Kultur · Rettung vor der Küste
Fischer retten Besatzungsmitglied von Royal Caribbean, das kilometerweit vor der Küste im Wasser trieb
Sean Norton und Grant Garrett zogen den nicht identifizierten Mann etwa 15 bis 20 Meilen vor der Küste an Bord. Er wird voraussichtlich überleben, doch wie er über Bord ging, ist weiterhin ungeklärt.
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Video in der Originalsprache
Aus dem englischen Original übersetzt.
Wie kam es, dass ein Besatzungsmitglied von Royal Caribbean 15 bis 20 Meilen vor der Küste im Wasser trieb – und wie kam es lebend zurück? Auf die zweite Frage gibt es eine Antwort: Der Kapitän eines Fischerboots entdeckte es, und zwei Fischer aus Newport Beach zogen es an Bord. Die erste Frage ist weiterhin Gegenstand einer Untersuchung der US-Küstenwache.1
Der nicht identifizierte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und wird voraussichtlich überleben, berichtete CBS Los Angeles unter Berufung auf die Küstenwache. Das ist eine ermutigende Prognose, aber keine Bestätigung, dass er sich erholt hat oder entlassen wurde. Der öffentliche Bericht stützt sich auf CBS-Interviews mit seinen Rettern sowie auf Aussagen von Behörden und dem Kreuzfahrtunternehmen; ein späteres medizinisches Update ist nicht bekannt.1
Sean Norton und Grant Garrett hatten am Freitagmorgen nahe der Insel Catalina auf Marlin gefischt. Sie waren auf dem Heimweg, als der Kapitän ihres Boots etwas im Meer entdeckte. Garrett erkannte, dass es sich um eine Person handelte, und drängte darauf, das Boot anzuhalten und die Angelschnüre einzuholen. Bis Mittag war der Mann aus dem Wasser.1
Grant und ich packten ihn jeweils an einem Arm und zogen ihn hoch.
Nach Nortons Schilderung lief die Rettung auf diese unmittelbare körperliche Handlung hinaus: Jeder der Fischer packte einen Arm und brachte den Mann an Bord. Norton beschrieb ihn als «völlig unter Schock» – eine Schilderung seines Zustands durch einen Zeugen, keine veröffentlichte klinische Diagnose. Auch an die Worte des Mannes erinnerte er sich: «Danke. Ich dachte, ich würde sterben.»1
Die Besatzung des Boots setzte einen maritimen Notruf ab, und Rettungsschwimmer aus Newport Beach kamen zur Unterstützung. Der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der vorliegende Bericht nennt weder das Krankenhaus noch beschreibt er den genauen Ablauf der Übergabe.1
Ein Ort der Rettung, keine Route
Bataillonschef Adam Yacenda verortete die Rettung «etwa 15 bis 20 Meilen vor der Küste, so ziemlich mitten im Meer». Das verdeutlicht die Entfernung zum Land, gibt aber keine genaue Position der Rettung an. Die Insel Catalina war das Ziel des Angelausflugs; sie sollte nicht mit einer bestätigten Rettungskoordinate verwechselt werden. CBS nennt als Tag Freitag, ohne ausdrücklich ein Kalenderdatum anzugeben.1
Der Mann erzählte Garrett, dass er als Pianist an Bord der Ovation of the Seas von Royal Caribbean arbeitete. Diese konkrete Tätigkeit und die Zuordnung zu diesem Schiff gehen auf seine Angaben gegenüber den Rettern zurück. Royal Caribbean bestätigte unabhängig davon, dass er zu seinen Besatzungsmitgliedern gehörte, nannte aber weder öffentlich seine Identität noch erklärte es, wie er ins Wasser geriet.1
In einer von CBS verbreiteten Erklärung teilte das Unternehmen mit, es «unterstützt und hilft unserem Besatzungsmitglied in dieser schwierigen Zeit». Es fügte hinzu: «Um die Privatsphäre unseres Mitarbeiters zu respektieren, können wir keine weiteren Einzelheiten mitteilen.» Die Erklärung bestätigt die Verbindung zum Unternehmen, enthält aber keine Schilderung des Vorfalls, bei dem der Mann über Bord ging.2
Die Zeitangaben sind weiterhin Schätzungen
Nach Einschätzung von Behörden könnte er etwa neun Stunden vor seiner Entdeckung über Bord gegangen sein. Norton schätzte unabhängig davon, dass der Mann wahrscheinlich zehn Stunden im Wasser verbracht hatte. Keine der beiden Angaben ist eine dokumentierte Zeitspanne: Der öffentliche Bericht nennt weder einen bestätigten Zeitpunkt des Überbordgehens noch eine genaue Uhrzeit der Rettung. Es handelt sich um zwei Schätzungen, nicht um zwei gesicherte Zeitabläufe.1
