Bericht
Irland stimmt für Spiele gegen Israel; Bazunu zieht sich von beiden Partien zurück
Eine deutliche Mehrheit stimmte dafür, Irlands Nations-League-Spiele gegen Israel auszutragen. Torhüter Gavin Bazunu zog sich jedoch zurück, und die Uneinigkeit im Kader bleibt ungelöst.
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Torhüter Gavin Bazunu hat sich von beiden bevorstehenden Fußballspielen Irlands gegen Israel zurückgezogen. Seine Mitspieler stimmten dafür, die Spiele zu bestreiten. Der irische Fußballverband FAI erklärte, eine „deutliche Mehrheit“ des Kaders habe sich nach einer langen Diskussion am 26. September in Ungarn dafür ausgesprochen, die Nations-League-Spiele auszutragen. Das Abstimmungsergebnis hat der Verband nicht veröffentlicht. Irlands Entscheidung belässt die Spiele im Spielplan, lässt die Uneinigkeit im Kader aber nicht verschwinden. 1 21
Die Diskussion begann, nachdem ein Spieler dem Cheftrainer Heimir Hallgrímsson an diesem Morgen mitgeteilt hatte, dass er sich mit einem Einsatz unwohl fühle und sich zurückziehen wolle. Bazunu gab später bekannt, dass er dieser Spieler war. Er sagte, die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen und er halte eine Teilnahme für falsch. Sein Einwand kommt inmitten von Forderungen, die Spiele wegen Israels Vorgehen im Gazastreifen zu boykottieren; es handelt sich um eine persönliche Absage, nicht um einen Rückzug der irischen Mannschaft. 2 5 45
Es gibt im Leben einige Momente, in denen man die Chance bekommt, für etwas Größeres einzustehen, und ich bin fest davon überzeugt, dass dies einer davon ist.
Bazunu sagte außerdem: „Die Tötung unschuldiger Menschen ist falsch“ und verwies auf Gräueltaten in der Region. Hallgrímsson setzte der Bedeutung der Mehrheitsentscheidung unterdessen eine klare Grenze: „Niemand fühlt sich wohl dabei, dieses Spiel zu bestreiten.“ Er sagte, nur ein Spieler werde beim Spiel am 27. September fehlen; Spieler, die gegen einen Einsatz gestimmt hatten, stünden weiterhin für eine Nominierung zur Verfügung. Weitere Gespräche waren für den Abend und möglicherweise den folgenden Tag geplant. Für die Austragung eines Spiels zu stimmen, war mit anderen Worten nicht dasselbe, wie es zu befürworten. 15 21 2
Auch gibt es keine verlässliche Zahl der Gegner innerhalb des Kaders. Ein Livebericht beschrieb zwei weitere Spieler, die eine ähnliche Haltung gegen eine Teilnahme eingenommen hätten; das ist jedoch weder das Abstimmungsergebnis noch ein Beleg für weitere Rückzüge. Ein separater Bericht besagte, die FAI habe vor der Abstimmung 30 Spieler wegen eines Spiels gegen Israel kontaktiert, Bazunu sei jedoch nicht darunter gewesen. Warum er nicht berücksichtigt wurde, ist unbekannt. Die 30 kontaktierten Spieler dürfen nicht mit 30 abgegebenen Stimmen verwechselt werden. 25 32
Zwei Spiele, keines davon zu Hause
Die Entscheidung und die angesetzten Spiele
- 26. Sep. 2026211
Nach rund vier Stunden Diskussion in Ungarn stimmt eine deutliche Mehrheit für die Austragung.
- 27. Sep. 2026, 19:45 BST20
Israels als Heimspiel angesetzte Partie soll in Debrecen, Ungarn, stattfinden.
- 4. Okt. 20265052
Irlands als Heimspiel angesetzte Partie soll in Bačka Topola, Serbien, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
Israels als Heimspiel angesetzte Partie sollte am 27. September um 19:45 Uhr britischer Sommerzeit beziehungsweise um 18:45 Uhr UTC im Nagyerdei Stadion in Debrecen stattfinden. Der verfügbare Spielplan bestätigt einen angesetzten Anstoß, aber kein Ergebnis: Weder ein Endstand noch die Bestätigung, dass das Spiel beendet wurde, sind hier belegt. Auch ergibt sich aus der Regelung, das Rückspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen, keine entsprechende Zuschauerregel für Debrecen. 20 55
Irlands als Heimspiel angesetzte Partie soll am 4. Oktober in der TSC Arena in Bačka Topola statt im Aviva Stadium in Dublin stattfinden. Die FAI erklärte, Konsultationen hätten „operative Herausforderungen“ für eine Austragung in Irland ergeben; die UEFA genehmigte den neutralen Austragungsort und den Plan, ohne Zuschauer zu spielen. Eine konkrete Bedrohung oder eine detailliertere Erklärung für diese Herausforderungen ist nicht belegt. Die gemeldete Kapazität des serbischen Stadions von 4.500 ist eine Sitzplatzzahl, keine Besucherprognose: Zuschauer werden nicht zugelassen. Irland soll sein eigenes Heimspiel im Ausland und ohne heimisches Publikum austragen. 50 51 52
Was durch die Austragung nicht geklärt wird
Die irischen Spieler planten, beim Spiel am 27. September schwarze Armbinden zu tragen; ob sie diese auf dem Platz tatsächlich trugen, ist jedoch nicht bestätigt. Aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, was mit den Armbinden konkret gewürdigt werden sollte. Irische Oppositionspolitiker forderten die Regierung auf, das Spiel zu verhindern. Diese Positionen verdeutlichen, dass die Abstimmung im Kader eine Entscheidung über die Teilnahme war, nicht aber eine Klärung des Streits außerhalb oder innerhalb des Fußballs. 17 49
Das Unbehagen prägte auch die angekündigte Fernsehberichterstattung. RTÉ erklärte, die Spiele gegen Israel aufgrund seiner Übertragungsverpflichtung zu zeigen, jedoch ohne eigene Studiomoderation oder Expertenanalysen. Der Kommentar sollte aus einem internationalen Feed kommen. Die Beschreibung von FRANCE 24 English vom 27. September, wonach die Übertragung ohne Kommentar erfolgen sollte, war daher zu pauschal: Dass es kein RTÉ-Kommentatorenteam gibt, bedeutet nicht, dass es überhaupt keinen Kommentar gibt. Die verfügbaren Berichte bestätigen RTÉs Plan, nicht die tatsächlich erfolgte Übertragung. 34 1
Derzeit ist die Unterscheidung einfach: Die FAI hat entschieden, dass Irland spielt, Bazunu hat entschieden, dass er nicht spielt, und Hallgrímsson sagte, dass abweichende Spieler weiterhin zur Verfügung stünden. Noch zu klären ist, ob das Spiel am 27. September wie geplant stattfand, ob die Armbinden und die Übertragungspläne umgesetzt wurden und ob weitere Gespräche im Kader vor dem Geisterspiel am 4. Oktober die Verfügbarkeit von Spielern veränderten. Die Mehrheitsentscheidung beantwortete eine Frage – ob die Mannschaft antreten würde –, ließ die anderen aber offen. 21 5
Wie ausgestrahlt 11 Zeilen
- Ireland’s squad voted to play Israel, and goalkeeper Gavin Bazunu withdrew from both fixtures. The decision keeps two Nations League matches on the schedule amid calls for a boycott over Israel’s actions in Gaza. It does not settle the disagreement inside the team. Who remains available, and what is actually established about the matches ahead?
- The vote followed roughly four hours of squad discussion in Hungary on September 26. That morning, a player had told head coach Heimir Hallgrímsson he was uncomfortable playing and intended to withdraw. Bazunu subsequently identified himself as that player. Football Association of Ireland chief executive David Courell described the vote as a “significant majority”; no numerical division was released. A decision to play was not a unanimous endorsement of the fixture.
- Bazunu said he had not reached his decision lightly, that he felt it would be wrong to participate, and that the killing of innocent people is wrong. He referred to atrocities in the region. His refusal covers the upcoming fixtures against Israel; it is his own decision, not a withdrawal by the rest of the squad.
- Only one player was expected to miss the September 27 match. Players who voted against playing remained available for selection, and further conversations were planned that night and possibly the following day. Hallgrímsson’s description was stark: “Nobody is comfortable playing this game.” That leaves room for a team to fulfil the fixture without every player agreeing that it should be played.
- The number thirty refers to players the association reportedly contacted about facing Israel, not to ballots cast. Bazunu was not among those contacted, and the reason is unknown. One contemporaneous account described two other players as taking a similar position against playing. That does not establish how they voted or that either withdrew: the coach said opponents of playing remained available and only one player would be absent from the next match.
- The dispute extends beyond the dressing room. Irish opposition politicians called on the government to stop the fixture. Israel’s football association communications chief Shlomi Barzel responded to the decision to play with the words “football has won” and said Israeli players would offer handshakes before the game. That was an intention, not confirmation of what happened at kickoff. Ireland’s players also planned to wear black armbands. Their use on the pitch, and a specific official explanation of what they would commemorate, have not been established.
- Neither designated home match is scheduled in its home country. Israel’s home fixture is set for Nagyerdei Stadion in Debrecen, Hungary. Ireland’s return home fixture has moved from Dublin’s Aviva Stadium to the TSC Arena in Bačka Topola, Serbia. For Ireland, that means playing its own leg abroad without a home crowd.
- The Debrecen match was scheduled for September 27 at 7:45 p.m. British Summer Time, or 6:45 p.m. UTC. The available information establishes a scheduled game, not a completed one: there is no verified score or confirmation that it took place. Ireland’s designated home leg is scheduled for October 4 behind closed doors. The Serbian ground has a reported capacity of 4,500, but spectators will not be admitted for that fixture. The October 4 rule must not be assumed to apply to the September 27 match.
- The FAI identified “operational challenges” to staging Ireland’s home leg in Ireland after consulting stakeholders. UEFA approved the neutral venue and no-spectator arrangement. No specific threat or fuller explanation for those challenges has been established.
- An initial description of a telecast without any commentary was wrong. RTÉ said it would meet its obligation to show the match without its own studio presentation or punditry, but with commentary from an international feed. No RTÉ commentary team does not mean no commentary at all. The actual transmission has not been verified.
- The answer to whether the disagreement stops Ireland playing is, for now, no: the squad voted to fulfil both fixtures, Bazunu withdrew, and other dissenting players remained available. What is not established is whether the September 27 match took place, whether the planned armbands or handshakes materialized, or whether further squad talks changed availability before the closed-door October 4 leg.
Quellen
58 Quellen32 Medien2 Videos1 Agenturtext
RTE.ierte.ie7
- Bazunu: 'I feel it would be wrong to participate'
- Tension and toxicity after extraordinary day in Hungary
- Full transcript of Ireland's pre-Israel press conference
- Israel declare 'football has won' after Irish squad vote
- RTÉ to strip back coverage of Ireland v Israel fixtures
- Opposition parties call on Government to stop Israel game
- Ireland's home game against Israel to be played in Serbia
The Independentindependent.co.uk4Zuerst1 Video
- Zuerst berichtet
- Ireland goalkeeper Gavin Bazunu breaks silence on decision to boycott Israel clash
- Ireland players vote to go ahead with Israel games as pressure to boycott grows, 1 player leaves
- Why are Republic of Ireland playing against Israel? The controversial Nations League games explained
- Ireland manager announces team will play controversial Israel match after player vote
The Irish Timesirishtimes.com4
the42.ie4
- Gavin Bazunu speaks out on Israel withdrawal - 'The killing of innocent people is wrong'
- Gavin Bazunu was not one of 30 Ireland players contacted by FAI about thoughts on playing Israel
- Revealed: Why Ireland are playing Israel behind closed doors in Serbia
- A day like no other in Irish football: Chaos, pain, apologies and TWO rounds of player voting to play Israel
independent.ie3
- ‘Nobody is comfortable at the moment’ — Heimir Hallgrimsson reacts as Gavin Bazunu pulls out of Ireland squad for Israel fixture | Irish Independent
- Gavin Bazunu releases statement on decision to withdraw from Ireland squad for Israel game | Irish Independent
- ‘The game is going ahead’ - Ireland boss Heimir Hallgrímsson confirms Israel fixture will proceed after players vote to play | Irish Independent
caughtoffside.com1
Daily Mirrormirror.co.uk1
FRANCE 24 English11 Video
freemalaysiatoday.com1
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The Nationalthenationalnews.com1
The Straits Timesstraitstimes.com1
TheJournal.iethejournal.ie1
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