.org1
Crime Talk Networkcrimetalknetwork.com1
Defaultlawfaremedia.org1
El-Balad.comel-balad.com1
Wie ausgestrahlt
- A judge dismissed criminal charges against two former FBI officials accused of lying to Congress.
- The prosecution failed even at the preliminary evidence test, and the judge called its handling weaponization. The Justice Department is keeping its investigation open. Whether prosecutors can overcome the evidence gaps and bring the case back is unresolved.
- Nikki Floris and Bradley Benavides each faced one count of lying to Congress. U.S. Magistrate Judge Zia Faruqui dismissed the original complaint against both on Monday, November second, finding no probable cause that either committed the charged offense.
- The ruling followed three days of evidentiary testimony in federal court in Washington. Prosecutors couldn't clear probable cause, a much lower threshold than the proof beyond a reasonable doubt needed for conviction.
- Faruqui delivered his decision over about an hour. He said this was the first time on the bench he'd found the government had failed that preliminary test. His criticism reached from the evidence itself to the investigation's leadership and election timing.
- Faruqui examined three requirements. Prosecutors needed evidence of false statements, knowing and willful conduct, and materiality, meaning relevance to the congressional inquiry. He found they hadn't met the probable-cause threshold for any of them.
- He said there was “simply nothing” showing either official intended to lie. He contrasted the complaint with false-statement prosecutions involving Michael Flynn and Lewis “Scooter” Libby, where the offense requirements had been met. In this case, the lack of motive and direct evidence featured prominently in his reasoning.
- “Without motive, without direct evidence, I have nothing,” Faruqui said. “It's not close. It's nothing.” Those words followed testimony exposing how little investigators had done to test whether the statements mattered to Congress.
- FBI Special Agent Bryan Witt testified that the Republican-controlled House Judiciary Committee wouldn't let investigators interview staff members present for the testimony. The only person he was ultimately permitted to interview was Steve Castor, general counsel for the committee's Republicans.
- Castor acknowledged he hadn't witnessed Benavides' testimony or reviewed its transcript. Witt also interviewed nobody representing the committee's Democrats. Prosecutors needed to connect the alleged falsehoods to the congressional inquiry, and those interviews left that work unfinished.
- Career prosecutors spotted the problem before charges were filed. A recorded conversation disclosed to the defense captured Carlton Davis acknowledging the mistake. Davis was a political appointee serving as special counsel to Washington's U.S. attorney, Jeanine Pirro.
- Faruqui quoted Davis saying, “I have one issue that I'm getting hammered on over here.” The judge questioned why prosecutors hadn't tested the case internally. Instead, he said, they worked through its problems “in open court for the whole world to watch.”
- Witt himself made misstatements while testifying. Faruqui said he didn't believe Witt intended to lie, so he regarded those errors as mistakes. Intent was also central to the charges against Floris and Benavides.
- Floris and Benavides appeared voluntarily before the House Judiciary Committee in July and September 2023. Prosecutors alleged they misled lawmakers about their involvement in, and knowledge of, FBI investigations concerning Hunter Biden, including information associated with his laptop.
- One focus was Round River, a counterintelligence operation run by the FBI's Foreign Influence Task Force. Prosecutors alleged it collected derogatory informant information about Hunter Biden and others to flag that information as Russian disinformation.
- Floris served as the task force's deputy assistant director from mid-2019 through mid-2022. Benavides was its section chief from mid-2019 through the 2020 election. Both had also held senior intelligence or counterintelligence positions elsewhere in the bureau.
- Floris had been a top intelligence analyst at the Washington Field Office. Benavides had been a deputy assistant director in the Counterintelligence Division. In August 2020, they gave defensive briefings to Senators Charles Grassley and Ron Johnson. Those briefings helped lead to the later congressional testimony.
- The charging affidavit was filed October twentieth, 2026, about three years after the testimony. Charges arrived about two weeks before the November third midterm elections. Faruqui questioned why prosecutors needed to act urgently after waiting that long.
- He found no looming filing deadline, flight risk or danger requiring immediate charges. He questioned using a criminal complaint before presenting the evidence to a grand jury. Complaints can lawfully begin criminal cases, but he saw no urgent need for that approach here.
- Prosecutors also tried adding obstruction-of-Congress allegations after midnight before the October twenty-seventh hearing. Faruqui struck that unsigned, unsworn replacement complaint because it lacked proper judicial review. He then allowed the hearing on the original complaint to continue.
- He called the attempted expansion improper and unheard of. He also identified numerous errors and differences between the charging documents. “It's clear to me the rushed investigation had a goal,” he said. “It was a rush to charge — and that is a problem.”
- Witt testified that FBI Director Kash Patel ordered the inquiry opened. That happened the day after President Donald Trump's televised address in mid-July, when Trump repeated false claims about the 2020 election and urged investigative action.
- Trump accused intelligence officials of concealing Chinese interference. Patel and senior FBI officials, including the bureau's deputy directors, checked the inquiry's progress. Witt acknowledged worrying that the case could appear political. He said colleagues in his Kansas City field office feared it was a witch hunt.
- Faruqui called the prosecution “weaponization.” He pointed directly to the election calendar, saying, “There was simply no other event on the calendar, except for the midterm elections.” He also challenged the government's apparent reluctance to seek grand-jury scrutiny.
- He quoted the Justice Department Manual's prohibition on investigative or prosecutorial action intended to influence an election. His criticism also invoked the department's longstanding practice of restraint in politically sensitive cases during the sixty days before voting.
- “I will not bury my head in the sand and pretend I cannot read a calendar,” Faruqui said. The department's election-period practice allows case-specific decisions, while its manual forbids acting with the purpose of affecting an election.
- Faruqui also faulted Patel, Attorney General Todd Blanche and Pirro for public statements maligning the defendants despite the evidence problems. He warned that the prosecution could damage confidence in the Justice Department and discourage qualified people from joining the FBI.
- He predicted another consequence for Congress. Witnesses could become less willing to testify voluntarily and more likely to invoke the Fifth Amendment, protecting themselves against self-incrimination. He expressed sympathy for the defendants and for career prosecutors and agents drawn into the case.
- Floris cried and embraced former colleagues outside the courtroom before hugging Benavides. Former senior FBI and Justice Department officials attended in support, including former Acting FBI Director Brian Driscoll and former Washington Field Office chief Steve Jensen.
- Margaret Donovan, one of Floris' attorneys, said, “This case should never have been brought. The government had no case.” She called the complaint slapdash and said facts and truth still matter in a courtroom.
- The Justice Department disagreed, saying the ruling appeared to suggest senior officials were immune from accountability for materially false statements. Faruqui's finding concerned the evidence supporting these charges. The department said its actions would follow facts, evidence and law rather than politics.
- Prosecutors can still seek a grand-jury indictment or appeal to the district's chief judge. The dismissal came before trial, and those routes remain open. The department hasn't announced which, if any, it will pursue.
- The original complaint against Floris and Benavides is gone. To revive the prosecution, the department would have to confront the evidence failures exposed at the hearing. It says it's evaluating all options and continues to describe the investigation as ongoing.
Übersetzung aktualisiert:
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