Norton sagte außerdem, das Wasser sei 76 Grad Fahrenheit warm gewesen, und vermutete, dass die Wärme dem Mann geholfen habe zu überleben. Das war die Beobachtung und Erklärung des Retters, keine unabhängig bestätigte Temperaturmessung oder medizinische Feststellung. Ärzte haben öffentlich nicht erläutert, was ihm das Überleben ermöglichte.1
Die Untersuchung der Küstenwache muss nun klären, was der Rettungsbericht nicht beantwortet: wie und wann der Mann das Schiff verließ. Die vorliegenden Informationen belegen weder, ob er versehentlich ins Wasser geriet, noch, ob jemand dies beobachtete oder wann das Schiff erstmals bemerkte, dass er vermisst wurde. Diese Lücken sind kein Beleg für ein Fehlverhalten oder ein Versagen der Schiffsbesatzung.1
Vorerst ist der deutlichste Teil der Geschichte ihr Ende auf See: Ein Kapitän bemerkte weit vom Land entfernt eine Person, Garrett rief dazu auf, das Boot anzuhalten, und er und Norton zogen den Mann an Bord. Sie beendeten eine unmittelbare Gefahr. Zu klären, wie sie begann, ist weiterhin Aufgabe der Ermittler.
Quellen17
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Alle Quellen nach Medium
23 Quellen aus 17 Medien· Meistzitierte zuerst
Los Angeles Timeslatimes.comZuerst4
CBS Los Angelescbsnews.com2
Daily Maildailymail.com1
- Zuerst berichtet
- Pianist plunges from cruise ship and is found in water by fishermen
fish4news.co.uk1
Folha de S.Paulouol.com.br1
Internewscastinternewscast.com1
- Zuerst berichtet
- Royal Caribbean Cruise Ship Pianist Plunges Overboard Off...
NetFMnetfm.net1
Wie ausgestrahlt
- Two fishermen pulled a cruise ship crew member from the ocean up to twenty miles offshore.
- The man reached a hospital, and the Coast Guard says he's expected to survive. He'd been found treading water far from land.
- Investigators still need to work out how he went overboard and how long he was in the water.
- Battalion Chief Adam Yacenda put the rescue roughly fifteen to twenty miles offshore. Two fishermen from Newport Beach, Sean Norton and Grant Garrett, helped lift the man aboard their boat.
- Norton and Garrett had spent Friday morning fishing for marlin near Catalina Island. They were returning home when their boat's captain spotted the man. Catalina was their fishing destination; the rescue position hasn't been pinpointed publicly.
- Garrett recognized that the object in the water was a person. He urged the boat to stop and the fishing lines to be brought in. By noon, the fishermen had pulled the man from the ocean.
- Norton described how they brought him aboard. He said, “Grant and I each got an arm and lifted him up.” Norton recalled, “He was in total shock.” That's how the rescuer described the man after the lift.
- Norton remembered the man's words: “Thank you. I thought I was gonna die.” The boat's crew made an emergency maritime call, and Newport Beach lifeguards responded to help.
- Officials believe he may have gone overboard about nine hours before he was found. Norton separately estimated probably ten hours in the water. Both figures are estimates. The exact length of his ordeal is still unclear.
- Norton also said the water was seventy-six degrees Fahrenheit. He believed its warmth had helped the man survive. That was the rescuer's observation and explanation; doctors haven't publicly explained what helped him stay alive.
- The man told Garrett he worked as a pianist aboard Royal Caribbean's Ovation of the Seas, a fourteen-deck cruise ship. His job and ship assignment come from what he told his rescuers. His name hasn't been made public.
- Royal Caribbean acknowledged that the rescued man was one of its crew. The company said it was providing support and assistance, and declined to share more details to protect his privacy.
- The fishermen got him out of the ocean and into emergency care. The Coast Guard is investigating how he went overboard. Investigators haven't explained what put him in the water.
Übersetzung aktualisiert:





